Beiträge von Schwarzwaldine

    Ich habe ja keine GE-Matte zum Vergleich, aber eine Bridge und für die CH finde ich es leichter, Bäume zu finden. Weiten Abstand dazwischen hatte ich noch nie, aber dafür mehrfach den Minimalabstand, kann ich mittlerweile auch sehr gut abschätzen, ob das gerade noch funzt oder eben schon zu eng. Das Tarp dürfte aber schwierig werden, die Türen bringen dir vermutlich auch nichts, weil man für die CH ja Seitenschutz braucht und nicht vorne und hinten.

    Ich verwende bisher das X-Foil-Tarp (1,6 x 3m) für beide Matten, aber für die CH ist es grenzwertig schmal, da wird die Aufhängung nicht mehr komplett abgedeckt. Im letzten Frühherbst hat mich mit dem Tarp ein nächtliches Gewitter mit einer halben Stunde Starkregen erwischt, da hat nur noch rauskrabbeln und die ganze Matte gerafft hochhalten geholfen - aber immerhin, das ging, ich bin nicht abgesoffen.

    Ich stehe ja nach wie vor auf Streichhölzer: dabei entsteht kein Plastikmüll wie bei Feuerzeugen, sie sind viel leichter als jeder Feuerstahl und gegen evt. Nässe kann man sie in ein kleines Döschen tun, falls das überhaupt nötig sein sollte. Mir gefällt auch der Geruch und die kleine Explosion wenn sie angehen ...

    Allerdings gibt es immer weniger gute Streichholzschachteln, die eine gute Reibfläche haben und die Hölzchen gut im Spalt sind, so dass sie nicht gleich abbrechen. (Ich verwende die nämlich viel, also fast täglich, in der Werkstatt.)

    Ich gehöre auch zum Team Streichholzschachtel, sowohl für Spiritus oder Gas als auch für die Hobos. Bei nassen Bedingungen: Streichholz + halbe Esbittablette, zumindest für den kleinen Holzvergaser (Bushbuddy). Die Picos haben mehr Zug, bei denen hat es immer ohne geklappt. Feuerstahl und Co habe ich, kann ich auch verwenden, ist mir im Alltag aber zu umständlich.

    Camsnaps halten eigentlich ziemlich viel aus. Mit der überlegten Anwendungsbeispiel habe ich keine Erfahrungen, aber mit meinem MUT. Wenn ich das als "Hose" zusammenknöpfe, dann springen sie gelegentlich an der Po-"Naht" auf, wenn ich in die Knie gehe, sprich wirklich viel Zug draufkommt. Aber ansonsten halten sie super.

    Zu Schwerlastzeiten hatte ich einen teilfaltbaren Schirm mit Doppelbespannung von Globetrotter dabei, an den Schultergurten befestigt mit zwei Gummis. Das ging super, das Ding hält auch stärkeren Wind aus und ist mittlerweile 25 Jahre alt. Nur für Trekking ist er mir mittlerweile zu schwer. Da habe ich mittlerweile den Montbell Sonnen/Regenschirm als Kompromiss, allerdings hat der bisher noch nicht viele Einsätze gehabt

    Das ist ein seltsamer Typ, glaube kaum, dass der Tipps annehmen wuerde. Manchmal hält man besser die Klappe, ich leide nur selten an dieser typischen Berufskrankheit. Und was den Prosecco angeht: Wir sind in der Champagne...

    ... trinken aber kühlen Rosé aus der Thermosflasche. Das Umfüllen würde mit Champagner einfach nicht funktionieren. Mit Prosecco wäre es ähnlich, der Nachbar ist ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs.

    Wir sind seit 5 Tagen auf Bikepackingtour, den V52 nach Paris - als Bodenbrüter, daher hier eigentlich keine Nennung wert und ich vermisse de Matte ... Aber angesichts von diesem Nachbarn weiß ich nicht, wer mir mehr Leid tut, die Bäume oder er, auch zum Chillen hat er es nicht lange ausgehalten. Edit: er verwendet Seile zum Spannen, sieht man nicht auf dem Bild ...

