Beiträge von Sundance

    pudel

    Was hat mich das ganz Projekt gekostet?

    Zeit berechne ich nicht, da es sich um ein Hobby handelt. Und dann kommt es darauf an, was an Arbeitsmaterial (Nadeln, Faden, Cutter o. Skalpell, u.a.) bereits da ist.

    Einen genauen Preis kann ich dir also nicht geben, aber ich kann dir sagen, welche Artikel ich für dieses Projekt gekauft habe (hier ohne Versandkosten).

    So sieht meine Materialliste mit Preisen aus:

    € 174,30DIY Dyneema® Composite Fabric 0.96, 33g/qm, 2. Wahl, schwarz7 MeterExTex, Schnittmuster s. Datei
    € 14,95X-Pac X21 RC, Rucksack-Laminat, 150g/qm, schwarz0,5 MeterExTex, für Verstärkung in den Ecken. Pads: Kantenlänge beidseitig 15cm
    € 7,950,5 Liter Isopropanol Bauhaus, Zum Entfetten der Klebebereiche
    € 20,--

    3M Transfer-Klebeband 9485PC, Transparent, 25 mm x 55 m, 0,13 mm

    Preis p. Meter € 1,06

    2*4 Meter First

    Ecken: 6*0,6m = 3,60 Meter

    12 Meterhttps://www.shop-sks.com/3M-Transfer-Kl…-x-55-m-0-13-mm
    € ??
    • Kantenroller zum Andrücken der Klebeverbindungen
    • 2 St. Dreiecksringe (Abspannpunkte First)
    • 4 St. LineLocs (Abspannpunkte Seite)
    • 4 St. Tankas (Abspannpunkte Seite)
    • ca. 1,1 Meter ShockCord (Abspannpunkte Seite)
    • ca. 0,5 Meter 25mm Polyamid-Gurtband (Abspannpunkte First)
    • ca. 1,2 Meter 10mm Polyamid-Gurtband (Abspannpunkte Seite)
    • 4 St. Abspannleine ca. 2,5mm
    Restekiste

    Damit liege ich bei knapp € 220,--, aber es ist wohl ehrlicher, wenn ich inkl. Kleinkram und Versandkosten von rund € 250,-- ausgehe.

    Hätte ich für das DCF den doppelten Preis bezahlen müssen, hätte ich von dem Projekt vermutlich weiterhin die Finger gelassen.

    Nachtrag: Wer nachrechnet stellt fest, dass ich beim Klebeband auf einen etwas höheren Betrag komme. Das liegt daran, dass ich mir aus dem Rest noch einige kleine Packsäcke kleben will.

    Mittagsfrost Tja, bei diesem "Schwarz" könnte man meinen, dass sich "2.Wahl" hierauf bezieht. Aber tatsächlich siehst du im Tarp diese Längsstreifen (erstes Bild) - und ich vermute, dass das DCF deswegen reduziert ist.

    Danke für die Lorbeeren!

    Die Firstnaht ist geklebt, ebenfalls wie die Verstärkungen an den Abspannpunkten. Damit habe ich nur im Saumbereich bei den Verstärkungspads und dem Gurtband durch einen geklebten Bereich nähen müssen.

    Mit Klebeband meine ich dieses hier: 3M Transfer-Klebeband 9485PC. Einen Link dazu hatte ich im ersten Post gesetzt.

    Der First ist ohne CatCut.

    Was mir nicht gefällt, ist das Ende am First unterhalb des Gurtbands. Hier steht die Ecke wie eine Nase nach oben ab. Vielleicht behebe ich das, in dem ich im Bereich der Saumnaht noch eine weitere Naht setze und so Saum und Gurtband bis zur Spitze hin miteinander vernähe. Oder vielleicht fällt mir noch etwas Bessers ein. Jedenfalls werde ich das Tarp erst einmal so nutzen.

    Freue mich jedenfalls schon auf die Regentropen. Hoffe, es ist nicht zu laut!

    Moin,

    ich möchte euch hier mein DIY DCF Hex-Tarp vorstellen:

    Hierzu habe ich mir 7 Meter DCF 0.96, 33 g/qm in schwarz gekauft, da dieses gerade als 2. Wahl verfügbar ist. Ist so schon teuer genug, aber ich wollte es auch mal unbedingt ausprobieren.
    Ziel: Es sollte ausreichend groß für meine 12" Fuß-Matte sein.

