Beiträge von Gironimo

    Bei mir liegen in der Nacht nur Plastiklatschen für den nächtlichen Gang auf dem Boden. Alles andere wird hoch gehangen. Entweder an die Hängematte oder die Ridgeline.

    Mir sind schon Topf, Pfanne und Teller geklaut worden nur weil ich im Regen keine Bock mehr auf Spülen hatte. War abends alles auf eine Stapel direkt neben mir, morges durfte ich suchen.

    Auf nem Campingplatz wurde ich auch explizit vor Waschbären gewarnt die alles klauen würden was erreichbar ist.

    Hat also nix mit Legendenbildung zu tun aber du darfst das natürlich alles ignorieren und uns dann von deinen Erfahrungen berichten😀

    Ich habe meine Erfahrungen mit Ratten in allen erdenklichen Größen und Farben. Im Zweifelsfall knabbern die auch so eine Gearhammock an bzw. durch, wenn sie nicht hoch genug hängt. Mir haben sie schon den Gummiknauf einer Angerute zerknabbert. Die wollten mir eins auswischen, weil das Essen in Kopfhöhe so gut roch. Gerade wenn man Grillfleisch am Platz hat, werden sie sehr aufdringlich.

    Rote Backsteine sind sehr stabil. Selbst wenn die Wand in den 50er Jahren mit minderwertigen Sandputz gemauert wurde, sollte sie stabil genug sein. Einzelne Backsteine die aus der Wand fliegen höre ich zum ersten Mal. Du hängst da schließlich keinen Kran dran auf.

    Bohr Löcher die 5mm - 8mm tiefer als die Dübel lang sind, saug die Löcher ordentlich aus, dann schmierst Du 2K-Kleber in das Loch und auf den Dübel und steckst die Dübel rein. 48 Std austrocknen lassen bevor Du die Schrauben einsetzt und das Loch belastest. Gibt auch schnellere Kleber extra für Bohrlöcher/Mauerwerk (ich nehme auch einfachen Uhu Endfest anstatt teure Fischer-Epoxid-Baukleber).

    Hast Du Angst, dann leg Dich nur alleine in die Matte und nicht gleich mit der ganzen Familie gleichzeitig reinlegen. Überhaupt solltest Du Dich das erste mal behutsam in die HM reinlegen und dabei genau die Schrauben beobachten. Wenn richtig gemacht bewegt sich da nichts.

    Die Dübel sollten im Loch verschwunden sein, so dass Du sie bei Auszug überputzen kannst.

    Mit einem Schlagbohrer sind die Löcher schnell gebohrt.

    Das ist keine explizite Empfehlung o. Anleitung für Deinen speziellen Fall in Deiner Wohnung. Ich würde das so machen, kenne Deine Wand und die Umstände aber nicht.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es sich um sehr rutschiges Material handelt so wie Dyneema-Schnüre. Gegeneinander hält das überhaupt nicht, d.h. noch bevor Du Dich in die HM legst, hat sich der Baumgurt schon wieder geöffnet und verrutscht.

    Moin,

    kurzes Update zu dem Stopfsack. Das Kufa-Monster hat sich gut geschlagen bislang. War seither in sicherlich 30 Overnightern in Benutzung. Einziges Problem war bis jetzt nur der Transport. Dafür habe ich aktuell kleine Gurtösen genau auf die Säume genäht, d.h. dort wo der Stoff den Sack verschließt. Das ist der stabilste Punkt am Sack.

    Dazu habe ich mir bei Bauhaus Gurtband, 2 Klemmschnallen u. 1 Zurr-Schnalle besorgt. Jetzt kann man das riesige Teil problemlos transportieren.

    Ich habe wesentlich weniger Aufwand bei der Handhabung meines HM-Setups mit dem großen Sack.

    Schwarzwaldine Mal gucken wie die Ausleger sich während des Gehens zeigen. Ich wollte schon Einiges verstauen können, und ich brauche mein Arme nicht so sehr beim Gehen. Man kann die Arme auch auf der Tasche ablegen, und wahrscheinlich kann ich die Tasche auch an den Rucksack hängen, wenn ich den Bauch freihaben möchte.

