Posts by Friedolino

    ein Trick um das versehentliche öffnen des "künstlichen Knopflochs" zu erschweren ist das doppelte Umschlingen des Gurtes mit den beiden Schenkeln. Damit kann man sich auch eine zusätzliche Sicherung gegen verrutschen sparen.

    Stattdessen habe ich den gelben mini loop als Lösehilfe mittels Ankerstich an der Stirnseite des "Knopflochs" beknotet.

    Lösen ist damit super einfach. Mit dem Zeigefinger am gelben Loop ziehen, mit dem Daumen der Knoten durchdrücken.





    In den Fahrradtaschen, die ich habe, ist reichlich Platz für Hängematte, Zelt, 2 Tarps, Isomatte, Topquilt, Underquilt, Kleidung, Waschzeug, Reparaturset, Kochgeschirr, 3 Liter Wasser und Lebensmittel.

    Hab jetzt ein wenig in Deinem Thread geschmökert. Eine Frage: Ist die Gepäckträger Tasche ein- oder dreiteilig? falls zweiteres, wie trägt man die, wenn man sie mal vom Rad runter nimmt? Wo "übernachten" die, wenn Du in der HM liegst?

    1. da der Rucksack DIY ist, weiß ich das Volumen nicht so genau. Hab aber mal den Inhalt anhand eines Kartons für 10 Tetrapacks geschätzt:

    HM + UQ: 10l

    Schlafsack+Kochkram: 10l

    Schlafklamotten+Tarp: 10l

    Denke also 40l müssten passen.


    2. da bin ich nicht festgelegt. Zahle halt nicht gerne für Namen. Lieber gutes Kosten-Nutzen Verhältnis. und nicht umgedingt Sachen, die aussehen als gäbe es bei mir was zu holen.


    3. beide Aspekte spielen eine Rolle. Es wird aber kein Radsport. Der Weg ist das ziel und die Übernachtungen und das ankommen natürlich auch.

    Friedolino Was ist deine Erwartung (Strecke, Ausrüstung,...)? Was für ein Rad verwendest du (Trekking, Aero-Race, ...)? Ein bisschen mehr müsstest du uns schon verraten, dass du belastbare Infos bekommst :)

    ok. also ich habe ein klassisches Herrenrad (Diamantrahmen) mit Gepäckträger. Im Alltag (vor dem homeoffice) hängt an dem eine einfache Aldi-Fahrradtasche.


    Fernziel ist schon eine längere Tour. zB von Norddeutschland in die Vogesen. Bis ich soweit bin soll es aber erstmal ein "Fahrradovernighter" und dann ein (verlängerter) Wochenend-Trip werden.


    Ausrüstung: HM+Aufhängung, UQ, Schlafsack, Schlafklamotten, Tarp, ca 500g Kochzeug, Wasser, Kleinkram

    Hallo zusammen,


    ich habe meine Ausrüstung bisher nur für zu Fuß (oder mit Auto) benutzt. Alles ist in einem (MYOG)Rucksack. jetzt würde ich mit der Ausrüstung aber auch gerne mehrtägige Radtouren machen. Wie sind da eure Erfahrungen? Was für Taschen sind geeignet? Alles was ich so rumfahren sehe (Ortlieb), kommt mir so klein vor.


    Gruß, Friedolino

    Das hat bei mir als Notlösung recht gut funktioniert, wird bei Dir sicher auch klappen. Ansonsten könntest Du es mal mit einem Underquiltprotektor versuchen. Selber habe ich noch keine Erfahrungen damit, aber habe schon etliche positive Berichte gelesen.

    an einen prorector hatte ich in der Tat auch gedacht, wenn es tatsächlich am Wind liegt.

    Friedolino und was war das Problem, das du hattest?

    frozen butt syndrome ;-)

    ich habe tatsächlich schon diverse (MYOG) Underquilts. Die letzten drei wookie clones. Und ich dachte mit dem letzten wäre ich echt save.

    Es war dieser hier: https://www.haengemattenforum.de/thread/49269-hoeookie/

    Bisher hatte ich das mit dem auch nicht. Ich weiß nicht, ob es vielleicht die Luftfeutchtigkeit in Kombination mit dem Wind war oder ob ich es einfach nicht straff genug aufgehängt habe. Hatte tagsüber auch noch ein älteres Modell modifiziert und zum testen an die Matte gehangen. Leider sind die Aufhängungen bei mit nicht fix eingestellt. sollte ich vielleicht mal ändern.

    Gestern Nacht war ich das erste mal seit längerem mit der Hängematte im Wald. Wie bestellt gab es auch etwas Sturm und Regen, damit die komplette MYOG-Ausrüstung sich bewähren konnte.

    Leider hatte ich auch das erste mal seit längerem ab 2:00 eine kalten A**** trotz von unten fühlbar unkomprimierter Daune. Es war da etwa 10° und vermutlich gut Luftfeuchtigkeit.

