Posts by hangloose

    Why not!
    Wird ja immer wieder wärmstens empfohlen die Ecke, die ich viel zu wenig kenne.
    Vielleicht lässt sich das ja mit einer kleinen Tour verbinden auf An- und/oder Abreise.
    So stationär wird mir ja immer schnell langweilig :S

    Zeitlich bei mir ab der zweiten Augusthälfte wieder.

    Hast DU es schon mal ausprobiert?

    Bisher nur behelfsmäßig, war ok so weit ich mich entsinne.
    Meist komme ich allerdings mit Poncho oder Schirm klar und habe weig Probleme damit, wenn die meist eh nackten Beinreste, die noch aus dem Poncho luken feucht werden...

    die genialste UL-Idee

    :D Warum wusste ich schon beim Schreiben, dass sowas in der Richtung kommt?
    Wenn schon, den schon - das Groundsheet wird zum worn item - raus aus dem Baseweight - 40g gespart! :evil:
    Und um mit Polycro (<50g) dann auch nur annähernd in die Nähe von etwa Tyvek (~200g) zu kommen, müsste man bei einem Gewicht von 2,3g/1ct und 16,25mm Durchmesser schon den kompletten Saum mit Centstücken umrunden ;)

    Nimmt man schwereres, ist halt die Frage, ab wann der Multiuse Gedanke nutzlos wird.
    Als Referenz: Polycro <50g, leichte Regenhose 70-80g, da ist nicht viel Luft für schwereres Groundsheet/Regenrock im Multiuse.


    btw. Tyvek, was ja oft als Alternative genannt wird, ist vor allem unter punktueller Druckbelastung - was das Anliegen des TO ist - alles andere als Wasserundurchlässig, würde ich also eher sein lassen. Hab nie verstanden, weshalb sich das solcher Beliebtheit als Groundsheet erfreut.

    wie man überhaupt darauf kommen kann seinen Regenrock/Poncho als Fußmatte zu benutzen.?!

    Ja gut, mit der Parole 'was wäre wenn' fürchten sich auch die Gallier davor, wenn ihnen mal der Himmel auf den Kopf fällt...
    Aber das hatten wir ja schon bei Minimalschuhen. Die rein praxisferne Panik aus dem Armchair, dass die ja sofort auseinanderfallen trifft auf vierstellige Kilometerleistung/Paar und Gletscherbesteigungen...
    Ich überlege gerade, an welcher Stelle sich ein geradezu gigantisches großes Loch befinden müsste, und in welchem 90-Grad-Artigen Winkel es dermaßen aus Kübeln schütten müsste, damit es an einem aalglatten Stück Plastik, unterhalb einer Regenjacke/Poncho/Schirm und mit lediglich vertikaler Angriffsfläche dazu führt, dass meine Beine, die nicht mal am Material anliegen auch nur ein kleinstes Tröpfchen abbekommen. Kurzum: Halte ich für völlig abwegig.
    Vom kleinen Streifen Tape - oder im Falle von Polycro ohnehin mehrlagiger Wicklung erst gar nicht zu sprechen. Ein Problem, dass in der Praxis schlicht nicht existent ist.

    Und so ein Loch muss man da auch erst mal rein bekommen!
    Ich schlafe zwar kaum noch am Boden, aber mein GG Polycro hat sicher eine dreistellige Anzahl Nächte auf dem Buckel, ist ich würde mal tippen 6-8 Jahre alt und hat nicht ein Loch. Also anscheinend eder Materialermüdung, noch Durchstiche.
    Ich habe sogar einmal am Morgen beim Aufstehen erst bemerkt, dass ich mit Polycro und Luftmatte auf Stacheldraht genächtigt hatte, der schon halb im Boden versunken war und im Dunkeln beim Aufbau nicht zu sehen war. Auch hier - ohne Spuren.
    Ich werde nach dem HRP berichten, dann werden es gezwungener Maßen noch mal einige Nächte mehr geworden sein.

    Zu leicht und dünn

    dünn ist wahrscheinlich egal, bei leicht habe ich das öfter schon gehört, wobei das wohl auch an der Wicklung liegen muss, denn wieder andere schwören drauf.
    Hab auch schon gesehen, das jemand ein paar Centstücke mit Klebeband am Saum unten angebracht hat, was angeblich geholgen hat.

