Beiträge von Schwarzwaldine

    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich für die Kombination Crosshammock und Wandern ebenfalls eine Gepäckmatte benutze, MYOG, dient auch als Regencover - und als Gegenpendel für die CH, die dann nicht ganz so heftig schaukelt nach dem Einsteigen.

    Bei der Banyan kommt der Rucksack einfach ans Fußende.

    Bisher habe ich nur Hängematten-Bikepacking-Overnighter gemacht, bei den längeren Touren kommt mein Mann mit und wir schlafen im Zelt (oder im Hotel). Beim Bikepacking lasse ich das wenige Gepäck, das noch übrig ist, entweder in den Taschen (Ortlieb), oder im Staubeutel der Schwarzen Biene, Essen wird im Rolltopbeutel aufgehängt, entweder an die Hängematte selbst oder an einen Ast.

    Ich habe keine GE-Matte, sondern schlafe im Sommer in einer Crosshammock (Querlieger) und im Winter ein einer Dutchware Banyan (Bridge). Beide Matten funktionieren sehr gut mit den beschränkten Bikepacking-Möglichkeiten und wenn ich als Iso auf Isomatten setze (für die Banyan habe ich auch einen Underquilt), dann habe ich auch eine Bodenschlaf-Option, was ich persönlich ganz angenehm finde, wenn es irgendwann mal eine Mehrtagestour mit Hängematte geben sollte, denn gerade bei Campingplätzen ist ja längst nicht immer gesagt, dass die auf Hängematten eingerichtet sind.

    Spannende Form - stören die "Ausleger" nicht bei Armbewegungen beim Gehen? Ich bin gespannt, was du über den Praxiseinsatz berichtest. OT: Ist das Atlantic Ale?

    Zu Regenschauern: Regenschirm (am Schultergurt befestigen) oder ein Packa (oder die 3FUL-Poncho mit Reißverschluss, da darf der Rucki aber nicht zu groß sein) könnte Abhilfe schaffen. Zu Schwerlastzeiten hatte ich einen Ruckssackponcho mit Gepäckteil, bei dem hat es auch funktioniert, das Gepäckteil ständig über dem Rucksack zu lassen und bei Schauern dann nur schnell in den Rest zu schlüpfen. Der Packa macht das Ganze durch den Reißverschluss allerdings wesentlich eleganter.

    Alles, an was ich schnell tagsüber dran kommen will, kommt bei mir in die Meshtasche. Aber die findet sich wohl eher an UL-Rucksäcken. Ist aber ne feine Sache.

    Kleine Belohnung dafür, dass ich sowohl das 1. Mai-Wochenende als auch bis gestern durchkorrigiert habe (Deutsch-Abi :rolleyes:... ) - Overnighter, angesichts von 4° C mit leichtem Wind am Berg nochmals in der Banyan-Höhle. Iso-technisch mit dem Lynx + Protector von unten und Primaloft-Quilt von oben, ab der zweiten Nachthälfte habe ich dann noch ein Backup in Form der Sommerdaunentüte Flame 0 gebraucht (hätte aber besser mal den Innenquilt "Cosy Cover" mitgenommen ...).

    :!:Die Erkenntnis dieses Overnighters: die Banyan ergibt ein prima Outdoor-Sofa, wenn man endlich mal auf die Idee kommt, die vordere Ridgeline zum Sitzen auszuhängen und sich dann auf das leicht geöffnete Topcover setzt :!:. Dann ergibt die hintere eine Art Nackenstütze und man sitzt total bequem und kuschelig warm (mit der Poncho-Funktion des Quilts). Bisher hatte ich mich immer bei geöffntem Topcover zwischen die Ridglines gequetscht, schön doof.

    Ansonsten: neuer Platz in der Nähe eines Aussichtsfelsens mit genialem Blick auf die Rheinebene und die Vogesen. Nur bis zum Sonnenuntergang habe ich es in einem fies kalten Wind nicht mehr ausgehalten. Und neu dabei bzw. gleich getestet: mein neues MYOG-UL-Wasserkocher-Teil. Topfhalter und Windschirm in einem, wiegt 7g + 2g Titanhering und hält außer dem kleinen Toaksbecher auch die Titanflasche, so dass ich den Teelichtbrenner (4g) nach Wassererhitzen nicht ausblasen muss, sondern einfach auf die Flasche wechsle, so erspare ich mir das Umgießen von heißem Wasser für die Wärmeflasche. :thumbup:

    Das mit den Löchern unten ist der BB Mini, meiner ist unten geschlossen. Das ist mir wichtig für den Bodenschutz. Bedeutet aber auch weniger Luft von unten.

    Ja, und der Topfstand ist sehr wichtig, das hat der BB auch. Für den Pico 85 brauche ich da noch eine bessere Lösung.

