Auf der Suche nach Antworten, bin ich auf dieses Forum gestossen.
Die Antworten habe ich nach einigen Stunden Suchen und Lesen noch nicht gefunden, aber ich habe so viele interessante Sachen gesehen, dass ich wohl länger hierbleiben werde.
Da lohnt sich auch eine Anmeldung und Vorstellung.
Ich bin schon immer gerne draussen und taste mich seit Jahren an ein möglichst unkompliriertes Übernachten in der ‘Wildnis’ heran.
Vor Jahren habe ich zur Hirschbrunft im Cantal noch im Auto geschlafen. Dann habe ich mal eine Nacht unter freiem Himmel, 500m vom Auto entfernt , versucht. Im Jahr drauf eine kleine Wanderung (9km) / Tag mit Nacht im Wald, im Zelt wegen der Mücken. Später, zum Testen, eine Nacht im Wald 500m vom Haus entfernt, in der Hängematte.
Ich schleppe zu viel Körperfett mit mir rum, um auch noch meinen ganzen Kram zu tragen und so sind richtige Wanderungen über mehrere Tage eher nur ein Wunschtraum für mich.
Dies Jahr nun hatte ich eine ‘Eingebung’ und habe mir ein billiges Luftkajak gekauft. Das Ding ist breit und stabil, recht langsam und lässt sich leicht vom Wind schieben, gerne in die falsche Richtung. Aber es bietet Platz für all meinen Krempel, den ich nun nicht mehr tragen muss.
So habe ich in diesem Sommer die grossen Stauseen meiner weiteren Umgebung erkundet. Immer länger wurden meine Touren, mit immer mehr Biwacks. Die letzte im Oktober/November war vier Tage lang.
Bisher bin ich auf mehrtägigen Touren immer allein unterwegs. In dieser dünnbesiedelten Gegend finden sich nicht genug Verrückte scheint mir. In meinem Zweisitzer ist auch nicht genug Platz für zwei Personen und das Gepäck.
Ich fahre nur bei gutem Wetter los und habe bisher nur einmal vorsorglich das Tarp installiert. Sonst schlafe ich in der Hängematte unter den Sternen. Jetzt ist für mich die Saison vorbei, die Nächte sind doch sehr lang und die Tage schrecklich kurz. Ich hoffe auf Schnee, denn seit Jahren will ich mal ein Biwack im Schnee wagen.
Weil ich kaum Geld habe, benutze ich eine billige NoName Hängematte mit integriertem Insektennetz, einen zum Quilt umgebauten Daunenschlafsack von D4 (Decathlon), einen selbstgemachten Daunenunderquilt aus zwei alten, schlechten Aldi-Daunenjacken, ein Tarp von D4. Mein Kahn ist das Madison von Sevylor, auch von mir verbessert.
Ach ja, ich bin nicht mehr ganz jung, ausser im Kopf, weiblich und lebe in der südlichen Mitte Frankreichs (Zentralmassiv).
Wenn es euch interessiert zeige ich gerne Bilder von meinen Basteleien und Ausflügen.
Viele Grüsse
Kerstin