Beiträge von Gironimo

    Moin,

    du könntest doch tagsüber die Hm zu einer Seite weghängen .......... dann hättest du ohne das Bett sogar mehr Platz 👍🙂

    Gruß von der Ostsee

    Genau, oder eine Seite aushängen, an die andere einhängen. Jetzt liegt alles zu Hälfte gefalten auf dem Boden. UQ greifen und samt Inhalt grob zusammenrollen, aushängen und alles in einen Schrank oder Truhe stopfen. So mache ich das. Dauert 1 Min. Für Abends nur merken o. markieren welcher Gurt an welche Seite eingehangen wird, und alles wieder ausrollen. Das ist schon mega praktisch, weil der ganze Raum frei wird.

    Birja ich denke es läuft darauf hinaus, dass man sich Strom und Ablage an die RL montiert für Zuhause. Da lässt sich bestimmt was machen. Eine größere Tasche mit stabilen Getränkehalter und Steckdose z.B.

    Ich bin auch rundherum eingemummelt. Der TQ schließt mit dem UQ ab, und wenn du aufs Klo musst, einfach TQ weglegen. Ist wie eine Decke die genau in die HM passt. Wenn Du es eng magst im Schlafsack und bis oben hin zu machst, dann ok. Für mich ist das nichts in der HM.

    Aber hin und wieder bin ich dann doch zu faul für das Gedöns mit Matte aufhängen, Strom hinlegen, Nachttisch dazu stellen, Schlafsack und mich rein manövrieren

    Kann ich total nachvollziehen. Zwischenzeitlich hatte ich das gelöst in dem ich die Matte 10cm über dem Fußboden aufgehangen hatte. Dann kann man alles auf dem Fußboden neben sich gut organisieren, ohne etwas umzuräumen. Trotzdem nutze ich die Matte zuhause nur noch zum Schlafen, d.h. wenn ich müde bin Licht aus, reinlegen und einschlafen. Dafür ist die HM ideal.

    Ich hab mir aus einfachen Schlafsäcken Top Quilts genäht, und das war der Gamechanger seit letztem Jahr. Schlafsack in HM funktioniert für mich überhaupt nicht. Jetzt lege ich mir nur die Schlaufe des TQ um den Hals, Füße bis in die Fußbox strecken, Schuiltern abdecken, sich kurz schrägonal positionieren und gemütlich einschlafen. Der TQ hat sich in den jetzt 60 Nächten nicht einmal verschoben o.Ä. Ist wirklich optimal.

    Vielen Dank nochmal für die vielen Tipps.

    Underquilt ist fertig (2m) und die erste Nacht war sehr warm. Allerdings noch drinnen bei offenem Fenster. Verstehe schon jetzt nicht mehr wie ich all die Jahre mit so einer kleinen Matte von Amazonas zurecht gekommen bin. Viel Platz auch für die normale Bettdecke. Es war fast zu warm. Vielleicht bekomme ich aus dem Rest noch einen Topquilt hin.

    Verstehe jetzt aber auch warum die meisten vor dem Steppen zurück schrecken.

    Ich versteh das auch nicht, wieso es noch Menschen gibt die in 290cm langen Matten schlafen. Habe auch ein paar Kollegen in meiner Wandergruppe die unbeirrt dabei bleiben.

    Wäre klasse wenn Du ein paar kurze Erklärungen (am besten mit Bildern natürlich) zu dem Steppen liefern könntest. Deine Bezugsquelle zu dem G-Lofz wäre auch sehr nützlich. Danke.

    Der UQ sieht gut aus und ich denke dass Du mit G-Loft auch eine bessere Wahl als Apex getroffen hast. Chapeau.

    Genau das ist der Cold Spot Boost bei NfT und das hat mir zuletzt auch .... den Arsch gerettet, als ich genauso wie du bei knapp an die Null grad und Vollmond das Tarp in der Snakeskin gelassen hab und Moskitonetz abgemacht für freien Blick. Noch nie mit einem so nassen Schlafsack aufgewacht ohne Regen. Aber Daune kann das ab, Wärmeverlust durch Feuchtigkeit wie der Mythos sagt kann ich bisher noch nicht bestätigen.

