Posts by echinotrix

    Ich bitte hiermit um die Einstellung der Diskussion über Urheberrecht bzw. Plagiarismus, zumindest in diesem Thread. Ich habe den starken Eindruck, dass das zu Nichts führt bzw. einer intensiven Moderation bedarf.


    Danke!

    Ohne Dir den Wind aus den DIY-Segeln nehmen zu wollen möchte ich dennoch darauf hinweisen, dass das Selbermachen oft NICHT günstiger ist als zu kaufen. Erstens kommst Du mit den Materialien oft schon auf etwa 2/3 des Preises der angebotenen Produkte, und zweitens braucht es meistens mindestens zwei Anläufe, bevor man etwas Brauchbares produziert. Insbesondere in relativ komplexen Konstruktionen wie Quilts steckt eine Menge an Entwicklungsarbeit, selbst Nachbauten gestalten sich da schwierig.


    Tortzdem: Auch wenn es sich finanziell meistens nicht rentiert, die Freude an einem selbstgemachten Ausrüstungsgegenstand ist ungleich größer als bei etwas Gekauftem. Sofern Du der Typ dafür bist.

    Habe probiert alles zusammen einzupacken - keine gute Idee. Es ist relativ schwer und unhandlich. Aufbau finde ich geht schneller wenn weniger Gewicht und "Stoffmenge" gehandhabt werden muss. Aber probiert es selbst.

    Dass das Reinstopfen des Gesamtpakets etwas Übung erfordert, ist richtig. Aber man gewöhnt sich dran. Wenn man erst einmal eine für sich passende Technik entwickelt hat, geht das ratz fatz und ohne Bodenberührung.

    Habe aber auch schon bei Verwendung des WB UQP die Hängematte inkl. Wooki und Topquilt in das Bodenfach des Rucksacks gestopft. Geht auch...

    Ich mach das immer so, geht hervorragend. Zumindest wenn man einen Wooki-UQ verwendet. Bei klassischen Underquilts gibt's da leicht ein Durcheinander mit dem ganzen Schnurzeugs.


    Ein Bodenfach gibt's bei meinem ÜLA Ohm nicht, ist meines Erachtens auch überflüssig. Ich hab eine große Plastiktüte unten im Rucksack drin, am Besten einen von den superstabilen Hefty Trash Compactor Bags GAL. Da kommt dann zuerst der Topquilt rein, dann die HM inkl. montiertem UQ und ggf. UQP. Dann das obere Ende des Plastiksacks ein bisschen einrollen, mit dem ganzen Körpergewicht von oben komprimieren, nochmal rollen und dann die Wurst an dern Seiten runterstopfen. Hält und alles ist wunderbar vor Feuchtigkeit geschützt. Alles andere kommt oben drauf und darf entweder nass werden (Tarp, Aufhängung, Kochset) oder ist nochmal separat wasserfest verpackt (Klamotten, Elektronik, etc.).


    Was mir an dieser Variante besonders gefälllt, ist die Einfachheit und die optimale Ausnutzung des Platzes im Rucksack. Bei vielen kleinen Packsäcken hat man immer Luft dazwischen, insbesondere wenn man sehr stark komprimiert.

    Herzlich willkommen!


    Wenn Du mal Zeit und Lust hast, würde ich mich über einen kurzen AT-Bericht sehr freuen.

    Hallo Bumfast,


    erst einmal herzlich willkommen im Forum.


    Bitte stell Dich doch im entsprechenden Thread kurz vor, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben. ;)


    Eine Hängematte zu nähen ist im Grunde ganz einfach. Du musst nur in der Lage sein, einen Geradestich zu nähen. Obwohl das natürlich auch mit der Hand möglich ist, empfehle ich Dir dafür eine Nähmaschine.


    Dann kaufst Du Dir für Dein erstes Projekt einen günstigen Stoff. Extremtextil hat ein sehr gutes und nicht zu teures Ripstopnylon im Sortiment, damit machst Du nichts falsch. Kauf 4 Meter.


    Dann schneidest Du die Stoffbahn möglichst rechtwinklig und gerade auf 3,60 cm zu und nähst an den langen Seiten einen Umschlagsaum. Dafür schlägst Du 1 cm Stoff zweimal um, fixierst das Ganze alle 20 cm mit Stecknadeln und setzt eine Naht mit etwa 2 mm Stichweite an der inneren Stoffkante. Die Webkante kannst Du einfach in den Umschlagsaum einnähen, Du musst diese nicht unbedingt abschneiden.


    Dann schlägst Du die kurzen Seiten erst 2cm und dann etwa 6 cm um und setzt drei parallele Nähte an der inneren Umschlagkante mit etwa 0,5 cm Abstand. Dadurch bekommst Du zwei Tunnelzüge an den beiden Enden der Stoffbahn. Durch diese ziehst Du Seilschlaufen, an denen Du Deine neue Hängematte aufhängen kannst. Die Raffung der HM bildet sich dabei automatisch.


    Es gibt natürlich dutzende weitere Möglichkeiten, wie man eine Gathered-End-Hängematte basteln kann. Das würde Dich aber vermutlich eher verwirren als Dir weiter helfen.


    Falls Du keine Nähmaschine hast gibt es auch eine noch einfachere Variante, bei der man ganz ohne Nähte auskommt. Wenn Du daran Interesse hast, sag Bescheid.


    Schönen Gruß!

    Also wenn Du das mit dem ständig Druck ausüben nicht schaffst, Mittagsfrost , dann ist das schlicht unmöglich. Ich denke aber, dass es reicht, wenn ein Baum täglich (oder zumindest sehr regelmäßig) mehrere Stunden pro Tag immer an der gleichen Stelle belastet wird. Ich kann mir gut vorstellen, das dadurch bereits Kambiumschäden auftreten können. Insbesondere die Tatsache, dass die Belastung stammumlaufend wirkt, könnte eventuell Probleme verursachen.


    Aber nochmal: ist nur ein Bauchgefühl ohne jegliche empirische Grundlage. Wie immer gilt: Glaub nicht alles, was Du denkst!

    Ich persönlich würde bei andauernder Belastung einen Haken in den Baum schrauben. Das verletzt zwar das Kambium an einer Stelle und kann ggf ein Einfallstor für Pathogene darstellen, ist aber meiner Meinung nach weniger problematisch als ein ständig Druck ausübender Baumgurt. Ist aber rein theoretisch, ich spreche nicht aus Erfahrung sondern nur aus dem Bauch heraus.


    Edit: Natürlich nur bei eigenen Bäumen, nicht auf Trekkingplätzen oder sonstigen wilden/halbwilden Standorten.

    Ich bin zwar selbst noch nie neben meiner Frau in der Hängematte gelegen, mache das aber eigentlich immer bei meinen Kindern. Geht wunderbar. Wenn mindestens einer der Bäume ordentlich dick ist (>50cm Durchmesser), dann auch ohne Spreader Bar.


    Anmerken möchte ich aber, dass Du Dir darüber klar sein musst, dass sich natürlich die Bewegungen in der einen Matte auf die andere übertragen, vor allem, wenn einer der beiden aufsteht. Ist im Grunde nicht weiter dramatisch, kann aber bei empfindlichen Personen die Nachruhe stören.

    Ich hab das auch schon ausprobiert, nicht mit den Snaps, aber das Bauprinzip. Die Passung ist meiner Meinung nach besser als bei den "traditionellen" Underquilts, der Quilt liegt besser an (weniger Lücken). Allerdings ist die Wooki-Bauart noch einen Tick besser, sitzt einfach perfekt. Wenn Du eh schon am konstruieren bist, würde ich Dir dazu raten.