    Jetzt überlege ich künftig so eine kleine Sitz "isomatte" mitzunehmen, die ich dann im Notfall zwischenschieben kann. Kann man ja auch unterwegs immer ganz gut gebrauchen um sich auf einen feuchten Baumstumpf oder den kalten Boden zu setzen.

    nun habe ich ein zweites gathered-end-UQ mit der footbox gepimpt und diesmal auch an die Fotos gedacht. Los geht's:


    Aus einem Stoffrest ein gleichschenkliges Dreieck zuschneiden. das urdprüngliche hatte laut Plan an den schmalen Seiten ca 15cm, an der Basis 30cm Kantenlänge. Beim schneiden muss natürlich Zugabe für den Saum dazu. 2cm an allen seiten. Die resultierenden Kantenlängen kann man mit Trigonometrie ausrechnen. Habe ich letztes mal gemacht. diesmal habe ich die inneren Eckpunkte eingezeichnet und in 2cm Abstand die Kanten abgeschnitten.

    Leider habe ich aber den Winkel übernommen, der schon an dem Stoffrest dran war. Dadurch ist das Dreieck flacher geworden als geplant.











    Als nächstes jede Kante 1 cm nach innen geschlagen und festgesteppt. Ängstliche und Perfektionisten bügeln hier vielleicht erst ne schöne Faltkante rein. Die Lange Kante schlage ich noch ein zweites mal um und steppe wieder drüber. Die kurzen Kanten werden nach den annähen nochmal umgeschlagen.


    Als nächstes erstmal dranhalten:


    Nun die ersten zu vernähenden kanten übereinander klammern. Ich nähe beide kurzen Kanten nacheinander von der Mitte aus.




    Hier ist die erste Naht schon fertig:



    ich schlage den Stoff des Dreiecks nach außen um und Steppe nochmal drüber. So verschwinden die meisten hässlichen Nähte aus dem Bild darüber:


    Und nun ist es fertig. Wie gesagt, das Dreieck ist etwas zu flach.


    Die beiden spitzen Winkel sind 30°. Besser wäre wohl zwischen 35° und 40°. Hängt auch etwas davon ab wie dehnbar der Stoff ist. Je nach Aufhängung wird das Dreieck eher seitlich in die Länge gezogen. Und dieser ist recht dehnbar. Ich hoffe es reicht trotzdem um das über-die Ferse-Rutschen zu verhindern.

    meine DIY ridgeline besteht zur Hälfte aus paracord (mit einem von meiner Tochter drangehäkelten Griff). Die andere Hälfte ist 1mm Dyneema. In der Mitte habe ich in das dyneema eine Auge gespleißt und mit einem Ankerstich an einem Achterknoten (als stopperknoten) am paracord befestigt.

    Beide Enden sind mittels Topsegelschotstek (als abspannknoten) an den DD-Vari-Loops befestigt.


    So ist die RL am Kopfende nicht zu dünn, dass sie in die Finger einschneidet und variabel in der Länge im den Liegekomfort zu justieren.

    Hättest Du noch ein paar mehr Fotos für geneigte Imitatoren? :love:

    leider nein. mal wieder zu spät dran gedacht.

    evtl mach ich so ein ding aber noch an ein weiteres UQ. Das hatte ich schon ausgemustert, weil es noch kürzer und dadurch noch öfter weggerutscht war. Dann versuche ich dran zu denken und von Anfang an Fotos zu machen.

    nachdem ich mich eine zeitlang gelegentlich darüber geärgert hatte, dass mein Hybrid-Wookie-Clon-UQ manchmal dort wo meine Füße sind, Richtung Kniekehle gerutscht ist sodass ich kalte Fersen bekommen habe, kam mir eine Idee, die ich recht spontan ausprobiert habe:

    Einfach ein halbwegs flaches gleichschenkliges Dreieck aus einem Rest des Trägerstoffes geschnitten und gesäumt und die beiden kürzeren Seiten auf den Saum des UQ genäht und somit eine Footbox erschaffen sodass das UQ nicht mehr unter der Ferse wegrutschen kann. Funktioniert super.


    Man sieht es ganz deutlich: beim ersten Versuch hat der Dübel nicht gehalten :D

    ja fast. Die Gerüstöse ist direkt in einen Dachbalken geschraubt. Die kleinen Löcher waren Sondierungsbohrungen. Aber offenbar nicht sorgfältig genug ;-)

    Ich nutze seit längerem einen recht leichten MYOG-Rolltop-Rucksack aus altem Zeltstoff. Basismaterial ein schwarzes Polyestergewebe mit Silberbeschichtung (innen).

    Wiegt keine 500g. Genauer erinnere ich mich nicht mehr.

    Bepackt mit Hängematte, Schlafsack, TQ, UQ, Wollklamotten zum Schlafen und kleinem Holz-Hobo-Koch-Set + Wasser trägt er immer so 7-8kg.


    Ich habe bei meiner DIY-Matte im Whipping extra am Kopfende den Rand und einen etwas breiteren Bereich in der Mitte etwas "rausgezogen". So entsteht quasi eine Mulde für den Kopf, in der er von beiden Seiten leicht gestützt wird.

    Hast Du Angst, aus der Hängematte zu fallen und klammerst Dich deshalb an der Ridgeline fest? 8|


    Weniger doll schaukeln hilft. 8o

    ich bin kürzlich tatsächlich falsch eingestiegen und die RL hat mich vor einem ordentlichen Sturz bewahrt. Dummerweise habe ich die Fuß-Hälfte der RL das 3mm Paracord durch 1mm Dyneema ersetzt (blöder UL-Wahn). Das hat ordentlich in die Finger geritzt.


    Aber im Ernst, ich halte mich da tatsächlich öfter fest. Einfach so. Aber vor allem auch beim Aussteigen habe ich mich dran gewöhnt. Man wird ja auch nicht jünger ;-)