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    • Offizieller Beitrag

    Ich schätze es kommt auf deine Ansprüche an. Nach einem Wandertag muss es für mich vor allem warm, fettig, kohlehydrathaltig und salzig sein. Hunger und frische Luft sorgen dafür, dass mir selbst simple Mahlzeiten gut genug schmecken. Ich habe beispielsweise aus Kartoffelpüreeflocken, Milchpulver, einem Brühwürfel, gefriergetrockneten grünen Bohnen, Trockenzwiebeln und Reibekäse einen Eintopf gemacht, mit dem ich zufrieden war. Salz und Pfeffer habe ich in einem kleinen Behälter dabei um nachzuwürzen.

  • Ich hatte da jetzt eher Gerichte wie man sie von den Trekking-Futter-Herstellern kennt gedacht, aber ich denke da wird man wohl eher das Gericht erst fertig kochen und es dann als fertiges Gericht gefriertrocknen. :/

    Zaungast & Milchmädchenrechner

    • Offizieller Beitrag

    Ich improvisiere meist mit dem, was ich vor Ort kaufen kann plus evtl. ein paar ausgefallenere Zutaten die ich im Outdoorladen gekauft oder im Internet bestellt habe. Beispielsweise wäre es nicht schwer, Pasta Bolognese zusammen zu mischen, wenn man gefriergetrocknetes Hackfleisch hat. Im Supermarkt kauft man Pasta (ich mag z.B. Cappellini wegen der kurzen Garzeit), Bolognesepulver oder Tomatensoßenpulver und geriebenen Parmesan. Etwas Olivenöl verbessert den Geschmack. Und ein Tütchen mit italienischen Kräutern wiegt nicht viel. Kommt das an die entsprechende Trekkingmahlzeit heran? Das kommt wohl auf den jeweiligen Hersteller an. Aber mit ein bisschen Fantasie und Übung dürfte der Eigenmix nicht viel schlechter sein, und ich habe aber mehr Kontrolle über den Inhalt. Und günstiger dürfte es auch sein.

  • Ich war dieses Jahr für drei Tage mit selbstgemachten Tüten-Mahlzeiten unterwegs. War zwar nicht gefriergetrocknet, sondern getrocknet, aber ich denke das ist eh praktischer weil es einfacher umzusetzen ist.

    Ob das Trocknen Nachteile gegenüber dem Gefriertrocknen hat, weiß ich nicht.

    Ich habe damals bei "Little Red Hiking Rucksack" eine recht große Anzahl an Rezeptvorschlägen gefunden, es macht Sinn sich auch wirklich an die zu halten. Anfangs dachte ich, die Portionen wären mir bestimmt etwas zu klein, deshalb habe ich selbst noch etwas rumexperimentiert, hat sich aber herausgestellt, dass die ursprünglichen Portionen vermutlich gereicht hätten.

    Mit den übrigen Resten die nach Zubereitung der Tüten übrig waren, hab ich mir noch ein Gericht selbst zusammengestellt.

    Das war dann aber wirklich ungenießbar.

    Für sowas braucht es meiner Meinung nach schon ein wenig Übung, aber die Gerichte aus dem Kochbuch fand ich bis jetzt echt alle gut.

    Hier mal der Link:

    https://www.littleredhikingrucksack.de/2018/08/03/ult…-selbstgemacht/

    • Offizieller Beitrag

    War zwar nicht gefriergetrocknet, sondern getrocknet, aber ich denke das ist eh praktischer weil es einfacher umzusetzen ist.

    Ob das Trocknen Nachteile gegenüber dem Gefriertrocknen hat, weiß ich nicht.

    Der Unterschied zwischen getrockneten und gefriergetrockneten Lebensmitteln ist teilweise gewaltig. Das Gefriertrocknen erhält die Aromen und die Konsistenz meist wesentlich besser. Ich mag beispielsweise keine Trockenfrüchte, weil sie gummiartig sind und einen ganz anderen Geschmack bekommen. Gefriergetrocknete Früchte finde ich aber meist OK, und zum Teil sogar lecker. Auch das Rehydrieren geht bei Gefriergetrocknetem schneller und besser. Der Vorteil von getrockneten Lebensmitteln ist allerdings, dass man es einfach selbst machen kann.

  • Das war auch immer mein Traum: Wassergranulat!

    Einfach zwei Löffel davon mit frischem Wasser anrühren... ;)

    Die Nicht atmungsaktive Regenkleidung in die Gummistiefel beim Wandern stecken (bei jedem Wetter). Am Ende des Tages das lästige Wasser holen einfach durch Gummistiefel ausziehen und Wassergranulat hinzugeben ersetzen. Multiuse neu definiert.

  • Die Nicht atmungsaktive Regenkleidung in die Gummistiefel beim Wandern stecken (bei jedem Wetter). Am Ende des Tages das lästige Wasser holen einfach durch Gummistiefel ausziehen und Wassergranulat hinzugeben ersetzen. Multiuse neu definiert.

    =O

    ... du bist aber schon ziemlich "schmerzbefreit" ... :D:D

    Zaungast & Milchmädchenrechner

  • Es passt hier nicht ganz zum Thema, aber streift auf jeden Fall, worüber hier diskutiert worden ist...

    Sacki hat gestern ein Video veröffentlicht, in dem er zeigt, wie er für seine Touren das Essen vorbereitet:

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    Da kann man natürlich beliebig mit Zutaten experimentieren und auch gefriergetrocknete Zutaten verwenden!

