Posts by Mittagsfrost

    Ich liege noch nicht in der Hängematte...



    ... sondern bereite mich darauf vor. Herrlicher Sternenhimmel, es wird also frisch heute Nacht. Perfekte Testbedingungen. Hält die Decke warm oder muss ich auf den vorsorglich an einen Ast gehängten Daunenquilt zurückgreifen?

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den Faden gut oder schlecht finde. Ein persönlicher Erfahrungsbericht (mir ist dieses und jenes passiert) wäre möglicherweise der bessere Weg gewesen.

    Ich kenne Dich persönlich und glaube Dir Deine Motivation. WerDich nicht kennt, kann den Beitrag aber als Bashing betrachten.

    Alles in allem: für mich ist der Faden ein Anlaß, in Zukunft noch vorsichtiger bei mir unbekannten Webshops zu sein.

    Leider noch nicht. Habe erst durch Deinen Link davon erfahren. Schade, daß es die Schnur nicht in dunkel gibt. Ich hätte glatt ein paar Meter gekauft, um sie zu testen.


    Zu Deinem Gejammer: Die Kinder werden irgendwann groß, ein kaputtes Auto ist gut für‘s Klima und Radfahren viel gesünder. He Mann, Du hast 5 Hängematten! Du Glücklicher kannst sanft schaukeln, während andere sich schlaflos auf ihren unbequemen Betten wälzen. Dir geht es beneidenswert gut. :)

    Rate mal, warum ich beide habe!


    Klar geht es mit einem. Das Dumme ist nur, dass es mit dem Herbst-Wooki im Winter kalt an den Hintern werden kann. Kalt ist doof. Klar, man könnte noch eine Isomatte mit reinlegen. Trotzdem doof.

    Legt man sich den Winter-Wooki zu, ist es überflüssiges Gewicht und Packmaß, was man fast das ganze Jahr mit sich rumschleppt. Doof. Gegen zu viel Wärme von unten (habe ich eigentlich noch nicht festgestellt) könnte helfen, den Wooki etwas lockerer aufzuhängen, so daß ein Spalt zwischen Hängematte und Underquilt bleibt. Trotzdem doof.


    Falls Du also die perfekte Lösung für Dein / mein Problem findest, dann teile es mir mit! Dann könnte ich endlich einen meiner Wookis wieder verkaufen.

    Da stimme ich Dir zu: das Tarp sollte man eigentlich immer aufspannen. Auch wenn kein Regen angesagt ist, irgendetwas fällt immer vom Himmel. Ich finde es viel angenehmer, wenn Vogelkot, Nadeln und Blätter, Ästchen und Harztropfen auf dem Tarp statt in der Hängematte landen.

    Dazu hilft das Tarp auch gegen Wind, gegen Licht (wenn‘s ein dunkles Tarp ist) und vielleicht sogar ein bisschen gegen Lärm.


    Das schreibt einer, der oft froh war, wenigstens den Poncho mitgenommen zu haben. (Bei dem Sonnenschein braucht man doch kein Tarp!) [Schade, daß es kein verlegen guckendes Smiley mehr gibt.]

    Ich war heute sportlich mit dem Fahrrad unterwegs. Habe ordentlich Kalorien verbrannt bis ...



    ... ja bis zwei Bäume im perfekten Abstand zueinander der Fettverbrennung erst einmal ein Ende setzten. :saint:

    Stunden später habe ich mich dann doch wieder in den Sattel geschwungen. Wenn kalter Wind aufkommt, ist Strampeln besser als Schaukeln.

    Ist richtig schön geworden. Da kannst Du zu Recht stolz sein.


    Ich glaube, ab jetzt betrachtest Du manche Preise mit anderen Augen. Decathlon-Rucksack für 9,99 €? Windjacke mit Kapuze, Reißverschluss und drei Taschen für 12,49 €? Bisher war das völlig normal.

    Hat ca. 6 h gebraucht, bis diese Tasche fertig war.

    Das heißt also, beim deutschen Mindestlohn hättest Du rund 55 € Lohn kalkulieren müssen. Dazu Material, Lohnzusatzkosten, Abschreibung der Nähmaschine, Miete, Heizkosten, Versicherungen, Mitgliedsbeiträge, ... Da kommt schnell ein Hunderter zusammen.

    Und dann sieht man so eine Tasche (okay, nicht ganz so schön ;)) für 7,12 € inklusive Versand bei Aliexpress. =O

    Erst wenn man etwas selber herstellt - ob nun Erdbeermarmelade aus eigener Ernte oder eine selbstgenähte Scherentasche - sieht man, wieviel Arbeit da drin steckt und für wie wenig Geld man das fertige Produkt kaufen kann.


    Mit DIY kann man kaum Geld sparen. Dafür bekommt man genau das, was man will, lernt unheimlich viel und hat jede Menge Spaß dabei. :thumbup:

    Herzlich willkommen auch von mir!


    Den von Bernd erwähnten Link in meiner Signatur zur Bildereinbindeanleitung gab es im „alten“ Hängemattenforum (vor der Softwareumstellung). Mit der neuen Software ist es viel einfacher und damit eine Anleitung überflüssig geworden.

    Mit voller Kraft stopfe ich Daunen nur dann, wenn es sein muss. Ansonsten gebe ich den Daunen soviel Platz wie möglich.

    Ich bin der Ansicht, daß kurzzeitiges Komprimieren der Bauschkraft nur wenig schadet.

    Ich habe im Sommer einige Male bei Grillabenden mit promillebedingtem Heimfahrverbot meine 3 m lange Hängematte aus Argon 1.6 mit aufgenähtem 3/4-Vega-Daunen-UQ und zwei 3,6 m langen Venom-Baumgurten mit Whoopie Hooks und Loop Aliens verwendet. Packmaß etwa wie ein Handball, Gesamtgewicht 680 g. Als Kopfkissen diente meine Kufiya und zugedeckt habe ich mich mit einer Rettungsdecke. In den warmen Sommernächten war das völlig ausreichend und passte mit Telefon, Schlüssel und Geldbeutel in den 47 g leichten 10-Liter-Quechua-Rucksack.


    Wunderbar leicht und kompakt, obwohl ich gar nicht darauf angewiesen war. Angereist war ich schließlich mit dem Auto. Trotzdem schön, wenn man sein Bett für die Nacht an den Gürtel hängen kann.


    Zum Grillabend nächstes Wochenende werde ich wohl einen größeren „Einsatzkoffer“ mitnehmen müssen, in den auch noch der 250er Cumulus Taiga (485 g und etwa 3 Liter Packmaß) und ein leichtes Tarp mit reinpassen. Dann kommt auch ein 5 mm dickes Stück Evazote mit rein, damit die nicht durch den Underquilt geschützten Füße nicht frieren. Die Wahl wird wohl auf den GoLite Ion (261g, 25 Liter) fallen. Da ist es leider auch mit dem An-den-Gürtel-hängen wieder vorbei.


    Diese Ausrüstung, ergänzt durch Essen/Wasser und Kochgeschirr verwende ich gewöhnlich in der „Mistwetter“-Saison, wenn ich einfach nur früh losziehe, um mir im Wald ein Süppchen zu kochen, etwas abzuhängen und nach einen ausgiebigen Verdauungsmittags-/Nachmittagsschlaf in der Abenddämmerung wieder heimzukehren.