Posts by Furbrain

    Ich habe mir den Scandinavian zugelegt, aber genau für die kälteren Jahreszeiten. Das bedeutet, dass ich für laue Waldabende im Sommer einen anderen UQ benutze. Als ich ihn im Sommer tagsüber bei über 20°C getestet habe, war es mir nach zwei Minuten zu warm. Ich benutze ihn bis 10°C und darunter. Bisher allerdings nur bis -4°C und es war immer noch kuschelig. Die Faustregel "+20 vom Grenztemperaturwert" (den die Amis normalerweise angeben, da dort keine DIN oder andere Norm existiert, afaik) hat bei meinen Käufen immer gut funktioniert.

    Mittagsfrost So war das wohl damals: Männe steht hinter ihr und diktiert, wie er es haben will. Sie muss an der Maschine schwitzen. Ein ähnliches Bild wie beim Kochen. Wann wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland (oder gar in der Schweiz) eingeführt? Wie lange brauchte die verheiratete, westdeutsche Frau noch die Einwilligung ihres Ehemannes, um in der Ehe wieder arbeiten gehen oder studieren zu dürfen? Warum hat "Kreativität" einen weiblichen Artikel:S?

    Hallo Jürgen, dann mal offiziell willkommen in Hängemattenforum!


    Krasse Rückengschichte, das! Es gibt wohl einige, die aus orthopädischen Gründen den langfristigen Wechsel in die Hängematte gemacht haben ... ironischer Weise kommen wiederum nicht wenige "gestaucht" aus ihrer ersten Hängemattennacht in Bananenform hervor und stöhnen :/ Vielleicht meldet sich hier irgendwann doch noch ein Orthopäde oder Physiotherapeut hat, der uns das Ganze mal ausführlich fachlich fundiert erläutert - also: Wo steckt "Dr.Hammock"??! ;)

    Hi Dominik! Willkommen im Hängemattenforum! Österreicher sind hier noch recht unterrepräsentiert, daher schön, dass du dich angemeldet hast. Viel Spaß beim Stöbern, und falls du an uns eine Frage hast, dann einfach posten ;)
    Hast du bereits eine Hängematte oder steigst du erst in die Materie ein?


    PS: Du kannst dich auch gerne in unsere Hängerkarte eintragen. Einfach im eigenen Profil mit dem Stift-Icon > Profil bearbeiten > runterscrollen zu "Benutzerkarte"

    Also, ich sage jetzt einfach mal fest zu. Der Juni ist im Kalender noch frei, bei mir stapeln sich die Feiertage und familiären Verpflichtungen im Mai. So könnte nur noch Krankheit dazwischen kommen.


    Habe mir gerade mal die Homepage angeschaut und recherchiert. Da können wir unsere Hängematten ja ganz über die Insel verteilen. Angst vor marodierenden Wanderern, die einem den Wooki klauen, muss man da wohl nicht haben :P – und mein Packraft kann ich auch wieder mitnehmen 8o

    Die Frage, die ich mir bei dem Setup stelle, ist zwar eher theoretischer Natur, aber für die (Überlebens-)Praxis vielleicht von Bedeutung: Wie groß sind die Kräfte, die bei einer solchen Aufhängung entstehen. Ich bin zu doof, um das zu berechnen, aber mein Gefühl sagt mir, das die Zugkraft vollkommen anders abgeleitet wird, als wenn man einen Baumgurt mit 30-Grad-Winkel um den Baumstamm wickelt.


    Das Seil zieht in einem Winkel <90 Grad am Stamm, wenn man es an einem Ast befestigt, nochmal in einem anderen. Daran befestigt ist die Aufhängung, die dann auch noch mehr federt, wenn man sich in der Hängematte bewegt, als wenn sie direkt mit dem Baumband verbunden wäre. Wieviel kN ziehen da am Baum, bzw. was muss das Seil dabei aushalten?


    Ich möchte nicht die praktische Diskussion zu dieser Aufhängetechnik ins theoretische ziehen. Dennoch meine Frage an Waldläufer70 : Kann man so etwas "über den Daumen gepeilt" berechnen, um Richtwerte für die Anwendung zu bekommen (notwendige Seilstärke, Astdurchmesser ...)? - Nicht das man bei der Anwendung dieses Systems unter suboptimalen Bedingungen doch noch Opfer des Witwenmachers wird ;)

    Da für das letzte Wochenende im August noch einmal ein super Wetter angekündigt war, beschlossen vonLieven und ich einen Packraft-Rundkurs mit Hängemattenübernachtung in der Feldberger Seenlandschaft zu machen. Auf den Spuren von @Omorotschka und @Seitenschläfer erkundeten wir zu Lande und zu Wasser die Uckermark.