  • Hab das Video auch gesehen und will die Rezepte mal nach machen. Sollte so von den Zutaten her ganz lecker sein :thumbup:

  • Guten Morgen, ich hänge mich mal hier rein mit meiner Frage wenn die Mods nichts dagegen haben.

    Ich plane im Sommer mit meinen Söhnen kleinere Touren über 1-3 Tage in Schweden und möchte dann schon gerne zumindest annähernd wie zu Hause kochen. Veggie Hack etc, wie Sacki in seinem Video erklärt nutz ich eh und werde dann vorher testen was wie zusammen passt und welche Mengen ich für 3 brauche um dann auch in beuteln Mahlzeiten vorzubereiten.

    Getrocknete Gemüse Mixe findet man ja so einiges. Gibt es welche die zu Empfehlen bzw ein No-Go sind aus irgendwelchen Gründen?

    Ich kaufe ungern doppelt bzw Mist.

    Meine Frage bezieht sich auf große Gebinde.


    Danke schonmal

    Einmal editiert, zuletzt von Nils (22. Februar 2023 um 09:48)

  • Meine Frage bezieht sich auf große Gebinde.

    Also fällt Fertignahrung aus dem Trekkingbereich vermutlich weg, da sie i.d.R. für eine Person sind. Richtig?

    Wie viele Jungs hast du denn? Seid ihr mit Rucksack oder Kanu unterwegs? Und wie wollt ihr kochen? Welche Waldbrandstufe wird dann herrschen?

    Auch ohne jetzt die Antworten zu kennen, gibt es eine große Schmittmenge.

    Ich lande i.d.R. bei den üblichen Verdächtigen:

    - Morgens: Haferflocken abgepackt mit Milchpulver, Zimt und Zucker. Dazu dann Beeren aus der Natur.

    - Mie-Nudeln mit Waldpilzsuppe

    - Bulgur mit Tomatensuppe und weiteren Zutaten wie Cabanossi oder anderem Gemüse

    - Geht auch mit Quinoa oder Polenta. Oder der Klassiker: Kartoffelpüree, Röstzwiebel, etc.

    - Nussmischungen und einen Satz Müsliriegel für Zwischendurch.

    Und dann nehme ich noch mal eine gefriergetrocknete Brühe mit (Z.B. von Gefro. Leider spammen die dich dann mit Werbung zu, wenn du dort einmal bestellt hast.).

    Aber das ist jetzt alles nicht der innovative Ansatz.

  • Ja genau, Frühstück Flocken mit irgendwas oder halt Brot aus der Pfanne. Ich mache vorab immer fertige Mischungen mit Hefe in Tüten und beschrifte die. Dinkelmehl, Vollkorn, mit oder ohne Backmalz, Rosinen, dies das um ein bisschen Abwechslung zu haben.

    Ich rechne erstmal nicht mit Feuerverbot und bereite danach vor. Da wir flexibel sind, sind wir flexibel und passen und dann dementsprechend vor Ort an. Wir sind knapp 3 Wochen in Schweden mit dem VW Bus unterwegs und wollen da 1-3 Tage mit dem Rucksack los, wo, das lassen wir auf uns zukommen, evtl Fulufjället,Tiveden..

    Vorab wahrscheinlich noch ein paar Tage in Dänemark, weil mein kleiner sich da letztes Jahr in eine Ziege verliebt hat, die er besuchen möchte. 😁🥰

    Meine Jungs sind dann 10 und 13.

    Zu Hause kaufe ich auch "kein" Fertigessen, zu dem kann ich den Geschmack so selbst beeinflussen, darum meine Frage nach dem Gemüse.

    Und der wichtigste Grund, ich hab da Bock drauf.

    2 Mal editiert, zuletzt von Nils (22. Februar 2023 um 12:20)

  • Ich trockne teilweise Gemüse selbst (Lauch z.B. oder auch Zucchini), ansonsten kann ich Biovitera als Bezugsquelle empfehlen. Ausprobiert habe ich bisher die Kidneybohnen, das Kürbispulver, die Paprikaflocken, Erdbeerpulver (toll für Desserts), die gefriergetrockneten Himbeeren und das Karottengranulat (das braucht allerdings Einweich- oder Kochzeit, alles andere zieht mit heißem Wasser). Mit den Kidneybohnen, Tomaten(suppen)pulver, Paprika und Schnellkochreis (in Schweden müsstest Du auch "hurtigris" bekommen können, der zieht mit heißem Wasser) oder Kartoffelpulver lassen sich Chilisinecarne und Bohnensuppe vorbereiten, natürlich entsprechend würzen.

    Zu Mie-Nudeln mache ich gerne Lauch-Sahne-Käse-Sauce, mit Lauch, Sahnepulver, Hefeflocken, etwas Parmesan und Schmelzflocken zum Andicken. Soft-Tomaten sind lecker in Couscous. Bei Alnatura gibt es eine leckere Taboulé-Mischung, die wir auch gerne auf Bikepackingtouren mitnehmen.

  • Astarte brachte mich auf die Wurzener Kurzkoch-Palette (kuko)

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    Günstiger als Trekking Mahlzeiten und weniger fragwürdige Inhaltsstoffe als Maggi, Knorr&co.

    Allerdings muss man bei einigen Varianten wie der Name schon sagt durchaus einen Moment köcheln, einfach nur kochend Wasser aufgießen und ziehen lassen reicht nicht bei allen.

    Alternativ vorher cold soaken.

    Am besten vor Abreise durchprobieren, was was braucht - und ohnehin, was einem mundet - gibt nichts schlimmeres als einen riesen Vorrat Kram, den man ab Tag zwei schon nicht mehr sehen kann...

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