Am Ende des Sommers haben wir nochmal ans diesjährige Frühjahr angeknüpft und sind zu viert zu einer Vater-Kind-Wochenendwanderung aufgebrochen. Die Strecke ging von Lobetal, das man von Berlin aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen kann, durch Wälder und entlang vieler Seen bis nach Wandlitz. Von dort gelangt man mit dem Zug in einer knappen Stunde wieder bis ins Berliner Zentrum.
Die erste Rast erfolgte am Hellsee, der komplett von (momentan leider sehr trockenen) Wäldern eingefasst ist. Vor ein paar Wochen waren dort übrigens auch hangloose und Omorotschka unterwegs.
Das Gepäck wurde nach Zumutbarkeit aufgeteilt. Der blaue Rucksack erwies sich aber als zu schwer, deshalb habe ich am 2. Tag den Schlafsack noch mit übernommen.
Da in Berliner Hängerkreisen gerade das Hängemattencamping auf Inseln populär zu werden beginnt, haben wir uns die einzige Insel im Hellsee näher angesehen, die glücklicherweise auch ohne Boot noch zu erreichen ist - hier bei der Erkundungstour.
Dort haben wir schließlich einen perfekten Spot für vier Hängematten-Setups gefunden.
Drei Cross Hammocks und eine Hammock Tent nebst Tarps bildeten die Schlafstätten.
Nachts hat es leicht genieselt, aber am gestrigen Morgen weckte uns schon wieder die Sonne.
Hier drin stecken 2 Tarps, 2 Hängematten, 2 Isomatten, 3 Schlafsäcke, das Kochequipment, ein Campingstuhl, eine Angel und ein paar Klamotten. Macht 12 Kilo. Ich hoffe natürlich, dass sich diese Gewichtsverteilung in absehbarer Zeit im Zuge des Generationenvertrags umgekehrt haben wird.
Die Strecke führte auch am Liepnitzsee vorbei, dem klarsten, saubersten und tiefsten See im direkten Berliner Umland. Für mich ist das der perfekte Badesee.
Wenn diese Schnaps-Idee in Forstbeamtenkreisen Schule macht, ist in Zukunft noch mit etlichen Millionen zusätzlicher Schilder zu rechnen.
Zieleinlauf am Bahnhof Wandlitz bei km 20.