Posts by echinotrix

    Aja, danke für den Link, das war das, an das ich mich vage erinnert hab. Hab's über die Suche nicht gefunden, weil ich nach "Amazonas Traveller" geschaut hab und nicht nach "Amazonas Adventure" (PU-Polyester vs. Silnylon). Aber die Maße sind laut Hersteller bei beiden Varianten identisch.

    Hallo zusammen,


    ich bin auf der Suche nach der realen Länge der Ridgeline des Amazonas Ultra-Light Traveller Tarps. Meine Suche im Forum war leider erfolglos, obwohl ich meinte, das schon mal irgendwo gelesen zu haben.

    Hat das vielleicht jemand und kann mal kurz nachmessen?

    Danke im Voraus!


    echinotrix

    ...

    Was ich nicht verstehe: Du schreibst, dass du Abnäher an der Außenbahn gemacht und kein Längsdifferential beim Quilt hast? Meine Frage und die 10cm+ bezogen sich auf das Längsdifferential beim Quilt. Oder hast du da alle 15cm die Abnäher eingebaut?

    ...

    Du hast schon richtig verstanden, in Längsrichtung hatte ich keine Längezugabe, folglich auch keine Abnäher. Würde ich aber wie gesagt beim nächsten mal definitiv machen, 10% oder so.


    ...

    Mit der Außenbahn meinst du dann den Trägerstoff? Den habe ich mit dem Whipping-Tipp von Hammock Fairy an den Rändern kürzer gekriegt.

    ...

    Das war etwas schlecht formuliert, sorry. Mit "Außenbahn" meinte ich die Außenhaut des Quilts, also das kleine Stoffstück und nicht die Trägerstoffbahn.

    Ich hab die zusätzliche Länge der Außenbahn durch Abnäher an den Rändern ausgeglichen, nach Gefühl (etwa alle 15 cm). Das hat gut funktioniert. Beim nächsten Quilt würde ich zusätzlich an den Ecken Abnäher machen, wie beim Original, das Quer-Differential großzügiger bemessen und auch in Längsrichtung eines einbauen. Damals waren es 15 % nur in der Querrichtung, wenn ich mich recht erinnere. Ich würde heute eher Richtung 20 oder sogar 25 % gehen. Also deutlich mehr als die 10 cm, die Du genannt hast. Ansonsten hat das schon recht gut gepasst, für den ersten Versuch. Der Quilt ist nach wie vor im 4-Jahreszeiten-Dauereinsatz und reicht mir bis ein paar Grad unter Null ohne Erweiterungen.

    Ich würd Dir auch empfehlen, es einfach mal mit einem der günstigen Synthetic-Underquilts von der Stange (Onewind o.ä.) zu probieren.


    Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass ein Underquilt mit einer Netzhängematte nicht so gut funktioniert, weil die ja deutlich mehr Dehnung haben als Tuch-HMs. Oder irre ich da? Bin noch nie in einer hochwertigen Netzhängematte gelegen. alasiesta?

    Na sowas! Da dachte ich mir eigentlich, zu dem Thema wäre sicher schon alles gesagt, da fällt mir auf, dass sowohl hier als auch im sehr schönen HM-Forum-Wiki-Artikel an keiner Stelle Openrouteservice Maps erwähnt wurde. Für die Tourenvorbereitung nutze ich fast ausschließlich das und bin seit Jahren sehr zufrieden damit. Gute Kartenbasis (OSM) und mit allen (für mich) notwendigen Funktionen (Wanderwege-Routing, GPX-Import/Export, etc.).


    https://maps.openrouteservice.org


    Die alte Version fand ich fast noch etwas besser, da gab's z.B. auch eine Rundwegfunktion. Aber wie lange die noch verfügbar sein wird, ist fraglich.


    https://classic-maps.openrouteservice.org


    Wenn ich dann daheim eine Tour geplant habe, drucke ich mir die Kartenabschnitte aus und navigiere üblicherweise mit dem Kompass. Zusätzlich habe ich den Track in OsmAnd auf dem Smartphone, das benutze ich aber meist nur zur Positionsbestimmung, um Quellen oder ähnliche POIs zu suchen oder auch mal um spontan umzuplanen. Ansonsten ist das GPS aus und das Handy meist im Flugmodus, um Akku zu sparen.


    Furbrain Kannst Du das vielleicht in den Wiki-Artikel noch mit aufnehmen?

