Gefährliche Tiere - Einbildung oder Realität?

  • In der letzten Zeit haben verschiedene Forenmitglieder in verschiedenen Threads immer mal wieder erwähnt, dass sie beim wilden Hängen Angst vor Wildschweinen oder Wölfen hätten. Mich würde interessieren, in wie weit diese Angst berechtigt ist. Gibt es verifizierte Berichte von unprovozierten Angriffen? Insbesondere auf draußen schlafende Menschen?


    Bis jetzt hatte ich vor Wildschweinen noch nie Angst, weil ich einfach nichts von Zwischenfällen gehört habe. Bei den Massen von Wildschweinen in unseren Wäldern und Feldern müsste man meinen, dass sie häufig in den Schlagzeilen wären, wenn sie auf Krawall gebürstet wären.


    Über Wölfe habe ich mir bisher ehrlich gesagt wenig Gedanken gemacht, weil ich nicht davon ausgegangen bin, dass es bei uns so viele davon gibt. Aber auch in den USA habe ich an Wölfe keinen Gedanken verschwendet - vermutlich weil die Amerikaner sie nie erwähnt haben. Ganz im Gegensatz zu Bären und Berglöwen. Die Frage ist, sind Wölfe in den USA weniger weit verbreitet als Bären und Berglöwen, oder gibt es ganz einfach weniger Zwischenfälle?


    In Deutschland habe ich die meiste Angst vor Zecken und vor mir nicht wohlgesonnenen Menschen. Ersteres raubt mir keinen Schlaf; wegen letzterem würde ich z.B. keine Ohrstöpsel tragen. Ich möchte wissen, wenn sich ein Mensch meiner Hängematte nähert.


    In den USA hatte ich beim Schlafen eigentlich keine Angst, weil ich davon ausgegangen bin, dass Bären nur an meinen Lebensmitteln interessiert sind (die ich entweder in der Bärentonne oder am Baum verstaut hatte), und ich noch nie von einem Berglöwen-Angriff auf ein Zelt gehört habe. Wenn man darüber liest, sind es meist Jogger oder Wanderer die sich zum Zeitpunkt des Angriffs bewegt haben. Beim laufen hatte ich einmal ziemlich Muffensausen, weil ich das extrem starke Gefühl hatte, dass etwas Großes in der Nähe ist.


    Habt ihr Horrorgeschichten? Ich hoffe, ich kann und will nach diesem Thread noch draußen schlafen :D

  • Beim Autofahren habe ich schon oft Wildschweine die Strasse überqueren gesehen.


    In der Natur beim wandern oder übernachten nur ein mal.
    Das war auf einem wenig begangenem Wanderweg im Solling neben einem Unterholz.
    Gesehen habe ich nur ganz kurz das Hinterteil. Es ist sofort geflüchtet als es uns gehört hat.

    Isch habe gar kein Zelt

  • Nach >150 Nächten im Pfälzer Wald waren - abgesehen von diversen Insekten - die einzigen Tiere, mit denen ich näheren Kontakt hatte, ein Siebenschläfer, der es sich in meinem aufgehängten Rucksack gemütlich gemacht hat und zahlreiche Schnecken in meinen Schuhen. Insbesondere letztere ist sind sehr unangenehm und sollten in die Liste der Schrecken des Waldes aufgenommen werden. Aus mehr oder weniger großer Entfernung gesehen und gehört habe ich Rehe, Wildschweine, Gemsen, Eichhörnchen und viele Vögel. In Pfälzer Wald und Vogesen gibt es zwar auch andere große Tiere wie Luchse, Mufflons und Wildkatzen. Und angeblich auch Bären und Wölfe, aber da hatte ich bisher noch kein Glück - oder Pech, wie man's nimmt.


    Ich kann also von Nichts berichten, was das Sensationsbedürfnis des Forums befriedigt - sorry.

