Beiträge von Schwarzwaldine

    ...nur mal so, ich sage oder nutze weder KI noch Konsorten irgendetwas. Funktioniert dann wahrscheinlich genauso gut, wie gestern Google Maps. Hat uns bündig in eine Vollsperrung geführt, obwohl jene schon Kilometr vorher ausgeschildert war. So weit so gut. Aber auch die alternative Umleitung führte uns dann, nur mit einer riesen Schleife wieder zur Vollsperrung.

    Hab mir dann ganz old-school die Karte angeschaut und bin dann so endlich am Ziel angekommen.

    ... ? Ich nutze Navis auch nur höchst selten, aber ich verstehe nicht ganz, was Dein Beitrag sagen soll, falls du nicht einfach kosch220 mit sakura verwechselt haben solltest ...

    200er Apex ist wirklich nicht viel. Aktuell habe ich 250gr. Lavalan für ein Projekt bestellt und werde es testen, weil ich Apex zu kühl finde.

    Da bin ich gespannt, was du berichtest. Ich habe ja einen Quilt aus zwei Lagen 60er-Lavalan, der landet für mich etwa bei 15°, während der 167er Apex-Quilt 8-9° schafft. Von daher würde ich einschätzen, dass Lavalan nicht ganz an die Wärmeleistung von Apex rankommt.

    Der Temperaturbereich um deutlich unter 0C° ist ein Spezial-Thema für das sich die Kosten & der Aufwand in Relation zu der Anzahl der besagten Overnighter kaum lohnen. Für mich zumindest nicht.

    Ich empfehle Dir mit Deinem jetzigen Onewind-UQ mal eine Nacht um die -5C° auszuprobieren mit Zwiebeltechnik, d.h. Verstärkung von oben und unten. Schau mal ob Dir das überhaupt Spaß macht bei eisigen Temperaturen. Alleine nachts auf Toilette zu gehen finde ich fürchterlich.

    Genau dieses Vorgehen würde ich auch empfehlen! Ich bin ja Team Brückenhängematte, da ist das Kombinieren noch einfacher, 3-Jahreszeiten Underquilt (Warbonet Lynx -6), mit dem ich bis ca. 0° warm schlafe, wenn es wirklich mal kälter wird, pimpe ich den mit Isomatten in der Bridge und für oben gibt es ebenfalls Zwiebeltechnik.

    Eine weitere Vollmond-Waldnacht in der Crosshammock. Perfekte Stelle dafür, ich hatte bei jedem Aufwachen wunderbare Sicht auf den Mond, bis zum Untergang. Bin nur leider sehr selten aufgewacht… Isotechnisch habe ich ein Experiment ausprobiert, den Lynx unter die CH genietet, provisorisch mit Sicherheitsnadeln und Gummischnüren. War zusammen mit dem Primaloftquilt die meiste Zeit zu warm, ich hatte kein Thermometer mit, vorhergesagt waren 10Grad für den Nachbarberg, und unten in der Stadt hatte es morgens 8. Gefühlt war es deutlich wärmer.


    Als ich am Abend auf den Aussichtfelsen in der Nähe ging für den Sonnenuntergang, hing da eine QuechuaMatte am Geländer. Heute morgen war sie weg … war das jemand von euch? 😉

    Danke fürs Aufmachen, habe auch schon länger überlegt, so etwas zu starten. Hier sind viele Bäume, insbesondere Buchen, seit Wochen komplett trocken und ich habe schon sehr viel Astbruch gesehen, erst gestern - ein kapitaler, grüner Riesenast von einer Eiche, den ich sicher nicht als absturzgefährdet eingeschätzt hätte. Ich war bisher schon bei stärkerem Wind vorsichtig, wobei ich auch schon zwei überraschende, nicht angekündigte Gewitter mit entsprechend starken Winden erlebt habe. In Zukunft werde ich mich wohl noch vorsichtiger sein, komplett aufgeben möchte ich aber nicht, dazu bin ich viel zu gern im Wald.

