Tarp Wasserabweisend Imprägnieren?

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  • Wobei es interessant wäre zu wissen, was die Produktion eines neuen Tarps für die Umwelt im Vergleich bedeuten würde. Ist nicht provokant gemeint, sollte man halt nicht ausser acht lassen wenn man neues Zeug anschafft statt altes zu optimieren oder in Rente zu schicken.

    Da bin ich ganz bei dir. Deshalb meinte ich ja auch, er könnte vielleicht sein altes Tarp verkaufen, sodass es jemand anderes weiter nutzen kann, bevor er sich etwas Neues zulegt. Das scheint aber nicht in Frage zu kommen.

    PS: Ich habe mir unter anderem auch aus diesem Grund seit vielen Jahren keine neuen Outdoor-Produkte mehr gekauft. Natürlich gibt es immer etwas, das noch besser ist, aber im Grunde habe ich alles, was ich brauche. :)

  • Angeblich soll das bei Silpoly besser sein, aber ich hatte noch keine Gelegenheit das zu testen.

    Ich habe da auch nicht wirklich viel Erfahrung. Allerdings habe ich mein Silpoly-Tarp kürzlich nach einer regenreichen Nacht eingepackt, nachdem ich das Wasser auch so gut wie möglich abgeschüttelt hatte (so wie du es oben beschreibst). Ein Beobachter war erstaunt, wie "trocken" das Tarp nach dem Schütteln war.

  • Bin mir auch nicht sicher, ob deine - wie ich jetzt nachgeschlagen habe :rolleyes: - PU Beschichtung da schlechter abschneidet als silikonisierte Materialien. Aber dann ist das vorgeschlagene silikonisieren natürlich Quatsch.

    Aber selbst zwischen silpoly und silnylon gibt es schon Unterschiede. Es gab kürzlich einen Test mit ausschütteln, da schnitt silpoly am besten und für alle wohl überraschend dcf am schlechtesten ab Hammock Fairy .

    PU war auf Grund der nicht Minderwertigkeit und nicht Gebräuchlichkeit im myog Bereich aber erst gar nicht mit im Rennen.

    Nur ein Tarp...
    www.ultraleicht-trekking.com

    Kann beim trockenwischen aber auch schon wieder ganz anders aussehen...:S

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (10. Oktober 2024 um 14:41)

  • Hab vorhin beim Abbauen nem Lappen eine Chance gegeben aber recht schnell aufgegeben da es aus den Bäumen immer wieder runter gepladdert hat.

    Wir stecken im Nebel und er hat die Blätter dauern mit frischem Wasser beladen das dann bei jedem Windhauch runter geprasselt ist

    Blieb also nur wieder nass einpacken.....

    Ich schau mir in den nächsten Tagen mal genauer an was die Industrie da an Lösungen zu bieten hat und welche Schadstoffe dafür verwendet werden oder auch nicht. Vielleicht findet sich ja was das nicht gleich bei erster Verwendung einen halben Ozean abtötet

    Don't Panic

  • Mal ehrlich: Wie relevant ist es in der Praxis, wenn das Tarp nicht direkt nach dem Regen trocken ist? Bevor man sich da verrückt macht, würde ich erst einmal abschätzen, wie oft der Nachteil überhaupt ins Gewicht fällt.
    Wenn ich den kanadischen Regenwald durchqueren würde, wäre das Wasser wahrscheinlich schon nervig — aber als Schönwettercamper will ich von vorn herein eigentlich gar nicht, dass mein Urlaub von Niederschlägen geprägt ist...

  • Mal ehrlich: Wie relevant ist es in der Praxis, wenn das Tarp nicht direkt nach dem Regen trocken ist? Bevor man sich da verrückt macht, würde ich erst einmal abschätzen, wie oft der Nachteil überhaupt ins Gewicht fällt.
    Wenn ich den kanadischen Regenwald durchqueren würde, wäre das Wasser wahrscheinlich schon nervig — aber als Schönwettercamper will ich von vorn herein eigentlich gar nicht, dass mein Urlaub von Niederschlägen geprägt ist...

    Mich nervt das schon, weil ich Zuhause das Teil dann nochmal auspacken, trocknen u. wieder wegpacken muss. Ich achte da jedes mal drauf, dass ich es direkt trocken abbaue.

  • Mich nervt das schon, weil ich Zuhause das Teil dann nochmal auspacken, trocknen u. wieder wegpacken muss. Ich achte da jedes mal drauf, dass ich es direkt trocken abbaue.

    Mit Norddeutschland lebe ich wohl in der falschen Klimazone - das klappt hier eher selten 😁

    "Ist es dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass du möglicherweise falsch liegst?" Snoopy/Charles M. Schulz

  • Ich kenne das Problem und habe selber bei unterschiedlichen Tarps schon unterschiedliches Verhalten feststellen können. Es gibt einfach Stoffe, da klebt das Wasser förmlich dran. Eine Lösung habe ich leider nicht.

    Ich habe zum Glück ein Helikon-Tex SuperTarp mit der extra Tasche für nasse Tarps, da packe ich im Zweifel mein DD rein und hänge es einfach aussen an den Rucksack.

    Und ich weiß, dass hilft dir jetzt nicht, aber ich wollte zumindest mitteilen, dass ich dein Leid teile. ;)

  • Mal ehrlich: Wie relevant ist es in der Praxis, wenn das Tarp nicht direkt nach dem Regen trocken ist? Bevor man sich da verrückt macht, würde ich erst einmal abschätzen, wie oft der Nachteil überhaupt ins Gewicht fällt.
    Wenn ich den kanadischen Regenwald durchqueren würde, wäre das Wasser wahrscheinlich schon nervig — aber als Schönwettercamper will ich von vorn herein eigentlich gar nicht, dass mein Urlaub von Niederschlägen geprägt ist...