    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich für die Kombination Crosshammock und Wandern ebenfalls eine Gepäckmatte benutze, MYOG, dient auch als Regencover - und als Gegenpendel für die CH, die dann nicht ganz so heftig schaukelt nach dem Einsteigen.

    Bei der Banyan kommt der Rucksack einfach ans Fußende.

    Bisher habe ich nur Hängematten-Bikepacking-Overnighter gemacht, bei den längeren Touren kommt mein Mann mit und wir schlafen im Zelt (oder im Hotel). Beim Bikepacking lasse ich das wenige Gepäck, das noch übrig ist, entweder in den Taschen (Ortlieb), oder im Staubeutel der Schwarzen Biene, Essen wird im Rolltopbeutel aufgehängt, entweder an die Hängematte selbst oder an einen Ast.

    Ich habe keine GE-Matte, sondern schlafe im Sommer in einer Crosshammock (Querlieger) und im Winter ein einer Dutchware Banyan (Bridge). Beide Matten funktionieren sehr gut mit den beschränkten Bikepacking-Möglichkeiten und wenn ich als Iso auf Isomatten setze (für die Banyan habe ich auch einen Underquilt), dann habe ich auch eine Bodenschlaf-Option, was ich persönlich ganz angenehm finde, wenn es irgendwann mal eine Mehrtagestour mit Hängematte geben sollte, denn gerade bei Campingplätzen ist ja längst nicht immer gesagt, dass die auf Hängematten eingerichtet sind.

    Spannende Form - stören die "Ausleger" nicht bei Armbewegungen beim Gehen? Ich bin gespannt, was du über den Praxiseinsatz berichtest. OT: Ist das Atlantic Ale?

    Zu Regenschauern: Regenschirm (am Schultergurt befestigen) oder ein Packa (oder die 3FUL-Poncho mit Reißverschluss, da darf der Rucki aber nicht zu groß sein) könnte Abhilfe schaffen. Zu Schwerlastzeiten hatte ich einen Ruckssackponcho mit Gepäckteil, bei dem hat es auch funktioniert, das Gepäckteil ständig über dem Rucksack zu lassen und bei Schauern dann nur schnell in den Rest zu schlüpfen. Der Packa macht das Ganze durch den Reißverschluss allerdings wesentlich eleganter.

    Alles, an was ich schnell tagsüber dran kommen will, kommt bei mir in die Meshtasche. Aber die findet sich wohl eher an UL-Rucksäcken. Ist aber ne feine Sache.

    Kleine Belohnung dafür, dass ich sowohl das 1. Mai-Wochenende als auch bis gestern durchkorrigiert habe (Deutsch-Abi :rolleyes:... ) - Overnighter, angesichts von 4° C mit leichtem Wind am Berg nochmals in der Banyan-Höhle. Iso-technisch mit dem Lynx + Protector von unten und Primaloft-Quilt von oben, ab der zweiten Nachthälfte habe ich dann noch ein Backup in Form der Sommerdaunentüte Flame 0 gebraucht (hätte aber besser mal den Innenquilt "Cosy Cover" mitgenommen ...).

    :!:Die Erkenntnis dieses Overnighters: die Banyan ergibt ein prima Outdoor-Sofa, wenn man endlich mal auf die Idee kommt, die vordere Ridgeline zum Sitzen auszuhängen und sich dann auf das leicht geöffnete Topcover setzt :!:. Dann ergibt die hintere eine Art Nackenstütze und man sitzt total bequem und kuschelig warm (mit der Poncho-Funktion des Quilts). Bisher hatte ich mich immer bei geöffntem Topcover zwischen die Ridglines gequetscht, schön doof.

