Beiträge von Wendländer

    Da hier die meisten Campinghängematten nutzen, fürchte ich, dass du wenig Hilfe bekommen wirst. Vielleicht können Wendländer oder alasiesta Tipps geben - die kennen sich vermutlich am ehesten mit der Materie aus. Wenn sie nicht weiter wissen, könntest du evtl. auch mal bei LA SIESTA anfragen, ob sie dir weiterhelfen können.

    Danke Hammock Fairy für den Hinweis.

    Willkommen im Forum diladi. Leider muss ich bei Ø 2 gedrehtem PP passen. Bei geflochtenem PP hätte ich dir aushelfen können.

    So, nachdem ich jetzt alle 11 Varianten aus den verschiedenen Materialien und die Verwandlung des Magic Dogbones ausprobiert habe, kann ich nur eins sagen Biker61:

    Hut ap, da hast du dir wirklich Gedanken gemacht und sicherlich sehr viel Zeit reingesteckt. Das Ergebnis ist eine Fülle an Varianten und Kombinationsmöglichkeiten, ganz nach jedem persönlichen Geschmack.

    Funktionieren tun sie alle gut. Die aus UHMWPE und PP „hakeln“ nach der Belastung zwar ein wenig, aber das ist meiner Meinung nach nicht weiter tragisch, da ich gestern Abend in den Videos gesehen habe, geht es so ganz einfach.

    Das Küren meiner Favoriten hebe ich mir noch auf, bis ich die Zeit hatte einige nachzubauen. Von der Funktion und Praktikabilität habe zwar schon meine Favoriten, möchte aber noch den Aufwand, Schwierigkeitsgrad, mit einfließen lassen.

    Ich kann nur jedem Interessierten dazu raten, sich die Dinger anzuschauen und auszuprobieren.

    Ergänzend zu meinen allg. Anmerkungen, ist die DDVL-4.0 aus dem Kern der AnSoJo BEUTOW eine sehr kompakte VL. Der eigentliche Dyneema Kern hat einen Ø von 2,5 mm und wird auch in einem 3 mm Mantelgeflecht verwendet. Dafür wurde das 12-fach Geflecht extra lose geflochten. Genau wie bei Nr. 6 lässt die DDLV-4.0 mit diesem Material ohne großen Aufwand herstellen. Die Funktion ist bis auf ein leichtes Festsitzen nach der Belastung wieder einwandfrei.



    Kurz und knapp:

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    einfach

    top

    MinLänge:

    12 cm, mehr als 4-mal so kurz

    top

    MaxLänge:

    178 cm, 11 % weniger

    gut

    Dehnung:

    extrem gering

    sehr gut

    Hand-Gefühl:

    angenehm, weich

    sehr gut

    Handhabung:

    leicht

    sehr gut

    Gewicht:

    30,2 g, also 10,9 g schwerer
    im Vergleich zu Nr. 3 u. 4 jedoch leichter, da hier ein VA Schäkel verbaut ist. (Seil: 4 g/m)

    sehr gut

    Sonstiges:

    Farbe: nur in weiß

    andere Farben möglich

    Sonstiges 2:

    Sitzt anfangs nach Belastung ein wenig fest.
    Da dies nur der herausgezogene Kern aus einem PES Mantel ist, ist keine Beschichtung und damit kein Oberflächenschutz vorhanden.

    nachteilig gegenüber den NICHT-UHMWPE Leinen,

    Gesamteindruck:

    Wäre als gefärbtes, beschichtetes Seil, bei gleicher Funktion interessant.

    sehr gut

    Diese Tarp Abspannungen aus dem China ON A ROLL wurden mit viel Liebe zum Detail hergestellt. Völlig simpel, aber sehr effektiv.
    Der Guyline-Organizer ist dabei aber erforderlich, da die Abspannungen mit den ganzen Anbauten zum vertüdeln neigen. Sehr einfach Herzustellen. Funktionieren einwandfrei.

    Kurz und knapp:

    Aufgrund der geringen Bruchkraft nicht mit der Whoopie Sling vergleichbar!