    Polycro wäre die leichteste Option. Gibt Unterschiede in der Haltbarkeit. Das Gossamer Gear hält bei mir schon ewig.
    Unter der Hängematte ist das Groundsheet ja nicht belastet wie wenn man drauf liegt - wahrscheinlich müsstest Du es entweder beschweren oder die Ecken mit Tape verstärken und Ösen oder Loops vernähen zum fest staken im Boden. Hab sogar mal ein Tarp draus gemacht mit Loops, hat lange gehalten und ist nicht daran kaputt gegangen.
    Regenrock daraus dann eher wie ein Saunahandtuch um den Wanst wickeln - und mit einer Kordel fest machen.
    So sehr ich das Ansinnen eines kleinen, sauberen, sicheren Vorgärtchens verstehen kann, wäre es mir im Tradeoff die daraus resultierende steigende Komplexität, vor allem, wenn Befestigung nötig wird - mehr Zeug, mehr Aufbau etc. dann in der Praxis nicht wert und mir reichen da dann doch meist die Schuhe - und sei es nur drauf stehend, um diese Rolle zu übernehmen.

    Herrlich, wie hier munter am laufenden Band andere vom Beckenrand in's kalte audiophile Nass geschubst werden :D


    Wie sagte dieser viel zu früh verstorbene Polit-Podcaster doch gleich, dessen Name mir gerade nicht einfallen mag?

    Frag nicht, was Dein Podcast für Dich tun kann, sondern was Du für Deinen Podcast tun kannst oder so ähnlich?

    ;)

    Jetzt traut sich doch keiner mehr auf den Podcast-Präsentierteller der Hängematten-Hobbylinguisten:D Man hat ja so schon immer ein gespaltenes Verhältnis zur eigenen Stimme auf Band.

    (Wo dieser Mittagsfrost wohl eigentlich herkommen mag - das konnte ich so gar nicht verorten :saint:)


    Besonders toll die historische Verortung der Hängematte bei den Pfadfindern inklusive Originalquelle:huh::thumbup:

    Ich sehe schon die Zitierbarkeit in wissenschaftlichen Abhandlungen zur Hängologie!

    Furbrain, L. (2021). Zwischen Bäumen: Der Podcasts für die deutschsprachige Hängematten Community (ZB005). haengemattenforum.de.



    Wobei ich erst beim Versuch des halbwegs korrekten Zitierens gerade zweierlei bemerkte: Die explizit deutschsprachige 'Community' :S (Wobei sich mir bei Gemeinschaft u.ä. sprachlichen Verkrampfungsübungen die Nackenhaare aufstellen würden, also no offense hier).

    Und zudem der Umstand, dass Furbrain die Folgenzahl schon mal selbstbewusst dreistellig angelegt hat. Da sag noch mal einer, das Thema ist so nischig - freuen wir uns auf viele weitere Episoden8)

    Halt uns gerne auf dem Laufenden interessehalber.


    Nicht, dass ich jemals auf die Idee käme, auch nur irgendetwas entfernt dieses Formats und Gewichts zur Fortbewegung mittels Muskelkraft mitzunehmen :S


    Ansonsten - wie gesagt, Handarbeit aus Europa in kleiner Produktionsmenge im Familienbetrieb - für einen mittleren zweistelligen Eurobetrag [!]

    Was da anscheinend unter Verarbeitungsqualität rubriziert wird (und ja noch immer nicht explizit benannt ist) erscheint mir eher realitätsfern.

    Ich find's eigentlich ganz reizvoll, der ein oder anderen Stelle diese Fertigung anzusehen.

    Keine Ahnung, was da bemängelt wird. Wird halt weitestgehend mit nicht automatisierten Maschinen gefertigt. Die Frage ist ja auch immer, welche praktischen Auswirkungen die vermeintlich schlechte Fertigung haben soll - oder ob wir hier von der kosmetischen Optik der Schweißnähte einer Kaffeemaschine sorgen... Only in Germany...:rolleyes:

    den Boiler durch einen Bialetti-Boiler zu ersetzen

    Was schwebt dir da genau vor?

    Die große Oberfläche des Boilers in Kochfeldgröße hat konstruktiv schon einen Grund ;)

    als 90°-Lieger kann ich mir schon vorstellen, dass der Rand zu vernachlässigen ist.

    Denn wenn sich die 90° in selbigem Bereich rafft, ist das vergleichbar mit strammer sitzender Naht - und das stört deshalb nicht, weil im Kniebeugenbereich kein Gewicht aufliegt, sondern das weiter hinten und vorne (Oberschenken und Waden) lagert.
    Da sehe ich den Unterschied zum in der GE sitzen - da hängen die Beine herunter und das Hauptgewicht der Beine liegt auf dem hochgezogenen Saum.

    Aber ja - Ausprobieren geht über Hängemattentheorie studieren.
    Wer der GE-lieger knüppert uns da was zusammen? :saint:

    Spannend - danke für den Fund!
    Das schreit natürlich nac probeliegen wollen!

