Beiträge von Tino

    Irgendwie werden wahrscheinlich schon viele was von dem Event gehört haben, und soweit ich weiß war zumindest OutdoorBuddy auch mal da(?).
    Es ist zwar keine reine Hängematten-Veranstaltung (wie die Teilnahme von TTM da einzuordnen ist, überlasse ich dem Betrachter :saint:), aber unzweifelhaft gehört sie in den erweiterten Dunstkreis des Draußenschläfer-Kosmos.

    Ich frage mich aber, wo genau die Zielgruppe zu verorten ist: Ein überzeugter Veganer, der am Sonnenaufgang mit seinem tibetanischen Meditationsgong das Lager für eine gemeinsame Yoga-Session weckt, wird mutmaßlich auf wenig Gegenliebe stoßen, aber von dem bis zum hackebreiten Waffennarren, der am Lagerfeuer über die Grünen schimpft, existieren ja viele Abstufungen.

    Ich würde mich daher freuen, mal ein paar authentische Einschätzungen zu hören und hoffe, das Forum ist dafür zivilisiert genug. Als Hilfestellung für konstruktiven Diskurs möchte ich anregen, nicht über das Jamboree (oder seinen Organisator...) an sich zu urteilen, sondern darüber zu schreiben, wer sich dort als Teilnehmer wohlfühlen könnte (und eben auch wer nicht).

    Der beste Indikator dafür, dass es Tieren gut geht, ist wenn sie sich gut vermehren.

    Das ist schlicht und ergreifend falsch — oder glaubt irgendjemand, den Hühnern in der Legebatterie geht es gut? Rein wissenschaftlich gesehen ist auch der Mensch ein Tier...

    Die Ruhe der Wildtiere ist kein Grund, das heimatliche Wohnzimmer nicht mehr zu verlassen, aber es steht uns imo gut zu Gesicht, sich in der "Natur" wie ein Gast zu benehmen: Keinen Müll hinterlassen, kein unnötiger Lärm, und generell Rücksicht.
    Hunde sind da allerdings weniger schlimm als viele Menschen, und angeleint imo absolut vertretbar (meistens).

    So, Ort gefunden — warum will die blöde DB mich dafür über Hannover fahren lassen? 🫣

    Da muss ich ernsthaft überlegen, ob sich drei Stunden Anreise plus Verspätungen wirklich lohnen... was kann man denn in etwa erwarten (abgesehen von dem ganzen Essen 😉)?

    Spleißwerkzeug würde wahrscheinlich noch in den Rucksack passen, um mal ein Beispiel für passende Beschäftigung zu haben.

    Da war wahrscheinlich jemand anderes schneller ;-).

    Könnte man den ersten Post mal ein bisschen editieren, so dass die wesentlichen Eckdaten (zumindest grobe Angaben zum Ort und angedachten Programm) direkt sichtbar sind? Ich muss tatsächlich noch gezielt Suchen, um den Treffpunkt herauszufinden 🙈

    Am Hund kann ich seit ein paar Wochen kleine Zecken tot aus dem Fell bürsten – die Parasiten-Pille wirkt zuverlässig.


    Unterm Strich finde ich die Schlinge am besten: Funktioniert für verschieden große Zecken, greift sicher, wenig Verletzungsgefahr (kann extrem beruhigend sein, wenn ein Haustier eine Zecke am Auge hat).

    Für eine Kreuzung von einem Billigkugelschreiber mit einem Stücken Angelschnur viel zu teuer, aber ich habe noch keine kaputt gekriegt.

    Das Märchen stirbt auch nie aus || Es gibt keinerlei Wirknachweis. Same für Kokosöl, Eigenurin oder Kopfstand. Haben wir hier meine ich auch bereits (mehrfach?) abgehandelt. Bitte Vorsicht mit Pseudofakten hier - die Konsequenz, wenn's in die Hose geht, kann gravierend sein!

    Lassen wir die Kirche doch mal im Dorf - oder untermauern steile Thesen zumindest, statt selbst Pseudofakten zu verbreiten.

    Zunächst einmal habe ich keine Produktempfehlung gegeben, sondern nur die Frage beantwortet, ob man den Zeckenschutz durch die eigene Ernährung verbessern kann.