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    sehr einfach

    top

    MinLänge:

    15 cm

    sehr gut

    MaxLänge:

    175 cm, 12,5 % weniger

    gut

    Dehnung:

    etwas

    für den Einsatzzweck sehr gut

    Hand-Gefühl:

    angenehm

    gut

    Handhabung:

    leicht, neigen aber sich zu vertüdeln

    Guyline-Organizer erforderlich

    Gesamtgewicht:

    11,7 g

    Sonstiges:

    +preisgünstig, wenn man die Anbauteile nicht mitberücksichtigt
    -PA verhärtet mit der Zeit

    ev. aus PES in ähnlicher Flechtung

    Gesamteindruck:

    Mit viel Liebe zum Detail hergestellt

    sehr gut

    Da sich auch die Reepschnur von Schnurhaus nicht spleißen lässt, wurde hier genäht, statt zu knoten. Da ich ein Freund von gespleißten Dogbones bin, neuerdings auch von geknoteten, würde diese Variante nur als Notlösung für mich infrage kommen.

    Interessant sind hier die langen Augspleiße, mit dem sich dieser DogBone in eine VL verwandeln lässt.

    Hi Biker61, hattest du mal Nr. 8 und Nr. 9 aus gleichem Material im Vergleich?

    Kurz und knapp:

    Nicht mit den anderen Nr. vergleichbar!

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    relativ einfach

    MinLänge:

    MaxLänge:

    Dehnung:

    gering

    Hand-Gefühl:

    bis auf die den Nahtanfang, ok

    Handhabung:

    ganz einfach

    Gesamtgewicht:

    3,5 g (ohne Anbauten)

    Sonstiges:

    lange Augspleiße, dadurch in VL verwandelbar

    ev. interessanter als VL

    Gesamteindruck:

    Wirkt nicht sehr vertrauenserweckend

    Würde für mich nur als Notlösung infrage kommen

    Dies ist eine einfache Möglichkeit einen Dogbone aus der nicht spleißbaren China ON A ROLL Leine herzustellen. Er wirkt zwar auf den ersten Blick nicht sehr vertrauenserweckend, aber nachdem ich diesen Beitrag gelesen habe, scheint mir das aber doch eine durchaus praktikable Lösung, um schnell mal einen Dog Bone aus nicht spleißbaren Seilen herzustellen.
    Die Bruchlast ist bei diesem Model, mit 48 kg, schon gering und eher für UL-Tarps geeignet.



    Kurz und knapp:

    Nicht mit den anderen Nr. vergleichbar!

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    relativ einfach

    s. 5) hier

    MinLänge:

    MaxLänge:

    Dehnung:

    eher elastisch

    wenn man z. B. eine ummantelte Dynema oder Kevlar Leine nimmt bekommt man einen starren DogBone

    Hand-Gefühl:

    eher unangenehm,
    durch den Materialmix

    Handhabung:

    ganz einfach

    Gesamtgewicht:

    3,5 g

    Sonstiges:

    Farbenmix

    in einfarbig ev. "seriöser"

    Sonstiges 2:

    geringe Bruchlast

    An UL-Tarps verwenden

    Gesamteindruck:

    Wirkt auf einen, der es nicht besser weiß, eher nicht vertrauenserweckend

    einfache, praktikable Lösung einen DogBone herzustellen.

    Auch diese Leine ist von der Bruchkraft her natürlich nicht als Hängematten Aufhängung gedacht und auch nicht mit der Whoopie Sling vergleichbar. Als Tarp Abspannung ist die DDVL-3.1 aus der Connex Maurerschnur aber auch eine feine Sache. Auch durch diese DDVL kann man sich mit etwas Aufwand die Abspanner sparen. Die Funktion ist, bis auf ein leichtes Eindrehen der Leine beim engen Spannen, einwandfrei.


    Kurz und knapp:

    Aufgrund der geringen Bruchkraft nicht mit der Whoopie Sling vergleichbar!