    Ursprünglich hatte @vonLieven für die Region die große Bikepacking-Tour von vor zwei Wochen ausbaldowert, konnte aber aufgrund einer Erkrankung selber nicht daran teilnehmen. Da kam es ihm gerade recht, dass ich seit kurzem stolzer Besitzer eines Packrafts bin und es dieses Wochenende ausprobieren wollte. Aber ein Fahrrad gleich auf dem Boot mit zu transportieren, traute ich mich dann doch noch nicht ;) Somit setzten ein alter Paddelhase und ein Wassersportfrischling – nach einer amtlichen Kernmahlzeit und dazugehöriger Flüssigkeitsaufnahme in der Krüseliner Mühle – am sonnigen Samstag am Mechowbach ihre kompakten Packrafts ein, um sich am Samstagabend weiter stromabwärts ein schönes Plätzchen für ihre Hängematten suchen. Am Sonntagmorgen sollte es dann zu Fuß wieder zum Ausgangspunkt gehen, also eine Rucksacktour mit Paddeleinlage im ureigensten Packraft-Sinne.



    Wer mit vonLieven eine Tour macht, hat schon halb gewonnen. Da es dem Mann unsäglichen Spaß bereitet, mit den technischen Mitteln der Gegenwart zu organisieren und herum zu kartografieren, lag eine exakt geplante Tourstrecke mit Kilometerangabe und Untergrundbeschaffenheit im GPX-Format vor, die uns auch während der Tour als GPX-Track auf der Armbanduhr eindeutig auf Kurs hielt.



    Zwar ist vonLieven ein erfahrener Paddeler, aber aus Solidarität (oder Erfahrung?) legte er auch seine Schwimmweste an. Auch sein Packraft war noch recht neu, so dass wir erst einmal unsere dünnhäutigen Wasserfahrzeuge richtig kennen lernen und kein Risiko eingehen wollten. Da wir auf unserer Tour auch einige Seen zu durchqueren hatten, erschien uns diese Entscheidung ratsam.



    Allerdings trug der Bach an manchen Stellen nach diesem Sommer nicht sonderlich viel Wasser, so dass wir auch immer einmal aussteigen mussten, um die Boote durch sehr flaches Wasser zu lotsen. Auch zweimaliges Umtragen auf der Strecke war vonnöten, um unser abendliches Ziel zu erreichen.




    Teilweise fühlte man sich wie in der totalen Wildnis. Assoziationen von Mangrovensümpfen oder den Everglades kamen uns in den Sinn.



    Immer wieder öffnete sich der Bachlauf und durch das Schilf und die Seerosenfelder hindurch wurde ein weiterer See sichtbar, den es zu durchpaddeln galt, um am anderen Ende den Eingang zum weiterführenden Bach zu entdecken. Gerade die Einfahrt in den Großen Küstriner See erzeugte ein erhabenes Gefühl in mir. Das Panorama war großartig und rundherum war nur bewaldetes Ufer zu sehen, kein Boot, kein Mensch, keine menschliche Behausung weit und breit war zu erkennen. Wo wir uns vor kurzem noch durch meterhohe Pflanzen kämpften, wirkte der Blick über den See auf uns wie "Klein-Kanada".



    Kurz vor Sonnenuntergang hatten wir dann unseren Biwak-Spot erreicht. Nach einiger Kraxelei erreichten wir unser Ziel: "Owis Stein" wurde von Adolf-Heinrich Graf von Arnim-Boitzenburg für seine Mutter "Owi" dort aufgestellt, da sie den erhöhten Ausblick auf den See an diesem Ort wohl sehr mochte. Mittlerweile dient er auch als Geo-Cache ;)



    Es blieb nicht mehr viel Zeit im Abendlicht der untergehenden Sonne unsere Hängematten-Setups herzurichten. vonLieven hing in guter UL-Manier mit seiner seidigen Doppel-1.0-Hexon-Hängematte von Dutch, gut bedacht mit seinem DCF-Tarp, während ich im DIY-Modus meine 1.6-Hexon-W-Matte in mein selbstgenähtes Fronky-Moskitonetz friemelte. Aufgrund der Wettervorhersage hatte ich dieses Mal auf ein Tarp verzichtet und wurde – gottseidank – nicht enttäuscht.