    Ein 40 x 50 cm 200er Stück müsste ich noch einbringen können.

    Ja, das sind diese klaren feuchten Nächte und wenn noch leichter Zug hinzukommt, dann kommt das Material schnell an seine Grenzen. Ich ziehe mir dann meine Wollmütze knapp über die Nase .

    Ich denke das Problem mit Daune ist auch, dass sie nur langsam komplett durchtrocknet und bei feuchter Luft noch schlechter. Sie darf halt nicht gammeln im Stopfsack.

    Ich musste gestern abend raus zum Fischen in der Hoffnung endlich die neue Saison gebührend einleuten zu können, so wie aktuell viele Angler fieberhaft darauf warten, dass es endlich losgeht. Es wurde einer meiner ärgsten HM-Overnighter überhaupt

    Angesagt war aufklärender Himmel ab 23.00 Uhr, dann fallende Temperaturen von 11C° bis auf 3C° bis Sonnenaufgang.

    Ich habe meine HM direkt am steilen Ufer aufbauen können, d.h. unmittelbar am Wasser. Auf Tarp und Moskitonetz habe ich verzichtet. Das hatte zur Folge, dass ich ab ca. 2.00 Uhr in einem feuchten Kältestrom hing. Mein Hintern wollte sich nicht aufwärmen. Füße u. Oberkörper wurden nach 30 min ok warm. Letzter Ausweg war ein mitgeführtes faltbares Iso-Kissen, was ich mir direkt unters Gesäß gelegt habe. Bevor mein Hintern warm wurde bin ich schon eingeschlafen, und morgens relativ warm aufgewacht.

    Hätte ich das Teil nicht dabei gehabt, hätte ich mitten in der Nacht abgebrochen. Extrem unangenehm die feuchte Kälte. Alles feucht und eiskalt Ich werde wohl den Gesäßbereich mit Apex verstärken, damit das nicht nochmal passiert.

    Hallo,

    seit knapp 45 Nächten schlafe ich nun konsequent in meiner HM. Ich wollte über einen längeren Zeitraum testen wie sich eine HM dauerhaft auf meinen Schlaf auswirkt und ob sie als echter Bettersatz taugt. Ich will hier einerseits nichts schönreden und möglichst objektiv bleiben und andererseits auch meine sehr subjektive Wahrnehmung schildern.

    Bislang ist mir Folgendes aufgefallen:

    Vorteile gegenüber Bett:

    • Rückenmuskulatur wird geschmeidiger, Gelenke fühlen sich erholter an
    • subjektiv erholsamere Tiefschlafphase pro Zeiteinheit
    • HM lässt sich schnell abbauen um Platz zu schaffen und ist damit deutlich praktischer als z.B. ein 200 x 140er Bett.


    Nachteile gegenüber Bett:

    • Ein u. Ausstieg, Quilt zurechtrücken und die Prüfung der Einstellungen ist aufwändiger als beim Bett Das kann Einem nachts die Nerven rauben
    • Eingewöhnungsphase notwendig
    • Weniger Bewegungsfreiheit kann in unruhigen Nächten stören
    • Temperaturregulierung schwieriger als im Bett
    • Ein Bett ist besser um spontan eine Pause zu machen um die Beine hochzulegen


    Insgesamt bin ich jetzt noch überzeugter vom Hängemattenschlaf, weil mir erneut und mehr bewusst geworden ist wie lohnenswert eine Eingewöhnung in das Hängen ist. Mein Eindruck ist, dass wir als Europäer unser Leben lang auf "statischen" Matratzen geschlafen haben, die nicht im Entferntesten etwas mit einem durch unser Körpergewicht aufgespannten Stoff zu tun haben, was uns allgemein die "Einlassung" auf eine HM erschwert. Zumindest ist das für mich nicht so leicht. Es sind 2 völlig verschiedene Welten der "Lagerung" des Körpers während der so notwendigen Tiefschlafphase. Die unterschiedliche Lagerung würde ich als "statisch" (Matratze), und "dynamisch" (HM) beschreiben.