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    relativ einfach

    gut / sehr gut

    MinLänge:

    3,5 cm

    top

    MaxLänge:

    193 cm

    sehr gut

    Dehnung:

    etwas, aber geringer Nr. 6

    für den Einsatzzweck sehr gut

    Hand-Gefühl:

    angenehm

    sehr gut

    Handhabung:

    leicht

    sehr gut

    Gesamtgewicht:

    5,9 g

    top

    Sonstiges:

    +preisgünstig, +Signalfarbe,
    -dreht sich ein beim Zuziehen,

    Gesamteindruck:

    als Tarp Abspannung

    sehr gut

    Nr. 6 (genauso 7 – 10) ist von der Bruchkraft her natürlich nicht als Hängematten Aufhängung angedacht und deshalb auch nicht mit der Whoopie Sling vergleichbar. Ist von Biker61 ja auch als Tarp Abspannung angedacht. Dafür ist die DDVL-4.0 aus der StarQ Maurerschnur eine feine Sache. Ohne allzu großen Aufwand kann man sich mit diesem Konstrukt die Abspanner sparen. Die Funktion ist bis auf ein leichtes Festsitzen nach der Belastung wieder einwandfrei.


    Ich konnte keinen störenden Kern-Faden feststellen, das liegt wahrscheinlich daran, dass Biker61 ihn vor der Verarbeitung rausgezogen hatte.

    Kurz und knapp:

    Aufgrund der geringen Bruchkraft nicht mit der Whoopie Sling vergleichbar!

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    einfach / sehr einfach

    top

    MinLänge:

    8 cm

    top

    MaxLänge:

    190 cm

    sehr gut

    Dehnung:

    etwas

    für den Einsatzzweck sehr gut

    Hand-Gefühl:

    angenehm, weich

    sehr gut

    Handhabung:

    leicht

    sehr gut

    Gesamtgewicht:

    9,3 g

    sehr gut

    Sonstiges:

    +preisgünstig, -nicht sehr scheuerfest- u. UV-beständiges Material,
    -sitzt nach Belastung anfangs ein wenig fest

    ev. aus PES in ähnlicher Flechtung

    Gesamteindruck:

    als Tarp Abspannung

    sehr gut

    Ergänzend zu meinen allg. Anmerkungen, fällt bei der DDVL-3.1 aus dem AnSoJo BARNITZ der extrem kurze Spleiß und die damit verbundene kurze Minimallänge auf. Aber leider auch die Materialstärke, ähnlich Nr. 1, was sich dann auch bei dem Gesamtgewicht bemerkbar macht.
    Trotz des extrem kurzen Spleißes funktioniert die DDVL Nr. 5 aber tadellos.

    Kurz und knapp:

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    etwas weniger Aufwand als bei der VL-3.2

    gut
    durch Konstruktionsänderung Gewichtsreduzierung versuchen

    MinLänge:

    12 cm, mehr als 4-mal so kurz

    top

    MaxLänge:

    muss nachgeliefert werden

    Dehnung:

    etwas

    gut

    Hand-Gefühl:

    angenehm, weich

    sehr gut

    Handhabung:

    leicht

    sehr gut

    Gewicht:

    66,5 g, also 47,2 g schwerer

    befriedigend

    Sonstiges:

    Farbe: nur in weiß

    andere Farben möglich

    Gesamteindruck:

    abgesehen vom Mehrgewicht u. Farbe insges. stimmiges Konzept

    gut

    Ergänzend zu meinen allg. Anmerkungen, macht die DDVL-Pro aus dem Samson Amsteel im direkten Vergleich zur VL-3.2 aus dem AnSoJo SOVEN einen nicht so kompakten Eindruck. Wirkt dafür aber einfacher herzustellen als die VL-3.2. Wie auch bei Nr. 3 sitzt die variable Schlaufe anfangs nach der Belastung etwas fest, lässt sich dann aber auch wieder mit etwas mehr Kraftaufwand einwandfrei verstellen. Scheint ein allgemeines Problem mit dem UHMWPE zu sein.

