Posts by Mittagsfrost

    • Ich nähe derzeit mit einer Victoria 364.
    • Seit meinen ersten Nähversuchen werden wohl so um die zwei Jahre vergangen sein.
    • Es ist meine erste Nähmaschine.
    • Die schlechten Erfahrungen hatten wohl eher mit Fehlbedienung und Unwissenheit als mit der Qualität der Nähmaschine zu tun. :) Gute Erfahrungen? Tja, meistens tut sie, was sie soll. Da mir der Vergleich fehlt, finde ich die Nähmaschine ganz toll.
    • Wenn ich plötzlich keine Nähmaschine mehr hätte, und mir nur eine anschaffen dürfte, dann würde ich mich hier im Forum beraten lassen.
    • Wenn Geld kein Rolle spielen würde, würde ich mir die Maschine kaufen, von der es hier im Forum heißt: „Das ist mein Traum, aber leider unerschwinglich.“ Da aber Nähmaschinen auf meiner Prioritätenliste nicht an erster Stelle stehen, würde ich mit dem vielen Geld wohl eher etwas anderes machen.

    Den interessanten Fund habe ich schon vor zwei Jahren gemacht. Schau mal in den Startbeitrag! :)

    Das passiert mir aber auch manchmal. Ich stoße in Internetforen auf für mich neue ganz spannende Sachen, möchte meinen Kommentar dazu abgeben ... und stelle fest, das vor Monaten schon getan zu haben. ^^


    Zurück zum Thema: Ich habe bisher nur den abgewandelten Hennessy-Whip getestet. Siehe Beitrag #3.

    Die Idee mit den drei Knöpfen hab ich mir von einem Maurermeister abgesehen. Der hatte in den 1970er Jahren drei Knöpfe am Hosenbund und konnte die Hose bei knurrendem Magen eng einstellen, nach dem Mittagessen etwas weiter und wenn er noch den Pullover mit in die Hose stopfen wollte, nahm er den äußersten dritten Knopf zu Hilfe. Einen Gürtel brauchte er nicht.

    So etwas hatte ich als Kind noch nie gesehen und war damals schwer beeindruckt. Jahrzehnte später kommt mir diese Beobachtung nun zugute. :)

    Der Post von Waldläufer70 neulich war für mich Anlaß, ein langgehegtes Projekt endlich umzusetzen - die Anpassung des Ridgeline-Organisators von DD Hammocks.

    Ich entfernte die beiden Nähte, die das Firstleinentäschchen (FLT) in drei Fächer teilten. Genutzt hatte ich nur das größte mittlere Fach; ein Taschenbuch oder die Trinkflasche passten leider nicht hinein. Also musste mehr Platz her.

    Bei meiner Höngematte für Tagestouren (die mit dem angenähten 3/4-Underquilt) hänge ich die Firstleine mit kleinen Karabinern ein. So läßt sie sich blitzschnell aushängen, wenn sie mal im Wege ist. Es ist eine modifizierte Whoopie-Sling aus grüner 2 mm Maurerschnur, bei der die verstellbare Schlinge über die volle Firstlänge reicht. Das wäre eigentlich nicht nötig, da ein verstellbarer Bereich von 20 cm für eine einstellbare Firstschnur völlig ausreicht. So habe ich aber im Bedarfsfall fast 6 m Schnur zur Verfügung. Auch als Wäscheleine ist eine doppelte Schnur vorteilhaft, weil sich die Wäsche einklemmen läßt und nicht so schnell vom Wind verweht werden kann.

    An das Ende des FLT befestigte ich jeweils einen kleinen Tanka mit dem sich die Position des Täschchens bequem fixieren und auch das Täschchen selbst ganz einfach straffen läßt.



    Damit sperrige Gegenstände nicht aus dem FLT fallen, läßt es sich mit Druckknöpfen verschließen. An dem angenähten Band habe ich drei Druckknöpfe angebracht und kann damit den Verschluss an die Größe des Tascheninhalts anpassen.



    So sieht das leere Firstleinentäschchen aus.



    ... und so das gefüllte FLT.



    Endlich herrscht wieder Ordnung in der Hängematte. Ordnung muss sein! 8)

    Ich habe ein nur 1,47 m breites Ponchotarp, das ich bei Bedarf als Satteldach sehr dicht über der Hängematte, praktisch direkt über der Ridgeline abspanne. Damit bin ich bisher selbst bei starkem und böigem Regen trocken geblieben.

    Der Nachteil ist die Länge von nur 2,74 m. Bei Bodennutzung überhaupt kein Problem, aber bei Hängemattennutzung muß ich das Fußende der Hängematte mit einer übergestülpten Mülltüte vor dem Regen schützen. Wahrscheinlich an der unteren Grenze des Machbaren und ohne Reserven, aber es geht. Und spart reichlich Packmaß und Gewicht.


    Für Dein Problem der wechselnden Liegerichtung beim diagonal abgespannten Tarp: Entweder ist der Regen so stark, daß Dir der Wechsel der Liegerichtung nicht wichtig ist :) oder der Regen ist schwach, Du spannst das Tarp um und kannst die veränderte Liegerichtung genießen.


    Daß ein diagonal abgespanntes Rechteck durch die Asymmetrie die Hängematte besser schützt als ein symmetrisches diagonal aufgehängtes Quadrat, dürfte offensichtlich sein.

    Nur mal so als Tip: Stopperknoten sollte man nie direkt ans Ende des Seils setzen, sondern ein gutes Stück davor. Unter Belastung kann ein Knoten „wandern“, das heißt die Schnur dreht sich um sich selbst und der Knoten rutscht ein Stück weiter. Ist er am Ende des Seils angekommen, löst er sich auf.

    Wer auf Nummer sicher gehen will, kann das Wandern auch mit einem zweiten Knoten verhindern.

    Danke. Danke. :thumbup:

    Der erste Dank ist für den schönen Begriff Firstleinen-Täschchen in der Muttersprache. Es muss nicht alles englisch bezeichnet werden, wenn es eine passende Alternative gibt.


    Der zweite Dank ist für den Anstoß, das seit langem vor sich hindösende Projekt FLT (Firstleinentäschchen ;)) endlich mal anzugehen. Auch ich habe keine Verwendung für die schrägen Taschen. Ich werde jedoch keine senkrechten Nähte einziehen, sondern ein einziges großes Fach einrichten, in das dann auch ein Taschenbuch oder die Trinkflasche hineinpassen. Vielleicht gibt’s noch eine Versteifung, damit das Täschchen nicht schlaff herumhängt und eine Zuknöpfmöglichkeit per Druckknopf.

    He, der große Meister ist wieder da! :thumbup:

    Ich fand die Treem sehr bequem. Auch das Schaukeln ist durch die doppelte Abspannung irgendwie ... anders, aber sehr angenehm.

    TreeGirl wird sicher als neue Besitzerin (sollte das nicht eigentlich Beliegerin heißen ;)) einen ausführlichen Bericht abliefern.