    Ansonsten: neuer Platz in der Nähe eines Aussichtsfelsens mit genialem Blick auf die Rheinebene und die Vogesen. Nur bis zum Sonnenuntergang habe ich es in einem fies kalten Wind nicht mehr ausgehalten. Und neu dabei bzw. gleich getestet: mein neues MYOG-UL-Wasserkocher-Teil. Topfhalter und Windschirm in einem, wiegt 7g + 2g Titanhering und hält außer dem kleinen Toaksbecher auch die Titanflasche, so dass ich den Teelichtbrenner (4g) nach Wassererhitzen nicht ausblasen muss, sondern einfach auf die Flasche wechsle, so erspare ich mir das Umgießen von heißem Wasser für die Wärmeflasche. :thumbup:

    Das mit den Löchern unten ist der BB Mini, meiner ist unten geschlossen. Das ist mir wichtig für den Bodenschutz. Bedeutet aber auch weniger Luft von unten.

    Ja, und der Topfstand ist sehr wichtig, das hat der BB auch. Für den Pico 85 brauche ich da noch eine bessere Lösung.

    Bei Hobos habe ich bisher noch keine MYOG-Erfahrung (nur für diverse Spiritus-Kocher), aber den Vergleich mit zwei gekauften kleinen Holzvergasern (abgesehen diversen "normalen" Hobos): Bushbuddy UL und dem kleinen Toaks (beide und beide brennen ohne Topf eindeutig am besten. Um den Bushbuddy mit Wald-Holz zu betreiben, zünde ich ihn immer mit einem halben Esbit-Würfel, das bringt relativ schnell die nötige Starttemperatur, dann ist auch eine längere Betriebsdauer mit Nachfüttern möglich, wobei ich beim Nachfüttern öfters mal Pusten muss, damit der wieder richtig in Gang kommt. "Richtig" gekocht habe ich mit dem allerdings noch nicht, das längste war Kaffeekochen mit dem Petromax Perkulator, wofür er schon eine Weile brennen und entsprechend oft gefüttert werden musste. Den kleinen Toaks habe ich nach einem Probelauf wieder vertickt, weil der schon ohne Topf mehr geraucht als gebrannt hat und die Abhilfe (Luftlöcher vergrößern) mir zu aufwendig war.

    Will sagen: Holzvergaser (aber auch allgemein Hobos) mit kleinen Brennkammern sind tricky, klingt bei dir durchaus nach alles im grünen Bereich - und etwas mehr Luft könnte noch gut tun, mit denen Konserven geht das ja denkbar einfach.

    Ein Tarp ist nie falsch.

    Besser, als nachts dann doch nasskalt überrascht zu werden!

    :thumbup:

    :thumbup:Definitiv. Für "regnet sicher nicht"-Nächte kann ich Xfoiltarps empfehlen, leicht, Durchblick, aber nötigster Schutz. Letzten September war ich verdammt froh, das Ding über die CH gespannt zu haben, Wetterapp war 100% sicher, dass es nicht regnen würde, aber mir war es einen Tacken zu schwül, und tada - vom Rumpeln aufgewacht und ein paar Sekunden später ein Sturzregen, der mich gewaltig gewaschen hätte ohne. Ich musste aufstehen und die CH mit Schlafsack drin zusammenraffen und hochhalten, damit der einigermaßen trocken blieb, aber das war ok. Ohne das Tarp wäre es richtig ungemütlich geworden.

    Und wenn es nicht regnet, schützt es vor Vogel- und Eichhörnchensch... 8o

    Wenn du nicht einer festgelegten Route folgen, aber auf ein (jedenfalls vor 12 Jahren noch) gut gepflegtes Trailnetz ("blåsti", blaumarkierte Pfade des DNT) zurückgreifen willst, empfehle ich die Waldregion rund um Oslo. Allen voran die Nordmark, aber auch Bærumsmark und die Østmark sind top, bieten reichlich Seen und die Nähe zu Oslo ist nach wenigen Kilometern vergessen, sofern man nicht gerade eine Wanderautobahn zum nächsten Ausflugslokal nimmt; in den 2010er Jahren bin ich auf den genannten blåsti tagelang keiner einzigen Person begegnet. An- und Abreise ist top, T-Bane, Zug oder Bus, Ein- und Ausstieg vielfältig möglich.