Posts by grobinger

    Die waren halt ewig lange auch ausverkauft. Die Dinger werden machen was sie sollen und für den Preis kann man die ja mal mitbestellen. ;)


    Alternativ: Gleich ein Dyneema Tarp kaufen, da stellt sich das Problem gar nicht. Wenn es billiger sein darf, hat Dutch jetzt auch tarps aus "bonded xenon" im Angebot, da erübrigt sich das abdichten auch dauerhaft und Xenon 0.9 ist auch ein supergeiles Material.

    Bonded Xenon Camping Tarps - Dutchware
    Check out DutchWare Gear's wide variety of Bonded Xenon Tarps. These tarps do not have any stitching on the ridgeline, so they cannot leak! Ensure that you…
    dutchwaregear.com

    Ist da denn ein qualitativer Unterschied bzw Unterschied im Komfort zwischen einer Warbonnet und eine Khibu Nirvana? Für den Laien sehen die erstmal identisch aus. Lieferzeit wäre bei beiden ähnlich, die Nirvana ist aber nur halb so teuer 🤔


    Das kann man leider nur herausfinden wenn man mal in beiden gelegen hat. Aber auch bei augenscheinlich sehr ähnlichen Matten kann es schon Unterschiede im Komfort geben. Ich fand die Lesovik Draka zum Beispiel furchtbar unbequem, weil offenbar die Ridgeline zu lang ist und der Durchhang damit zu gering- Auch wie die Matte an den Enden gerafft ist, kann einen merkbaren Unterschied machen. Die Warbonnet Matten gelten weithin als das komfortabelste (Einschränkung: Nur 11 Fuß verfügbar) was es auf dem Markt gibt, bei allen anderen ist man auf seltene Erfahrungsberichte angewiesen. Siehe die Lesovik Draka, die "Anfängern" gefällt, aber den Hängern hier im Forum, die einige Vergleichsmatten haben dann so gar nicht geschmeckt hat.


    Übrigens: Das Vergleichsmodell bei Warbonnet wäre von der Ausstattung her die Eldorado, bei der das shelf der Blackbird XLC fehlt. (hat die Khibu aber auch nicht) Damit ist der Preisunterschied ein bißchen weniger groß. Auch dürfte sich die Warbonnet wenn es partout nicht passen will auch wesentlich leichter weiterverkaufen. Ich sehe wenig Grund was anderes als Warbonnet zu kaufen, wenn es nicht auf den letzten Euro ankommt. Wenn das der Fall sein sollte, ist man aber nicht bei Khibu sondern OneWind richtig, DAS sind richtige Kampfpreise zur Marktpenetration.

    Ich breche auch Mal ne Lanze für die pullouts, ich habe ein Xenon 0.9 Tarp von Dutchware das nicht abgedichtet ist und da hat es noch nie getropft, auch nicht bei starkem Regen. Und selbst wenn ist das abdichten doch in ein paar Minuten erledigt.

    Gott ist Hängematte kaufen kompliziert 😂 was auch immer nen Regal an der Hängematte ist, dann sind die Dinger auch noch ohne Aufhängung. Der Laie denkt da sind zwei Gurte wie im Garten und fertig, aber so einfach scheint es ja nicht zu sein. 😂😂

    Das ist doch eher gut, weil Du Dir die Aufhängung aussuchen kannst und nicht etwas mitbezahlen musst, was Du nicht haben willst. Kleiner Hinweis noch: Bei Warbonnet selbst gibt es zum Nationalfeiertag gerade ne 15% Aktion und kannst die Farben dann natürlich vollkommen frei wählen. Und keine Angst vor dem Import, mit DHL Express geht das total unkompliziert.

    Und ob die Sachen zusammenpassen oder eher gefrickel sind, weiss ich auch nicht wenn ich bei verschiedenen Herstellern gucke, deswegen wäre mir prinzipiell alles aus einer Schmiede ganz Recht, aber da finde ich irgendwie nichts passendes.


    Wieso holst Du Dir nicht einfach als Startpunkt ein Warbonnet-Setup? Da hast Du alles aus einer Hand und der Wooki ist unzweifelhaft der beste UQ auf dem Markt und Du muss in Kombination mit einer WB Matte erstmal nix einstellen. Noch dazu ist es einfach und schnell hierzulande verfügbar, bei Khibu und cumulus musst Du warten weil erst auf Bestellung gefertig wird (bei cumulus weniger, bei Khibu wahrscheinlich länger). Noch dazu ist der Selva 300 schwerer als ein 20F Wooki. Cumulus gibt das Gewicht ohne Aufhängung an.