    Also ich kann ja schon vieles beeinflussen wenn ich auf Tour gehe aber mit dem Wetter hab ich einen ech harten Gegner.

    Trotz ordentlich vorgetragenen Sonnentanz passiert es mir immer wieder mal das mich der Regen unterwegs erwischt.

    Wenns eh der letzte Tag ist und es direkt nach Hause geht ist mir das auch ziemlich Schnuppe. Aber wenn ich noch ein paar Tage vor mir habe nerft halt jedes Teil das nass ist weil es meisten auch in den nächsten Tagen nicht so leicht weider trocken zu kriegen ist..... so wie jetzt gerade da trocknet im Wald erst mal nix

    Also zumindest mich betrifft das sehr wohl in der Praxis 😉

    Don't Panic

  • Moin zusammen,

    das von mir u.a. verwendete Fibertec Tent Guard Eco ist z.B. PFC frei. Der Vorgänger Wetguard war es nicht. Besprühen sollte man sein Tarp sowieso nur draußen bei windstillen Bedingungen. Einmal getrocknet haftet das Zeug fest am Stoff und wird nicht durch Ausdünstungen o.ä. vom Körper aufgenommen.

    Bei einem Spaziergang durch z.B. Hamburg, Stuttgart oder Köln nimmt man wahrscheinlich mehr Schadstoffe auf als beim besprühen eines Tarp mit den heutigen Möglichkeiten?!

    Das Tarp wird von außen mit dem Imprägniermittel behandelt und es hat keinen Einfluss auf die PU Beschichtung auf der Innenseite.

    Großer Vorteil eines (gut) imprägniertem Tarp ist halt, dass man das Wasser einfach vom Tarp schütteln kann und der Außenstoff selbst kein Wasser mehr aufnimmt.

    Viele PU Stoffe sind von Haus aus schon imprägniert und die Imprägnierung muss von Zeit zu Zeit auf kleiner Stufe im Wäschetrockner wieder „aktiviert“ werden. Nach der Wäschetrockner Behandlung perlt das Wasser meist wieder gut ab. Kommt aber auch darauf an, welche Imprägnierung vom Hersteller verwendet wurde………

    Bei Silikon beschichteten Stoffen macht man eine Wäschetrockner Behandlung natürlich nicht………weil die sind auch nicht zusätzlich wasserabweisend imprägniert.

    Gruß aus dem Schwabenländle

  • Das klingt so, als ob du dein Tarp mit magischen Eigenschaften ausstatten möchtest.

    Hab vorhin beim Abbauen nem Lappen eine Chance gegeben aber recht schnell aufgegeben da es aus den Bäumen immer wieder runter gepladdert hat.

    Wir stecken im Nebel und er hat die Blätter dauern mit frischem Wasser beladen das dann bei jedem Windhauch runter geprasselt ist

    Blieb also nur wieder nass einpacken.....

    Bei anhaltendem Regen - egal ob direkt oder sekundär von den Bäumen - wird keine mir bekannte Imprägnierung dafür sorgen, dass dein Tarp trocken bleibt.

    Mich nervt das schon, weil ich Zuhause das Teil dann nochmal auspacken, trocknen u. wieder wegpacken muss. Ich achte da jedes mal drauf, dass ich es direkt trocken abbaue.

    Es gibt kein Tarp, dass man bei Regen oder sehr hoher Luftfeuchtigkeit einpacken kann, und nicht später nochmal zum trocknen aufhängen muss, bevor man es bis zum nächsten Ausflug wegräumt.

    Aber wenn ich noch ein paar Tage vor mir habe nerft halt jedes Teil das nass ist weil es meisten auch in den nächsten Tagen nicht so leicht weider trocken zu kriegen ist..... so wie jetzt gerade da trocknet im Wald erst mal nix

    Ich wage zu behaupten: das geht uns allen genauso! Und egal was du auf dein Tarp aufsprühst wird es so bleiben. Ein Tarp bei Regen oder direkt nach dem Regen einfach ausschütteln und knochentrocken einpacken - wenn du es schaffst dein Tarp so zu modifizieren kannst du ein Patent anmelden und viel Geld verdienen. Das einzige, was du realistischerweise verbessern kannst, ist die Wassermenge die dem Tarp anhaftet zu reduzieren.

  • Ich danke hiermit allen die hier mit Rat und Tipps versucht haben mein Problem zu addressieren.

    Ich werde die gemachten Vorschläge evaluieren, die Bedenken berücksichtigen, meine Erwartung genauer formulieren und eine kleine Markforschung betreiben. Mit den gewonnen Erkenntnissen werd ich dann, falls sinnvoll, Experimente starten und deren Ergebnisse hier berichten.

    Don't Panic

  • Du bist doch jetzt eh komplett ruhelos, bis Du für Dich das Optimum erarbeitet hast :D Viel Spaß bei Jugend forscht!

    Auch wenn das Tarp keine Membran hat, ist folgendes Video vielleicht etwas hilfreich/informativ:

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  • Streusel hast du diesen Beitrag gelesen ? RE: Tarp Wasserabweisend Imprägnieren?

    In der tat hatte ich den Thread von vorna an mitgelesen, dieses Viedeo aber nicht sofort anschauen können und daher nicht in den Erinnerungen abgelegt. Und als ich das gestern abend zufällig auf YouTube sah, kam mir dieser Faden in den Sinn und ich habe es angehängt, ohne den Thread nochmal von ganz vorne an durchzuforsten. Sorry, mea culpa! Sollen wir die letzten 3 Beiträge einfach löschen?

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