    Nachdem ich ausprobiert habe, wie ich aus dem Material das Maximum heraus holen kann, ging es ans Werk. Zum Zuschneiden habe ich eine Teppichschiene genommen und ein Skalpell.

    Am Ende kam eine Trapez-Form heraus, die am First 393cm lang war, ca. 140cm in der Breite. An der Außenseite bin ich jeweils 75cm nach innen gegangen.

    Anbei ein Foto von meiner Skizze:

    Im nächsten Schritt habe ich die Kettenlinie angebracht. Dazu habe ich mir eine dünne Holzleiste zugschnitten, diese an den beiden Eckpunkten angelegt und soweit nach innen gedrückt, bis mir die Linie gefiel. Dann angezeichnet und Freihand mit dem Skalpell geschnitten.

    Anschließend habe ich die Firstnaht mit doppelseitigem Klebeband verklebt.

    Im nächsten Schritt habe ich Verstärkungspads aus X-Pac ausgeschnitten, das doppelseitige Klebeband einseitig auf die Pads aufgebracht und diese dann verklebt.

    Jetzt die Kanten zweifach umgeschlagen, so dass ich einen ca. 1cm breiten Saum bekommen habe. Vernäht habe ich diesen mit einer Microtex-Nadel, 3,5mm Stichlänge und einem 80er Garn.

    Anschließend habe ich die Abspannung an der Firstnaht (25mm Gurtband) angenäht, danach an den vier Abspannpunkten.

    Und weil ich den Fehler gemacht habe, zu Beginn beim DCF nicht ausreichend von der Kante wegzunehmen (hier sind keine Fasern eingearbeitet), habe ich mir noch einen Klebestreifen aus DCF hergestellt und diesen von innen auf die Klebenaht am First aufgebracht.


    Das Tarp wiegt 345g, der First dürfte knapp 390cm lang sein.

    Anschließend habe ich von meinem alten Hillebergzelt (gekauft 1995) die Abspannleinen zweckentfremdet und sie so präpariert, dass ich sie für das Tarp nutzen kann. Gewicht für vier Stück: 70g. Anschließend angetüdelt.

    Fazit:
    - So richtig sauber sieht die Abspannung an der Firstnaht noch nicht aus. Hier muss ich mal gucken, ob ich das naträglich noch schöner hinbekomme, so dass der Zug besser auf das Material aufgebracht wird.


    - Und ich frage mich: Hätte die Kettenlinie noch etwas größer ausfallen sollen?

    - Ob ich die Abspannleinen dauerhaft so lasse, muss ich mal gucken. Funtkioniert erst einmal gut, aber dass der ganze Zug über ein kleines Stück Plastik läuft, kommt mir eher wie eine Sollbruchstelle vor.

    - Was ich unterschätzt habe, ist das Volumen. Das Ding hat ein nicht zu vernachlässigendes Packmaß.


    Und hier noch einige Detailaufnahmen:



    Und wenn alles klappt, dann nehme ich es im Oktober für eine Woche mít auf eine Wanderung in Schweden.

    Ich kann diesen kleinen Baubericht nicht beenden, ohne mich bei Wilbo bedankt zu haben. In diesem Forum ist er nicht aktiv, aber in unserem Schwesterforum. Seine Tipps waren total hilfreich und wichtig für mich!

    Ich versuche es noch einmal.

    Seite 1: Karabiner hängt in einer Schlaufe der Ridgeline und wird - nachdem die RL um den Baum herum geführt wurde - wieder in die RL eingehängt. Bei mir rutscht da so auch nichts. Schlaufe mit Prusik kann man sich sparen. Wenn doch was rutschen sollte, ließe sich die RL auch einmal mehr um den Baum wickeln, bevor man den Karabiner einhakt.

    Und: Ich würde die RL auch so führen, dass möglichst wenig Last auf dem Karabiner liegt - schont Seil und Karabiner.

    Seite 2: Hier würde ich mit Schlaufe und Prusik arbeiten. Aber auch das geht ohne, indem man die RL doppelt gelegt durch den Karabiner zieht und dann einmal "überwirft". Dann die RL um den Baum führen und zwei mal im Karabiner umschlagen, so dass die RL sich selbst festklemmt. ABER: Wenn es schnell gehen soll, dann ist der Prusik schneller verschoben als wenn ich ihn erst im richtigen Abstand wieder neu befestigen muss.

    Ich kapere mal diesen Thread:

    Ich habe noch etwas DCF Restmaterial und wollte mir jetzt daraus Packbeutel machen.

