Posts by Bikepacker

    Du musst nur beachten, dass der Wooki auf einer Seite (der Innenseite) glatt ist, während die Außenseite Ausbuchtungen hat.

    Der Skizze nach zu urteilen bleibt innen doch innen und außen bleibt außen. Differenzialschnitt bleibt also intakt.


    Der Wooki müsste dann ja für jede Liegerichtung um 45° gedreht und mit der anderen Aufhängung befestigt werden. Für mich heißt das also, dass du dich eh abends für eine Liegerichtung entscheiden musst. Den Komfort, die Liegerichtung also nachts ändern zu können, verlierst du.


    So wie es sich liest, willst du ja die Liegerichtung hin und wieder mal ändern. Dann ergibt ein asymmetrischer Underquilt mit Wechseloption auch nicht wirklich viel Sinn. Dann doch lieber eine isolierte Hängematte, wo man in der Hinsicht deutlich flexibler ist. Man schleppt zwar etwas mehr Daune mit sich herum, aber zu normalen Underquilts nimmt sich das nichts.

    In meinen Augen ist Wooki auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Ist halt schmal geschnitten und wenn man das Bein mal abwinkelt, ist das Knie direkt eiskalt.

    Moin an alle!


    Mir ist schon häufiger aufgefallen, dass eure ganzen schönen Overnighter-Bilder immer nur im Was hast du heute gemacht? - Faden gepostet werden und dort dann in der Masse der Beiträge schnell verloren gehen. Daher hier der Versuch zum Start eines Fadens, der die One-Night-Abenteuer sammelt, für die es sich nicht lohnt einen eigenen Reisebericht zu verfassen.


    Ich fange gleich mal an. Dieses Wochenende bin ich wieder mit pedal-ritter unterwegs gewesen. Angesagt waren -1 Grad und trocken - also beste Bedingungen!

    Vorher noch 'ne leckere Packung Flüssignahrung? Nee, danke!

    Haben uns für was Besseres entschieden.

    El Casa Grande wurde abermals entgegen sämtlicher gesellschaftlicher Konventionen des Tarpaufbaus errichtet. Diesmal eine Kombination aus zwei Tricky Tarps. War in der Tat ein Tricky Aufbau.

    Kochsysteme sind seit Neuestem auch immer dabei. Die Gottlosigkeit von halbgefrorenen Laugenstangen zum Frühstück wurde endlich eingesehen und durch Porridge ersetzt. Abends gab es Instant Nudeln und Glühwein. Definitiv noch Luft nach oben, aber schon ein erheblicher Zugewinn an Comfort.

    Hier nochmal die Casa aus einem anderen Blickwinkel. Ablagen/Tische sind nicht zu unterschätzen!

    So weit so gut, war eine erholsame und warme Nacht :thumbup:

    Ich freue mich auf die Bilder eurer Mikro-Abenteuer in der Wildnis! ;)

    Ich denke mal, dass für die normale Blackbird die Nachfrage nicht allzu groß sein wird und diese deshalb nur beim Hersteller zu beziehen ist. Dazu kann man bei dieser auch das Netz nicht vollständig entfernen. Eine längere Hängematte hat auch noch niemandem geschadet.

    Beim Wooki kannst du ruhig den XL nehmen, weil du den auch verkürzen und verlängern kannst, wie du lustig bist und der Gewichtsunterschied zum kürzeren zu vernachlässigen ist (20g oder so, Füllgewicht identisch).

    Also jetzt mal im Ernst, warum hängst du so an diesem Swagman Roll? Das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes. Als Underquilt sicherlich eine absolut schlechte Lösung mit Gefummel ohne Ende und für obenrum hat man doch eine Daunenjacke. Im erster Linie ist das Ding doch ein Poncho. Will man dann abends, wenn es arschkalt ist, erstmal seinen Poncho wieder ausziehen, damit man ihn an der Hängematte befestigen kann? Das ist doch Mist. Zumal das Teil dafür auch das Gegenteil von optimal ist. In meinen Augen ist das ne klare Luftnummer, die du rasch gegen einen vernünftigen Underquilt ersetzen willst.

    Für 100€ musst du wohl auf Kunstfaser zurückgreifen. Im nächsten Schritt brauchst du dann einen neuen Rucksack, also kannst du auch gleich einen Daunenunderquilt kaufen ;)

    Spaß beiseite, für 100€ kannst du bei Onewind bestellen, aber bezogen auf Gewicht und Packmaß darf man da keine Wunder erwarten. Da jetzt gerade erst Januar ist und deine Outdoorsaison 2023 wohl noch eine Weile auf ihren Startschuss warten muss, würde ich lieber noch ein paar Monate sparen. Bei der Hängematte hast du es ja auch gleich richtig gemacht.

    Naja wenn du bereits einen 48L Rucksack besitzt, kannst du ja ungefähr einschätzen, wie das mit dem Komprimieren so hinhaut. Nimmst du den größeren, passt auch das Winter Equipment wunderbar hinein. Ansonsten mal die Maße vergleichen. Vom Trage- und Rückensystem her ist offensichtlich in keinen der beiden Rücksäcke viel Gehirnschmalz investiert worden, wobei der Arc Haul wenigstens noch einen Rahmen zu haben scheint. Beide Rucksäcke wollen daher auch leicht bepackt werden.