Beiträge von Biker61

    Weiterhin frage ich mich bzw. Euch, wie es mit dem Anbringen eines Hängemattenseils an der Dachreling aussieht, muss ich da bei Volvo nachfragen oder wißt Ihr, ob die das aushält?!

    Wenn die Dachreling drei Befestigungspunkte hat könnte das eventuell gehen wenn man das Seil am mittleren Befestigungspunkt anbringt wie auf dem Bild gezeigt. Aber auf jeden fall erst bei Volvo fragen, wenn du Glück hast findest du jemanden der Ahnung genug hat um die Frage zu beantworten. Druck das Bild aus und zeige es Ihm. Oder nehme eine HM mit dann kann man wenn, man sich traut, gleich einen Test vor Ort machen. Zu zweit vorsichtig in die HM setzen. Wenn dann noch nix kaputt gegangen ist dann bist du einigermaßen "safe".

    Mangels Höhe des Autos wird die HM wohl nur knapp über dem Boden sein.

    Jetzt wird mir erst so richtig bewusst, wie gross diese Heringe zum Teil sind! Die sind natürlich nichts für meinen Wander-Rucksack.

    Die großen Delta-Anker sind mehr was für Zuhause oder wenn man mal mit dem Auto (oder Boot) zu einer größeren Outdoor-Aktion fährt. Den kleinen Delta-Anker (2 Stück) kann man ohne weiteres mit dem Fahrrad oder Motorrad transportieren. Für den Rucksack sind die nicht ganz ideal,- geht zu Not auch, wenn der Träger kräftig oder leidensfähig ist. ;)

    Ein Pärchen von den kleinen ist stark genug um eine HM-Stütze abzuspannen. (auch wen der HM Nutzer deutich über 100Kg wiegt) Die kleinen Dalta-Anker haben beim Test selbst im sandigen Waldboden funktioniert.

    Allerdings musste ich vorab an der Stelle wo der Anker in den Boden sollte ca. 7cm loses Laub, Nadeln und Ästchen bei Seite räumen damit der Delta-Anker ausreichend tief reingeht und genug Halt findet.

    Ich vermute, da braucht man auch noch recht heftiges Werkzeug, um den Hering in den Boden zu kriegen, und auch, um ihn wieder raus zu holen, oder?

    Also bei dem kleinen geht das super easy!

    Mit zwei Fingern vorne die "Nase" anfassen und steig hin und her wackeln,- gleichzeitig mit der anderen Hand mit zwei fingern hinten anfassen und nach hinten aus dem Boden ziehen. Ganz easy one Werkzeug und ohne Kraftaufwand.

    Fast schon "chirurgisch" leicht und lautlos.

    Bei den großen "Burschen" sieht das schon etwas anders aus. Sie werden mit dem dicken Holzhammer rein geschlagen bis sie im Untergrund in feste (z.B. Lehm-)Schichten eingedrungen sind. Die da wieder raus zu holen erfordert dann schon mal einen zweiten Mann. Einer wackelt vorne kräftig und der Andere zieht, mit aller Kraft, mit einem hinten befestigten Gurt. Langsam setzt der Anker sich in Bewegung und ist dann nach einiger Zeit und Müh raus. Ist machbar.

    Aber diesen "5-Mann-Hering" wieder raus zu ziehen,- das stelle ich mir wirklich heftig vor 8o

    Bei variablen Abspannwinkeln egeibt sich folgendes Bild:

    In welche Bodenschichten verschieden große Heringe eindringen können ist hier gezeigt. Das Feuerzeug gibt einen Anhaltspunkt für die absolute Größe.

    Links der kleine Titan-Hering ist kaum in der Lage überhaupt eine feste Bodenschicht zu erreichen. Aber das hängt natürlich ganz vom Terrain und der Konsistenz des Bodens ab. (ausgetrocknet oder durchnässt, Erde oder Felsen...)

    Es ist nahezu egal ob der Delta-Winkel nun 45° oder 50° oder 60° ist.

    Oder ob der Kraft-Einleitungswinkel 30, 40 oder 50 Grad ist.

