Beiträge von grobinger

    Wir brauchen auf dem Markt eine Volksmatte für Doofe, wo nichts schief gehen kann und die günstig ist. Eine Lage stabiler 70D 350 x 170 cm, und ganz simpler Kufa-UQ. Alles zusammen für unter 200€. Problem erledigt.

    Die Recherche und die Preise sind für Einsteiger eine Zumutung.

    Gibt es mit OneWind ja mehr oder weniger...

    Der Unterschied was Gewicht und Packmaß angeht wird zwischen 50F und 40F vermutlich sehr klein sein. Dafür "verlierst" du viele Nächte, an denen es zu kühl oder windig ist, auch im Sommer. 50F lässt sich sicher auch schlechter weiter verkaufen, wenn er dir nicht gefällt.

    Vor allem ist irgendwann auch die sinnhaftigkeit von Daunen erreicht, weil sich so geringe Daunenmengen dann auch einfach nur noch schlecht verteilen und Null Puffer für hohe Luftfeuchtigkeit und andere ungünstige Bedingungen da ist. Da würde ich im Zweifel dann eher auf nen SLD Trailwinder mit 67er Apex setzen.

    Dabke dir! Das ist korrekt, die 10-°C-Variante gibt es nur als Custom Build. Ich hatte gehofft, dass vielleicht jemand so einen hat und etwas dazu sagen kann.
    Schwanke derzeit zwischen 10 °C und dem 5-°C-Modell von der Stange.

    Meinst Du mit 10°C die 40F Variante? Falls ja könnte das schon einigermaßen eng werden, je nachdem wie kalt Du schläfst. Wenn Du keine Erfahrungswerte hast, greife von der Stange lieber zum 20F Wooki.

    Ansonsten kann ich persönlich für Sommertouren im zweistelligen Temperaturbereich einen 3/4 Quilt empfehlen, das spart im Vergleich richtig viel an Packmaß ein.

    Levi Das verstehe ich schon, aber wenn der Hersteller selber angibt dass das zu klein ist wird das wohl stimmen oder? Deswegen geh ich doch lieber auf nummer sicher und vertrau dem Hersteller bei den angaben, am ende lass ich mir einen in M anfertigen und dann ist er zu klein. Der Aufpreis von m auf Xl ist auch nicht wirklich der rede wert..

    Laut Cumulus bis 1,90m geeignet:

    Abgesehen davon ist Cumulus jetzt nicht unbedingt ein Hersteller der mit Kompetenz in Sachen Hängematte glänzt. Die UQs tun schon irgendwie was sie sollen, haben aber keine (sinvolle) sekundäre Aufhängung und sind imho nicht gut geschnitten. Erkennt man allein schon an den Produktfotos und den Maßen ihrer eigenen Hängematten. Insgesamt sind Underquilt mit Aufhängung an vier Ecken prinzipbedingt immer fummelig und suboptimal. UQs nach dem Warbonnet Wooki Prinzip sind das bisher beste Konzept-->ruhige Nacht in der Gathered End. (zumindest wenn man Isolation auf der gesamten Liegefläche braucht)

    Wenn du die Matte täglich ähnlich aufhängst und der Underquilt gut sitzt, weil gut eingestellt, dann findest du deine passende Liegeposition immer schnell wieder.

    Es ist sogar noch viel "schlimmer", die Liegeposition findet Dich. Der Körper rutscht mit seinem Schwerpunkt immer an die tiefste Stelle, ob man da jetzt die ganze Nacht versucht dagegen anzuwurschteln oder nicht. Wenn ich am Anfang der Nacht merke dass die Aufhängung nicht passt, justiere ich sofort nach und habe dann eine ruhige Nacht. 20 cm wiggle room bei der UQ Länge machen da das Kraut da auch nicht fett. Je länger der UQ des schlechter wird in der Regel auch die Passform und er schmiegt sich schlechter an den Körper. Die besten Erfahrungen mit konventionellen UQs habe ich bei Quilts mit 3/4 Länge gemacht, da hängt eine Ecke genau über der Schulter und wird dadurch sehr gut in Postion gehalten. Aber das ist ja hier keine Option...

    Bin auch gerade am vergleichen und die Arnowa ist jetzt eigentlich führend. Was mir nochetwas Kopfschmerzen bereitet ist die Größe. Bin 1.93 und wiege gut 107 kg. Könnte schon etwas grenzwertig für eine 11 # werden, oder ? Bei dem Preis sollte es dann schon passen.

    Da würde ich auf jeden Fall auf ne 12 Fuß setzen. Schreib auch mal ne mail an Khibu, der soll sich mal an die 12 Fuß Variante setzen endlich…

    Kontroverse These: Wer eine Gearhammock braucht, hat zu viel unnötigen Kram dabei. Ich hänge den Rucksack immer ans Kopfende der Hängematte, wobei der Rucksack im wesentlichen leer ist bis auf Essen, Kochzeug und ggf. Regensachen. Alles andere ist entweder in Benutzung (Schlafsachen, Quilt, Hängematte, Tarp), zum Lüften unters Tarp gehängt (Tagesklamotte) oder in Peak Shelf oder RL organizer (Wechselklamotte, Hygienekram, Elektronik, Krimskramtasche mit Ohrstöpseln, Schlafmaske diesdasananas) griffbereit verstaut. Falls es die Schneckensituation erfordert werden die Schuhe mit zwei Stöcken gepfählt.

    Bisher hat bei mir der Toaks eigentlich mit passendem Windschutz immer für alle Kochvorhaben gereicht. Außerdem kühlt er doch sehr schnell ab, 20 Sekunden oder so nachdem er aus ist, kann man eigentlich problemlos nachfüllen. Es besteht keine Notwendigkeit sich selbst anzuzünden.

    Kompromiss ans Packmaß kenne ich eher in die andere Richtrung, sprich 3/4 Quilts. Das jemand freiwillig drauf legt habe ich noch nie gehört;)

    Jetzt hörst Du es sogar zum zweiten Mal! Neben dem offensichtlichen (Gewicht, Packmaß) liebe ich 3/4 Quilts dafür, dass sie im Vergleich zu längeren "Vier-Ecken-Underquilts" deutlich besser anliegen. Mein HG Phoenix schmiegt sich wunderbar an die Schulter weil er eben genau über dieser dann auch endet und die Passform an die Hängematte ist relativ optimal. Das wäre auch für mich der wichtigste Grund der gegen einen extralangen UQ spricht: Prinzipbedingt schmiegen sich konventionelle UQs relativ schlecht an die Hängematte bzw den Körper an, je länger der UQ, desto größer wird das Problem. Davon abgesehen bietet das ja auch wie schon beschrieben schlicht keinen Mehrwert, gegen den Häng zu arbeiten und nachts ständig nach ob oder unten zu rutschen und 20 Minuten später eh wieder an der durch die Hängematte vorgegebene Position zu rutschen ist ein Garant für einen bestenfalls mittelmäßigen Schlaf.

    Hach ja, die ewige Diskussion ums Packmaß der Daune. Kein Hersteller hat Wunderdaunen die besser isolieren oder komprimierbarer sind als die der anderen Hersteller. Es kommt nur darauf an wie das Ding geschnitten ist und wie ehrlich der Hersteller ist. Gut, der Stoff macht noch einen Unterschied, aber da gilt ähnliches wie für die Daune. Aber es gilt: Temperaturbereich X=Daunenmenge Y=Packmaß Z.