Gefährliche Tiere - Einbildung oder Realität?

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    • Offizieller Beitrag

    Ich hatte mal einen Vorfall mit einem streuenden Hund. Er verhielt sich recht "vorlaut" in einem Waldstück wo ganz sicher nicht sein Revier war. Weit und breit kein Herrchen in Sicht. Also bin ich selbstbewusst zu ihm hin und hab ihm "gesagt" das er sich gefälligst hurtig aus dem Staub machen sollte. Tja, kein guter Plan! Wie sich später herausstellte war der Hund aus dem Tierheim und verhaltensgestört. Er wurde richtig frech. Zu allem Überfluss hatte er in einiger Entfernung auch noch zwei "Kumples" dabei die bald dazu kamen und mal kurz demonstriert wie man einen Zweibeiner stellt. What a F~~k! Ruck zuck war ich von den Kötern keifend eingekreist. Nach kurzer Zeit kam dann aus der Entfernung die Besitzerin und hat die nicht gerade kleinen Köter einzeln eingesammelt. Es folgte eine hochnotpeinliche Entschuldigung mit dem flehen doch bitte bloß keine Anzeige zu machen. Habe ich dann auch nicht. Sie ist später mit den Hunden anderweitig noch mal aufgefallen und man hat sie Ihr dann weggenommen.

    Zum Thema gefährliche Tiere: Wenn die Tiere "normal" sind ist das in DL sehr unkritisch, aber wer sagt mir das das Tier gesund ist? Es gibt immer auch einen wenn auch kleinen Prozentsatz Tiere die (zumindest temporär) mal nicht normal sind, schon länger nervende Schmerzen oder sonstige Störungen haben. Da ist ihr Verhalten eben nicht mehr richtig berechenbar. Uuups!

  • Durch den Thread, den ich erst jetzt lese, werden mir zwei Fotos verständlich, die ich im Mai diesen Jahres gemacht habe. Der Baum steht direkt hinterm Rathaus Charlottenburg und war vom Buchsbaumzünsler befallen. Da muss ich demnächst direkt mal nachsehen, wie es da heute aussieht.

  • Ich kann mir gut erklären, warum viele Menschen vor gewissen Tieren oder dem Wald Angst haben.

    Ein Punkt ist die blühende Fantasie, die durch Filme, Bücher, Erzählung geschürt wird.

    Der andere wäre einfach Unwissenheit.
    Lustiger weise habe Ich dies erst vor ein paar Jahren am eigenen Leib erfahren.
    Ich war mit meinen Hund spazieren. Es war spät Herbst und dunkel.
    Die Runde verlief auch immer ein großes Stück am Wald entlang.
    Ich habe es nur knacksen gehört und ein "fürchterliches fauchen und schreien".
    Mir vielen natürlich zuerst die Wildschweine ein und hatte Angst weil ich einen Hund dabei hatte.
    Dies erzählte ich einer Freundin, welche in einer kleinen Waldhütte wohnt. Sie musste herzhaft lachen
    und klärte mich auf, das es sich hierbei um nichts anderes als Rufe von Rehen handelt.

    Ähnlich zu beobachten als ich vor zwei Jahren mit einem Freund eine Radreise durch Dänemark gemacht habe.
    Wir haben des Öfteren Wild gecampt. Er meinte er habe selten so bescheiden geschlafen, da jedes Tierrufen, knacksen
    ihn pure Angst gemacht hat.

    Natürlich möchte ich hier nichts relativieren. Lediglich neuen Input geben, warum es sein kann, das Leute vor etwas Angst haben.

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin heute über auf die offizielle Seite der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) gestoßen. Da finden sich einige interessante Statistiken und Karten als auch das "Konzept zum Umgang mit Wölfen, die sich Menschen gegenüber auffällig verhalten" zum Download.