    Jetzt das Ganze noch modular - die Fußhängematte abnehmbar als Hängemattensitz, die große als normale GE.
    Und dann noch die Schlitze schließen für ein Moskitonetz^^

    Das Kleben der Eckverstärkungen leuchtet mir noch nicht so ganz ein.

    Corespun dichtet auch bei dünnen Stoffen noch erstaunlich gut - und ansonsten kann man die Naht ja immernoch abdichten.


    Und wenn die Dichtigkeit Sorge bereitet, lässt sich mit elastosil auch komplett kleben statt nähen.

    https://www.ultraleicht-trekki…/4502-kleben-von-silnylon


    Aber Achtung - der Kleber fällt durchaus in's Gewicht, wie ich als bekennender Nählegastheniker beim Gang zur Waage leider feststellen musste . Für die Firstverbindung super, Eckverstärkungen würde ich aus dem Grund weiter nähen statt kleben.


    Btw. Die Eckverstärkungen würde ich für maximale Stoffentlastung auf den gefalteten Saum aufbringen, nicht darunter.

    Die Konstruktion des dreifachen gurtbands leuchtet mir auch noch nicht ganz ein.


    Wenn es wirklich leicht werden soll, tut es übrigens auch grossgrain statt Gurtband.

    Und die Plasteösen wiegen natürlich auch ;)

    Danke, mal sehen, ob es hält. Der Querteil des prusik, der das alles auf Spannung hält, sitzt bei einem losen Ende zwar nicht ideal fest, aber wenn man das lose Ende nicht zu kurz macht, sollte auch das kein Problem sein.

    Zumindest für meinen nicht sicherheitsrelevanten Anwendungszweck.

    Oha oha - ich kannte den Prusik nur aus einer bestehenden continuous loop gebunden und war mir nicht sicher, ob das auch hält, wenn nur ein Ende belastet wird. Habe gerade mit Knoten im Kopf einen Prusik mit einem Ende gebunden, scheint zu halten.
    Vielleicht setze ich an das lose Ende trotzdem noch einen Knoten gegen durchrutschen.
    Danke!

    Ich möchte an einem eher breiten Steg einer Schnalle an einem Rucksack eine eher dünne Schnur befestigen, ohne, dass diese in Richtung der Enden/Ecken der Stegschnalle rutscht, sondern der Knoten mittig auf dem Steg sitzt.
    Gibt es etwas wie einen Prusik mit einem Ende, bei dem das belastete Ende mittig sitzt?
    Danke!

    Witzig, mir sind die Leguanos durch die dicken, elastischen "Böppel" viel zu unnatürlich und Marshmallow like. Das ist mir zu wenig ground feel.

    Flexibel sind sie, keine Frage, aber das ist ja nur ein Aspekt des barfuß ähnlichen Laufens.

    Denn wie oben angesprochen - mit genügend ground feel läuft man automatisch eher wie barfuß. Da fällt einem der Hackenaufsatz gar nicht erst ein. Und auch Steine, Nüsse oder ähnliches werden dadurch bereits beim aufsetzen schon vor der Gewichtsverlagerung und dem rein bohren registriert und man ist in der Lage, das Gewicht fast reflexartig noch umzulagern und zu verteilen, um das schmerzhafte 'all in' zu vermeiden.

    Gleiches gilt für rutschenden Untergrund, Geröll etc. Man registriert sofort, dass da Bewegung drin ist, kann reagieren und Stürze und Umknicken vermeiden.


    Btw. Kenne die swimrun Sohle nicht, aber sollte mich wundern, wenn die völlig anders als andere vivos ist, da gibt es eigentlich nur drei, vier verschiedene. Und die Sohlen werden schnell noch flexibler mit dem Einlaufen - too late. Einlegesohlen, falls drinnen, lassen sich raus nehmen, da die Schuhe so gearbeitet sind, dass das ohne störende Nähte/Stöße möglich ist.


    Die enge Socke ist wohl ein Feature, wenn man an Schuhe denkt, mit denen man nahtlos und wiederholt von Laufen direkt in's Wasser und wieder an Land wechselt und Zeit verlieren und Ausziehen und sediment entfernen keine Option ist.


    Aber gut, wie schon gesagt - all die z.T. eher entgegenlaufenden Kriterien im Optimum zu erfüllen kommt der Quadratur des Kreises gleich. Nun musst Du für dich ausloten, wo der Fokus liegen soll. Viel Erfolg jedenfalls - halt uns auf dem laufenden, was es wird

    Die Wildlinge haben halt alle kein Profil, mit dem ich mich in anspruchsvolleres Gelände bewegen würde...
    Ist bei der nicht durchgehenden Sohle nicht auch z.T. das Leder unten ungeschützt? Wie ist es da mit Nässe?

    welche hohen Leguanos sind's denn da geworden?