    Oder wie lang der Schenkel, im Boden im Vergleich zur Länge vom Schenkel oben ist.

    Oder wo der resultierende Kraftpunkt liegt.

    Entscheidend ist: Je mehr Hering im Boden ist desto dicker darf der Nutzer in der HM sein.

    Im Sumpf braucht man ganz viel Hering und bei ganz festem Untergrund reicht wenig Hering.

    Viel hilft viel wiegt aber auch mehr.
    Die Kunst liegt in einer gesunden Abschätzung der voraussichtlichen Situation.

    Und wenn das zu unsicher erscheint kann man sich ja immer noch 2 von den vorhandenen 30 Milliarden Bäumen in DL aussuchen und seine HM daran festmachen. Flexibel sein das ist der "Key"


    Eine Regel der Mechanik besagt das der Angriffspunkt der einwirkenden Kraft entlang seiner Wirk-Linie (rot gestrichelt) verschoben werden darf. Damit ergibt sich ein System wie auf dem Bild gezeigt. Die Kraft wirkt vom unteren Stück des Ankers auf die tieferliegenden, und somit festeren, Bodenschichten ein (kurze rote Pfeile). Der Anker stabilisiert seine Ausrichtung selbst und gerät, unter Last und bei weichem Boden, nicht in eine ungünstige Kipp- bzw. Schräglage. Es ist somit sehr belastbar.

    Ah OK ich dachte man könnte den Schlagwortindex direkt editieren, aber so geht es natürlich auch :)

    Die "Delta Ground Anchors" übertragen die Kräfte leider nicht auf die Spitze des Herings, sondern auf einen Bereich sehr weit oben. Damit verschenken sie einen Grossteil des Vorteils, den sie versprechen. Mit anderen Worten: Mehrgewicht und sperriges Packmass mit reduziertem Nutzen. Das jedenfalls meine Einschätzung.

    Du liegst mit deiner Einschätzung ca. eine Schenkel-Länge daneben.

    Schau dir das noch mal in Ruhe an, oder probiere es in der Praxis.

    Die Teile halten ein mehrfaches von dem was ein gerader Hering mit vergleichbarer Eindringtiefe hält.

    Hey schicker Delta-Bodenanker!

    Ob es dazu mal einen Thread gab weiß ich nicht.

    Ja der Anker wurde vor einiger Zeit hier im Forum in einem Thread gezeigt.

    Wenn ich mich recht erinnere war der Titel :

    • "Teilbare Stütze fürs Auto"

    Es gab in dem Zusammenhang auch noch einen weiteren Thread mit dem Titel

    • "Teilbare Stütze fürs Motorrad"

    Beide Threads sind bedauerlicherweise nicht vom alten Forum ins neue Forum übernommen worden :(

    Darf ich die Anleitung weiterleiten oder hast du eventuell Lust kommerziell DD Vario Loops für ihn anzufertigen?

    Ich werde ihm selbst schreiben...

    Lassen sich diese Loops gut lösen, wenn sie unter Spannung stehen? Whoopie Slings beispielsweise würden sich aus diesem Grund aus meiner Sicht eher nicht für die Treem Hammock eignen.

    Ja lassen sich selbst unter hoher Spannung leicht lösen wenn man den Release-Ring mit eingebaut hat und eine kleine Hilfs-Schnur anbringt (in Flaschenzug-Anordnung) siehe Video2

    Ja Nr. 4

    Habe den Beitrag #12 noch mal editiert um es etwas klarer zu beschreiben.

    Ja probier mal aus für Treem. Oh,- da braucht du ja dann 4 VLs. Das ist,- gerade für den Anfang,- schon mal richtig viel Arbeit...

    Die VL Nr. 1 ist aus PES, das hatte dir, glaube ich, nicht so gut gefallen.

    Die Nr. 4 (Amsteel 7/64) ist die, die du, glaube ich, am besten fandest. Die Anleitung ist hier.

    Bitte schaue dir zu besseren Verständnis erst die (Foto) Anleitung von der Bauart DDVL-Pro an.