  • Ja, dieser merkwürdige Bericht stand hier in der Zeitung. Ich kann allerdings das Problem des Mannes nicht ganz nachvollziehen. Ich halte Eichhörnchen für völlig harmlos und leicht in die Flucht zu schlagen. Und ich kenne mich mit ihnen ganz gut aus, weil ich sie seit 3 Jahren auf meinem Balkon regelmäßig füttere und es Monate dauert, bis sie einem aus der Hand fressen. So scheu sind selbst Stadteichhörnchen hier in Karlsruhe.....

    Wenn sie einen aber kennen, kommen sie auch schon mal bei mir ins Wohnzimmer und versuchen Nüsse zu verstecken....

  • Tja, nachts wird das harmloseste Tier schon gern mal zum blutrünstigen Monster.

    Ich habe keine wirkliche Angst vor einem Angriff, aber wenn es die ganze Zeit in der Nähe meiner Schlafstatt raschelt oder grunzt ist an Schlaf bei mir nicht mehr zu denken. Meine Sinne sind plötzlich scharf wie ein Messer und ich bin sofort wach. Da gehen wohl die Urinstinkte mit einem durch.

    Auch die wachsende Wolfspopulation (aktuell ca. 32 Rudel in Brandenburg) macht mir ehrlich gesagt überhaupt keine Sorgen. Nur zu gern würde ich mal eins dieser tollen Tiere zu Gesicht bekommen, das ist bei Wölfen aber EXTREM unwahrscheinlich, da sie scheu sind und sehr gut riechen, bewegungssehen und hören können.

    Nur zweimal hatte ich ordentlich Muffensausen: Das erste mal als ich in Rumänien in einem Bodenlosen Zelt lag und nach vielfachem Knacken und Rascheln plötzlich meine Brottüte von draußen raus gezogen wurde (keine Ahnung mehr warum die nicht im Essensbeutel im Baum hing). In diesem Fall war ein Fuchs der Übeltäter. Das zweite mal, als ich in Neuseeland in der Hängematte hing, vermeintlich keine Menschenseele im Umkreis von vielen Kilometern und plötzlich markerschütternde Schreie in meiner Nähe ertönten. Doch wie sich herausstellen sollte war ich nicht stiller Zeuge eines Gewaltverbrechens an einer einsamen Backpackerin, sondern habe einem wunderbaren Akt der Liebe gelauscht: Den Balzschreien eines Possums an dessen heimatlichen Baum ich hing.

  • Letzte Nacht habe ich nach längerer Zeit wieder mal draussen im Wald geschlafen: an einer mir vertrauten Stelle auf einer Krete. Von dort aus hatte ich schon Rehe beobachtet, Mäuse oder Vögel im Laub rascheln gehört, ein Gewitter erlebt. Mehr nicht.

    Kalt war es nicht, aber es gab einen aufregenden Moment:

    Nach all den Berichten über Wildschweine in den Wäldern Deutschlands habe ich mich immer wieder gefragt: Gibt es denn bei uns in der Schweiz keine davon? Gesehen habe ich nämlich in all den Jahren noch nie eines (ausser im Wildpark). Bei meinen Recherchen stiess ich dann auf diese Broschüre, die mir verriet: Doch, da muss es auch in der Schweiz einiges an Schwarzwild geben!

    Letzte Nacht war es zuerst ganz still, der Blick in die Sterne frei, da ich kein Tarp aufgespannt hatte. Zudem war es ziemlich hell, da am 19. Februar Vollmond gewesen war, der Mond also viel Licht auf den Waldboden warf. Hätte ich wohl doch besser mein Tarp aufgespannt? Oder doch besser nicht?

    So gegen Mitternacht hörte ich plötzlich relativ laute Geräusche. Rannten da Tiere rum? Oder waren da Leute mit ihren Mountain-Bikes unterwegs? Mitten in der Nacht? – Ich konnte die Geräusche nicht einordnen.

    Dann plötzlich wurden die Geräusche lauter. Die «Mountain-Bikes» kamen näher – vom Kopfende meiner Hängematte her – und zwar ziemlich schnell. Menschen im Wald um Mitternacht? Gleich müssten sie an meiner Hängematte vorbeirauschen. Ich hob meinen Kopf.