  • Die Angst vor dem Wolf ist tief in uns verwurzelt. Sie ist ja auch nicht unbegründet. Aber veraltet.
    Früher gab es hier deutlich mehr Wölfe. Er war viele Jahrzehnte ausgerottet in Deutschland.
    Zwar im Ausland heimisch, wie in Rumänien, Slowakei, aber auch hier störte der Eiserne Vorhand dessen Reisefreiheit.
    Märchen wie Rotkäppchen und der Böse Wolf sowie diese ganze filmische Darstellung in den Hollywood Filmen, tragen ihren Teil dazu bei.
    Bis auf, Der mit dem Wolf tanzt, kenne ich eigentlich keinen pro-Wolf Film. Überall ist er das graue Monster. Selbst in aktuellen Filmen.
    Dabei ist er das nicht.
    Vergessen wir die handaufgezogenen und ausgesetzten Ausnahmetiere mal sowie die angefütterten Wölfe der Truppenübungsplätze in Brandenburg.
    Diese Tiere verhalten sich leider nicht mehr wie ein Wolf. Und genau diese Tiere sind gefährlich. Sie kennen keine Scheu mehr vor dem Menschen.
    Kommen aus Neugier und Hunger ran, der Mensch verhält sich falsch, flüchtet, hat einen Hund dabei und zack, passiert was dummes.
    Der wilde Wolf ist quasi unsichtbar. Er ist scheu aber neugierig. Er ist kein Monster. Aber er hat natürliche Bedürfnisse wie Fressen. Da kennt er kein Gut und Schlecht.
    Sondern nur Opfer. Dass die Schaafe da jemandem gehören, versteht er nicht. Er sieht sie nur auf der Weide und dass sie nicht flüchten. Wegen dem Zaun, der für ihn kein Problem ist.
    Denn der Besitzer der Schaafe ignoriert die Empfehlungen und Hilfen der Landesregierungen. Er hat immer noch den selben Weidezaun wie seit 20 Jahren.
    Hups, ist der Wolf drüber gesprungen und macht er der Wolf so macht.
    Er vertilgt sein Riss nie komplett. Das bekommt er garnicht hin. Normalerweise versteckt er sein Riss irgendwo und kommt immer mal wieder zum Fressen hin.
    Darum sieht der Riss auch so angeknabbert aber liegengelassen aus.
    Andere Tiere bedienen sich auch daran, denn der Geruch ist für sie weit riechbar.
    Jetzt kann der Wolf aber leider morgen nicht wiederkommen zum weiter Fressen, da der Schaafsbesitzer da ist, samt Presse, Polizei und Landrat.
    Doof sowas. Dabei könnte ihm das Tier so lange reichen um zu überleben.
    Verdammt, was tun? Der Wolf tut, was der Wolf eben tut. Er sucht sich ein neues Opfer, weil das Alte ja gerade fotografiert wird.
    Er hat kein Interesse am Menschen. Er meidet den Menschen, schaut ihm aber gern mal zu.
    Vor allem wenn er glaubt, von ihm geht keine Gefahr aus. Weil der Mensch in einem lauten Knatterding sitzt. Einem Traktor, Auto oder Panzer.
    Da kanns schonmal sein, dass ein Bauer ein Wolf ganz nah sieht. Aber der Wolf sieht den Menschen nicht. Nur das komische Knatterding auf dem Acker.
    Auch hier gabs schon Schlagzeilen, ein Wolf würde den Bauern angreifen. Dabei ist er geflüchtet, als er den Bauern als Mensch erkannte.


    Hier in Deutschland haben wir derzeit im Schwarzwald einen Wolf und eventuell in der Pfalz.
    Ich persönlich habe noch keinen gesehen. Aber gehört.
    Unbewusst übernachtete ich an Weihnachten in Wolfsgebiet und las 2 Tage danach, dass er wenige hundert Meter von meinem Camp sogar fotografiert wurde.
    Wusste der Wolf nicht, und ich auch nicht.
    Meist ziehen sie nur durch nach Frankreich, wo sie ausgedehnte Waldflächen finden.
    Der Stress hier ist ihnen zuviel.
    Bauern, Nordic Walking Talking, E Biker, MTB, kennt er so garnicht aus Polen, Slowakei Estland etc.


    In Österreich gibts auch Bären. Bruno ist Vielen noch ein Begriff. Er wurde erschossen aus Angst, er könne jemandem was antun. Dabei war Bruno nur ein Bär und tat, was ein Bär so eben tut.


    Man braucht hier keine Angst vor Tieren haben.
    Wildschweine greifen auch nie ohne Grund an.
    Zuvor gibt es IMMER einen Scheinangriff. Siehe Andreas Kieling.
    Den Scheinangriff muss man ernst nehmen und langsam den Rückweg antreten.
    Denn die Sau gewinnt immer. Gegen den normalen Wanderer zumindest, der keine Flinte dabei hat.
    Normalerweise riecht und hört die Sau den Menschen schon laaaange bevor der Mensch die Sau sieht.
    Ist der Mensch keine Gefahr, bleiben die Tiere oft einfach im Dickicht liegen. Ist ja ihr Zuhause.
    Stolpert der Mensch einfach in ihr Zuhause rein, am besten noch wenn sie Frischlinge haben die es zu beschützen gilt, wird die Bache tun, was eine Bache eben tun muss.
    Sie beschützt ihren Nachwuchs. Das gleiche würde auch der Mensch tun.
    Die Bache läuft dann entweder weg, sofern es Fluchtwege gibt. Oder sie rennt auf Dich zu, schnaubt und bleibt vor Dir stehen.
    Zunächst.
    Jetzt musst Du gehen. Soll das bedeuten. Und man sollte gehen. Auch wenn der eigene liebe Hund was anderes will. Langsam rückwärts gehen und was sagen.
    Versteht die Sau zwar nicht, spürt aber wenn es beruhigende Worte sind.
    Ist der Hund nicht an der Leine und attakiert die Sau, kannst Du ihn vergessen. Da wird er kaum lebend raus kommen.
    Helfen kannst Du dem Hund nicht und bringst Dich nur selbst in Lebensgefahr. Also entweder Hund tot oder Du tot.
    Das Gefährliche an der Sau sind die Hauer. Diese scharfen großen seitlichen Zähne, mit denen sie den Boden aufreissen und Wurzeln knacken.
    Sie können von der Kraft her problemlos einen Knochen durchbeissen.
    Aber mit den Hauern reissen sie Dir die Beinschlagader auf. Zack, zack. Enormer Blutverlust. Du sackst einfach so zusammen. Es wird grau. Ende.
    Die Sau will Dich nicht töten, sie handelt Instinkt gesteuert. Sie weiss, da ist der Mensch verwundbar und sie kommt durch ihre Größe ja auch nicht höher.
    Also mit den Hauern in der Höhe mal für Chaos sorgen.
    Du kannst auch einem Menschen, der von einer Sau angegriffen wird, bereits am Boden liegt, NICHT MEHR HELFEN!
    Das ist wie, wenn Du in den Keller gehst, worin schon einer wegen CO Gas am Boden liegt. Kannste Dich gleich dazu legen.
    Aber, das passiert äußerst selten!
    Es werden in Deutschland wesentlich mehr Menschen von KÜHEN angegriffen als von Wildschweinen.