    Am nächsten Morgen setzten wir nach einem minimalen Frühstück unsere Boote wieder in den See und durchquerten ihn zum Nordufer. Dort angekommen ließen wir die Luft auf unseren 1,8 kg schweren Gefährten und verstauten sie im Rucksack, um den knapp 8,5 km langen Rückweg über Land zurück zu unserem Ausgangsort durch die Uckermärkischen Wälder zu genießen.


    Vielen Dank vonLieven für die gut vorbereitete Organisation und die Mitfahrgelegenheit! Ich kann nur jedem, der hier mitliest ans Herz legen, sich diesen wunderschönen Streifen Landschaft selbst einmal anzuschauen und insbesondere zu bepaddeln. Ich hätte nie gedacht, dass ich auf solch wunderschöne Ausblicke und Eindrücke stoßen würde, nur eine Stunde Fahrtzeit von meinem Wohnort Berlin entfernt – und die Uckermark ist mir zu Fuß und mit dem Rad wahrlich nicht unbekannt.

    Bei deiner Körpergröße von 172 cm wäre u. U. auch eine klassische Warbonnet Blackbird (ohne XLC) möglich, die 10 Fuß lang ist. Der Vorteil wäre hierbei wohl, dass du dann auch dein 3x3m Tarp weiterhin in der klassischen A-Frame-Aufhängung nutzen könntest. TreeGirl kann dir dazu aber konkrete Erfahrungswerte geben, da sie selber eine nutzt (glaube ich zumindest;)).


    Ich habe eine XLC und kann mein DD Tarp nur noch in Diamantform abspannen, damit die Enden vor Regen geschützt sind. Damit kann ich es nur noch im Sommer nutzen. Die diagonale Abspannung mag du ja nicht, hast du oben geschrieben. Das würde bei dem Kauf einer XLC auch ein neues Tarp bedeuten ...

    Vielleicht hat jemand Lust mit seinem Packraft durch die uckermärkische Seenlandschaft zu paddeln? Auf den Spuren von Omorotschka und Seitenschläfer werden vonLieven und ich von Samstag auf Sonntag (31.8./1.9.2019) die Uckermark erkunden.


    Ursprünglich hatte vonLieven für die Region die große Bikepacking-Tour von vor zwei Wochen ausbaldowert, konnte aber aufgrund einer Erkrankung selber nicht daran teilnehmen. Da kam es ihm gerade recht, dass ich seit kurzem stolzer Besitzer eines Packrafts bin und es dieses Wochenende ausprobieren wollte. Aber ein Fahrrad gleich auf dem Boot mit zu transportieren, traue ich mich dann doch noch nicht ;) Somit werden am Samstag ein alter Paddelhase und ein Packraft-Frischling nördlich von Templin einsetzen und (nur unterbrochen von der einen oder anderen gastronomischen Einkehr) am Samstagabend einen Platz für ihre Hängematten suchen. Es ist eine tropische Nacht angekündigt, der Scandinavian Wooki bleibt also zuhause.


    Am Sonntagmorgen werden wir noch ein wenig weiterpaddeln und dann unsere Packrafts verstauen und uns für ca. 10 km zu Fuß durch die Uckermark auf den Rückweg zum Startpunkt machen. Klassisches Packrafting als kleine Rundtour, sozusagen.


    Falls noch jemand von euch spontan mit dabei sein möchte, einfach melden. Wir sprechen dann alles weitere ab. Ein Packraft ist allerdings unabdinglich, da die Kanäle zwischen den Seen sehr flach sind und zurzeit teilweise sehr wenig Wasser führen.

    Hallo Thomas G – Willkommen im Hängemattenforum. Wenn du möchtest, kannst du dich gerne in unsere Benutzerkarte eintragen. In der Schweiz ist noch ordentlich Platz ;) Um deine Position auf die Karte zu setzen, kannst du in deinem Profil > Über mich > Benutzerkarte deine Lokalisierung bearbeiten. Dir weiterhin viel Spaß in diesem Forum.