Posts by echinotrix

    Bei meinen Nylontarps konnte ich jedoch noch nicht beobachten, daß sie nach Regen längs des Firstes schlaff werden. Das liegt vielleicht an der Verstärkung durch mehrere Stofflagen an der Firstnaht.

    Kann ich bestätigen. Das Band an der Firstnaht der Tarps im Warbonnet-Stil ist Polyester. Dehnt sich kaum, auch nach einer feuchten Nacht. Ich hatte seither keine schlappe Firstlinie mehr...

    Also meiner Meinung nach ist das das beste System für Wanderungen, sofern man mit Trekkingstöcken gehen möchte. Ist dies der Fall, dann ist das zusätzliche Gewicht für den Ständer schon fast vernachlässigbar (+ ca. 650 g) und bietet wunderbare Optionen (Hängen mit nur einem Baum, etc.).


    Aufbauen würde ich es nur, wenn ich es wirklich brauche, da der Aufwand schon recht hoch ist. Und man muss damit umgehen lernen. Iinsbesondere braucht es viel Erfahrung, um de Verankerung im Boden gut hinzubekommen (wie schon erwähnt).

    Hallo zusammen,


    da ich kürzlich gefragt wurde, wie ich meinen Wooki-Klon gemacht habe, möchte ich hier nochmal meine Vorgehensweise und Überlegungen von damals zusammenfassen. Der originale Beitrag ist mittlerweile nicht mehr online, weil er die genauen Maße des Wookis von Warbonnet enthielt, was für den Forenbetreiber urheberrechtlich problematisch ist (siehe hier). Ich hatte DL1JPH aufgrund der neuen Richtlinie damals um die Löschung meines Beitrags gebeten.


    Ich habe aber noch ein Backup bei mir gefunden, das ich den Interessierten hier zur Verfügung stellen möchte. Alle Werte, die ich durch Vermessung des Original-Wookis ermittelt habe, habe ich in meinem neuen Beitrag verpixelt, damit es da keine Probleme gibt. Ich hoffe, das passt so. Fals nicht, bitte einfach Bescheid sagen, liebe Mods, dann bearbeite ich das nochmal entsprechend.


    Ich lasse meine Abspannleinen am Tarp, sie verschwinden in der Snakeskin. Ich wickele sie vorher auch gar nicht auf. Einfach ein paar mal in's Tarp einschlagen, das funktioniert hervorragend. Kein Leinen-Wirrwarr, keine Knoten, nix kann vergessen oder verloren werden, superschnell und unkompliziert.


    Geht aber nur, wenn man auch eine Snakeskin verwendet, was bei Dir ja nicht der Fall ist, bieber1, wenn ich nicht irre...

    Ich kann das Gesagte nur unterstreichen: die Tour mit Euch war äußerst angenehm und entspannt, jederzeit gerne wieder!


    Hinzufügen möchte ich nur noch einen seltenen Anblick: der Bieber in seinem natürlichen Lebensraum...


    Das verfälscht nicht die Statistik, aber es hat einen Einfluß auf die Wahrscheinlichkeit, dass Du jemandem begenest, der Dir übelgesonnen ist.


    Unter der Voraussetzung, dass eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung in den Wald geht und dass diese sich dort genauso verhält wie im urbanen Raum, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemandem im Wald von einem Mitmenschen leid angetan wird, viel geringer, weil eben weniger Menschen anwesend sind.


    Und zu den beiden Voraussetzungen: ich vermute, dass 1. Diebe, Räuber und andere Übeltäter im Wald eher unterrepräsentiert sind, und dass 2. die Bereitschaft, eine Schandtat zu begehen im Wald höher ist, weil man dort weniger leicht erwischt wird. Da ich denke, dass der erste Einflussfaktor bei weitem höher ist, gehe ich rational davon aus, dass ich im Wald deutlich weniger durch Artgenossen gefährdet bin als in der Stadt.


    Wie man sich FÜHLT ist aber eine ganz andere Frage.

    Vielleicht muss ich mir doch mal so einen bauen. Scheint ja nicht so eine Hexerei zu sein.


    Was bräuchte man denn alles dafür?

    • 4 Kanthölzer à ca. 250 cm Länge (reichen auch 240cm?)
    • ein paar Softschäkel aus Dyneema
    • eine verstellbare Leine aus Dyneema als Distanzhalter am Boden
    • eine verstellbare Leine aus Dyneema zur Abspannung am Fussende
    • Aufhängung für die Hängematte (verstellbar)

    Oder fehlt da noch etwas?

    Nope, das war's eigentlich. Sehr günstig und ohne viel Aufwand. An allen Enden der Stangen Löcher rein, verbinden, fertig.


    Edit: Halt, fehlt doch noch was: eine verstellbare Leine für oben...

    Der Tensa ist so konstruiert, dass in erster Linie längsgerichtete Druckkräfte auf die Stangen wirken (daher auch der Name). Dadurch können diese relativ schwach dimensioniert sein und bieten dennoch ausreichend Fetsigkeit und Reserven.


    Ich hab mal einen aus 5 cm Kanthölzern nachgebaut. Hat wunderbar gehalten - bis sich irgendwann ein Kind im beladenen Zustand an eine der Stangen gehängt hat -> Knacks. Ist wie bei den Spreizstäben der Brückenhängematten: niemals in Querrichtung belasten!

    Ganz ehrlich: Respekt vor den "Kästchensehern", aber da sind mir meine Augen zu schade dafür. Selbst mit Baustrahler empfinde ich das als äußerst belastend und nur für max. 1 Minute zumutbar.


    Ich habe sehr gute Ergebnisse mit einem Winkellaser erzielt: erst die Stoffbahn so gerade wie möglich ausrollen, dann den Laser so ansetzen, dass eine Linie genau an der Webkante entlang läuft, dann eine Alulatte oder ein gerades Stück Holz an der quer verlaufenden Laserlinie anlegen. Zuletzt mit dem Heißschneider (oder Rollmesser) an der Latte entlang, fertig.


    Hab die Schnittkante mal anhand der Kästchen überprüft: ich hab max. 1 Kästchen Abweichung. Für mich absolut okay und vor allem auch problemlos bei schwierigem Ripstopmuster oder Taft anwendbar. Allerdings geht's nur wirklich gut, wenn man einen großen Raum bzw. Zuschneidetisch hat.


    https://www.burg.biz/p/messtechnik/cross-ps-7510/