    Auf dem Bild habe ich einen Fleecepulli und Regenpocho reingepackt, nur um zu zeigen wie groß der Stauraum ist. Auf der Wanderung will ich eigentlich nur Verpflegung damit transportieren, bzw. Dinge an die man schnell rankommen möchte. Ich könnte die Ausleger noch als schmale Fächer umnähen, um mehr Bewegungsfreiheit für die Arme zu erhalten.

    O.T. Ja, das ist Atlantic Ale. Ich liebe solche exotischen Hopfensorten, aber es ist alles andere als ein klassisches deutsches Bier. Mag wohl nicht jeder.

    Die 3FUL-Ponchos sind ideal. Genau sowas bräuchte ich noch. Danke für den Tipp.


    Mittagsfrost die 3 Flaschen Bier ließen sich ganz ok damit tragen. Das war natürlich nur ein Test um die Stabilität zu prüfen.

    Hallo,

    wir fahren in Kürze in den Schwarzwald für eine längere Wanderung (ca. 120 km Gesamtstrecke), natürlich mit HM. Auf der letzten Tour an der Mosel (ca. 50 km in 4 Tagen) habe ich natürlich viele Erfahrungen sammeln können, was das Wander-Setup angeht. 3 Dinge die mich das letzte Mal gestört haben:

    - Nach Ablegen des Rucksacks zügig an Dinge im Rucksack gelangen, wieder sauber verstauen u. Rucksack schnell wieder anlegen. Viel zu umständlich. Mein Packstück lag bei ca. 14 Kg.

    - Regenponcho während des Gehens schnell an und wieder ablegen. Das war eine Katastrophe, aber normale Regenkleidung ist wohl nicht viel besser. Kurze Schauern mit Platzregen sind sehr störend, weil man ständig umdisponieren muss und aus dem Tritt kommt.

    - Die kurzfristig erledigten Einkäufe in Supermärkten/Bäckereien irgendwie in den bereits minutiös gepackten Rucksack verstauen. Mammutaufgabe, vorallem mit Bierdosen.


    Aus o.g. Gründen habe ich ein übriggebliebenes langes Stück Ripstop kurzfristig zu einer ca. 83 x 30 cm langen Tasche vernäht, samt Reißverschluß, Tragegurt, Klemmschnalle und 2 Gurt-Ösen. Mir schwebt vor, während des Gehens damit viel erledigen zu können.

    Die Tasche, wenn nicht gebraucht lässt sich sehr klein zusammenpacken und verstauen. Theoretisch sollte sie mir helfen das Packen während des Gehens besser zu organisieren, so dass ich nicht immer den Rucksack ablegen und wieder aufsatteln muss. Es passt relativ viel rein, und der Ripstop-Nylon ist schön stabil.

    Für die Befestigung an den Rucksack-Schultergurten nehme ich 2 Continous Loops. Es schadet nicht 2 Stk dabei zu haben, je nach Hängeplatz bzw. Umstände.

    Mal sehen wie die Tasche sich im Schwarzwald schlägt. Kritik, Anregungen o. Verbessungsvorschläge sind immer willkommen.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass die Amis ihre Stoffe auch aus Fernost importieren. Das Konzept was Du jetzt planst ist im Hinblick auf den Deckungsbeitrag das beste was Du machen kannst.

    Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass die Top-Outdoorstoffe aus Mainland China kommen. Ich würde eher Taiwan tippen.

    Ich wünsche viel Erfolg und hoffe, dass wir bald gute Meterware bei Dir bestellen können. Vielleicht stößt Du bei Deiner Unternehmung in Fernost noch auf eine gute Outdoor-Kunstfaser, die dem Apex Konkurrenz machen könnte. Das fänd ich spannend weil Apex ist im Verhältnis zum R-Wert zu teuer und nicht jeder Einsteiger will gleich Daune.

    Danke für das Update.

    Die Realität sagte dann "nö". Da der Stoff leicht dehnbar ist, dehnt sich die innere Schicht natürlich, wenn ich drin liege, die äußere aber noch nicht und damit war die Iso platt. Nach drei Versuchen hatte ich die Außenhaut dann locker genug dran, dass die Iso gut anliegt aber nicht gequetscht wird. Ich kann jetzt sogar eine doppelte Schicht rein machen.