    Kurz und knapp:

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    einfach

    sehr gut

    MinLänge:

    20 cm, also 2,5-mal kürzer

    sehr gut

    MaxLänge:

    160 cm, 20 % weniger

    gut / befriedigend

    Dehnung:

    sehr gering

    sehr gut

    Hand-Gefühl:

    angenehm, weich

    sehr gut

    Handhabung:

    leicht

    sehr gut

    Gewicht:

    27 g, also 7,7 g schwerer

    sehr gut

    Sonstiges:

    sitzt anfangs nach Belastung ein wenig fest

    nachteilig gegenüber den NICHT-UHMWPE Leinen,

    Gesamteindruck:

    würde eine VL-3.2 der PRO mit diesem Seil vorziehen

    sehr gut

    Ergänzend zu meinen allg. Anmerkungen, wirkt die VL-3.2 aus dem AnSoJo SOVEN auf den ersten Blick komplizierter als die PRO, hat dafür aber einen schön kurzen Spleiß.

    Insgesamt wirkt sie dabei aber irgendwie professioneller. Nach der Belastung sitzt die variable Schlaufe anfangs etwas fest, lässt sich dann aber mit anfangs etwas mehr Kraftaufwand als bei Nr 1. und Nr. 2 wieder einwandfrei verstellen.

    Foto folgt morgen.

    Kurz und knapp:

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    etwas komplizierter wie die PRO

    gut

    MinLänge:

    20 cm, also 2,5-mal kürzer

    sehr gut

    MaxLänge:

    muss nachgeliefert werden

    Dehnung:

    sehr gering

    sehr gut

    Hand-Gefühl:

    angenehm, weich

    sehr gut

    Handhabung:

    leicht

    sehr gut

    Gewicht:

    27 g, also 7,7 g schwerer

    sehr gut

    Sonstiges:

    Farbe: nur in silbergrau

    andere Farben möglich

    Sonstiges 2:

    sitzt anfangs nach Belastung ein wenig fest

    nachteilig gegenüber den NICHT-UHMWPE Leinen,

    Gesamteindruck:

    macht einen sehr professionellen Eindruck

    sehr gut

    Ergänzend zu meinen allg. Anmerkungen, fällt bei der AnSoJo BESELAND gleich positiv die Tarnfarbe auf.

    Wie ich das erste Mal die Leine in deinem Beitrag als DDVL gesehen hatte, stellte ich es mir gleich schwierig vor, ein so enges 16-fach/8-fach Kernmantelgeflecht mittig zu durchstechen, was ich jetzt bestätigen kann. Von der Funktion ist die DDVL aber einwandfrei.

    So noch ein Foto, jetzt richtig rum;)

    haengemattenforum.de/gallery/image/146/

    Kurz und knapp:

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    schwierig und kraftaufwendig, kann nicht gespleißt werden

    befriedigend,
    gleiche Seilkonstruktion, aber etwas loser geflochten wäre gut

    MinLänge:

    25,5 cm, also knapp die Hälfte kürzer

    sehr gut

    MaxLänge:

    173 cm, 13,5 % weniger

    gut

    Dehnung:

    gering

    sehr gut

    Hand-Gefühl:

    griffig, robust

    sehr gut

    Handhabung:

    leicht

    sehr gut

    Gewicht:

    47,2 g, also 27,9 g schwerer

    befriedigend

    Sonstiges:

    Tarnfarbe

    sehr gut

    Gesamteindruck:

    aufwendig

    gut

    Ergänzend zu meinen allg. Anmerkungen ist die DDVL-Pro aus dem Liros Lazy Jack eine auf den ersten Blick und Griff, gelungene Lösung für eine verstellbare Aufhängung.


    Auch der Praxistest zeigte, dass sie sich einfach und komfortabel bedienen lässt.