    Für die Bauart DDVL-Pro und speziell für Nr. 1 ist die Anleitung in dieser Zip-Datei zusammengefasst.

    Aber bitte beachten:

    Die in der Anleitung von Nr.1 gezeigten Abmessungen lassen sich nicht 1:1 Übertragen auf Nr. 4 UHMWPE-Seil, Amsteel 7/64

    Dafür auf jeden Fall die o.g. Anleitung von Nr. 4 nehmen.

    Der Einbau vom "Release-Ring" ist hier beschrieben.

    Um den Release Ring zu befestigen kann man auch einen strammen PES Mantel über den Bereich vom Bury-Spleiß schieben und dann den Ring ein-knoten. Das hat den Charme das man zur Längen-Verstellung der VL den Knoten gut als "Anschlag" benutzen kann um das Geflecht mit der Hand zusammen zu schieben.


    Treem? Ich denke er kommt auch ohne VL klar...

    Ppolyesterummantelte Dyneemaleinen haben gegenüber "nakten" Dyneema zwei wesentliche Vorteile:

    1. Wenn man sie anfasst hat man mehr Grip beim Zurren und sie rutschen nicht so leicht durch die Hand.
    2. Der Mantel schützt den Dyneema Kern und man hat bei Beanspruchung und Abrieb (vom Mantel) lange Zeit die volle Festigkeit.

    Wie berichtet ist die Kehrseite das der Kern in manchen Situationen im Mantel durchrutscht.

    Daher muss man bei diesen Leinen darauf achten das Kräfte immer über einen etwas längeren "Kontaktbereich" eingeleitet werden müssen.

    Das können die Nama Claws aber nicht leisten.

    Beispiele für "Kontaktbereich":

    Einfacher Schlaufen-Knoten: rutscht durch bei starker Belastung. Der Kern zieht sich komplett aus dem Knoten raus.

    Figur-8-Schlaufen-Knoten: hält einwandfrei. Hier ist der Klemm-Bereich innerhalb des Knotens länger und die Kräfte können vollständig auf den Kern übertragen werden. Da rutscht nichts.

    Darüber hinaus (aber das ist ein anderes Thema) lässt sich die Bruch-Festigkeit der Schlaufe deutlich steigern wenn man vor dem Knoten einen gemeinsamen Mantel (aus PES) stramm über die beiden Stränge schiebt und dann den 8-Knoten macht.

    Noch deutlich stärker ist die Schlaufe wenn man sie nicht knotet sondern mit ca. 100 Stichen näht.

    Neue Nähmaschine ausprobiert:

    Hursqvana Viking Emerald 118

    - Beste Freunde sind wir noch nicht ganz, aber wir werden uns auch nicht gleich wieder trennen.

    - Die Maschine funktioniert schon beeindruckend zuverlässig. :thumbup::thumbup:

    Ohne jetzt auf alle Details eingehen zu wollen gibt es doch einige Auffälligkeiten:

    - Die Tempo-Regelung über das Fußpedal ist recht "strange" da hat scheinbar so ein "Digital-Designer" ein Orgie an Zeit-Verhalten und nicht-linearem Ansprech-Verhalten eingebaut. Wenn man sich nach einigen Betriebsstunden daran gewöhnt hat dann ist das sicher ganz ok. Aber für mich als Freund von stetigen/linearen Reglungen erst mal das totale Grauen! :thumbdown:

    - Gemessen am Preis für die Maschine ist das Fußpedal ist ein enttäuschender Witz!

    • Es hat den falschen Winkel für eine entspannte Fuß-Haltung
    • Es ist super leicht und bleibt nicht liegen. Nach einiger Zeit ist es außer Reichweite vom Fuß gewandert und man muss es erst mal wiederholen.
    • Musste mir erst mal einen stabilen angewinkelten Untersatz dafür bauen

    - Man darf auch nicht versuchen die Maschine über das Handrad vorzeitig anzuhalten. Die Elektronik versucht mit unbändiger Kraft in aller Konsequenz den "geplanten" Nähvorgang zu Ende zu bringen,- auch wenn der Fuß schon längst vom Pedal runter ist!

    Whow, what a beast! 8|