Posts by Cross Hammock

    Ich habe das Vorgängermodell, die Minipresso seit 2018 im Einsatz - erstmals auf diesem Treffen. Die funktioniert wirklich super, wiegt aber 366g, was mir zu schwer zum Mitnehmen auf Tour ist. Deshalb ist sie nur im Familienurlaub dabei, dann aber zuverlässig. Die Nano wiegt übrigens 336 g - was einen zum Nachdenken über den Unterschied zwischen Mini und Nano anregen könnte.

    Der ultraleichte Cloud 71 Hängemattenstoff hat im Forum bereits für einige Diskussionen gesorgt. Ich konnte der Versuchung gleichfalls nicht widerstehen und habe mir Anfang des Jahres daraus eine Cross Hammock genäht, die seither auch einige der leichtgewichtigeren Foristen ( hangloose , bieber1) probegelegen haben. Besonders die Transparenz ist einfach phänomenal, während sich die Dehnung bei einer Querhängematte weit weniger negativ auswirkt als bei einer GE-Matte. Diese Matte nutze ich regelmäßig, ohne jedoch soviel Zutrauen gewonnen zu haben, dass daraus auch ein Angebot für den Shop werden könnte.

    Nachdem mich Hammock Fairy darauf gestoßen hatte, dass es mit Monolite 1.5 seit kurzem eine doppelt so dicke Variante dieses Materials gibt, konnte ich es kaum abwarten, diese neue Kreation auszuprobieren.

    Auf dem letzten Wildnishang in Brandenburg war es dann soweit, dass ich einen Prototyp aus diesem Stoff probeliegen konnte. Die Transparenz des Materials ist trotz der doppelten Stärke immer noch sehr beachtlich.

    Wenn man es so gekonnt fotografiert wie Moch, sieht das Material sogar genauso transparent aus wie Cloud 71. Auch ansonsten ähneln sich die Materialien, wie man an der festen Haptik und dem Dehnungsverhalten feststellen kann.

    Im Unterschied zu Cloud 71, ist Monolite 1.5 jedoch so stabil, dass ich es jetzt endlich riskieren kann, diesen Stoff für normalgewichtige Nutzer anzubieten. Die Gewichtsersparnis hält sich gegenüber Hexon 1.6 natürlich in Grenzen, aber die Transparenz ist doch ein ganz wichtiger Pluspunkt, den ich persönlich inzwischen kaum mehr missen möchte.

    Was haltet ihr von dem Material?

    (Vielen Dank an Moch und noodles für die Bilder)

    Und dann ist mir aufgegangen, dass mir zwar nicht vor den gesunkenen Temperaturen graut, Aber die lange Dunkelheit lässt mich zögern.

    Beides hängt ja zusammen. Wenn du dir - z.B. mit einem Wärmezelt - einen kuschlig warmen Ort in der dunklen Kälte schaffen kannst, brauchst du nur noch eine Fahrrad- bzw. Stirnlampe oder paar Kerzen, um es dir angenehm hell zu machen. Am besten ist es, wenn du dann noch Gesellschaft hast.

    Da das Wetter uns den Gefallen tat, noch einmal Altweibersommer zu spielen, bin ich gestern Abend schnellentschlossen zum allgemein bekannten Platz an der Havel geradelt und habe dort im Schein der Fahrradlampe Hängematte und (auch 10° sind nicht mehr wirklich warm) Zelt aufgebaut.

    Zu späterer Stunde gesellte sich dann noch RoyalHang dazu. Die Errichtung des zweiten Hängplatzes gestaltete sich nicht ganz unkompliziert, weil jemand seine Aufhängung vergessen hatte und somit die Abspannschnüre des Zeltes dafür herhalten mussten. Diese Erfahrung habe ich allerdings auch schon mal gemacht.

    Am heutigen Morgen konnte man dann bei Licht besichtigen, wie Baumschutz unter diesen Voraussetzungen funktioniert.

    Da sage noch mal jemand, Dyneema ließe sich nicht knoten (bis das hielt, hat es allerdings einige Versuche gebraucht, bei denen der Waldboden punktuell verdichtet wurde||).

