Beiträge von kilosierra

    Moin,

    ein Kumpel nutzt gerne nur das Topfhalterelement des Holzvergasers in Verbindung mit einem Dosenbrenner (X-Boil) zum kochen. Das passt dann alles inklusive Spiritus und ein bisschen Kleinkram in sein Töpfchen.

    Danke für diese Idee, ich hatte da nicht dran gedacht. Kein Wunder, ich habe ja keinen Spirituskocher. Das könnte aber auch, wenns mal kein trockenes Holz gibr, eine gute Lösung mit Esbit sein. Davon habe ich immer ein kleines Päckchen dabei, eigentlich zum leichteren Anzünden, aber noch nie gebraucht.

    Bisher bin ich ja ausschliesslich Schönwetterpaddler und mache meine Ausflüge nur bei gutem Wetter. Selbst das Tarp habe ich eigentlich nur zur Beruhigung dabei, oder als Schutz gegen Tau.

    So, ich habe mal ein paar Detailbilder von meinem gemacht.

    Die Einzelteile:

    vlnr oben: Unterteil, Mittelteil, oberteil, Schale für Esbit (noch nie benutzt)

    darunter: Feuerkorb (wird ins Mittelteil eingehängt und Grillgitter (noch nie benutzt)

    Unterteil und Mittelteil mit eingehängtem Feuerkorb. Das Mittelteil ist Doppelwandig. Man sieht hier von unten den Sekundärlufteinlass.

    Zusammensetzen

    Blick von oben, die Löcher für den Nachbrand

    So tief hängt der Feuerkorb im Unterteil

    Kochfertig zusammengesetzt, Topfstützen ausgeklappt.


    Reisefertig verpackt, ca 14 cm Durchmesser und 8 cm hoch

    Unten wird es sehr heiss im Betrieb. Ich hatte ihn mal auf ein Holzbrett gestellt. Das Brett hat gebrannt. Meist stelle ich ihn auf einen flachen Stein oder Sand.

    Ich habe meinen Holzvergaser gekauft und schon öfter benutzt. Auch bei dem ist es sehr schwer, das Feuer regelmässig zu halten. Oft ist es zu gewaltig (mein Topf hat einen Holzgriff) und oft geht es fast ganz aus. Ich muss gefühlt alle 30 Sekunden ein Zweiglein nachlegen. Insgesamt verbrauche ich weit weniger Brennmaterial als ich vorher gesammelt habe.
    Ich zeige dir mal ein paar Bilder im Betrieb.
    Wen es dich (euch alle) interessiert, kann ich nachher oder morgen Fotos vom Aufbau und den Einzelteilen machen. Er wiegt etwa 500g und ist aus Edelstahl.

    Das sind ja tolle Ausflüge und sehr schöne Bilder.
    In solche Gewässer traue ich mich nicht. Habe ich aber hier im Gebirge auch nicht. Hier werden alle Flüsschen stellenweise wild und felsig.

    Ist der Faden auf Packrafts beschränkt oder dürfen hier Luftkajaks auch mitspielen?

    Da sind keine Ferien, die Sommerferien beginnen (für alle Zonen) am 5.Juli.
    Der Pfingstmontag ist kein offizieller Feiertag mehr, aber schulfrei.

    Ich habe gehört, dass dieser See nicht allzu frequentiert ist. Das Wasser der Loire ist recht warm, weil sie meist sehr flach ist. Stromauf ist die Fahrt dann auch dadurch begrenzt, dass man auf dem Grund festsitzt. Stromab durch einen Staudamm, der recht lang zum Umtragen ist. Ich denke, man kann auf diesem See ganz gut 4 bis 5 Tage verbringen.


    Ich fange morgen meinen Sommerjob beim vélorail an und bin im Mai und Juni an allen Wochenenden ung Feiertagen beschäftigt. Juli/August machen wir dann wieder 7/7 auf.
    Wenn du kommst, finden wir sicher eine Möglichkeit 1-2 Tage zusammen zu paddeln.