    Die wirkliche Gefahr ist gaaanz klein, hat 8 Beine, was sie zu einer Spinne macht und will nur Eines.
    Dein Blut.
    Zecken. Und ganz gemein, die kleinen Nymphen davon. Die sieht man kaum, bekommt sie fast nicht zu fassen.
    Da kam dieses Jahr noch eine eingeschleppte deutlich größere Art dazu. Sie fühlt sich durch die paar Grad Erwärmung hier nun auch heimisch.
    Kommt aus Afrika und kann auch Krankheiten übertragen. Ob sie den Winter überlebt, liegt am Winter.


    Aber die Angst vor Wölfen, Bären und Wildsauen ist verständlich, traditionell aber unbegründet.
    Und wenn es Dir hilft, in der Hängematte liegst Du noch am sichersten.

  • Die einzigen Tiere, die ich bisher in der Schweiz und in Frankreich gesehen habe, sind Mäuse, diverse Singvögel, Rehe, vielleicht ganz selten mal einen Fuchs, noch seltener einen Dachs, Greifvögel und in den Pyrenäen zahlreiche Gänsegeier. Und sicher noch viele andere Tiere, an die ich jetzt gerade nicht denke.


    Ich freue mich immer, wenn ich aus der Hängematte Tiere aus der Nähe beobachten kann. "Nähe" ist dabei ein dehnbarer Begriff: Ein Reh ist nahe, wenn es vielleicht aus 30-50m Distanz zu mir blickt und bellt, Vögel kommen da oft deutlich näher, sehen nur die Hängematte, nicht den, der darin liegt. Amseln haben manchmal fast unter meiner Hängematte im Laub nach Fressbarem gesucht.


    Zum Thema Raubtiere kann ich nichts beitragen ausser dem erwähnten Fuchs. Aber der ist meistens schneller weg, als ich schauen kann. Vielleicht war es ein Fuchs, dessen Augen ich kürzlich im Schein meiner Taschenlampe aufleuchten sah. Jedenfalls hatte das Tier einen gerichteten Blick, beide Augen also nach vorne gerichtet, also vermutlich ein Raubtier.


    Bei Wölfen und Bären mache ich mir eher weniger Sorgen. Dennoch habe ich Respekt, sollte ich mal einem begegnen. Es heisst immer, der Mensch passe nicht in deren Beuteschema. Ich hoffe dann einfach, das der Bär oder Wolf das auch weiss... und sich sonst auf jeden Fall nicht von mir bedroht fühlt.


    PS: Die Nacktschnecken und deren Schleimspuren finde auch ich sehr eklig. Ich hatte mal am Morgen meine ganze verschwitzte Wäsche voller Nacktschnecken. Selber schuld, ich hatte sie im Vorzelt auf dem Boden liegen lassen, weil ich sie am nächsten Tag waschen wollte.

  • Zum Thema Wölfe hatte mir [USER="4166"]Hilda1307[/USER] vor kurzem erzählt, dass in Griechenland eine Hikerin angegriffen und gefressen wurde. Nach allem was ich bisher gelesen habe, ist es aber nicht ganz klar ob die Angreifer verwilderte Hunde oder Wölfe waren. Sicher ist nur, dass Wölfe später Teile gefressen haben.


    Ich will damit keine Panik schüren, aber ich denke schon, dass Wölfe ihren Ruf nicht ganz zu Unrecht erworben haben. Interessant finde ich aber, dass der Bär weitaus besser davon kommt. Dabei kenne ich diverse Geschichten von Bärenangriffen in den USA und Kanada, zum Teil mit Todesfolge. Über Wolfsangriffe habe ich dagegen nur selten etwas gehört oder gelesen. Jetzt könnte man natürlich sagen, der Wolf ist harmlos, und die Geschichten sind alle erfunden. Aber ich halte es durchaus für möglich, dass es nur deshalb wenige Probleme gibt, weil es einfach wenige Wölfe gibt.