    Am Morgen dauerte es etwas, bis sich die Sonne durchsetzte. Tarps waren aber unnötig.

    Zum Saisonabschluss haben wir uns noch ein Bad in der bereits wieder etwas klareren Havel genehmigt.

    (Vor acht Wochen sah es hier noch so aus.)

    War eine schöne spontane Unternehmung!

    Was mich an dem Stand überrascht, ist das geringe Gewicht. Bei 3,5 kg kann jede der 8 Stangen nicht viel mehr als 400 g wiegen, wenn man die Abspannleinen mit berücksichtigt. Das ist genauso viel wie jedes meiner Carbonrohre wiegt. Die sind allerdings mit 2,50 m länger und mit 28 mm Durchmesser auch dicker.

    noodles Nähen ist wie zaubern ;) Aber es gibt natürlich einen rationalen Kern. Zunächst stimmt es, dass keine Säume von außen sichtbar sind. Das erreicht man, indem man zuerst den Hexon 1.0 Stoff an den fertigen Mattenkörper aus Hexon 2.4 annäht (Saum zeigt zur Mitte der Matte)

    Dann schlägt man den Hex 1.0 Stoff außen rum und näht ihn an der anderen Seite an

    an den beiden Säumen näht man dann das Volumenvlies fest (na ja, nicht so gute Zeichnung)

    zum Schluss wird der Hexon 1.0 Stoff inside out gewendet. Danach müssen natürlich noch die Kopf- und Fußseite geschlossen werden. Aber das Wollvlies ist - genau wie du sagst - nur an der Außenkante angeheftet.

    In den Cross Hammocks ohne Isomatte kann ich als Seitenschläfer keine Nacht verbringen, weil die Längsausspreizung fehlt. Das ist also „nur“ eine Mittagsschlafmatte für stundenweisen Aufenthalt. Deshalb biete ich die vorerst auch nicht an, bzw. ich fertige die nur auf Nachfrage oder Bestellung.

    Für mich ist das allerdings dasjenige Modell, in dem ich - absolut gesehen - die meiste Zeit verbracht habe und zukünftig sicher auch verbringen werde.

    Von September bis Mai ist die auf jedem Spaziergang dabei. - Wow, das ist ja fast ein Gedicht 😂.

    Aber auch indoor ist die für mich eigentlich alternativlos, weil sie wie eine Heizdecke von unten wirkt.

    Da inzwischen die kältere Jahreszeit naht und außerdem meine mit 130er Apex gefütterte Hängematte nach mehrjährigem täglichen Einsatz verschlissen ist, habe ich mich kürzlich an die Konstruktion einer neuen isolierten Cross Hammock gemacht. Dafür habe ich einen neuen Isolationsstoff aus 100 % Naturmaterialien verwendet: lavalan. Dieses Volumenvlies besteht aus Wolle und einem Trägermaterial aus Mais. Es sieht aus wie ein lockerer Filz aus Popcorn und man bekommt es in verschiedenen Stärken zu kaufen. Ich habe mich für eine mittlere Gewichtsklasse entschieden, damit ich in etwa auf dasselbe Gewicht wie bei der 130er Apexfüllung komme. Von der weiß ich, dass ich damit bis weit in den Herbst hinein draußen liegen kann.

    Die Matte besteht aus einem Grundmaterial aus Hexon 2.4 und einer äußeren Hülle aus Hexon 1.0. Zwischen beiden Materialien ist die Isolation eingearbeitet. Im Bereich zwischen Hintern und Halswirbel habe ich von Hand noch eine Verstärkung angeheftet, damit die Wärmeleistung in diesem kritischen Bereich erhöht wird.

    Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

    Die Hängematte ist als Draußen-Modell gedacht, deshalb lasse ich darin auch die Schuhe an - und vermeide so kalte Füße.

    Bei der Dimensionierung des Außenstoffes habe ich diesmal etwas mehr Material zugegeben, sodass die Außenhülle auch in belastetem Zustand nicht gespannt wird. Trotzdem wird die Wollisolation so dicht angedrückt, dass es keinen Wärmeverlust gibt.