    Das Problem kenne ich und fand es am einfachsten wenn jemand in der HM liegt, dann Stoff außen anlegen und anzeichenen. Beim nähen kann man nochmal 1-2 cm Zugabe lassen d.h. parallel zur Linie nähen.

    In jedem Fall gut gelungen wenn Dir bei 4C° von unten warm war. :thumbup:

    Suchst Du nur eine einfache Matte ohne Underquilt etc. dann kannst Du eine längere Matte von Decathlon nehmen, und wenn Dir der Stoff nicht gefällt, dann bestellst Du später noch den o.g. von Extex und nähst Dir 2 Tunnelzüge rein. Dann hättest Du schon 2 Matten (Familie) und 1 Aufhängung, für kleines Geld. Wenn Du dann weiter einsteigst in das Thema kannst Du alles erweitern/verbessern.

    Ich schlafe in dem 70D Extex hervorragend. Hab mir eine Matte davon in 345cm genäht.

    Habe am Wochenende am Angelplatz 2 Tarps aufgebaut. Meins und das meines Freundes. Seines war mit 2 vertikalen Stangen ausgestattet

    Bis wir alles so aufgebaut hatten, dass der Regen kommen konnte, ist bestimmt eine gute Stunde vergangen. Wir wollten unter den beiden Tarps sitzen und grillen wenn der Regen losgeht. Hat schließlich auch geklappt, aber mir ist ein ähnlicher Gedanke gekommen wie Dir aktuell: Ich hätte am liebsten ein flexibles Gestänge oder Luftschläuche die das "Dach" ordentlich aufspannen, und man weniger auf Heringe angewiesen ist.

    Ich möchte am liebsten das Tarp auspacken, an die Bäume binden, noch einen Handgriff machen und dann sollte das Dach soweit stehen, dass es Regen abhält.

    Ob ein Gestänge das Tarp von oben oder von unten aufspannt ist glaube ich unwichtig. Wichtig ist nur, dass es schnell montierbar ist und ein kleines Packmaß hat. Wo ich unsicher bin ist, welche Variante sich bei Windböen besser schlägt.

    Diese klassischen Poles sind mir zu fummelig.

    Jeder hängt seine Matte an ganz unterschiedlichen Spots auf. Ich habe schon erfolgreiche Konstellationen genutzt, die wahrscheinlich niemand sehen, geschweige denn nutzen würde. Das macht auch den Reiz aus beim Hängen, d.h. die Spotsuche.

    Aus dem Vorstiegklettern kann man z.B. auch Klemmkeile und Klemmgeräte nutzen, wenn man am Spot nur Felsen hat, d.h. man kann auch ganz ohne Bäume hängen. Deshalb halte ich die Idee mit der Spotempfehlung für nicht sehr hilfreich.

    Hilfreich fände ich z.B. eine App die anzeigt wo es für die Durchreise oder den "HM-Urlaub" (Mopedtouren etc.) Campingplätze, Pensionen o. sonstige hängemattenfreundliche Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Für eine Gruppe Hänger reichen sanitäre Anlagen, Strom und ausreichend Bäume. Sollte die HM-Community weiter wachsen, wird man sich seitens der Campingplätze etc. bestimmt darauf einstellen und die Angebotspallette erweitern. Hier könnte eine App ein bereits bestehendes Problem lösen.

    Genau das Teil hatte ich am Freitag in der Hand und habe es gleich kaputt gemacht. Ein Freund hatte mir stolz sein neues Warbonnet-Setup gezeigt und diese neue Socke die man mit einem Reißverschluß verschließen kann. Ich wollte es ausprobieren und das kleine metallische Steckteil vom Reißverschluß hat sich bei mir direkt verabschiedet. Kann man mit einer Zange wieder anklemmen, aber naja. Ich fands schon etwas seltsam in Anbetracht der sehr stolzen Summe die er für das Setup aufgewendet hat. Kleine mechanische Komponenten sollten schon stabil sein.

    Moin,

    du könntest doch tagsüber die Hm zu einer Seite weghängen .......... dann hättest du ohne das Bett sogar mehr Platz 👍🙂

    Gruß von der Ostsee

    Genau, oder eine Seite aushängen, an die andere einhängen. Jetzt liegt alles zu Hälfte gefalten auf dem Boden. UQ greifen und samt Inhalt grob zusammenrollen, aushängen und alles in einen Schrank oder Truhe stopfen. So mache ich das. Dauert 1 Min. Für Abends nur merken o. markieren welcher Gurt an welche Seite eingehangen wird, und alles wieder ausrollen. Das ist schon mega praktisch, weil der ganze Raum frei wird.