    Der Pike : hier im Südwesten bekommt man bei deinen Bildern Schnappatmung, es ist auch nach ein paar (vereinzelten) Regentagen immer noch übelst trocken im Wald. Teilweise ist der Boden immer noch nicht richtig benetzt worden und so gern ich im Wald bin, seit mehreren Wochen trauere ich mit den Bäumen. So viele komplett verdorrte Jungbuchen habe ich noch nie gesehen und in ungünstigen Kammlagen sehen die alten auch nicht besser aus, nur, dass sie wahnwitzig viele Eckern angesetzt haben - Weltuntergangsstimmung auf buchisch;( . Kastanien und Birken sehen nicht besser aus, nur die Eichen haben es irgendwie besser geschafft. Und ganz egoistisch auf unser Hobby bezogen: da werden so manche Hängeplätze wegfallen, im wahrsten Sinn des Wortes. Und andere steuert man schon jetzt nach einem Blick nach oben besser nicht mehr an. :huh:

    Aber auf deinen Bildern sieht es besser aus.

    Fast-noch-Vollmond- Waldnacht: das mit dem Mond von seinem Wolkenhügel zu Goethes Geburtstag hat auch noch geklappt.


    . Heute bin ich nicht einfach nur heim gelaufen, sondern noch einen Abstecher zum nächst höheren Gipfel gemacht, da war ich seit 2021 ( nach meiner ersten Nacht in der Crosshammock!) nicht mehr. Es wird wieder!

    Ich liebe es, wenn man dem Rucksack nicht ansieht, dass eine Übernachtung im Wald geplant ist:

    Selbst die Xmat von 1,90 x 90 passt rein!

    Sonnenaufgang durch das Dcf-Tarp, das auch mal wieder raus durfte:


    Blick aus der Crosshammock in den Nachthimmel, das Käuzchen schreit,. Ich hoffe, der gerade kein Vollmond mehr findet nachher noch ein Wolkenloch, damit ich zum Geburtstag des Meisters zu Recht zitieren kann: „Der Mond von seinem Wolkenhügel sah kläglich aus dem Duft hervor, die Winde schwangen leise Flügel, umsausten schauerlich mein Ohr. Die Nacht schuf tausend Ungeheuer, doch frisch und fröhlich war mein Mut …

    Hi

    Danke für die Tipps. Nähen ist kein Problem, ich nähe schon mehr oder weniger regelmässig, allerdings nicht mit solchen Materialien. Aber ich kann mir fast nicht vorstellen, dass es viel mühsamer ist wie hochelastischer Jersey :)

    Ist es, glaube mir ... schon unbeschichteter dünner Nylon ist tricky, aber mit Silikonbeschichtung wirst du beim ersten Mal so laut fluchen, dass du vor her den Nachbarn bescheid geben solltest, falls ihr in einem hellhörigen Haus lebt.

    (Zitat gekürzt und kürzer fettgedruckt): Zusammen mit Bild würde ich sagen: Du hast die intuitiv verdrängt. Sieht gewaltig nach einer Matte aus, deren Marke sich nach dem längsten Fluß der Welt benennt und die an vielen Orten verkloppt wird. Auch ich habe mal mit so einem Ding angefangen und nutze sie noch im Urlaub für die Bonusenkel, für die ist sie richtig und wenn sie sie runterrocken, ist es nicht schade.

    Wenn sich dein erster Enthusiasmus gelegt hat, dann schau nochmal die Videos an und kauf dir was wirklich anständiges.

    Ich habe ja keine GE-Matte zum Vergleich, aber eine Bridge und für die CH finde ich es leichter, Bäume zu finden. Weiten Abstand dazwischen hatte ich noch nie, aber dafür mehrfach den Minimalabstand, kann ich mittlerweile auch sehr gut abschätzen, ob das gerade noch funzt oder eben schon zu eng. Das Tarp dürfte aber schwierig werden, die Türen bringen dir vermutlich auch nichts, weil man für die CH ja Seitenschutz braucht und nicht vorne und hinten.

