Posts by Cross Hammock

Leider ist bei dem Update auf die Woltlab Suite 5.2 einiges schief gelaufen. Das meiste sollte jetzt aber wieder funktionieren. Mehr Infos findet ihr im entsprechenden Thread.

    RKI Präsident Wieler hat soeben in der Pressekonferenz, auf diese Thematik angesprochen, ganz deutlich geantwortet. Selbstgebastelte Masken vermindern die Tröpfchenübertragung und sind in sofern als Schutz anderer geeignet. Das ist zum Glück den meisten, die hier geantwortet haben auch völlig klar.

    Warum sollte "man" darin nicht schlafen können?

    Du bist herzlich eingeladen, das auszuprobieren. Bei der Matte handelt es sich um die, die du am Silbersee Probe gelegen hast. Ich habe auf deinen Rat hin aber die Mittelschnüre verlängert und damit das Gefühl beseitigt, im Hohlkreuz zu liegen. Möglicherweise muss ich auch den Kopfkissenstreifen noch etwas verändern, der dem oberen Einschubfach für die Isomatte ähnelt und den Kopf stützen soll. Kann sein, dass er etwas zu kurz geraten ist und dadurch der Kopf etwas zu hoch liegt...

    Was für eine Fußbox hat deine Querhängematte? (Amok Draumr?) Bei dem obigen Modell geht die Schwimmnudel aber in den Oberkörperbereich. Wenn man noch ein Paar nach unten Richtung Füße anbrächte, wäre das zwar möglich, allerdings misst die Decathlon-Nudel 1,17 m. Wenn Oberkörper- und Fußnudel aneinanderstoßen, müsste man eine Seite über das Mattenende rausragen lassen. Das sähe komisch aus, zudem wäre das Mehrgewicht der 4 Nudeln (272 g) doch schon so erheblich, dass man auch eine Isomatte in Betracht ziehen kann. Und schlussendlich wäre das Problem des unbequemen Liegens (das freilich erst nach Stunden eintritt), immer noch nicht gelöst. Ich bin also erstmal ratlos und bleibe beim Isomattenmodell, mit dem ich und viele Cross Hammock-Nutzer ja auch zufrieden sind.

    Die momentanen Umstände legen es nahe, dass man mal innehält und über die Projekte der vergangenen Wochen und Monate Bilanz zieht. Für mich und Cross Hammock war das vor allem die Entwicklung einer daunenisolierten Querhängematte, die ich in diesem Winter ausprobieren wollte. Mangels knackiger Minustemperaturen herrschten dafür in dieser Saison zwar keine optimalen Bedingungen, aber selbst bei Temperaturen um oder knapp über dem Gefrierpunkt kann man mit Daunenisolation punkten. Das Modell dafür existiert bereits seit letztem Jahr; allerdings war das nicht übernachtungstauglich, weil das Fußteil nicht kammerngenäht war und außerdem das Deckteil fehlte. Dem habe ich Anfang des Jahres abgeholfen und so entstand das Cross Hammock Sleep(ing) System.

    Dabei handelt es sich um ein daunengefülltes Deckteil, das mittels umlaufendem, abzippbarem Reißverschluss an der daunengefüllten Cross Hammock (die inzwischen auch über eine kammerngenähte Fußisolation verfügt) befestigt wird. Die Vorteile dieses Systems springen ins Auge: Man benötigt für die Isolation viel weniger Daune, um einen vergleichbaren Wärmerückhalt zu erzeugen wie ein Schlafsack - geschweige denn eine GE-Hängematte mit Underquilt. In meinem Fall hat das Unterteil eine 300g-Isolation von Daune der höchsten Bauschkraft und isoliert damit ähnlich gut wie ein Scandinavian Wooki, der über 500 g Daune enthält, die aber auf eine Breite von 1,15 m verteilt wird. Die Cross Hammock braucht nur 80 cm Breite im Unterfutter - also ein knappes Drittel weniger - und benötigt deshalb weniger Füllmaterial für eine vergleichbare Wärmeleistung.

    In der oberen Daunendecke wurden nur 170 g Daune verarbeitet, die völlig ausreichen, um bei -2°C innerhalb kürzester Zeit eine wohliges Wärmegefühl aufkommen zu lassen.

    Was aber nach wie vor bei diesem Januar-Modell ungelöst blieb, ist die Frage der Versteifung, die bei Querhängematten traditionell von der Isomatte gewährleistet wird, die aber beim Cross Hammock Sleep System eigentlich überflüssig ist, weil der Wärmerückhalt aus der Daune kommt.

    Deshalb habe ich eine Idee aufgegriffen, die barfuß mal geäußert hat, aber erst durch eine weitere Idee von Omorotschka umsetzbar wurde: nämlich die Längsversteifung durch ein aufblasbares Element, als das eine Schwimmnudel dienen kann, wie man sie bei Decathlon für 5 € bekommt.

    Diese Elemente habe ich links und rechts außen ander Cross Hammock in Kanälen befestigt - und zwar im Kopfbereich, denn der Stoffdruck, der das Schlafen in der Matte verhindert, kommt von oben (und nicht von den Füßen, wie ich lange glaubte).

    Bei einem Mehrgewicht von 2 x 67 g für die Schwimmnudeln und wenigen Gramm zusätzlichem Stoff für die Kanäle war somit eine Lösung gefunden, die die Versteifung der Cross Hammock auch ohne Isomatte bewerkstelligt.

    Ein weiterer positiver Effekt besteht darin, dass man sich jetzt völlig unproblematisch in die Cross Hammock hineinsetzen und dann hinlegen kann.

    Tatsächlich kann man (kann ich) so mehrere Stunden super bequem und äußerst komfortabel isoliert in einem Hängemattensystem liegen, das bei 1,2 kg Gewicht (die sich noch erheblich senken ließen, weil für eine Serienproduktion dünnerer Stoff und ein leichterer Reißverschluss geplant waren) bis weit unter dem Gefrierpunkt isoliert.

    Nur leider wird es zu dieser Serienproduktion nicht kommen - weil es mir trotz Versteifung nicht gelingt, in dem Ding zu schlafen! Ob das ein subjektives und individuelles oder ein bauartbedingtes generelles Problem ist, habe ich zwar noch nicht herausgefunden, aber erst mal werde ich keinen weiteren Entwicklungsaufwand in dieses Modell stecken.

    Das habe ich so in letzter Zeit gemacht....

    ist das Daunen-Modell schon serienreif?

    Dazu schreibe ich bald etwas. In Kurzfassung: Das Daunenmodell ist super, um tagsüber drin zu liegen, aber ich kann, aufgrund der fehlenden Versteifung, leider nicht drin schlafen. Deshalb wird es das nur als Sonderanfertigung geben.

    Ich packe eigentlich auch so wie Waldläufer70 , aber ich empfinde den Sachverhalt, dass das Wasser, die Kamera und die Lebensmittel (also die schweren Sachen) aus praktischen Gründen oben verstaut werden schon als Manko. Denn wenn der Schwerpunkt weiter unten läge, wäre das von der Gewichtsverteilung her viel besser. Aber es geht nicht, weil man da häufiger ran muss.

    Ich finde die Schrift auch zu klein. Im Entwurfsmodus, vor dem Abschicken, ist alles wie immer. Wenn ich den Beitrag veröffentliche, schrumpft er auf Miniaturmaß. Das macht bei mir auf dem IPad einen großen Unterschied. Bitte stell doch den status quo ante wieder her.