Beiträge von grobinger

    Bin auch gerade am vergleichen und die Arnowa ist jetzt eigentlich führend. Was mir nochetwas Kopfschmerzen bereitet ist die Größe. Bin 1.93 und wiege gut 107 kg. Könnte schon etwas grenzwertig für eine 11 # werden, oder ? Bei dem Preis sollte es dann schon passen.

    Da würde ich auf jeden Fall auf ne 12 Fuß setzen. Schreib auch mal ne mail an Khibu, der soll sich mal an die 12 Fuß Variante setzen endlich…

    Kontroverse These: Wer eine Gearhammock braucht, hat zu viel unnötigen Kram dabei. Ich hänge den Rucksack immer ans Kopfende der Hängematte, wobei der Rucksack im wesentlichen leer ist bis auf Essen, Kochzeug und ggf. Regensachen. Alles andere ist entweder in Benutzung (Schlafsachen, Quilt, Hängematte, Tarp), zum Lüften unters Tarp gehängt (Tagesklamotte) oder in Peak Shelf oder RL organizer (Wechselklamotte, Hygienekram, Elektronik, Krimskramtasche mit Ohrstöpseln, Schlafmaske diesdasananas) griffbereit verstaut. Falls es die Schneckensituation erfordert werden die Schuhe mit zwei Stöcken gepfählt.

    Bisher hat bei mir der Toaks eigentlich mit passendem Windschutz immer für alle Kochvorhaben gereicht. Außerdem kühlt er doch sehr schnell ab, 20 Sekunden oder so nachdem er aus ist, kann man eigentlich problemlos nachfüllen. Es besteht keine Notwendigkeit sich selbst anzuzünden.

    Kompromiss ans Packmaß kenne ich eher in die andere Richtrung, sprich 3/4 Quilts. Das jemand freiwillig drauf legt habe ich noch nie gehört;)

    Jetzt hörst Du es sogar zum zweiten Mal! Neben dem offensichtlichen (Gewicht, Packmaß) liebe ich 3/4 Quilts dafür, dass sie im Vergleich zu längeren "Vier-Ecken-Underquilts" deutlich besser anliegen. Mein HG Phoenix schmiegt sich wunderbar an die Schulter weil er eben genau über dieser dann auch endet und die Passform an die Hängematte ist relativ optimal. Das wäre auch für mich der wichtigste Grund der gegen einen extralangen UQ spricht: Prinzipbedingt schmiegen sich konventionelle UQs relativ schlecht an die Hängematte bzw den Körper an, je länger der UQ, desto größer wird das Problem. Davon abgesehen bietet das ja auch wie schon beschrieben schlicht keinen Mehrwert, gegen den Häng zu arbeiten und nachts ständig nach ob oder unten zu rutschen und 20 Minuten später eh wieder an der durch die Hängematte vorgegebene Position zu rutschen ist ein Garant für einen bestenfalls mittelmäßigen Schlaf.

    Hach ja, die ewige Diskussion ums Packmaß der Daune. Kein Hersteller hat Wunderdaunen die besser isolieren oder komprimierbarer sind als die der anderen Hersteller. Es kommt nur darauf an wie das Ding geschnitten ist und wie ehrlich der Hersteller ist. Gut, der Stoff macht noch einen Unterschied, aber da gilt ähnliches wie für die Daune. Aber es gilt: Temperaturbereich X=Daunenmenge Y=Packmaß Z.

    Danke für den Hinweis! Dann lass ich da lieber die Finger von. 110 kg sind natürlich auch ordentlich Gewicht.


    Also an der Stelle muss ich mal dazwischengrätschen: Ein höheres Gewicht bedeutet nicht zwingend auch eine Präferenz von schwererem Stoff oder doppellagigen Matten. Es scheint zwar erstmal intuitiv naheliegend zu sein, dass schwere Personen festeren Stoff brauchen, aber praktisch ist das nicht der Fall. Der Stoff dehnt sich ja nicht linear bis zur Bruchlast und damit bei leichten Personen weniger als bei schweren. Platt gesagt: Wenn ein Stoff bei 50kg Belastung schon seine maximale Dehnung erreicht, macht es keinen Unterschied, ob derjenige der drinliegt, 80kg oder 110kg liegt. Man merkt das bei manchen leichten Stoffen ganz extrem, zb beim 1.2 oz mtn xl hybrid, beim reinsetzen gibt der langsam nach und wird dann bei Erreichen der maximalen Dehnung plötzlich relativ hart.

    Möglicherweise ist je nach Körperbau bei einem höheren Gewicht ein bißchen mehr Dehnung von Vorteil. Ich wiege um die 100kg und finde doppellagige Matten massiv unbequem. Auch der feste 1.7 oz mtn xl hybrid ist nicht mein Ding. Mein Lieblingsstoff ist dagegen der Hexon 1.6oz, der ja als relativ weich gilt.

    Lange Rede kurzer Sinn: Am besten ist es, Du fährst zum Treffen und liegst verschiedene Matten probe. Alles andere was Dir hier empfohlen wird ist im besten Fall ein lucky guess von Leuten die am Ende nicht in Deiner Gewichtsklasse spielen und keine first butt experience haben. Jeder Arsch ist anders und Versuch macht kluch.

    Quatsch oder quatsch ;)

    Weder noch. Der UQ funktioniert wie beworben. Ist halt Climashield, mit allen Vor- und Nachteilen die das so mit sich bringt. Habe das Ding für meine Holde geordert die mit allen anderen UQs auf Kriegsfuss steht, erste Tests verliefen durchaus zufriedenstellend. Habe das Ding im Sale und mit Rabattcode geordert, aber ist auch so eigentlich im üblichen Rahmen wenn man den ganzen aufpreispflichtigen Quatsch weglässt. Sicher ein Nischenprodukt, aber dann schon brauchbar.

    Meiner Kenntnis nach ist der Importeur (hier also der Besteller) für die Zahlung von Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuer, wenn sie denn anfallen, verantwortlich.

    Falls also aus welchem Grund auch immer die notwendige Zahlung nicht erfolgt ist, sollte man es vielleicht nicht die ganze Welt wissen lassen. Anderenfalls könnte einem statt Fahrlässigkeit schnell Vorsatz vorgeworfen werden.

    Hab mich selbstverständlich sofort an die zuständige Zolldienststelle gewendet! Das war nur eine Warnung an alle anderen arglosen Käufer dass da noch die Extrameile zur ordnungsgemäßen Verzollung zu gehen ist!

    Oh der sieht interessant aus! Hast Du einen Link für uns? Was ist das Testergebnis? ;)


    Edit: Konnt natürlich auch selbst googeln:

    https://ultralightalternatives.com/products/down-…quilt?color=947

    Was ich heute gemacht habe: Bei leichten Plusgraden das Ding in der Pause auf dem Balkon probegesessen, es tut was es soll. Bei mir wurde übrigens zollfrei per UPS ab Warschau geliefert. Ging alles schnell und unkompliziert.