    Ich verwende bisher das X-Foil-Tarp (1,6 x 3m) für beide Matten, aber für die CH ist es grenzwertig schmal, da wird die Aufhängung nicht mehr komplett abgedeckt. Im letzten Frühherbst hat mich mit dem Tarp ein nächtliches Gewitter mit einer halben Stunde Starkregen erwischt, da hat nur noch rauskrabbeln und die ganze Matte gerafft hochhalten geholfen - aber immerhin, das ging, ich bin nicht abgesoffen.

    Ich stehe ja nach wie vor auf Streichhölzer: dabei entsteht kein Plastikmüll wie bei Feuerzeugen, sie sind viel leichter als jeder Feuerstahl und gegen evt. Nässe kann man sie in ein kleines Döschen tun, falls das überhaupt nötig sein sollte. Mir gefällt auch der Geruch und die kleine Explosion wenn sie angehen ...

    Allerdings gibt es immer weniger gute Streichholzschachteln, die eine gute Reibfläche haben und die Hölzchen gut im Spalt sind, so dass sie nicht gleich abbrechen. (Ich verwende die nämlich viel, also fast täglich, in der Werkstatt.)

    Ich gehöre auch zum Team Streichholzschachtel, sowohl für Spiritus oder Gas als auch für die Hobos. Bei nassen Bedingungen: Streichholz + halbe Esbittablette, zumindest für den kleinen Holzvergaser (Bushbuddy). Die Picos haben mehr Zug, bei denen hat es immer ohne geklappt. Feuerstahl und Co habe ich, kann ich auch verwenden, ist mir im Alltag aber zu umständlich.

    Camsnaps halten eigentlich ziemlich viel aus. Mit der überlegten Anwendungsbeispiel habe ich keine Erfahrungen, aber mit meinem MUT. Wenn ich das als "Hose" zusammenknöpfe, dann springen sie gelegentlich an der Po-"Naht" auf, wenn ich in die Knie gehe, sprich wirklich viel Zug draufkommt. Aber ansonsten halten sie super.

    Zu Schwerlastzeiten hatte ich einen teilfaltbaren Schirm mit Doppelbespannung von Globetrotter dabei, an den Schultergurten befestigt mit zwei Gummis. Das ging super, das Ding hält auch stärkeren Wind aus und ist mittlerweile 25 Jahre alt. Nur für Trekking ist er mir mittlerweile zu schwer. Da habe ich mittlerweile den Montbell Sonnen/Regenschirm als Kompromiss, allerdings hat der bisher noch nicht viele Einsätze gehabt

    Das ist ein seltsamer Typ, glaube kaum, dass der Tipps annehmen wuerde. Manchmal hält man besser die Klappe, ich leide nur selten an dieser typischen Berufskrankheit. Und was den Prosecco angeht: Wir sind in der Champagne...

    ... trinken aber kühlen Rosé aus der Thermosflasche. Das Umfüllen würde mit Champagner einfach nicht funktionieren. Mit Prosecco wäre es ähnlich, der Nachbar ist ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs.

    Wir sind seit 5 Tagen auf Bikepackingtour, den V52 nach Paris - als Bodenbrüter, daher hier eigentlich keine Nennung wert und ich vermisse de Matte ... Aber angesichts von diesem Nachbarn weiß ich nicht, wer mir mehr Leid tut, die Bäume oder er, auch zum Chillen hat er es nicht lange ausgehalten. Edit: er verwendet Seile zum Spannen, sieht man nicht auf dem Bild ...

    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich für die Kombination Crosshammock und Wandern ebenfalls eine Gepäckmatte benutze, MYOG, dient auch als Regencover - und als Gegenpendel für die CH, die dann nicht ganz so heftig schaukelt nach dem Einsteigen.

    Bei der Banyan kommt der Rucksack einfach ans Fußende.