    Trotz der sehr geringen Spleißlänge und der damit verbunden Mindestlänge funktioniert Nr. 1einwandfrei.

    haengemattenforum.de/gallery/image/145/


    Kurz und knapp:

    Pro & Kontra

    Meinung

    Urteil / Vorschlag

    Verarbeitung:

    einfach

    top

    MinLänge:

    26 cm, also knapp die Hälfte kürzer

    sehr gut

    MaxLänge:

    175 cm, 12,5 % weniger

    gut

    Dehnung:

    gering

    sehr gut

    Hand-Gefühl:

    angenehm

    sehr gut

    Handhabung:

    leicht

    sehr gut

    Gewicht:

    44,8 g, also 25,5 g schwerer

    gut / befriedigend

    Sonstiges:

    Farbe: nur in silbergrau

    andere Farben wären schön

    Gesamteindruck:

    abgesehen vom geringen Mehrgewicht insges. stimmiges Konzept

    Sehr gut


    Nochmals Danke Norbert für die Zusendung der Muster.

    Es freut mich, dass ich der Erste sein darf, obwohl ich erst neu im Forum bin und noch ein Greenhorn, was Hängematten angeht. Ich habe zwar auch schon einiges geflochten und gespleißt, aber noch keine DDVL´s.

    Hätte ich gewusst, dass du für deine DDVL´s immer 4 m Grundmaterial verwendest, hätte ich dir von den Kindern die Seilmuster natürlich in dieser Länge schicken lassen. Dann hätten wir alle DDVL´s bezüglich des Gewichts und der variablen Länge direkt vergleichen können.

    In den letzten Monaten war ich zeitlich stark eingeschränkt und hatte dadurch immer nur kurz ins Forum reingeschaut und die einzelnen Themen und Beiträge überflogen. Anhand der Bilder und Beschreibungen konnte ich mir nicht so richtig vorstellen wie leicht sich die DDVL´s verstellen lassen. Auch fehlte mir die Zeit mal eine nachzubauen. Jetzt wo ich deine verschiedenen DDVL´s mal in den Händen hatte, sind mir die Vorteile gegenüber einer Whoopie Sling klar.

    Da ich jetzt seit neustem auch Besitzer einer Hängematte bin, kann ich dadurch deine DDVL´s testen und miteinander vergleichen.

    Wie mir schon auf meine Nachfrage,

    „…warum hast du bis auf Nr. 5 und Nr. 11 jeder DDVL einen Thimble-Loop verpasst, macht man doch bei einer Whoopie auch nicht? Das macht sie doch teurer und aufwendiger, ist das wirklich erforderlich?

    erklärt hattest:


    Biker61 schrieb:
    Der Thimble-Loop ist bei den DDVLs nur optional dabei und dafür gedacht an den Marlin-Spike-Hitch vom Baumgurt angehängt zu werden.
    Die praktischen Vorteile sind:

    1. Die DDVL läst sich immer leichtgängig verstellen und verkeilt sich nicht (nach Belastung) im Gurt-Knoten vom Marlin-Spike-Hitch.
    2. Die Umlenkung der DDVL geschieht im Thimble mit großem Radius, somit wird das Seil an der Stelle kaum geschwächt und hält so die maximal mögliche Belastung aus.
    3. Die DDVL franst nicht aus bei der Umlenkung, weil: "Low Friction Ring"!

    Wenn man jedoch z.B. einen (geeigneten) Karabiner und Web-Schlaufen-Gurt für die Aufhängung am Baum verwendet dann ist ein Thimble-Loop natürlich überflüssig.


    Um mich später nicht bei jeder einzelnen DDVL zu wiederholen, einige allgemeine Anmerkungen meinerseits vorab.

    Da ich hier keine Äpfel mit Birnen vergleichen möchte, werde ich bei meinem Vergleich des Gewichtes und der effektiven variablen Mindest- und Maximallänge die Thimble-Loops nicht mit einbeziehen. Das Gewicht werde ich teilweise anhand der spez. Werte aus dieser Tabelle ermitteln. Da du mir ja als kleines Dankeschön je 2 deiner selbstgebauten VA Ringe mitgeschickt hattest, kann ich daraus das Gewicht ermittelten.

    Da ich jedoch kein „Grammzähler“ bin, sind die geringen Gewichtsunterschiede, wir sprechen hier schätzungsweise von maximal einem Müsliriegel, für mich nicht weiter tragisch.