    In dem Moment rannten auch schon – keine zwei Meter neben mir – zwei, allenfalls drei Tiere in einem Affenzahn an mir vorbei. Eher gedrungene Körperform, nicht allzu gross, eher niedrig gebaut. Und sehr schnell. Ich hatte weder Zeit zu erschrecken noch irgendwelche Details zu erkennen. Die Tiere machten eine Kurve um meine Hängematte, waren auf der anderen Seite in etwa zehn Metern Distanz noch einmal sichtbar, dann waren sie weg. – Es war wieder still. Das war's.

    Aus meiner Sicht kommen nur Wildschweine in Frage. Eher jüngere Tiere, denn riesig waren die nicht. Das Gewicht eines Tieres hätte ich auf vielleicht 40kg bis 50kg geschätzt, die Schulterhöhe vielleicht um die 50cm. Wie gesagt, das ging alles sehr schnell...

    Um welche Tierart könnte es sich sonst gehandelt haben? – Vielleicht hat mir jemand einen Tipp?

    War die Situation gefährlich? – Aus meiner Sicht nicht. Ich habe mich nicht bedroht gefühlt... hatte auch gar nicht die Zeit dazu, mich bedroht zu fühlen. – Wäre die Situation gefährlich gewesen, wenn ich das Tarp aufgespannt gehabt hätte? – Vielleicht. Allenfalls wären die Tiere dann in die Schnur gerannt. In der Nacht sind alle Abspannschnüre grau. – Ich weiss es nicht.

  • Um welche Tierart könnte es sich sonst gehandelt haben?

    Deiner Beschreibung nach recht sicher Schweine. Die können sehr schnell im Wald. Ich habe mal auf einem Baumstamm sitzend im ruhigen Gespräch vertieft eine ware Schweinelawine neben mir den Abhang runter kommen sehen. Sehr eindrucksvoll.

    Hier bei uns ist ausgesprochenes Schweinegebiet, und wenn man still ist trifft man die Bande recht häufig. (sehr leider auch beim Autofahren).

    In der Hängematte bist du IMHO sicher. Schweine gucken nicht gerne nach oben. Normalerweise sind die Schwarzkittel auch eher scheu, nur wenn die Frischlinge haben bleib weg von denen. Dann werden die echt sehr böse. Wenn Du im Frühling an dichten Stellen im Wald ausgerissene Grasbüschel findest geh besser wo anders hin, das machen Bachen wenn sie "Nester" bauen. Auch die Nähe einer Sule solltest Du meiden, über einem Wildwechsel zu hängen ist auch keine Gute Idee.

    Ansonsten hat man eher wenig Stress mit Schweinen, wenn man die in Ruhe lässt.

    Ach so: Was bestimmt jeder weiß, trotzdem kurz geschrieben: Schweine sehen nicht besonders gut. Kann sein das die einfach an dir vorbeirauchen ohne dich rechtzeitig zu bemerken. Die haben aber eine gute sehr Nase!

    Und, was bei lautes Rufen und solcherlei Spektakel hilft bei Schweinen nicht. ;)

    Gruß

    Thomas

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

  • Es sei denn, ihr habt auch Wolpertinger

    Wer weiss, vielleicht waren es auch zwei Wolpertinger...

    Was mich allerdings stutzig macht... Wikipedia schreibt:

    «Der Legende nach gilt der Wolpertinger als sehr scheu. Die verschiedenen Arten der Jagd auf ihn unterscheiden sich regional sehr deutlich. Eine bekannte Jagdregel lautet: Wolpertinger können ausschließlich von jungen, gutaussehenden Frauen gesichtet werden, wenn diese sich in der Abenddämmerung bei Vollmond der Begleitung eines rechten, zünftigen Mannsbildes anvertrauen, das die richtigen Stellen an abgelegenen Waldrändern kennt.»