    Bei einer Matratze ist es so, dass man schnell ein Gefühl für die Körperlage, die damit verbundenen Druckpunkte sowie die Atmungsregulierung bekommt, da die Matratze uns unmittelbar Rückmeldungen gibt, bis wohin die Lage komfortabel ist und wann es Zeit wird seine Lage zu ändern . In einer HM wirkt sich jede kleinste Änderung der Lage sofort, d.h. dynamisch auf den ganzen Körper aus. Der feste Stoff arbeitet wie eine Art Waage, die jede Bewegung ganzheitlich ausbalanciert. Selbst die Atmung ändert die Lagerung des Körpers stärker, als es bei einer Matratze der Fall ist. Das fiel mir allerdings erst auf, nachdem ich mich immer tiefer auf das Hängen einlassen konnte. Ich vermute, dass die Vorstellung darüber, dass das Material reißen und man auf den Boden fallen könnte unterbewusst eine Restangst erzeugt, die Einen davon abhält sich vollständig zu entspannen. Je mehr Nächte man allerdings hintereinander in der HM schläft, desto mehr Vertrauen stellt sich in das Material ein, so dass der Erholungsfaktor nach und nach immer größer wird. Das ist mir nach ca. 25 Nächten spürbar aufgefallen.

    Wo die HM für mich fundamental gegenüber Matratzen punkten kann, ist das "Ausreizen" der Körperlage. Bis vor ca. 1 Woche konnte ich in meiner HM NICHT seitlich schlafen. Seltsamerweise gelingt mir das jetzt sehr gut. Probiert man anfangs eine seitliche oder allgemein ungewohnte Lage aus, so ist die damit verbundene Dehnung der Lendenwirbel, des Hüftgelenks usw. zu stark, und fühlt sich ähnlich wie eine anstregende Yogaübung an. Je öfter ich mich an die Dehnung herantaste, desto angenehmer wird die Lage. Im Umkehrschluß werden Gelenke, grob gesagt, besser geschmiert, in Bereichen in die normalerweise keine tiefenentspannte Dehnung gelangt. Das ist besonders erholsam.

    Aktuell hat sich die Temperaturregulierung als die wichtigste Aufgabe für mich beim täglichen Hängen herausgestellt. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass ich vollständig in Synthetik schlafe. Generell schlafe ich in der HM schnell ein, und sobald das Einschlafen nicht zeitnah gelingt, weiß ich sofort, dass die Temperatur nicht richtig eingestellt ist. Ich ziehe dann entweder meine lange Unterwäsche an oder aus, und schlafe danach sofort ein. Über die letzten Wochen war es nachts, am offenen Fenster und 0C° Außentemperatur, zum Teil recht kühl im Raum, aber die Synthetik hat sich dabei tapfer geschlagen. Bislang komme ich mit meinem "low-budget-Setup" sehr gut zurecht.

    Für das hier oft zitierte "Chillen" in der HM habe ich bislang noch keine große Begeisterung empfunden. Ich liege gerne auf dem Bett oder dem Sofa und schaue in meinen Laptop, In der HM geht das auch, aber es wird etwas zu eng und man kann nicht blitzschnell aufstehen um an die Tür zu gehen, oder sein klingelndes Handy zu suchen.

    Mein Fazit:

    Hängematten sind definitiv als Bettersatz tauglich, und in gewissen Bereichen sogar besser als das traditionelle Bett. Hängematten brauchen eine Eingewöhnung und können in der Anwendung umständlich werden, je nach Länge des Geduldsfadens des Nutzers. Für Leute die gerne etwas Neues ausprobieren und Wert auf erholsamen Schlaf legen, bergen Hängematten als Bettersatz allerdings ein nicht zu unterschätzendes Suchtpotenzial.

