Moin zusammen,
da das Stichwort KI (oder AI) in Form von ChatGPT ja schon ein paarmal gefallen ist und das Thema wahrscheinlich uns alle einmal irgendwie betreffen wird, möchte ich die Interessierten von Euch auf einen sehr interessanten Artikel bei heise online hinweisen. Hier hat der Autor Jürgen Schmidt mit Erfolg den Bot zum Lügen gebracht. Man muss nicht unbedingt alle Zitate inhaltlich verstehen, aber es wird deutlich, dass man nur mit entsprechendem eigenen Fachwissen die Qualität des Outputs dieses Chatbots beurteilen kann.
Ich habe mal etwas herumgespielt und Aussagen bekommen, die sich mit meinem Fachwissen decken, aber der Bot kann auch ziemlich flache Allgemeinplätze von sich geben, die nicht wirklich hilfreich sind.
Es ist mit KI eben so wie mit allen "intelligenteren" Tools: Es macht viel Sinn, z.B. bei der Benutzung eines Navis das eigene Gehirn eingeschaltet zu lassen, und nicht alles, was in irgendwelchen Internetmedien zu lesen ist, entspricht auch der Wahrheit.
Wichtig finde ich folgendes Zitat aus dem Artikel:
"Auf einen Punkt gebracht: Eine freilaufende KI könnte in kürzester Zeit das gesamte Menschheitswissen so mit Halbwahrheiten und Falschinformationen verdünnen, dass es quasi unbrauchbar wäre. "
In diesem Sinne hoffe ich, dass sich auf die Dauer doch "natürliche" Intelligenz in Form von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen gegen die Meinungsäußerungen von Faktenallergikern und erkenntnisresistenten Individuen durchsetzen wird. Übrigens ist Vernunft im Gegesatz zu verschiedenen überlebenswichtigen Ressourcen unseres Planeten nahezu beliebig vermehrbar und der Bedarf ist riesig!
Ein schönes Wochenende wünscht
Reinhard aus dem Odenwald