    Meine Fragen:

    • Hat jemand mal einen Pod wie vom HMG gemacht und Erfahrungen sammeln können und einen Tipp für mich für die Konstruktion?
    • Ich habe Klebeband in 25mm Breite und könnte mir vorstellen, dass auch die halbe Breite zum Verkleben reicht. Richtig?
    • Wenn es kein Pod wird, sondern mehr ein Rechteck-Beutel mit Rollverschluss. Wie habt ihr den Boden ausgeführt? Ebenfalls einfach nur geklebt und dann noch mal von innen mit einem weiteren Klebebandstreifen versiegelt?

    Du hast es anders gemacht als ich:

    Auf der einen Seite kannst du den Karabiner direkt in die schwarze Leine einhaken. Hier braucht es keinen Prusik.

    Auf der anderen Seite hätte ich den Prusik auf der Seite des Seils gelassen, die zum Baum hinführt. Erst wenn das Seil um den Baum herum geführt wurde, wird es bei mir in den Karabiner eingehakt, der Schlaufe mit dem Prusik sitzt.

    Kannst ja mal ein bischen testen, ob sich da was für dich verändert und was besser funktioniert.

    Moin,

    ich finde es immer spannend, wenn Menschen wie du Dinge kombinieren, die sich jenseits der Norm bewegen. Danke für das Berichten.

    Meine Anmerkungen:

    - Sieh zu, dass du im Wald einen Baumgurt hast, der eine gewisse Breite hat. 25mm ist hier Standard. Das schont den Baum und zwar noch einmal mehr, wenn er jünger ist. Das konnte ich auf deinem Foto nicht erkennen.

    - Du investierst hier gerade viel Zeit und Aufwand in eine Lösung, die andere Hänger als unbequem verworfen haben - mit Isomatte. Zudem ist diese eine Luftmatraze und bietet damit kaum Isolation.

    - Wenn du ein separates Mückennetz nähst, dann zahlst du für das Material vermutlich mehr als wenn du ein fertiges kaufst. Wenn du ein integriertes Netz nähen willst, dann wird es die Geometrie der Matte beeinflussen. Das müsstest du dann beachten.

    Viel Erfolg!

    Ich würde eine Microtex Nadel nehmen und ein Polyester-Garn, z.B. Alterfil S 80.

    Beim Stoff musst du keine zwei Stoffe miteinander vernähen, höchtens die Kanten umsäumen. Stichweite nicht zu knapp, eher 3-4.

    Bei der Unterfadenspannung musst du mal testen. Der Stoff ist ja dünn, also nicht zu hoch gehen.

    Ansonsten lass den Stoff von der Maschine einziehen, nur halten und führen. Eigentlich wie sonst auch.

    Schönes Projekt!

    Es ist lange her, dass ich mal diese Zwille gebaut habe - in einem anderem Land, ein einem anderen Leben.

    Wir haben damals eine Art Endlosgummiband genommen (gab es auf so einer Rolle), um das runde Gummi zu befestigen, bzw. die Lederstücken. Ich meine das schwarze Band.

    Hier habe ich so etwas nicht finden können.

    Normales Gummiband und dann aufschneiden?

    Ideen? Wie würdet ihr vorgehen?

    Ich würde sie gerne wieder zum Leben erwecken.

    Heute Tagesausflug zum Baden, Angeln, Grillen und Abhängen auf eine kleine Insel. Hier waren wir fast jedes Jahr mit den Kindern von klein auf. So viele schöne Erinnerungen. Inklusive Scwimmtest auf die nächste Insel. Hatten sie das geschafft, durften sie ohne Schwimmweste rumlaufen.

    Qq

    Wie machst du das genau? Ich verstehe nicht ganz wie das gemeint ist.

    Kenn mich mit den ganzen Emojis nicht so aus - daher weiß ich nicht, wie viel Ironie in der Frage steckt. Aber ich antworte jetzt mal ganz treudoof:

    Auf den Abbildungen aus dem Buch sitzt die Prusikschlaufe auf der Seite, die bereits um den Baum herum geführt wurde. Das ergibt jedoch keinen Sinn, oder zumindest weniger.

    Besser ist, wenn der Prusik auf der Seite ist, die zum Baum hinführt. Dann kann man das Ende der RL besser durch den Karabiner führen und so festklemmen. Das wird auch auf dem zweiten Foto deutlich.