    Bitte nicht falsch verstehen: ich bin kein Wolfsgegner - ganz im Gegenteil - und ich habe auch keine Angst davor, von Wölfen angegriffen zu werden. Aber es hat mich immer interessiert, warum der Wolf so einen schlechten Ruf hat. Und nachdem ich die Tiere im Wildgehege gesehen habe, muss ich sagen, dass ich ordentlich Respekt habe. So ein Wolf ist doch eine ganz andere Nummer als ein Schäferhund.

  • Ich stimme Bernd Odenwald in vielem zu. Auch ich habe gehört, dass der Mensch nicht auf der Speisekarte des Wolfes steht. Der gesamte geschichtliche Überbau unserer kulturellen Wolfrezeption ist vermutlich auch dem geschuldet, dass die Speisekarte des Wolfes der des Menschen in vielen (fleischigen) Nahrungsmitteln gleicht und er somit auch als unser Konkurrent wahrgenommen wurde. Schließlich wollten die Bauern früher auch nicht die Schafe abgreifen lassen, die sie für die Wollproduktion hielten und auch selber schlachten wollten. Das hat u.U. auch zur Ausrottung beigetragen.


    Es mag allerdings einen Unterschied machen, ob ein Wolf alleine unterwegs ist oder im Rudel. Auch bin ich mir nicht sicher, inwiefern der Wolf zwar kein Interesse an erwachsenen Menschen hat, kleinere Versionen (resp. Kinder) aber vielleicht schon als potentielles Nahrungsmittel wahrgenommen werden könnten, wenn er wirklich hungrig ist und die Auswahl nicht groß, wie im Winter.

  • Ein weiterer Aspekt ist vermutlich, dass Wölfe in unseren Breiten sich nur selten so bewegen und verhalten können, wie sie das in der Wildnis üblicherweise tun. Immer wieder wird ein Rudel auseinander gerissen, weil Tiere geschossen werden oder verunfallen. Die Bewegungsfreiheit ist da und dort eingeschränkt respektive zwingt die Raubtiere in eine gewisse Nähe zum Menschen, wenn Hindernisse überwunden werden sollen. Das bringt das soziale Gefüge eines Rudels viel häufiger durcheinander, als das in der freien Wildbahn sonst der Fall ist. Jedes dezimierte Rudel und insbesondere Einzeltiere verhalten sich unberechenbarer, es kommt vermehrt zu so genannten "Problemwölfen", für die dann bisweilen eine Abschusserlaubnis erteilt wird (in der Schweiz). Wenn man dann nicht das richtige Tier erlegt, werden die Probleme weiter angeheizt.


    Leider gibt es in der ganzen Diskussion nur wenige namhafte Vertreter, die den Wolf weder verklären, noch zum freilaufenden Monster hochstilisieren. Will sagen: Eine ausgewogene Diskussion ist kaum möglich, es wird mit Schlagworten um sich geworfen, neutrale Informationen zu finden, ist sehr schwierig.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie unproblematisch die Zunahme der grossen Raubtiere in Mitteleuropa wirklich ist. Ich bin aber froh, dass die Entwicklung (vorerst) zur Kenntnis genommen wird und die Tiere einen gewissen Schutz geniessen (solange er nicht umgangen wird, was insbesondere im Kanton Wallis immer wieder vorkommt: Es kommt dort immer wieder zu illegalen Abschüssen). Nur wenn man die Entwicklung grundsätzlich zulässt, kann man angemessen damit umgehen lernen. Welche Schlüsse man in zehn, zwanzig Jahren ziehen wird, werden wir sehen. Ich hoffe, sie beruhen dann auf möglichst objektiven Erfahrungen und Erkenntnissen und nicht auf einer "Volksmeinung" oder werden gar politisch instrumentalisiert.


  • Hier in Deutschland haben wir derzeit im Schwarzwald einen Wolf und eventuell in der Pfalz.


    Wer das glaubt, mag es tun, wer nicht, vergewissert sich selbst:
    https://www.wolfsmonitoring.co…rkommen_in_niedersachsen/


    Wie fange ich an? Nun, vielleicht damit, dass ich vor zwei bis drei Jahren einen ähnlichen Artikel geschrieben hätte, wie Bernd. Versuchen, aufgrund eigener Erkenntnisse die Sache zu bewerten und mit dem Wissen dann Informationen suchen, die dieses bestätigen. Heute schreibe ich solche Artikel nicht mehr, denn wie ihr sehen könnt, ist Niedersachsen voll mit Wölfen. Es ist aber nicht das einzige Bundesland, sondern Sachsen und davon nördlichere sind ebenfalls mit großen Vorkommen gesegnet. Es gibt, wenn man so will eine Achse, dei diagonal durch Deutschland geht. Experten haben überlegt, warum das so ist, und man vermutet, dass dieses mit der Hauptwindrichtung zu tun hat. Die Wölfe (aus dem Osten kommend) sind einfach immer nur der Nase lang gezogen, die Ihnen den wundervollen Duft von Rehen in die feiner Nase geweht hat. Sie sind also immer Richtung Nordwest gezogen und haben sich dann je nach Bedingung dort verteilt.
    Wer sich auf dem Link wolfsmonitoring umschaut, der sieht, dass je nach Kreis derzeit über 170 Risse gezählt werden - aktuell stark wachsend.
    Das sind die Tatsachen, mit denen einige von uns umgehen müssen.