    Drinnen habe ich noch auf jeder Seite 2 Taschen angebracht, für Brille, Handy, etc. Das Gewicht kann sich auch sehen lassen.

    Ich bin schon gespannt, wie weit ich damit in den Winter komme!

    RoyalHang Nein, ich hatte schon noch Handschuhe, Mütze und lange Unterwäsche für die Nacht dabei. Und wir haben selbstverständlich gegessen und getrunken! In der Rahmentasche waren 1,5 Liter Wasser, das Dinner haben wir uns unterwegs geholt


    und stilvoll verspeist:


    Eine Bierflasche kannst du außerdem noch oben als Projektion auf der Zeltwand erkennen.

    Den Ofen mit Fenstern besitze ich selber nicht, aber der wäre auch in jedem Fall zu schwer fürs Rad.

    Ich nehme den Faden hier mal zum Anlass, mein Bikepacking Setup vorzustellen. Den Hintergrund bildet eine Tour vom letzten Wochenende durchs wilde Brandenburg, auf der neben dem kompletten Übernachtungsgepäck, incl. Tarp auch ein Zelt plus Zeltofen mit an Bord war.

    So sah das Bike voll aufgeriggt aus. Schwere Teile wie der Zeltofen (obwohl 600 g nicht wirklich schwer sind) kamen in die Rahmentasche, Hängematte, Isomatte, Zelt und Kocher steckten in den Gabeltaschen, Schlafsack und Klamotten hinten.

    Kurz hinter der Stadtgrenze waren wir fast ausschließlich auf Wegen unterwegs, die auch mal etwas enger wurden.

    Der eigentlich spannende Teil ist aber das aufgebaute Lager.

    Wir hatten beide Cross Hammocks mit dabei, der Freund eine 2 in 1 aus Hexon 2.4, ich eine Standardmatte aus Cloud 71, die nicht wirklich schwer ist. Diese Matte biete ich aber regulär nicht an, weil die meisten Leute die wahrscheinlich in kürzester Zeit kaputt kriegen würden.

    Das DCF-Tarp fiel da schon etwas mehr ins Gewicht.

    Auf der Thermarest X-Therm würde ich auch bei zweistelligen Minustemperatur noch aushalten.

    Aber die entscheidenden Ausrüstungsteile sind das Zelt und der Ofen.

    Zusammen wiegen beide nicht viel mehr als ein Kilo -

    - verbreiten an kühlen Abenden eine sehr anheimelnde Atmosphäre - und sie passen eben ans Bike!

    Und man kann damit einen anständigen Schnitt fahren, auch wenn es durchs Gelände geht. Ich bin gespannt, was damit noch für Touren möglich sein werden!

    Bei dem Post auf dem amerikanischen Forum ist die Diskussion ein bißchen mü´ßig, das es da ja dann wahrscheinlich stark auf Anzahl, Material und Länge der Abspannleinen ankommt.

    Das finde ich auch und möchte noch auf einen weiteren Vergleich hinweisen. Anfang des Jahres war ich mit Moch bei Schneefall unterwegs. Am nächsten Morgen hatten sich das Silpolytarp und das Hot Tent richtig mit dem nassen Schnee vollgesaugt. Gegen das DCF Tarp klopft man einmal dagegen und der Schnee rutscht als Fläche ab. Das DCF Tarp war beim Einpacken nahezu trocken. (Das Hot Tent allerdings auch, weil wir nochmal eingeheizt haben).

    Entschuldigung, da gabs ein Missverständnis. Ich meine natürlich den 55g/m2-Stoff mit Silikonbeschichtung. Den anderen kenne ich nicht. (Vielleicht könnte man meine Antwort löschen?)

    Alternativ gäbe es noch einen 40D mit 45g/m², imprägniert statt silikonbeschichtet. Der ist sehr günstig, aber schon wieder so günstig das ich Sorge habe am falschen Ende zu sparen.

    Ich kann diesen Soff empfehlen. Daraus besteht mein Hot Tent, das sich seit drei Jahren im Wintereinsatz bewährt hat. Es hat mittlerweile lediglich ein paar Brandlöcher, die ich mal flicken müsste. Wasserdicht ist es bisher (abgesehen von den Löchern) zuverlässig.