    Ich kenne die LD50 von Schwarzkümmelöl nicht, aber soweit ich sehen kann herrscht Einigkeit, dass (für Menschen) keine besondere Giftigkeit gegeben ist. Die schlimmste Konsequenz wäre also, dass man einige gesunde Inhaltsstoffe aufgenommen hat (ohne Wirkung auf Zecken).

    Für den anderen Aspekt zitiere ich einfach mal die "Konkurrenz" (https://www.antibrumm.ch/zecken/hausmittel-gegen-zecken/#schwarzkümmelöl):

    Zitat

    Schwarzkümmelöl gilt als pflegend für die Haut und förderlich für die Gesundheit. Noch dazu soll Schwarzkümmelöl gegen Zecken helfen. Erfahrungsberichten von Hundebesitzern zufolge kann das Öl, unter das Futter gemischt, den Zeckenbefall der Tiere reduzieren. Menschen wird empfohlen, sich damit die Haut einzureiben. Studien, die die Wirksamkeit beweisen, fehlen bisher. Vermutlich kann Schwarzkümmelöl Zecken also nicht vollständig fernhalten.

    Zunächst einmal gibt es offensichtlich keine Belege dafür, dass Schwarzkümmel unwirksam ist - dafür aber https://www.br.de/radio/bayern1/schwarzkuemmeloel-104.html.

    Grundsätzlich haben Abwehrmittel auch immer eine psychologische Wirkung - und wenn türkisches Fladenbrot jemanden hilft, seine Zeckenparanoia zu überwinden, wäre das auch schon ein positiver Effekt.

    Entscheidend ist nur, dass man eine halbwegs richtige Risikoabwägung durchführt:

    Beim Zelten in Brandenburg reicht das sprichwörtliche Schlangenöl zum Schutz vor Reptilien, in Australien eher nicht.

    Oder übertragen auf die Zecke: Wenn eine reale Gefahr durch Krankheiten besteht, sollte man ernsthaft über heftige Mittel nachdenken; wenn das nicht der Fall ist, und man sich eigentlich nur vor Krabbeltieren ekelt, dann kann man Experimente mit Hausmitteln machen.

    Meint ihr da kann man, neben Abwehrspray, durch das "richtige" Duschzeug, vielleicht auch Ernährung vorbeugen?

    Prinzipiell funktioniert das mit der "zeckenfeindlichen" Ernährung:
    Es gibt Tabletten gegen Flöhe, Milben und Zecken — die sind aber afaik nicht für Menschen zugelassen.
    Schwarzkümmelöl wirkt auch abschreckend, aber wahrscheinlich nicht so zuverlässig wie die chemische Keule.

    Asbest hat auch ein paar echt tolle Eigenschaften, und die Nebenwirkungen hat man ein bisschen später entdeckt.

    Selbst Sonnencreme ist nicht ganz unbedenklich, aber wahrscheinlich besser als ein Sonnenbrand. Am Ende ist es immer eine Abwägung, daher beschränke ich meine direkten Schutzmaßnahmen auf Lavendel, Kokosöl und eine Zeckenschlinge. In einem Risikogebiet würde ich allerdings entsprechend aufrüsten.

    Permethrin ist aber nur für Kleidung gedacht

    Keine Ahnung, wofür es gedacht ist — aber die meisten Haustiere brauchen keine Kleidung, und es gibt auch Permethrin-haltige Cremes und Lösungen für die Anwendung am Menschen.
    Ob der Wirkstoff sich beim Trocknen dauerhaft verändert weiß ich nicht, daher würde Katzen grundsätzlich davon fern halten.
    Hier https://www.grube.de/magazin/kaufbe…tenschutzmittel wird auch noch eine andere Chemikalie zur Behandlung von Stoffen empfohlen.

    Wahrscheinlich schreiben ein paar andere in diesem Moment auch schon 😆:
    Luftmatratze ist bei normalen Hängematten bestenfalls eine Notlösung.
    Ich würde einfach irgendeine billige Hängematte kaufen und damit (an einem warmen Tag) testen, ob das Schlafen grundsätzlich funktioniert. Ich glaube zwar, dass praktisch jeder hängemattenkompatibel ist, aber nicht jeder hat die Geduld, sich wirklich umzustellen.

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    Eventuell lässt sich die alte Hardware sogar entsprechend aufrüsten — falls man tatsächlich das Bedürfnis hat.