    Eigene Sichtungen gab es bisher nur einmal. Die Tiere haben sich auf sicherer Distanz gehalten und gesunde und nicht hungrige Tiere werden das wohl auch immer tun. Aber: werden die Tiere IMMER gesund sein oder immer mit vollem Magen unterwegs sein, wenn wir in der Nacht in der Hängematte liegen? Ist der wilde Wolf wirklich unsichtbar, wie oben geschrieben steht und wenn er das ist, warum konnte ich ihn sehen? Oder konnte ich sie sehen, weil sie schon auffällig waren? War es Glück dass sie nicht näher gekommen waren? Oder nur Neugier? Macht es die Sache sicherer für mich, wenn es nur aus Neugier geschah? Fragen, auf die jeder selbst eine Antwort finden muss und diese letztlich auch verantworten muss.


    Warum ist meine Einstellung mehr contra Wolf als pro? Weil ich betroffen bin. Ich wünschte mir, dass ich in euren Bundesländer wohnen würde. Dass ich nachts in den Wald gehen kann und dort im schlimmsten Fall ein paar Wildschweine sind, die mich aber nur dann attackieren, wenn ich mich falsch verhalte - was man aber während des Schlafes nicht macht. Aber hier haben wir ein Raubtier. Und leider nicht nur eins. Ist das Bild nicht, wie oben geschrieben, zu grau und düster, wenn man von "Raubtier" spricht? Kann ich nicht beurteilen - aber der Wolf ist ein Raubtier. Marder, Fuchs und Iltis sind dies auch, aber der Wolf kann potentiell Menschen töten. Ist es Zufall, dass dieses noch nicht geschehen ist oder besteht die Gefahr mit zunehmender Dichte? Oder sollten mich Pseudo-Argumente beruhigen, dass im Autoverkehr doch viel mehr Menschen sterben, als vom Wolf gerissen?


    Ihr seht, es gibt viele Fragen. Einige werden sicher zu schwarz von mir gesehen. Andere von Wolfsbefürwortern zu rosarot. Ausschlaggebend ist dabei sicher die eigene Betroffenheit. Ein urban lebender Mensch ist gar nicht betroffen - hängende waldliebende Menschen schon eher - hängende waldliebende Menschen in Niedersachsen auf alle Fälle!
    Verteufel ich den Wolf? Nein. Ist er per se böse? Nein. Sind Menschen böse, die den Wolf toll finden? Nein. Hinterlässt der Wolf bei mir aber trotzdem Unbehagen? Ja.

  • Das ist Abstand gefährlichste Tier ist m.M. die Zecke. FSME-
    Impfung ist Pflicht. Meine Matten wandern nach Bodenberührung
    im Wald regelmäßig für 2 Tage in dei Tiefkühltruhe (nicht
    komplett sicher, für die Überlebenden aber eine nachdrückliche
    Warnung für nächste mal)


    Ansonsten bleiben noch Hunde, Wildschweine und Wölfe.


    Hunde


    Wildernde Hunde kann man eigentlich ganz gut mit Stöcken oder
    Pfefferspray abwehren.


    Wildschweine


    Schwarzwild-Keiler sind in der Rauschzeit zwischen November und
    Januar voll mit Testosteron und entsprechend schlecht
    drauf.Wegrennen ist sinnlos, Kontak meiden oder beim Angriff
    hinter oder auf einen Baum retten.
    Bachen sind dann gefährlich, wenn sie Frischlinge haben und man
    als Wanderer zwischen Bache und Wurfkessel gerät. Hier ist die
    Zeit zwischen Dezember und März.
    In dieser Zeit sollte man Dickungen, nicht abgeerntere
    Maisfelder und Schonungen meiden und auf den Wegen bleiben und
    sich durch Geräusche gemerkbar machen. Dann kann nicht viel
    passieren.
    Ansonsten in der Nacht wasserstellen und Wildwechsel meiden,
    sieht man in der Regel an den Spuren oder runtergedrückten
    Bodenpflanzen.
    Ansonsten sind die Wildschweine saugefährlich, wenn Sie
    angeschossen sind. Wir hatten hier vor kurzem bei einer
    Treibjagd wieder einen Toten (erfahrender Jäger)


    www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Tiefe-Bestuerzung-nach-toedlichem-Jagdunfall


    Wölfe


    Das Thema beschäftigt mich schon lange. Ich halte die
    Wiederansielungspolitik für absurd. Äm Anfang waren es nur
    Einzeltiere oder Paare, jetzt haben sich oft schon größere
    Rudel gebildet. Das Problem ist, dass durch den fehlenden
    Jagddruck nach inzwischen 3 bis 4 Generationen die Scheu bei
    den Tieren vor dem Menschen weitgehend verloren gegangen ist.
    Wolfsgebiet mit Rudeln kann man hier sehen:


    http://www.wolfszone.de/000main/text...%20update.html


    http://www.lausitz-wolf.de/index.php?id=6


    Neben den sehr häufigen Nutztierrissen gab es auch schon bei
    uns Angriffe auf Menschen und Hunde.