    Bei Hobos habe ich bisher noch keine MYOG-Erfahrung (nur für diverse Spiritus-Kocher), aber den Vergleich mit zwei gekauften kleinen Holzvergasern (abgesehen diversen "normalen" Hobos): Bushbuddy UL und dem kleinen Toaks (beide und beide brennen ohne Topf eindeutig am besten. Um den Bushbuddy mit Wald-Holz zu betreiben, zünde ich ihn immer mit einem halben Esbit-Würfel, das bringt relativ schnell die nötige Starttemperatur, dann ist auch eine längere Betriebsdauer mit Nachfüttern möglich, wobei ich beim Nachfüttern öfters mal Pusten muss, damit der wieder richtig in Gang kommt. "Richtig" gekocht habe ich mit dem allerdings noch nicht, das längste war Kaffeekochen mit dem Petromax Perkulator, wofür er schon eine Weile brennen und entsprechend oft gefüttert werden musste. Den kleinen Toaks habe ich nach einem Probelauf wieder vertickt, weil der schon ohne Topf mehr geraucht als gebrannt hat und die Abhilfe (Luftlöcher vergrößern) mir zu aufwendig war.

    Will sagen: Holzvergaser (aber auch allgemein Hobos) mit kleinen Brennkammern sind tricky, klingt bei dir durchaus nach alles im grünen Bereich - und etwas mehr Luft könnte noch gut tun, mit denen Konserven geht das ja denkbar einfach.

    Ein Tarp ist nie falsch.

    Besser, als nachts dann doch nasskalt überrascht zu werden!

    :thumbup:

    :thumbup:Definitiv. Für "regnet sicher nicht"-Nächte kann ich Xfoiltarps empfehlen, leicht, Durchblick, aber nötigster Schutz. Letzten September war ich verdammt froh, das Ding über die CH gespannt zu haben, Wetterapp war 100% sicher, dass es nicht regnen würde, aber mir war es einen Tacken zu schwül, und tada - vom Rumpeln aufgewacht und ein paar Sekunden später ein Sturzregen, der mich gewaltig gewaschen hätte ohne. Ich musste aufstehen und die CH mit Schlafsack drin zusammenraffen und hochhalten, damit der einigermaßen trocken blieb, aber das war ok. Ohne das Tarp wäre es richtig ungemütlich geworden.

    Und wenn es nicht regnet, schützt es vor Vogel- und Eichhörnchensch... 8o

    Wenn du nicht einer festgelegten Route folgen, aber auf ein (jedenfalls vor 12 Jahren noch) gut gepflegtes Trailnetz ("blåsti", blaumarkierte Pfade des DNT) zurückgreifen willst, empfehle ich die Waldregion rund um Oslo. Allen voran die Nordmark, aber auch Bærumsmark und die Østmark sind top, bieten reichlich Seen und die Nähe zu Oslo ist nach wenigen Kilometern vergessen, sofern man nicht gerade eine Wanderautobahn zum nächsten Ausflugslokal nimmt; in den 2010er Jahren bin ich auf den genannten blåsti tagelang keiner einzigen Person begegnet. An- und Abreise ist top, T-Bane, Zug oder Bus, Ein- und Ausstieg vielfältig möglich.

    Na, dann bist du ja wieder schwer beschäftigt.... Ich weiß noch nicht wohin ich fahre, habe aber gestern Abend mal nach Paddelmöglichkeiten auf dem Doubs geschaut: der ist für mich viel leichter erreichbar und es gibt direkt an der frz./schweizerischen Grenze mehrere gestaute Stellen, wo man wohl Paddeln kann. Ich könnte mir vorstellen, dass es dort nicht zu sehr überlaufen ist und von der Optik eher deiner Tour auf dem Serre- Ponçon entspricht, was mir sehr gefallen hat.

    Kennst du dich zufällig am Doubs aus? Oder sonst jemand hier?

    Nur aus der Radel-Perspektive, zuletzt vor zwei (kurz) und vier (länger) Jahren: gelegentlich Paddler unterwegs, aber nur vergleichsweise wenig. An der Saone haben wir deutlich mehr gesehen, Loire sowieso.

    Willkommen hier im Forum! Ich wohne zwar im Süden, aber trotzdem an der anderen Kante der Republik und habe mich sehr früh ausrüstungstechnisch spezialisiert, aber falls du mal in den Südwesten kommst und Lust hast, eine Crosshammock oder eine Dutchware Banyan (Brückenhängematte) auszuprobieren, dann gerne mit kleiner Voranmeldung.

    Hi,


    da stecken Kastanien wo drin, Ahorn sind auch ein paar und sogar zwei Eichen. Aber nicht alle sind von mir wissentlich platziert worden. Eine Eiche und diverse Kastanienen haben wohl irgendwie im Erdreich gesteckt.

    ... demente Eichhörnchen? Denen haben wir im Garten eine kalifornische Walnuss (mit Riesennüssen) zu verdanken ...