    Ich hatte es mir so vorgestellt, dass ich kurz meinen allgemeinen Eindruck beschreibe und anschließend jede einzelne Variante auf meine persönlichen Bedürfnisse hin checke.

    Wenn ich damit fertig bin, würde ich dann hier wieder in einer Zusammenfassung meine „Favoriten küren“.

    Wie schon gesagt, bin ich ein Neuling, was den Umgang mit Hängematten und dem nötigen Zubehör betrifft. Ich werde mich trotzdem bemühen, meine subjektiven Eindrücke hier wiederzugeben und lasse mich gerne von den Profis belehren.

    Wie Biker61 oben schon erwähnt hatte, sind die Geschmäcker verschieden und jeder hat so seine Vorlieben was die Aufhängung betrifft.

    So, genug geschwafelt, los geht’s:

    Allgemeine Vorteile gegenüber einer Whoopie Sling:

    ·         Dadurch, dass ich bei den DDVL´s immer eine Umreifung, sprich eine Aufteilung der Last, ohne einem Teilstück mit einfachem Seilquerschnitt habe, erziele ich generell eine höhere Bruchlast.

    ·         Daher kleine Seilquerschnitte möglich

    ·         Geringere Spleißlängen möglich

    ·         Kürzere Mindesteinstelllängen

    ·         Einfache Verstellmöglichkeiten

    ·         Auch die die Verwendung sonst nicht spleißbarer Seile möglich

    ·         Durch die VA Ringe und Thimble-Loops habe ich eine praktische, leichtgängige und seilschonende Verstellmöglichkeit.

    ·         VA Ringe relativ preisgünstig

    Nachteile:

    ·         Bei allen DDVL´s wird zum Vergleich bei Verwendung einer Whoopie Sling, mindestens ein geschweißter Ring, Schäkel, Kettenglied oder ähnliches für die Funktion benötigt, was zu einer geringfügigen Gewichtszunahme führt. Ev. könnte man stattdessen einen Improved Soft Shakle verwenden.

    ·         Ich benötige, je nach DDVL, als Seil ein Hohlgeflecht mit einem großen Innendurchmesser oder ein sehr lose geflochtenes Seil, außer bei den hier vorgestellten geknoteten Varianten.

    ·         Thimble-Loops sind relativ teuer, Selbermachen ev. eine Alternative.

    Als ich mit dem Paracord-Flechten angefangen hatte, habe ich anfangs auch ein Feuerzeug, später einen Flambierer. Was mich daran störte, gerade bei hellem Paracord war, dass die Enden immer schwarz waren. Dann hatte ich eine Zeitlang die Enden mit einem Lötkolben verödet.

    Nachdem die Kinder den Shop eröffnet hatten, kann ich auf einen Heißschneider zurückgreifen, dass ist meiner Meinung nach die einfachste und effektivste Art Seile zu schneiden, ohne dass sie ausfranzen. Da sich so ein Heißschneider nur selten für den Privatgebrauch lohnt, ist der vorige Beitrag interessant.

    Die Methode von Freihaenger wende ich bei dickeren Kern-Mantel-Seilen, jedoch mit einer Heißluftpistole, an.

    Das einzige Seil, bei dem all diese Methoden nicht funktionieren, ist beim Aramid (Kevlar) Seil, da es hitzebeständig ist. Hier veröde ich das geschnittene Ende mit Sekundenkleber.

    haengemattenforum.de/gallery/image/144/

    Links eine mit Sekundenkleber verödete Kevlar Lene (Kern: Kevlar – Mantel: PES) – rechts, eine heiß geschnittene polyesterummantelte Dyneema Leine. Der einzige optisch erkennbare Unterschied ist, dass die linke Leine an der verödeten Stelle leicht verfärbt.

    Lottaontour Dyneema kann man gut daran erkennen, dass es sich genauso wie Kevlar, nicht oder nur äußerst schlecht mit eine normalen Schere schneiden lässt.