    Das Decathlon Tarp kannst Du diagonal durchaus zumindest übergangsweise weiter nutzen bei ner 12ft gathered End. Ist zwar nicht ganz optimal, aber grundsätzlich spricht da nix dagegen. Andererseits sind die OneWind Tarps sehr preisgünstig und ich würde vermuten dass die das nicht dauerhaft sind.


    Vom Packmaß unterscheiden sich Hängematten nicht die Welt, da ist die Isolation die viel größere Stellschraube, die OneWind-UQs sind schon richtige Packmaßmonster zb, Daune da natürlich viel besser.

    Zur Ridgerunner: Das ist ein geiles Teil, ABER: Vor der Vorstellung da richtig auf dem Bauch schlafen zu können (oder in anderen gängigen Brückenhängematten) muss man warnen, das geht natürlich nicht. Und auch in der Brückenhängematte ist eine Isomatte nicht das gelbe vom Ei, auch wenn schon besser funktioniert als in einer Gathered End. Seitlich liegen funktioniert, aber auch nicht 100% wie in einem Bett und die seitlich durch die Hängematte laufenden Gurtbänder können je nach Liegeposition und persönlicher Veranlagung stören.


    Zur Größenwahl: Mit 1,80m bist Du im Grenzbereich wo Du wahrscheinlich mit 11ft gut klarkommst, 12ft aber noch einen kleinen Komfortgewinn bringt. Da wäre Probeliegen schon eine gute Idee. Ob Netz und wenn ja integriert oder nicht ist dann Geschmacksfrage. So richtig brauchen tut man das erstaunlich wenige Nächte im Jahr, aber wie sehr Dich das Viechzeug stört, musst Du ja selbst wissen. Von Cocoon und TTTM Pro würde ich die Finger lassen wenn Du nicht probliegen kannst, die sind aus sehr dehnbaren Stoffen gefertigt womit nicht jeder klarkommt. Außerdem sind beide eher auf der (zu) kurzen Seite für Dich.

    Also nach ner Regennacht an der Küste kannst Du das tarp auch problemlos mit zu den anderen Sachen packen, die sind dann nämlich auch nass 😀 Habe das gute Stück auch im Fuhrpark und es ist ein Hauch von nichts, dass Dich gerade so vor Regen von oben schützt. Der primäre Einsatzzweck ist bei mir bei stabilen Wetterlagen mit ein bißchen Wind und dient in erster Linie dem Schutz vor Dreck der aus den Bäumen fällt und als Notfeigenblatt wenn es doch ein bißchen tröpfelt. Bei einigermaßen wahrscheinlichem Regen oder langen touren würde ich es nicht mitnehmen. Wobei kleine Asymtarps schon besser sind als ihr Ruf, man muss sich halt der Grenzen bewußt sein.

    Dehnbar und empfindlich werde ich austesten ob es mich stört. Was sollte ich bei so leichten Stoffen berücksichtigen?

    Vielleicht solltest Du zunächst mal anfangen, die Ratschläge hier ernstzunehmen ;) Weil Du richtigerweise erkannt hast, dass die Amazonas nicht so das gelbe vom Ei ist, bist Du hier reingekommen, hast sinnvolle Hinweise zu erprobten und bewährten Setups erhalten und gehst mit einem sagenwirmal hochexperimentellen setup dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch für Dich suboptimal ist.

    Ich liebäugle gerade mit der SUL – Super Ultra Light von Lesovik. Hast du die da auch gesehen oder sogar testgelegen?

    Weil das Thema in letzter Zeit doch recht oft auftaucht: Soetwas wie ultraleichte Hängematten gibt es nicht. Anders als zb bei Tarps aus Dyneema gibt es bei Hängematten keinen Wunderstoff, der leichter ist als andere, ohne dabei andere Nachteile wie geringere Haltbarkeit oder höhere Dehnbarkeit zu haben. Als Neueinsteiger musst Du halt rausfinden, mit wieviel Dehnung Du zurechtkommst, kontextlose Erfahrungsberichte von anderen bringen Dich da nur bedingt weiter. Stoffe wie Hexon 1.6 oder das Warbonnet 40D DreamTex Nylon sind gute Startpunkte, alles was leichter ist, ist für die allermeisten Nutzer ungeeignet. Wobei das Einsparpotential wohl ohnehin nur bei um die 100gramm liegt.

    Welches Netz bietet sich denn da an? Bzw. welche Kombi?

