Posts by Cross Hammock

    hangloose was mir selber erst beim Betrachten des Fotos auffällt: der Stoff hat ja pro Ripstopkästchen nur vier (!) Schussfäden. Klar, dass das für die Cross Hammock nicht halten konnte. In dem Fall hätte ich den Stoff quer statt längs verarbeiten müssen - so wie das bei der Hammocktent 1.0 der Fall war. Unter diesen Umständen könnte ich dem Stoff doch noch mal eine Chance geben. Und auf den neuen Stoff bin ich jetzt doch auch gespannt. Mal mit Martin von Extex reden...

    Ich bin mittlerweile eher skeptisch, was diese ständigen Unterbietungsrekorde angeht. Monofil habe ich aus dem Shop aussortiert, weil fast alle daraus hergestellten Matten zerrissen sind. Ich benutze es selber aber noch ganz gerne - doppellagig allerdings.

    Für eine GE-Hängematte wäre dieser Ständer mit Sicherheit zu klein. Aber auch für eine Querhängematte fällt er sehr knapp aus. Die Stangenpaare haben ja kaum 1 m Bodenabstand. Ich fühle mich bei einem Bodenabstand von weniger als 1,80 m unwohl.

    Die obere Verbindung der Stangen wäre mir auch zu heikel. Bei 1 mm Wandstärke ist es nur ein Frage der Zeit, bis sich das Amsteel ins Rohr einschneidet. Das kommt vielleicht nicht sofort, aber nach einem Jahr regelmäßiger Nutzung dürftest du dort Probleme bekommen (es sei denn, du bist sehr leicht). Ich bin deshalb auf 3mm Wandstärke an den Bohrungen gegangen.

    Klar, die Frontscheibe alleine bringt auch schon was. Den Ruß sollte man schon ab und an abbürsten. Wenn das mein Ofen wäre, würde ich die Öffnung vergrößern und das Rohr von Seek Outside nutzen. Das Rohr-Material von Ali ist wirklich sehr dünn und nach zweimaliger Benutzung schon so (oder noch mehr) zerknittert wie bei meinem 4 Jahre alten Ofen.

    Bevor uns möglicherweise eine Lockdown-Verschärfung noch kürzere Zügel anlegt, bin ich gestern mit einem Freund zur Übernachtung am östlichen Stadtrand aufgebrochen.

    Da wir aufgrund der nassen Witterung Holz mitgenommen haben, fiel das Transportvolumen entsprechend hoch aus.

    Unterwegs begegnete uns noch ein kleiner bibergeschaffener Skulpturenpark. Um unsere Schlafbäume keinem Risiko auszusetzen haben wir uns etwas vom Ufer entfernt.

    Übernachtet wurde in einer Cross Hammock 2 in 1 mit DCF-Tarp.

    Ich habe eine Cross Hammock Protection und mein minimalistisches DCF-Tarp ohne Türen benutzt. Mit dabei war natürlich auch das Ofenzelt, in dem wir es uns für einige Stunden gemütlich gemacht haben.

    Im Hintergrund sieht man hier die neue Panoramascheibe des Ali-Ofens, die ihrer Premiere harrte.

    Der Ofen zieht nicht ganz so gut wie mein alter, weil das Rohr nur 6 cm Durchmesser besitzt, aber wenn man den Dämpfer weglässt, funktioniert er wunderbar.

    Wie man sieht, haben wir es uns richtig gut gehen lassen.

    Zwischenzeitlich war durch das Nackensteak allerdings die Luftqualität etwas beeinträchtigt...

    Der Panoramaofen erwies sich als der absolute Stimmungsbringer! Er ist zwar nicht mehr wirklich rucksacktauglich, bringt aber feinste Lagerfeueratmosphäre ins Zelt.

    Der helle Fleck markiert nach dem Zeltabbau noch kurze Zeit den gestrigen Abend.

    Die XL fertige ich eigentlich nur auf Anfrage, wie ich überhaupt nur wenige Matten auf Vorrat habe.

    Die Taschen, von denen du sprichst, sind standardmäßig links und rechts bei jeder Cross Hammock vorhanden.

    Ich wusste das du eine XL Variante herstellst, aber diese ist nicht über die Website, sondern im Gespräch erhältlich, oder?

    Ja, das ist richtig. Hintergrund ist, dass ich es noch nicht geschafft habe, die Seite umzuprogrammieren, da ich konsequenterweise für jede Stoff-, Farb- und Modellvatiante noch eine XL-Version anbieten müsste. Es gibt bisher vier Exemplare der XL und alle Besitzer sind damit zufrieden.

    Das Gewicht ist natürlich etwas höher. Beispielsweise wiegt die XL 2 in 1 aus Hexon 2.4 560 g. Damit du die Möglichkeiten der Cross Hammock XL nutzen kannst, brauchst du allerdings einer der beiden Fjøl XL Isomatten, die 2,20 m lang sind. Ich hatte nur eine mal da und fand sie vom Handling her vergleichbar mit einer der längsgerippten Exped-Matten. Aber ein Käufer sagte mir, dass die Isolationsleistung der Sommermatte nicht überragend ist - also solltest du besser die teurere (aber komischerweise auf dem Datenblatt leichtere) Wintermatte nehmen. Vielleicht kann TreeGirl etwas zur Sommerversion der Fjøl XL sagen.

    Wenn es dir nicht um eine Isomattennutzung geht - viele nehmen die Cross Hammock ohne Netz im Sommer zum Chillen - kannst du als über 1,90 m großer Nutzer auch ohne Probleme die normale Cross Hammock nehmen, deren Stoff 2,22 m lang ist. Dann passt aber keine 2,20 m lange Isomatte rein (liegt an der komplizierten Geometrie der Cross Hammock).

    Ich kann barfuß nur beipflichten. Dieser Ständer sieht nicht sehr vertrauenswürdig aus. Wieso wird auf keinem einzigen Bild ein Setup gezeigt, bei dem auch wirklich jemand in der Hängematte liegt? Das Gewicht des Ständers ist - nebenbei gesagt - für lediglich zwei Aufstellstangen ziemlich hoch.

    Ich muss sagen, dass ich da schon etwas differenzierter vorgehe, was vielleicht daran liegt, dass ich eine Querhängematte nutze. Wenn es kälter als +5 Grad wird, nehme auch ich immer das gleiche Setup, bestehend aus sehr warmer Isomatte (XTherm) und einem Daunenschlafsack mit 750g Füllung. Wenn es im Frühling und Herbst wärmer bleibt als +5 Grad, verwende ich eine dünnere Isomatte und auch einen dünneren Schlafsack mit nur noch 300g Daune. Und im Sommer reicht mir ein Quilt, der nochmal leichter ist und es mir ermöglicht, mich aufzudecken.

    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass du mit einem im Sommer vielleicht zu warmen Setup falsch liegen musst. Wichtig ist, dass du bei kalten Verhältnissen warm eingepackt bist.

    Ich lese das leider zu spät, nachdem du schon geklebt hast. Meine erste Wahl wäre gewesen, die Stelle mit einem Flicken von Hand zu stopfen. Das ist zwar fummelig und sieht möglicherweise nicht perfekt aus, ist aber die handwerklich angemessenste Lösung, jedenfalls meiner Ansicht nach.

    Danke für die Information! Ich habe mich schon über die gestiegene Nachfrage aus der Schweiz gewundert. Insgesamt ist das doch auch aus meiner Perspektive schade, weil wir uns kaum in die Quere gekommen und leider auch nie begegnet sind. Der Hängemattenmarkt wird dadurch nicht eben vielfältiger.