    Birja ich denke es läuft darauf hinaus, dass man sich Strom und Ablage an die RL montiert für Zuhause. Da lässt sich bestimmt was machen. Eine größere Tasche mit stabilen Getränkehalter und Steckdose z.B.

    Ich bin auch rundherum eingemummelt. Der TQ schließt mit dem UQ ab, und wenn du aufs Klo musst, einfach TQ weglegen. Ist wie eine Decke die genau in die HM passt. Wenn Du es eng magst im Schlafsack und bis oben hin zu machst, dann ok. Für mich ist das nichts in der HM.

    Aber hin und wieder bin ich dann doch zu faul für das Gedöns mit Matte aufhängen, Strom hinlegen, Nachttisch dazu stellen, Schlafsack und mich rein manövrieren

    Kann ich total nachvollziehen. Zwischenzeitlich hatte ich das gelöst in dem ich die Matte 10cm über dem Fußboden aufgehangen hatte. Dann kann man alles auf dem Fußboden neben sich gut organisieren, ohne etwas umzuräumen. Trotzdem nutze ich die Matte zuhause nur noch zum Schlafen, d.h. wenn ich müde bin Licht aus, reinlegen und einschlafen. Dafür ist die HM ideal.

    Ich hab mir aus einfachen Schlafsäcken Top Quilts genäht, und das war der Gamechanger seit letztem Jahr. Schlafsack in HM funktioniert für mich überhaupt nicht. Jetzt lege ich mir nur die Schlaufe des TQ um den Hals, Füße bis in die Fußbox strecken, Schuiltern abdecken, sich kurz schrägonal positionieren und gemütlich einschlafen. Der TQ hat sich in den jetzt 60 Nächten nicht einmal verschoben o.Ä. Ist wirklich optimal.

    Vielen Dank nochmal für die vielen Tipps.

    Underquilt ist fertig (2m) und die erste Nacht war sehr warm. Allerdings noch drinnen bei offenem Fenster. Verstehe schon jetzt nicht mehr wie ich all die Jahre mit so einer kleinen Matte von Amazonas zurecht gekommen bin. Viel Platz auch für die normale Bettdecke. Es war fast zu warm. Vielleicht bekomme ich aus dem Rest noch einen Topquilt hin.

    Verstehe jetzt aber auch warum die meisten vor dem Steppen zurück schrecken.

    Ich versteh das auch nicht, wieso es noch Menschen gibt die in 290cm langen Matten schlafen. Habe auch ein paar Kollegen in meiner Wandergruppe die unbeirrt dabei bleiben.

    Wäre klasse wenn Du ein paar kurze Erklärungen (am besten mit Bildern natürlich) zu dem Steppen liefern könntest. Deine Bezugsquelle zu dem G-Lofz wäre auch sehr nützlich. Danke.

    Der UQ sieht gut aus und ich denke dass Du mit G-Loft auch eine bessere Wahl als Apex getroffen hast. Chapeau.

    Genau das ist der Cold Spot Boost bei NfT und das hat mir zuletzt auch .... den Arsch gerettet, als ich genauso wie du bei knapp an die Null grad und Vollmond das Tarp in der Snakeskin gelassen hab und Moskitonetz abgemacht für freien Blick. Noch nie mit einem so nassen Schlafsack aufgewacht ohne Regen. Aber Daune kann das ab, Wärmeverlust durch Feuchtigkeit wie der Mythos sagt kann ich bisher noch nicht bestätigen.

    Ein 40 x 50 cm 200er Stück müsste ich noch einbringen können.

    Ja, das sind diese klaren feuchten Nächte und wenn noch leichter Zug hinzukommt, dann kommt das Material schnell an seine Grenzen. Ich ziehe mir dann meine Wollmütze knapp über die Nase .

    Ich denke das Problem mit Daune ist auch, dass sie nur langsam komplett durchtrocknet und bei feuchter Luft noch schlechter. Sie darf halt nicht gammeln im Stopfsack.