    Ich bin weder eine junge, gutaussehende Frau noch kenne ich die richtigen Stellen an abgelegenen Waldrändern. Im zweiten Fall würde auch die Begleitung einer jungen, gutaussehenden Frau fehlen. Und Vollmond war ja auch nicht mehr... Schade, wäre zu schön gewesen... ;)

  • Deiner Beschreibung nach recht sicher Schweine

    Danke, Thomas, für deine Einschätzung und die weiterführenden Hinweise. Ich wüsste auch nicht, um welche Tiere es sich sonst handeln sollte. Wäre schön gewesen, die wären ganz gemütlich so nahe an meiner Hängematte vorbei spaziert. Allerdings wäre ich dann vielleicht auch ein wenig mehr erschrocken über den plötzlichen Besuch. Ich hätte die Tiere dann aber deutlich präziser beschreiben können.

    • Offizieller Beitrag

    War die Situation gefährlich? – Aus meiner Sicht nicht. Ich habe mich nicht bedroht gefühlt... hatte auch gar nicht die Zeit dazu, mich bedroht zu fühlen.

    Gefährlich wäre es gewesen, wenn die Hängematte über einem Wildwechsel aufgespannt gewesen wäre und die Schweine, im Schweinsgalopp unterwegs, nicht rechtzeitig hätten bremsen können. Aber solange Du neben der Waldautobahn friedlich in der Hängematte liegst, ignorieren sie Dich.

  • Gefährlich wäre es gewesen, wenn die Hängematte über einem Wildwechsel aufgespannt gewesen wäre [...]

    Mein Hängeplatz verläuft parallel zur Krete. Tatsächlich gibt es in diesem Waldabschnitt – neben ganz viel Bärlauch etwas weiter unten* – den einen oder anderen Wildwechsel. Schon öfters hatte ich den Eindruck, dass Rehe durch mich irritiert waren, weil ich quasi ein Eindringling in ihrem Revier war. Das ist aber schon länger her. Nie hatte ich aber bisher nächtlichen Besuch in unmittelbarer Nähe.

    Nachdem ich nun erstmals «engen Kontakt» mit Wildschweinen hatte, werde ich den Untergrund an besagter Stelle bei Gelegenheit genauer auf Spuren untersuchen. Zwischen den beiden genutzten Bäumen jedenfalls habe ich noch nie irgendwelche Spuren entdecken können. Da liegt immer unberührtes Laub – bis ich es halt wieder etwas aufwirble, wenn ich mich dort niederlasse. Allerdings hätte ich nichts dagegen, wenn die Wildschweine mal etwas gemütlicher vorbeispazieren würden. Dann könnte ich sie mir mal anschauen. ;)

    * Bis der Bärlauch kommt, dürfte es noch ein paar Wochen oder zumindest Tage dauern.

    barfuß, ich denke, du hättest gar keine Zeit dazu gehabt, dich unwohl zu fühlen; dafür ging das alles viel zu schnell. Im Wald hängen heisst aus meiner Sicht: Ich bin viel sicherer als in der Stadt, habe aber nicht die volle Kontrolle darüber, wer sich sonst noch im Wald aufhält (Mensch und Tier). Die Alternative wäre zuhause bleiben (oder nur noch Campingplätze benutzen). Darauf habe ich definitiv keine Lust.

  • Zu Schweinen kann ich auch was sagen.

    haengemattenforum.de/gallery/image/130/

    Schweine sind zwar kurzsichtig, haben aber ein sehr gutes Gehör und einen noch viel besseren Geruchssinn, sind sehr intelligent, haben ein gutes Gedächtnis und sind sehr nachtragend, aber auch sehr feinfühlig. Eine Beißkraft, wovon so mancher Kampfhund träumt. Keiler haben außerdem gefährliche aus dem Maul ragende gebogene Eckzähne, Hauer, bei den Jägern auch nicht ohne Grund „Waffen“ genannt.