    Kontrollgruppen gab es laut Studie schon: In zwei Einrichtungen wurden je 20 Hunde mit einem aktiven Ultraschall-Teil versehen, 5 mit einem inaktiven, 5 mit einem inaktiven plus Behandlung durch Fipronil und Lufenuron.

    Ob das irgendeine Aussagekraft bei kaum kontrollierbaren Rahmenbedingungen und der geringen Stichprobe hat, ist eine andere Frage.

    Hoppla, stimmt, Kontrollgruppe gab's. Hab ich glatt überlesen...

    Ich kenne die Onewind Straps nicht. Grundsätzlich sind reine UHMWPE Gurte zu glatt für Beetlebuckles. Gemischte Fasern wie bei den Spiders gehen.

    Levi hatte vor ein paar Tagen sein System mit Titan Alienloops für UHMWPE Straps gezeigt…

    Ich benutz' die Beetle Buckles seit über 5 Jahren mit Dyneema Gurtband und kann aus Erfahrung sagen, dass da nix rutscht, wenn man nur ein ausreichend dickes Gurtband nimmt. Das UHMWPE-Gurtband von Dutch schien zuerst zu halten, hat im Hopstest dann aber versagt. Anders mit dem Gurtband von myerstech: da rutscht nix, egal wie sehr man versucht, es zu provozieren. Das Gurtband von myerstech ist deutlich dicker als das von Dutch. Geschätzt 1,5 mal so dick, gemessen hab ich's aber nicht.


    Allerdings muss man - wie bei allen Klemmschnallen - immer darauf achten, dass das Band sauber ausgerichtet ist. Aber eh klar...

    Für mich macht die strikte Trennung von Tages- und Nachtausrüstung am meisten Sinn.


    In der Nacht brauche ich unbedingt trockene Sachen. Im Winter bis -10 °C habe ich meine Quilts, eine Daunenjacke und Nachtklamotten (Socken, lange Unterwäsche, bei unter 0 °C Fleecepulli) im Packliner im Rucksack. Diese hole ich nur abends im Lager raus und bei Niederschlag auch nur unter dem Tarp.


    Meine Tagesklamotten (obenrum meist T-Shirt, Fleecejacke und Regenjacke, bei unter 0 °C Wolljacke anstatt Fleecejacke, untenrum meist nur Hose und Socken, machmal noch Regenhose und/oder lange Unterhose) dürfen nass bzw. feucht werden und kommen deshalb nie mit dem Nachtsetup in Berührung und werden auch nicht damit vermischt.


    Ausrüstungsgegenstände zu doppeln ist - insbesondere bei den Klamotten - recht verlockend (Gewicht, Einfachheit). Mich würde es aber stressen, wenn ich tagsüber konstant darauf achten müsste, das Nachtsetup trocken zu halten (Wetterumschwünge, Transpiration, etc.).


    Aber wie immer gilt natürlich: Hang Your Own Hang, Hike Your Own Hike!

    Tag zusammen,


    gerade bin ich am Nähen von zwei Tarps.


    Mir gefallen für die Abspannpunkte die Ansätze à la Warbonnet, die z.B. echinotrix in seinem Thread verwendet und abgebildet hat. Sehe ich das richtig, dass die Verstärkungsbänder an den Tie Outs nicht rundum an ihren Kanten auf das Tarp genäht werden? Dann flappen doch Teile herum, können sich mal verhaken und reißen am Stoff?

    Die Bänder sind mit spitzwinkligen, dreieckigen Nähten befestigt.


    In der praxis gibt es keine Probleme, zumindest hatte ich noch nie welche.

    Für Holzlöffel nehme ich gerne gekochtes Leinöl. Das zieht in's Holz ein und polymerisiert dann. Im Grunde ein nicht-synthetischer Lack, lebensmittelecht und (fast) geschmacksneutral.


    Kann man auch gut selbst herstellen, die meisten, die es zu kaufen gibt sind nicht für Lebensmittel geeignet: Leinöl bis kurz vor den Flammpunkt erhitzen und ein paar Minuten auf Temperatur halten. Am Besten mit Thermometer, sonst hat man schnell einen Ölbrand. Sicherheitshalber trotzdem eine Löschdecke parat haben und auf jeden Fall draußen machen!


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    Ich hab bei meinen DIY-Gaters anfangs auch Klettband benutzt, hab aber mittlerweile am hinteren Ende eine Schnur, die unter der Sohle durchgeht. Das klappt hervorragend, man muss sie nur hin und wieder ersetzen. Je nach Untergrund hält 1 mm Dyneema aber 1000-2000 km...