Beiträge von Waldläufer70

    Solange es nur leicht windet, reicht das gut. Ich bleibe sogar unter meinem (asymmetrisch) über die Diagonale aufgehängten 2,4 m x 2,8 m grossen Tarp trocken. Die Falten dem First entlang kenne ich auch.

    Hier habe ich das Tarp und seine Entstehung beschrieben:

    Waldläufer70
    12. Juli 2019 um 20:02

    Schau mal hier:

    Fagorian
    22. Januar 2021 um 11:02

    Ich bin mal ein paar Tage dort gewandert. Die Landschaft ist idyllisch, aber es ist auch ein tief eingeschnittenes Tal. Weiter habe ich mal gelesen, dass der Fischbestand wegen (landwirtschaftlicher?) Verschmutzung stark reduziert sei. Die gestauten Stellen kenne ich nicht, war da bisher noch nie.

    Also, die Kräfte werden natürlich nicht verdoppelt. Wenn auf jeder Seite 150 kg wirken, dann sind es nicht 300 kg in der Summe. Aber vielleicht habe ich euch falsch verstanden. Jedenfalls gehen die Kräfte markant nach oben. Danke fürs Experiment.

    In einer GE-Hängematte kannst du dich nicht über eine Länge von 2,5 Meter hoch und runter bewegen. Du stellst die Höhe von Kopf- und Fussende ein und damit ist definiert, in welchem Bereich der Hängematte du liegst. Dorthin rutschst du zurück, ganz egal, wohin du dich bewegen möchtest.

    Wenn du die Position des Quilts anpassen kannst, reichen dir aus meiner Sicht rund 2 Meter Länge.

    Wenn Motivation daraus entsteht, dass „vor Gott nichts verborgen ist“, dann handelt man aus Angst vor Bewertung oder Strafe. Das ist für mich keine überzeugende Grundlage für Moral, sondern äußere Kontrolle. Gruselig.

    Religion hat im Grunde hier im Forum nichts verloren. Ich möchte bloss sagen, dass ich den Gedanken spontan sehr schön fand und in keiner Weise "gruselig" oder bedrückend. Für mich kommt darin zum Ausdruck, dass das, was man nicht sieht, den genauso grossen Wert hat, wie das, was man sieht. Auch das, was nicht beachtet wird, darf schön sein und verdient Beachtung.

    Mir erschließt sich der Sinn einer sekundären Suspension nicht wirklich.

    So lange der Underquilt sowohl verschiebbar, als auch fixierbar an der primären Suspension angebracht ist, kann man ihn auch so (schräg) positionieren..

    Die sekundäre Aufhängung verschiebt den Underquilt asymmetrisch und gibt ihm damit die gewünschte Richtung. Er bleibt dann besser in der gewünschten Position. Diesen Eindruck hatte ich jedenfalls immer, wenn ich ihn bisher aufgehängt habe.

    Einigermassen gut (bei Luftkammern in Längsrichtung) funktioniert es, zwei Gummikordeln, eine links und eine rechts, um die Isomatte zu spannen. Die Ösen des Quilts laufen dann, links und rechts, den Gummischnüren entlang. Aber auch da kann es reinziehen.

    Allenfalls könnte man mit einer Kordel in der Mitte auskommen? Das habe ich aber noch nie ausprobiert.

    PS: In der praktischen Umsetzung können die Gummikordeln am Quilt bleiben, sodass sie nur noch um die aufgeblasene Isomatte gelegt werden müssen.

    Einmal sind zwei Wildschweine in vollem Galopp einen Meter neben meiner Hängematte vorbeigerannt; da habe ich mich ziemlich erschrocken. Bemerkt haben sie mich vermutlich nicht. Bei mir kam nach einiger Zeit ein mulmiges Gefühl. Da es zudem zu regnen begann und ich kein Tarp dabei hatte, bin ich dann mitten in der Nacht nach Hause gegangen.

    Ein anderes Mal hat eine Rotte Wildschweine in der Nähe den Boden bearbeitet und dabei genüsslich gegrunzt. Da fühlte ich mich im Moment etwas unsicherer. Ich habe dann gerufen und mit der Taschenlampe in ihre Richtung gezündet. Da haben sie sich ein Stück entfernt und haben dort weiter nach Nahrung gesucht. Und ich bin wieder eingeschlafen. Da war ich auf einer mehrtägigen Tour und wollte/konnte nicht nach Hause gehen.

    Wahnsinnig schöne Bilder. Vielen Dank fürs Einstellen und den Bericht. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Und mehr Bilder sind - bei diesen schönen Eindrücken - immer toll. Eine grossartige Landschaft. :)