    Du kannst den UQ so konzipieren, dass er sich lockern lässt.

    Ich würde zunächst die Steppnähte samt Füllung mit einem günstigen Stoff testen, bevor Du mit dem richtigen Shell-Stoff loslegst. Dadurch erhälst Du wichtiges Vorwissen, für Dein G-Loft Projekt.

    Mein UQ geht nur knapp über den Nacken und ca. 3cm über die Fersen. Mir reicht das. Mehr Wärme gibt es nur wenn du mehr G-Loft vernähst.

    Die spürbare Wärmerückstrahlung entsteht nur genau da wo Dein Körper direkt an der Isolierung anliegt. Wichtiger als die Länge ist eher die Breite. Die kann man üppig über die Schultern nähen, oder eben schmaler um Packmaß einzusparen.

    Würde ich mir nochmal ein UQ nähen, würde ich die gleiche Breite nehmen von ca. 140cm an den Schultern, aber ich würde einen Streifen von ca. 40cm doppeltes Apex, mittig an der Wirbelsäule bis zu Ferse einnähen. Bringt das Packmaß auch hoch, aber hält sich noch in einem erträglichen Rahmen. Das steigert den Komfort.

    Ich arbeite heute IN meiner HM, an meiner Hängematten-Bettersatz-Langzeitstudie. Dafür muss ich zunächst einige Wochen konsequent in der HM schlafen. Nach Abschluß folgt noch ein Beitrag mit meinen Ergebnissen.

    Der Fußboden hat sich bereits fest als praktische Abstell-Lösung etabliert. Man kann ein kaltes Bier genießen und gleichzeitig mit dem Laptop arbeiten, ohne dass etwas zu Bruch geht. Die HM muss nur niedrig hängen und alles bleibt griffbereit. Gegenüber Waldböden bietet ein richtiger Fußboden, aufgrund seiner Beschaffenheit, deutlich mehr Gestaltungsspielraum beim Hängen. Es entstehen ungeahnte Synergien.

    Ich würde mir die Hersteller anschauen die Dich besser beliefern können, hier in Europa, z.B. Lesovik, Khibu, Onewind, Needfortrees und Thehammockproject. After-Sales-Service ist nicht unwichtig.

    Möchtest Du eine Gathered End Matte haben, dann würde ich mich zunächst auf die Länge u. Breite festlegen, und als 2. Schritt gleich einen Underquilt mitbestellen.

    So kannst Du gleich loslegen., Ein Tarp ist schnell besorgt,d.h. zur Not ein Günstiges bei Amazon o. Decathlon.

    Und man kann neue Setups/Einstellungen/Knoten/Aufhängungen etc in Ruhe ausprobieren und unter gleichen Bedingungen vergleichen

    Ja, absolut. Deshalb bin ich am integrierten Moskitonetz gescheitert beim ersten Nähversuch. Richtig Anzeichnen geht nur, wenn die HM normal hängt, samt Hänger. Kann man nur jedem empfehlen, der an seinem Setup bastelt.

    Hab 2 Haken in die Wände vom Werkraum (Keller) gedübelt und zusätzlich mit Epoxid-Mörtel gesichert.

    Schon 2 Nächte in der HM verbracht und natürlich super geschlafen.

    Ich sehe große Vorteile zuhause eine HM zu installieren. Man kann uninteressante Räume schnell zu Schlafplätzen umfunktionieren, ohne etwas umräumen zu müssen. Hängt man die HM am nächsten Morgen wieder aus, ist der Raum sofort wieder voll nutzbar. "Bett machen" entfällt.

    Hallo Tenton,

    hier findest du den Beitrag zum DIY-UQ ffür die große Mexi 5.

    Wenn Du so überzeugt bist, dass Du komplett auf HM umsteigst, dann lohnt es sich eine dicke Daunendecke zu besorgen und damit einen UQ zu nähen.

    Viele verschiedene Optionen wurden hier schon ausprobiert und letztlich ist ein warmer UQ das wichtigste Zubehör um gut zu schlafen.