    [URL="https://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Vor-fast-40-"]https://www.weser-kurier.de/re…zu-Tode-arid,1549062.html[/URL]


    https://www.noz.de/deutschland-welt/...radfahrer-bei-soltau-verfolgt-haben


    https://www.jawina.de/wolfsangriff-a...es-hundetodes/


    Der Fall in Griechenland ist echt gruselig, wird aber
    weitgehend totgeschwiegen.




    Ratschläge bei Wolfsangriffen


    https://de.wikihow.com/Einen-Wolfsangriff-überleben


    Ansonsten sind die oft gelesenen Ratschläge etwas weltfremd.
    Dort schreiben selbsternannte Experten z.B., dass
    "normalerweise" der Mensch nicht auf dem Speisezettel der Wölfe
    steht und sie den Kontakt vermeiden.


    Dazu mal diese Videos:


    https://youtu.be/GOAV7T9gbyk?t=49


    https://www.youtube.com/watch?v=kx_spcrVHKg


    https://www.youtube.com/watch?v=-0e8z16-85M















    Was heißt "normalerweise"? Keine von denen hat eigene
    Erfahrungen. Der Begriff "normalerweise" setzt hinreichend
    viele Daten voraus, die es aber nicht gibt. Der wolf bleibt
    Spitzenprädator auf dessen Speisezettel alle Säugetiere stehen,
    warum nicht auch der Mensch.


    Ich selber hätte nichts gegen die Ansiedlung in ausgewiesen
    Wolfsschutzgebieten, aber bitte nicht unkontrolliert überall.
    Ich habe auch schon bei Anti-Wolfsinitiativen mitgearbeitet.
    Wenn jemand Interesse an Kontakten hat: PN

  • Wer Wolfsschutzgebiete ins Spiel bringt, hat keine Ahnung, wie groß das Gebiet eines Wolfes ist.
    So ein Gebiet ist nicht realisierbar.
    Was sollte man denn tun? Den halben Pfälzerwald einzäunen?
    Wie erfährt der Wolf, wo er sich aufhalten darf und wo nicht? Wer entscheidet das? Wer redet mit dem Wolf?
    Das sind nur Wahlkampf Schlagworte der Politik.


    Hier im eng besiedelten Gebiet Deutschland kann man einem Tier wie dem Wolf, kein Gebiet zuweisen.
    Man kann ihn nur einsperren.


    Also, was übrig bleibt wenn Wolfsgebiete nicht machbar sind, weils den Wolf nicht interessiert, kann man sich nur nach dem Wolf richten.
    In Gebieten wo einer gesichtet wurde, den Tierhaltern umfangreiche Maßnahmen anbieten. Nehmen sie das nicht an, haben sie keine Ansprüche mehr.
    Aktuell bleibt kein Schaafhirte auf toten Tieren sitzen. Einerseits fängts an zu stinken nach ein paar Tagen, andererseits bezahlt im das Land den Schaden.


    Ob der ein oder andere Waldkindergarten überdacht, von überdenken, werden sollte, sei dahin gestellt.
    Wenn die Kids beaufsichtigt sind, passiert hier auch nix. Sollte halt kein Lebensmittel liegen bleiben und den Wolf anlocken.
    Dass Wölfe alle Säugetiere angreifen, buche ich mal als Märchen und Hörensagen. Ernst nehmen kann ich so eine Aussage nicht.


    Wie bisher jeden Wolfsdiskussion in anderen Foren und allen Facebook Gruppen, die ich kenne, kann auch diese hier hitzig werden und eskalieren.
    Auch hier sind Wolfsbefürworter und Wolfsgegner, Panikmacher und Nachschwätzer vertreten und weichen keinen Millimeter von ihrer Meinung ab.
    Ich behalte mir als Moderator vor, den Beitrag zur Not einzustellen.
    Damit das nicht passiert, bitte ich, zum eigentlichen Thema zurück zu kommen.
    Und das ist nicht der Wolf, sondern allgemein "Gefährliche Tiere" beim Hängemattencamping.


    Viele wurden ja bereits genannt. Große und Kleine. Säugetiere und Insekten.


    Was fällt Dir noch dazu ein? Welche gefährlichen Tiere könnten einem noch auflauern?


    Hat jemand schonmal eine Eiche umarmt mit den Baumgurten und dann bemerkt, dass er mit Fäden der Eichenprozessionsspinnerraupe, was für ein Wort, überzogen war?
    Als Allergiker saugefährlich.
    Ich hing schonmal durch Geocaching Klettern in einer Eiche und konnte meinen Unterarmen beim Farbwechsel zuschauen.

  • Solange wir freundlich und sachlich miteinander umgehen, sehe ich eigentlich kein Problem. Dann halte ich es sogar für wichtig, über den Wolf zu diskutieren. Ich lerne da gerne Neues dazu.