    Endlich bin ich auch mal wieder über Nacht rausgekommen. So richtig 2 1/2 Tage Kajaktour auf einem Stausee der Loire. Für mehr hatte ich keine Zeit, der See hätte noch für zwei weitere Tage gereicht.
    Die erste Nacht habe ich mit einem Kajakwanderpaar gemeinsam verbracht. Die beiden am Ufer im Zelt und ich im Hintergrund in der Hängematte. Dann ist jedes Boot in eine andere Richtung gepaddelt.
    Für die zweite Nacht habe ich mich in einen Nebenfluss verkrümelt, an der Loire war es mir zu 'zivilisiert'. Leider kam der Krach der Zivilisation (Autobahn und Schreckschusskanonen) bis in meine Ecke.


    Man kann aber auch eine schlechte Thermosflasche oder andere stabile Flasche mit warmem oder heissen Wasser füllen, evtl in eine Socke stecken, damit es nicht zu heiss ist und an die Füsse legen. Das ist mir lieber als Feuer oder Lithiumakkus im Schlafsack.

    Warum lasst ihr nicht auch gleich den Schlafsack in der Hângematte und sropft alles in die Wurstpelle?

    Ich denke zumindest wasserabweisend ist nützlich, wenn man bei Auf- und Abbau die Wurst auf dem Boden ablegen muss.
    Wasserdicht ist eine Falle falls nicht alles ganz trocken ist.

    Ich schlafe, wann immer verantwortbar, ohne Tarp und habe morgens mit taufeuchten Sachen zu tun. Dann muss ich aber doch alles wasserdicht verpacken, auf dem Kanu weiss man nie, ob es nicht doch nass wird.

    Und Hängematten Forum heisst das Leben in der Hängematte relaxen? ;D

    Ich dachte es gibt vielleicht ein paar Selbständige und Unternehmer hier...aber ok wenn ich hier fehl am Platz bin dann ok.

    Was spricht dagegen in der Hängematte zu chillen in der Natur und von dort aus ein paar Kunden zu bedienen und mit einem bulgarischen Firmensetup? Ich bin sowieso digitaler Nomade und hab mich in Deutschland abgemeldet. Irgendwo brauch aber auch eine Firma, weil meine Ersparnisse ausgehen.

    Ich finde es aber sehr unbequem, länger als 4 Minuten das Tablet in der HM zu benutzen. Arbeiten geht im sitzen, evtl sogar an einem Tisch dann doch besser.

    Wenn ich in der HM verschwunden bin, sieht niemand, ob ich Männchen oder Weibchen bin.
    Selbst ein Vergewaltiger, der zufällig vorbei käme, käme wohl nicht auf die Idee dort eine Frau zu vermuten, dazu sind wir zuwenig Frauen, die solche Ausflüge machen. Er riskiert ja, an einen kräftigen Mann zu geraten.

    Als Gefahr schätze ich eher Leute ein, die mich am Tag gesehen haben und dann mein Kayak am Strand wiederfinden. Zum Glück sind das nie allzu viele.
    Auf den Fotos seht ihr, dass mein Kayak einen 'Tarnüberzug' zur Nacht bekommt. Das ist sicher kein Allheilmittel, macht es aber weniger auffällig aus der Entfernung.

    Eine andere Gefahr sind Gruppen, die auftauchen um Party zu machen. Nach genug Alkohol muss man mit jedem "Blödsinn" rechnen.
    Im letzten Jahr bestand die Gefahr in einem Lagerfeuer, mitten in einem Kiefernwäldchen. Im August, alles rappeltrocken. Der Rauch zog die ganze Nacht auch zu mir. Ich habe kaum geschlafen, wollte aber im Dunkeln nicht wieder abhauen und einen neuen Platz suchen müssen. Morgens schliefen sie alle, das Feuer brannte immer noch.

    Und jetzt mal ganz konkret.
    Du liegst friedlich in der Hängematte und schnarchst. Da wirst du von lautem Gegrunze, Wühlen, Kratzen und Sabbern geweckt. Unter dir und um dich rum eine Horde Wildschweine, die deinen Rucksack untersuchen und an der Hängematte (an deinem Hinterteil) schnuppern. Was macht ihr in dieser Situation?
    An Stellen, wo ich Wühlspuren, Losung, Bucheckern, Eicheln oder Kastanien sehe, baue ich lieber nicht mein Lager auf.