Continuous Loops durch Tunnelzug spleissen

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  • Durch einen anderen Faden bin ich neugierig darauf geworden, ob es einen Unterschied macht, die Continuous Loops direkt durch den Tunnelzug zu spleissen, anstatt - wie sonst üblich - die fertige Continuous Loop durchzufädeln und mit einem Ankerstich zu befestigen.

    Also fix meine 11ft Hexon 1.2 Matte geschnappt, Continuous Loops entfernt und neue Loops direkt in den Tunnel gespleisst. Ist ja fix erledigt.

    Ich war ja skeptisch ob die Änderung überhaupt einen Einfluss hat, aber die Matte fächert besser auf. Dadurch wird auch das Liegegefühl beeinflusst. Es scheint mir ein probates Mittel gegen die Calf Ridge zu sein, weil ich diese sonst immernoch leicht vernehmen konnte und diese mit der neuen Befestigung vollständig eliminiert wurde.

    Darüber hinaus werden "oben" und "unten" nicht mehr so leicht verdreht, weil die Loops ganz normal gerade in den Beetle Buckles hängen.

    Der größte Nachteil ist natürlich, dass die Loops mehr oder weniger permanent an der Matte befestigt sind und für die Demontage (z. B. zum Waschen der Hängematte) geöffnet werden müssen. Diese dann ein zweites Mal zu spleissen erscheint mir wenig sinnvoll.

  • Danke, dass du es ausprobiert hast! Ich hätte zwar auch darauf getippt, dass man einen Unterschied spüren könnte, habe es bisher aber noch nie ausprobiert. Hole ich vielleicht einmal noch nach.

    Ich habe den anderen Faden gestern auch mitverfolgt und könnte mir vorstellen, damit sie leichter ausgetauscht werden können, dafür einen Dog Bone zu verwenden. Es werden dann einfach beide Schlaufen des "Hundeknochens" an der Hängemattenaufhängung eingehängt.

    Um zu vermeiden, dass der Dog Bone unterwegs aus Versehen aus dem Tunnelzug der Hängematte rutscht, könnte man z.B. einen Kabelbinder verwenden, mit dem die beiden "Hundeknochen-Schlaufen" aneinander fixiert und damit quasi zu einem "Continuous Loop" werden. Die Idee stammt nicht von mir, sondern von BX.33. Er hat sie in besagtem Faden aufgeworfen, was ich zuerst übersehen hatte.

  • Bikepacker

    Bedeutet "Continuous Loops direkt durch oder in den Tunnelzug zu spleißen", dass einfach ein Seil mit zwei Enden durch den Tunnelzug gezogen wird und diese Seilenden dann außerhalb des Tunnelzugs miteinander verbunden bzw. "verspleißt" werden und somit eine Schlaufe bzw. ein Loop entsteht? Jetzt wird mir mit Deinem Beitrag anscheinend erst klar, was damit gemeint war ...

    Welche Stärke haben denn die Seile Deines Continuous Loops auf dem Photo? Sind das 7/64 oder 1/8? Das ist doch das, was maximal mit einem Beetle Buckle funktioniert, oder? Die Seile auf dem Foto sehen stärker aus, aber ggf. täuscht es ja.

  • Waldläufer70

    Irgendwo ließ sich hier nachlesen, dass es eher besser ist, wenn durch den Tunnelzug zwei oder mehrere Seile verlaufen um die Belastung des Tunnelzug-Stoffes zu verteilen und somit zu optimieren. Ein Evo Loop (so wie er hier im Video bei 1:22 auf der Waage liegt) wäre doch auch möglich im Tunnelzug, oder? Ließe sich das so (mit zweifach doppeltem Seil) in einen Beetle Buckle einhängen? Könnte dann "als Shackle" auch wieder sehr einfach aus dem Tunnelzug entfernt werden.

    Oder wäre so ein Evo Loop eher zu riskant als Loop, weil man immer sicher stellen müsste, dass er richtig verschlossen ist?

  • Bedeutet "Continuous Loops direkt durch oder in den Tunnelzug zu spleißen", dass einfach ein Seil mit zwei Enden durch den Tunnelzug gezogen wird und diese Seilenden dann außerhalb des Tunnelzugs miteinander verbunden bzw. "verspleißt" werden und somit eine Schlaufe bzw. ein Loop entsteht?

    Ist korrekt.

    Welche Stärke haben denn die Seile Deines Continuous Loops auf dem Photo? Sind das 7/64 oder 1/8? Das ist doch das, was maximal mit einem Beetle Buckle funktioniert

    Die Seile haben 1/8" Durchmesser. Das funktioniert mit den Beetle Buckles auch noch wunderbar. War auch eher Zufall, dass ich die damals gekauft habe. Nächste Bestellung wird 7/64".

    Zu der Belastung im Tunnelzug habe ich zwar keine Erfahrungswerte, kann mir aber nicht vorstellen, dass sich daraus Probleme ergeben. Das Seil reibt ja nicht am Stoff herum und zusätzlich sind an der Stelle 150 cm Stoff auf einem Haufen. Ist denke ich keine Schwachstelle. Durch den Spleiss sind die Seile im Tunnelzug selbst auch nochmal ein Stück dicker.

    Zu den Evo Loops kann ich nichts sagen, die habe ich noch nie benutzt. Könnte mir vorstellen, dass das mit den Knubbeln etwas fummelig wird. Da würde ich die Lösung mit den Dog Bones bevorzugen. Die muss man meines Erachtens nach auch nicht zusätzlich sichern, weil sie durch die Ridgeline und den Stuffsack zusammengehalten werden.

  • Oder wäre so ein Evo Loop eher zu riskant als Loop, weil man immer sicher stellen müsste, dass er richtig verschlossen ist?

    Ja, das müsstest du schon sicherstellen. Wenn du das tust, ist es mit der Verbindungsmöglichkeit auf dem Thumbnail des von dir verlinkten Videos aber bestimmt nicht zu riskant.

  • Man kann sie problemlos mitwaschen.

    Danke Mittagsfrost

    Wollte meine Blackbird XLC und die Cocoon (die mir mittlerweile nach dem Einliegen in der XLC so was von viel zu stretchy ist) demnächst mal waschen. 20 Grad, Feinwäsche und Feinwaschmittel steht in der Anleitung der Cocoon. Bei Warbonnet muss ich noch nachschauen, ob sie etwas auf ihrer Seite dazu schreiben.

  • Ich war ja skeptisch ob die Änderung überhaupt einen Einfluss hat, aber die Matte fächert besser auf. Dadurch wird auch das Liegegefühl beeinflusst. Es scheint mir ein probates Mittel gegen die Calf Ridge zu sein, weil ich diese sonst immernoch leicht vernehmen konnte und diese mit der neuen Befestigung vollständig eliminiert wurde.

    Interessant. Das werde ich demnächst auch mal ausprobieren. Der Calf Ridge nervt mich nämlich auch immer mal wieder.

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