    Mir ist noch ein weiteres "gefährliches" Tier eingefallen:


    In der Schweiz und vermutlich auch in anderen Ländern Europas gibt es immer häufiger die so genannte Mutterkuhaltung. Das bedeutet, dass Kälber einige Zeit gemeinsam mit ihren Müttern auf die Weide dürfen. Das ist auf jeden Fall zu begrüssen, nur hat es halt auch eine Kehrseite: In der Schweiz führen zahlreiche Wanderwege mitten über die Kuhweiden. Da muss man dann aufpassen, dass man den Mutterkühen oder deren Kälbern nicht zu nahe oder gar zwischen Mutterkuh und Kalb gerät. Leider hat es schon Tote gegeben, die von Kühen angegriffen und zertrampelt wurden. Das ist nicht oft passiert, aber halt doch schon vorgekommen.


    Manchmal findet man auch Weiden, auf denen junge Kühe grasen. Diese sind oft sehr neugierig. Als Laie weiss man nicht immer, bis zu welchem Punkt die Situation ungefährlich ist und wo ein gewisses Risiko einsetzt.


    Ich hatte schon die Situation, dass ein einzelnes Rind sich mir von hinten genähert hat und dann zum Galopp angesetzt hat. Ich habe das aus den Augenwinkeln wahrgenommen und mich dann blitzschnell umgedreht und einen Schritt auf die Kuh zugemacht. Sie ist dann dermassen erschrocken, dass sie weggerannt ist. Auch wenn das vielleicht nur eine Situation war, in der die Kuh neugierig war: Als Mensch bin ich jeder halbwegs ausgewachsenen Kuh rein gewichtstechnisch weit unterlegen. Stolpere ich und die Kuh tritt (auch nur aus Versehen) auf mich, dann kann das zu schweren Verletzungen führen.


    Ein anderes Mal kam ein Rind ziemlich bedrohlich auf mich zu, kaum hatte ich eine Weide betreten. Ich habe die Weide dann über einen Stacheldraht verlassen und einen Umweg gemacht. Die Kuh wirkte auf mich nicht friedlich und ich wollte kein Risiko eingehen.


    Eine ganze Kuhherde kann zudem - je nach Situation - damit anfangen, eine gemeinsame Dynamik zu entwickeln. Wenn plötzlich mehrere Kühe auf einen zurennen sollten, dann stelle ich mir das nicht so gemütlich vor. Auch da habe ich es schon erlebt, dass - kaum war ich auf einer Weide und kam in die Nähe einer Gruppe von Kühen - diese begannen, sich auf mich zuzubewegen. Als Laie kann ich schlecht einschätzen, ob die nur neugierig waren oder ihre Weide verteidigen wollten. Jedenfalls war mir da auch nicht ganz wohl und ich war froh, als ich das Ende der Weide erreicht hatte.


    Ein Freund von mir singt den Kühen manchmal ein Lied vor. Sie kommen dann zu ihm und hören ihm zu (Abwechslung tut auch ihnen gut), verlieren aber gemäss seinen Aussagen auch schnell wieder das Interesse.


    Es empfiehlt sich, sich beim Queren von Kuhweiden Zeit zu lassen (ruhige Bewegungen lösen wohl auch eher eine ruhige Reaktion aus) und die Kühe immer im Auge zu behalten. Wie gesagt: In der Regel passiert nichts, aber ein Stück Vorsicht und Voraussicht kann auch im Umgang mit Kühen nicht schaden. Ich denke, man spürt schnell, wenn alles friedlich und im grünen Bereich ist oder wenn irgendetwas "nicht stimmt". Im Zweifelsfall macht man lieber einen Bogen um die Kühe. Wie Raubtiere, so sind auch Kühe nicht immer in der gleichen Stimmung. Meist sind sie friedlich, sie können aber auch aus irgendeinem Grund "gereizt" sein.


    Weitere Berichte:

    • Ein weiterer Fall, der zeigt, dass Kuhherden, aber auch Einzeltiere eine starke Eigendynamik entwickeln können, die nicht immer unproblematisch ist.
    • Der vielleicht bekannteste Fall war der hier.
  • Zwar im Ausland heimisch, wie in Rumänien, Slowakei, aber auch hier störte der Eiserne Vorhand dessen Reisefreiheit


    Aber Bernd! Hast Du je was von Wölfen in der DDR gehört? Die war schließlich nicht durch irgendeinen Vorhang von Rumänien und der Slowakei getrennt. Auch später, als es die DDR nicht mehr gab, wurden hierzulande keine gesichtet. Erst seit ein paar Jahren ist es politisch gewollt, daß sich wieder Wölfe ansiedeln. Allerstrengstes Abschussverbot und drastische Strafen bei Zuwiderhandlungen. Von den Problemen der brandenburger und sächsischen Viehzüchter wollte keiner was wissen. War ja weit weg, tief im Osten. Nun, da der Wolf auch wieder in NRW angekommen ist, setzt langsam ein Umdenken ein.