    Fred´s "Waffen" wurden natürlich regelmäßig entschärft! (mit einer Schlüsselfeile)

    Schweine sind normalerweise Fluchttiere, außer führende Bachen (eine Wilde Sau, mit Frischlingen (Ferkeln)), oder wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen, dann kämpfen sie bis zum Tod.

    Ein Schwein wird dich aus der Ferne nicht sehen können, aber es riecht ich schon bevor es dich hört.

    Normalerweise ist es so, dass wenn der Wind aus deiner Richtung kommt, das Schwarzwild dich schon aus großer Entfernung wittert und die Flucht ergreift, ohne dass du etwas von ihrer Anwesenheit gemerkt hättest. Sollte der Wind günstig stehen und du dich ruhig verhältst kannst du sie auch aus der Nähe beobachten. Seltener am Tag, da Wildschweine eher nachtaktiv sind.

    Da Schweine sehr schreckhaft sind, würden sie, sobald sie auf dich stoßen, schlagartig die Flucht ergreifen, sofern du ihnen nicht den Weg versperrst.

    Was anderes ist es, wenn sie in wildem Galopp auf der Flucht sind, dann würden sie dich auch über den Haufen rennen.

    Dabei solltest du nicht die Kraft dieser Tiere unterschätzen. Auch wenn sie klein und gedrungen wirken, besitzen sie eine ungemeine Kraft.

  • Irgendetwas hat da nicht richtig geklappt!

    Wie funktioniert das, wenn man Fotos in einem Beitrag einfügen will, ohne sie vorher "zu posten"?

    Ich wollte gerade noch einen Beitrag von einem Greifvogel-Angriff schreiben, der auch ein Foto enthält?

  • Ich kann mich noch erinnern wie mein Vater mich als Vorschulkind zum Ansitzen mitgenommen hat. Besonders im Erdsitz war das eher beängstigend als aufregend. Dadurch habe ich mich aber gewissermaßen an die Situation gewöhnt, zumindest ist sie mir nicht unbekannt.

    Im vergangenen Spätsommer bin ich bei uns am Rhein frühmorgens im Naturschutzgebiet unterwegs gewesen, als nach einer leichten Kurve ein Eber quer auf dem Weg stand und die ersten frühreifen Eicheln gefressen hat.

    Er war nicht sehr groß, ca. 100 kg wird er gehabt haben. Der Abstand zwischen uns betrug ca. 10m.

    Es war deutlich erkennbar dass er mich bemerkt hatte, denn sein Rüsseln glich nun eher einer unkoordinierten Bewegung und seine Bewegungen wurden hastiger. Dabei bewegte er sich in sehr kleinen Schritten auf den Wegestand zu. Er wollte sich der Situation entziehen und wurde nervös - ich aber auch.

    Um seinen Abgang zu beschleunigen klatschte ich in die Hände und rief "Das ist mein Weg!" - wohl eher um mich zu beruhigen als ihm etwas mitzuteilen :D. Nach einem kurzen Zögern ging er dann deutlich beschleunigt ins Gebüsch und weg war er.

    Das ganze Geschehen dauerte vermutlich nicht länger als 10 Sekunden.

    Ich war noch nie so wach kurz vor dem Ende einer 20km Nachtwanderung.

    Zudem war ich sehr aufgeregt und eine gehörige Portion Angst war auch dabei. Das war für mich beruhigend, denn hätte ich keine Angst gehabt wäre das ganz sicher ein Zeichen dafür gewesen, dass ich dich etwas übermüdet gewesen wäre. Dann hätte es schnell noch viel gefährlicher werden können.

    Mit der Schilderung dieses Erlebnisses will ich niemanden ermutigen auf Streichelkurs mit Wildschweinen zu gehen, aber ich will Mut machen sich ruhig zu verhalten und das Tier und sich zu beobachten. So kann man besser und besonnener reagieren und man ist beim nächsten Mal besser vorbereitet.

    In der Regel sind Wildschweine meines Wissens nach sehr kontaktscheu und wenn man sie nicht in die Enge treibt gibt es keine Probleme.

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