Posts by DL1JPH

    short_handed_norse Da ich das Gerät praktisch rund ums Jahr verwende (im Sommer bei langen Touren, im Winter bei Eis und Schnee auch auf kurzen Touren - Handynetz ist hier manchmal Glückssache) passt das schon. Dass es die "Flex-Tarife" bei beiden gibt hast du ja mittlerweile auch gesehen - sind aber verhältnismäßig teuer und lohnen sich deshalb nur für gelegentlichen Einsatz.

    short_handed_norse Neben vollwertigen Satellitentelefonen und EPIRB gibt's auch noch andere satellitengestützte Notrufsysteme (funktioniert dann via SMS). Da ist halt die Preisstruktur anders - die Geräte kosten oft deutlich weniger, dafür braucht man dann ein jährliches Abo für die jeweilige Konstellation. Kann man halten, wie man mag.


    Ich persönlich verwende einen SPOT Gen3 und werde mir wohl in absehbarer Zeit den Gen4 zulegen, da der alte doch schon einiges mitgemacht hat und ich mir mittlerweile nicht mehr vollkommen sicher bin, dass die Dichtung hält...

    Woodsman Zu wissen, wie man Notsituationen von vorneherein vermeidet und sich auf das, was tatsächlich realistisch passieren kann (abhängig vom Gelände, Jahreszeit, Fortbewegungsmittel, ...) vorzubereiten ist immer ein guter Plan. Wenn dann noch jemand von außen ungefähr weiß, wo man ist, sind die Chancen, dass hier in Mitteleuropa allzu viel passiert, sehr gering.


    Beim Bikepacking würde ich zum Beispiel ein gebrochenes Schlüsselbein als relativ wahrscheinliche Verletzung einschätzen, bei einem Wanderer eher nicht. Das muss man sich halt vorher überlegen und dann sein EH-Kit entsprechend anpassen. Es hilft selbstverständlich auch, wenn man das Material nicht nur dabei hat, sondern es auch verwenden kann...

    Ich bin da bei Hesmon - gerade bei kürzeren Touren (1-3 Tage) verzichte ich in der Regel komplett auf Kocher und co. Den Energiebedarf kann ich auch so decken (Studentenfutter, Nussmus und Cracker, dazu noch ein paar Energieriegel und Elektrolyte + Kohlenhydrate im Wasser während der Fahrt, meistens noch Proteinpulver für morgens), Koffein gibt's als Kautabletten mit Elektrolyten.


    Für Basecamp-Aktionen habe ich mittlerweile oft einen Mehrstoffbrenner von Edelrid und einen größeren Topf dabei.


    Für alles dazwischen Spiritus, einen China-Titan-Brenner mit Windschutz aus Titanblech, einen 600ml Titantopf und eine kleine Falttasse aus Plastik. Das ganze passt in den Topf und wiegt mit einem Stück Spülschwamm insgesamt knapp unter 100g - wobei ich auch meistens nur Kaffee oder Tee damit mache.

    Ich hatte auch mal so ein Gestell beim Camping dabei... Ist Mist. Zu schwer, zu sperrig, die Montage ist echt nervig und das ganze stabil auf unebenen Boden zu bekommen ist auch nicht immer einfach. Dazu kommt dann noch, dass die meisten Gestelle ungefähr die Festigkeit von einem Trampolin haben - hält, aber einen bestimmten Hängewinkel bekommt man damit nicht hin.


    Ich würde dir auch dringend zum Tensa4 raten. Der ist gut zu handhaben und mit etwas Übung in ein paar Minuten aufgebaut - solange man nicht auf abschüssigem Gelände ist, braucht man sich um den Boden eigentlich auch nicht wirklich kümmern.


    Der Platzbedarf ist bei den verschiedenen Gestellen immer relativ ähnlich, solange sie ähnlich groß sind...

    Chris2901 Als jemand, der rund ums Jahr Minimalschuhe verwendet kann ich deine Aussage auch nicht wirklich nachvollziehen...


    Klar gibt's da erstmal weniger Isolation und es geht trotzdem auch bei erstaunlich niedrigen Temperaturen gut, aber es gibt Grenzen. Das sollte einem vernünftigen Erwachsenen vorher bewusst sein - und wirklich kalte Temperaturen kommen in aller Regel auch nicht überraschend. Wenn man dann ohne entsprechende Zusatzschichten losläuft, ist man schlicht selbst schuld. UL heißt ja nicht, mit unangepasster Ausrüstung unterwegs zu sein, sondern nur das mitzunehmen, was man auch tatsächlich braucht. Und wenn's richtig kalt wird, braucht man halt entsprechende Isolation - Bei Schuhen eben in Form von Socken, Einlagen oder Überschuhen. Wer das nicht berücksichtigt, provoziert Verletzungen und verdient damit auch kein Mitleid wenn's schief geht...

    Chris2901 und HarryOnTrail Zum Thema Minimalschuhe gibt's einen eigenen Thread... Das Thema wäre dort wesentlich besser aufgehoben. Eure Posts habe ich mal dort geparkt, das kann ich aber auch noch ändern. Wenn's nicht passt, einfach kurz per PN melden.

    Ja, die Tagliste ist bei einem Update kaputt gegangen und ich hab's noch nicht repariert bekommen...


    Deine Frage solltest du lieber im Aufhängungen-Unterforum stellen, dann findet man das ganze auch wieder.


    An Sonsten wirst du hier sicherlich Antworten zu allen Fragen finden - wenn die Suche nichts hilfreiches liefert (passiert gerne mal), einfach einen neuen Thread aufmachen.


    Willkommen im Forum.

    An Sonsten würde ich einfach mal Komoot nennen - da ist dass meiste drin und das Routing funktioniert auch für nicht-motorisierte meistens ziemlich gut. Die Routen kann man dann als GPX auf ein Navi übernehmen oder (bei den üblichen Verdächtigen, Garmin und Wahoo) auch einfach direkt verwenden. Der Link ist in Wiki natürlich auch drin ;)

    Ich habe für mehrtägige Wanderungen in der Regel einen 50l Halbgestell-Rucksack von Decathlon, den ich schon vor Jahren gekauft habe... Hat bisher immer gereicht. Meistens bin ich wenn's ernst wird mir der Strecke ja eher mit dem Rad unterwegs.

    Aber was hat das alles gekostet?

    Gute Frage, die komponenten habe ich mir über mehrere Jahre hinweg zusammen gespart... Neu und komplett würde das ganze vermutlich irgendwo knapp unter 1k€ liegen. Man muss aber auch nicht bei allem mit dem bestmöglichen anfangen - eine einfache und nicht zu kurze Hängematte ohne die Socke und Netz, ein vernünftiger Underquilt, einen Schlafsack hast du ja, wenn ich dich richtig verstanden habe. Dazu ein kompaktes Tarp. Kommt zusammen auf irgendwas um 300-400€, braucht dann halt vermutlich die Lenkerrolle statt der Satteltasche.

    Ich glaub' fast, dass ich den Titel bin Lexikon Mal auf Wiki ändern muss... Du bist nicht der erste, der die Verbindung übersieht.