    Ist eigentlich egal, ich habe eins von Simply Light Designs in 12ft, das wiegt 174gr., meine 70D Warbonnet Traveller XXL wiegt 400gr., insgesamt ohne Aufhängung also unter 600gr., was dann leichter ist als 12ft Matten mit integriertem Netz. Aber Unterschied ist nur marginal, das ist nur Geschmackssache. Wollte nur anmerken dass ein integriertes Netz nur nicht zwingend leichter ist.

    Nun hatte ich die Eldorado, die Chameleon und die Onewind Zipper ins Auge gefasst. Ich möchte tendenziell lieber ein Moskitonetz direkt an der Matte, aus Gewichtsgründen.

    Eine Matte mit integriertem Netz ist nicht zwingend leichter, es gibt Kombinationen mit gesondertem Netz die leichter sind.


    Bei 1,88m würde ich aber schon mal in Richtung 12ft kucken wenn Du eh neu kaufst, da hast Du bei 1,88m immer noch einen Komfortgewinn im Vergleich zu 11ft. Kostet bei OneWind zb ja jetzt auch nicht wesentlich mehr. Ob und wieviel Dir mehr Breite was bringt ist eine bißchen individuell, ich persönlich liege so dass mir zusätzliche Breite eher nix bringt, andere Leute schwören da drauf. Jeder Arsch ist anders und Versuch macht klug ;) Allerdings harmoniert mehr Breite nicht zwingen mit jedem Underquilt, siehe hier:

    Wie ist denn da die Mehlsituation auf'm Land? Hier ist noch schwierig :rolleyes: Naja, im Zweifel mach ich mir Schnizza...


    Das mit dem Regen sehe ich auch so. Wird trocken! :)

    Hätte noch ein paar Kilo vom guten Caputo Nuvola eingepreppert die ich opfern würde, dann machen wir das aber richtig, mit Teig am Vortag usw ;)

    Hallo grobinger, doch ich war letztes Jahr im September schon 11 Tage mit einer China-Hängematte inkl. Tarp und Decatlon Schlafsack bikepacken. Es hat eigentlich sehr gut funktioniert und ich hatte nicht gefroren. Für dieses Jahr wollte ich mir aber endlich etwas "Besseres" kaufen und da bin ich auf Amazonas aufmerksam geworden. Erst nachdem ich das gekauft habe bin ich über Youtube Videos auf das Forum hier aufmerksam geworden und versuche nun klug zu werden und zu retten was zu retten ist. Meinst du ich würde mit der Amazonas Adventure Hero XXL glücklicher werden als mit der kleinerenAdventure Moskito Hammock Thermo? Für den ganz großen Wurf, alles neu zu durchdenken fehlt mir so knapp vor Start die Muse.

    Ganz ehrlich: Wenn das für Dich erstmal funktioniert hat, ohne dass es Dir den Spaß an der tour verdorben hat, würde ich das doch einfach nochmal so machen und mich danach tiefer mit der Materie auseinandersetzen. Mit Amazonas wirst Du da langfristig nicht glücklich und Du Dich über jeden € ärgern den Du bei denen versenkst. Habe ich selbst und viele viele andere Neuhänger genau so erlebt. Und Du hast doch mit der Amazonas auch keine Erfahrung, oder nicht? Das Setup was DL1JPH vorgeschlagen hat, wäre zumindest ein sehr viel besserer Startpunkt. Allein schon weil ein gutes und vor allem für Deine Größe passendes setup schon mal von vornherein ein paar Fehlerquellen eleminiert. Allein dass Amazonas keine structural ridgeline verbaut die Dir den Durchhang vorgibt, macht es einem Anfänger so gut wie unmöglich die Matte immer gleich und richtig aufzuhängen. Was dann die richtige diagonale Liegeposition auch schon wieder sehr schwierig macht.

    Falls ja, für wen haben die denn die Adventure Moskito Hammock Thermo konstruiert, Kinder?

    Das fragen sich hier auch einige schon sehr lange, noch dazu ist Amazonas zu 100% lernresistent. Hast Du also auf das falsche Pferd gesetzt? Ja sicher. (no offense, wer hier ohne Amazonasschuld ist, werfe den ersten Stein!) Handlungsoptionen sind natürlich rar, entweder ziehst Du mit dem suboptimalen Setup los und wirst trotzdem sehr knapp überleben oder Du suchst nach Alternativen. Habe ich das richtig rausgelesen und Du hast ansonsten noch keinerlei Hängemattenerfahrung oder gar Ausrüstung?