    Zum Thema: Obwohl in meinen Hängewäldern schon Wölfe gesichtet wurden, habe ich vor ihnen weniger Angst als vor streunenden Schäferhunden. Der Wolf meidet den Menschen, ein Hund nicht.


    Begegnungen mit Wildschweinen hatte ich schon einige. Sie haben große Angst vor mir und rennen immer als erste weg. Das liegt vielleicht auch daran, daß sie mich zuerst sehen und riechen. Wenn ich sie bemerke (und manchmal erschrecke), sind sie schon wieder 20 m weg.


    Durch Zecken hervorgerufene Krankheiten sind zwar durchaus gefährlich, aber mit Impfung kann man zumindest gegen FSME etwas machen.


    Als Kind habe ich mal (zum Glück nur am Rande) einen Angriff wilder Bienen oder Wespen miterlebt. Da ist aber wirklich Schluss mit lustig! Glücklicherweise ist so etwas extrem selten.


    Was haben wir denn noch für gefährliche Tiere? Wenn ein Ochse rot sieht, oh ja! Lieber einen Umweg um die Koppel herum statt einen Wettlauf mit dem Ochsen!


    Ja, und böse Menschen trifft man häufiger in Städten als im dunklen Wald.


    Fazit: Der Wald ist eigentlich sicher.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Fazit: Der Wald ist eigentlich sicher.


    Das ist - auch wenn ich manchmal ein mulmiges Gefühl habe - auch meine Meinung.


    Ich wollte jetzt eigentlich auch keinen Streit zum Thema "dürfen Wölfe in Deutschland wieder heimisch werden" provozieren. Nachdem innerhalb eines kurzen Zeitraums gleich mehrfach Ängste vor Wildschweinen und Wölfen geäußert wurden, hat es mich nur interessiert woher die Ängste kommen, und ob sie für mich nachvollziehbar sind. Bis jetzt habe ich nichts gelesen, was mich wirklich beunruhigen würde. In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 3 Menschen an Hundebissen, 8 durch Blitzschlag und 20 durch allergische Reaktionen auf Insektenstiche. Dagegen sterben im Straßenverkehr jährlich über 3000 Menschen. Aber die alltäglichen Gefahren werden wenig bis gar nicht wahrgenommen. Meine größte Sorge im Wald sind immer noch herabfallende Äste.


    Hat jemand schonmal eine Eiche umarmt mit den Baumgurten und dann bemerkt, dass er mit Fäden der Eichenprozessionsspinnerraupe, was für ein Wort, überzogen war?


    Glücklicherweise noch nicht, aber nachdem ich dieses Jahr Zeuge der Invasion des Buchsbaumzünslers war, habe ich schon etwas Angst vor der Eichenprozessionsspinnerraupe. Wenn die in ähnlichen Massen hier einfällt, dann gute Nacht.


    Ich bin übrigens mal von einem Eichhörnchen angegriffen und gebissen worden. Tollwut hat es glücklicherweise wohl keine gehabt :) Überhaupt können Eichhörnchen ziemlich unangenehm werden. Ein anderes hat mich über eine Stunde lang schimpfenderweise von oben mit Zapfen beworfen. Ich glaube, es hatte etwas gegen meine Platzwahl.

  • Dieser Buchsbaumzünsler, hinterlässt der reizende Fäden wie der Eichenprzs.spinner? Der Einfachheit abgekürzt.
    Ich habe so ein Baum in Erinnerung, überzogen wie von einem dichten Spinnennetz aus den billigsten Arachno Filmen.
    War der das?


    Es soll eine Tausendfüßlerart geben, die tödlich ist für Menschen. Für Tiere erst Recht. Die frisst normalerweise Mäuse und Kleine Tiere.
    Aber nagt sich auch durch einen Menschen. Brasilianischer Riesenläufer.
    Ist aber hier nicht heimisch.


    Danke dass es hier in der Richtung weiter geht und wir nicht uns im Wolf festbeissen.
    Denn der kann das besser. Uuuh böse Formulierung.

  • Dieser Buchsbaumzünsler, hinterlässt der reizende Fäden wie der Eichenprzs.spinner? Der Einfachheit abgekürzt.
    Ich habe so ein Baum in Erinnerung, überzogen wie von einem dichten Spinnennetz aus den billigsten Arachno Filmen.
    War der das?


    Sehr treffende Beschreibung :lol:


    Wenn es ein Buchsbaum war, dann war es mit Sicherheit der Zünsler. Mein Garten sieht aus wie die Kulisse für einen Tim Burton Film. Der Zünsler ist zwar giftig (wenn man ihn isst) aber nicht gefährlich. Allerdings habe ich schnell die Lust am Abhängen im Garten verloren, weil sich ständig Raupen in meine Hängematte abgeseilt haben. Auch von anderen Bäumen und Büschen. Auf den Buchsbäumen war einfach kein Platz mehr, für mehr Raupen. Der ganze Buchsbaum war nur noch eine zuckende und zappelnde Masse. Sehr lecker.

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