Posts by Jimbo

    Strom gibts an den Bäumen keinen, ne 20.000 Powerbank hat uns aber gut für 10 Tage gereicht, netzabdeckung ist besser als in Deutschland und vielleicht führt eine Portage ja durch ein verschlafenes Nest mit Cafe, bei dem man laden kann. Gabs bei uns nur einmal.


    Ich würde mir von den offiziellen Plätzen (außerhalb der Naturschutzgebiete) nicht zuviel vorstellen. Bei uns war es eigentlich ganz einfach: es gibt Plätze an denen ein Zelt hinpasst - und ganz viele, an denen eben keines aufgestellt werden kann. Die Faustregel war also, dass alles mit Feuerplatz als Platz zählt. Und ausserhalb dieser kleinen Lichtungen mit ordentlichem Boden und eben der obligatorischen Feuerstelle hätte ich auch mit Hängematte kaum etwas gefunden. Ich stellte mir das etwas zu sehr wie in Deutschland vor. Ran ans Ufer, easy direkt einen Platz finden uns glücklich sein. Aber in Schweden war alles voller Sumpf, dichter Bäume, Steine, Löcher, da ging es wirklich nur auf den Plätzen mit Feuerstelle. Davon gab es aber mehr als genug und Wildnis war trotzdem.

    Bei uns war es Ende Juli, Anfang August ebenfalls etwas abgegrast, Brennholz haben wir bei den Portagen am Straßenrand gesammelt, Blaubeeren gabs in Hülle und Fülle und die Lagerplätze / Inseln hatten wir immer für uns allein.

    Ich denke, die leute hier im Forum haben die nötige Ausrüstung - viel brauchts ja nicht: Zelt / HM, Kocher, Kleidung. Boot, Tonne und Wagen gibts bei den Outfittern und Essen lässt sich bei der Anreise besorgen. Das Scantrack scheint halt wirklich all-inclusive zu sein - mit entsprechendem Publikum.

    Als wir letztes Jahr in Varmland paddeln waren haben wir ein etwas älteres Pärchen getroffen, die zuvor bei Scantrack waren. Die haben ebenfalls berichtet, dass Scantrack eher n Partyurlaub war, wo horden Junger Kerle mit Bierkisten in die Boote gestiegen sind.


    An der Stelle möchte ich direkt Werbung für unsere Verleiher machen. Mitten im nirgendwo, die Nordroute ist recht wild und einsam, die Südroute ist im Naturschutzgebiet einen Fluss entlang, toll für Familien.

    Canoe Tours - Varmlandsgarden
    Varmlandsgarden: Canoe Tours
    www.varmlandsgarden.com

    Wir waren vor kurzem Rucksack shoppen.

    Bei mir wurde es vor wenigen Monaten ein Jack Wolveskin Kalari King mit 56L.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir da wohl etwas aufschwatzen hab lassen. Der Rucksack war stark reduziert und mein alter war absolut nicht mehr zu gebrauchen.
    Leider waren im Laden keine Gewichte und ich bin nur zufällig in der Mittagspause vorbeigekommen, da hab ich das Teil kurzerhand mitgenommen.
    Vorteil: Preis (70€) und vor allem für Zug & Flugreisen voll ok (dank der Regenhülle, die rundum abschließt).

    Nachteil: keine Hüfttaschen, der Hüftgurt scheint mir für Gewicht doch etwas dürftig.


    Nun hat uns letzte Woche eine Freundin besucht, die einen Rucksack für eine 4 Wochen Wanderung in Schweden kaufen wollte, Geld war in diesem Fall zweitrangig. Also ab zum Händler unseres Vertrauens. Dort als erstes einen Osprey auf den Rücken gepackt und der saß wirklich gar nicht. Die Hüftgurte waren nett, da sie 'klammern', aber am Rücken fühlte er sich wohl nicht gut an und mit Gewicht (12 & 17kg) wurde es unangenehm.

    Im Laden gab es auch noch Deuter Rucksäcke, aber insgesamt war die Auswahl wegen Lieferschwierigkeiten recht bescheiden.

    Am Ende wurde es dann der einer der beiden Deuter (55L). Der saß deutlich besser an, das Gewicht war besser verteilt und obwohl er weniger Taschen hatte war er der klare Sieger.

    Meine Freundin hat dann spontan den anderen Deuter (aircontact lite 45l) anprobiert und auch gleich zugeschlagen. Bei ihr saß der Deuter auch deutlich besser als der Osprey.


    Long story short:

    unbedingt mit Gewicht ausprobieren und am Rücken testen. Die Osprey fand ich tatsächlich gut, aber bei den beiden Damen hat es überhaupt nicht gepasst.

    Beratung war bei uns übrigens auch nicht sonderlich gut, aber die Sandsäcke waren spitze :D

    Ich war im Spätsommer auch mit dem Boot in Schweden unterwegs und würde dir in jedem fall das 12ft Tarp empfehlen.
    Warum?
    Die 40cm mehr machen am Gewicht und dem Mindestabstand der Bäume kaum einen Unterschied. Aber bei uns war es an den Seen zeitweise sehr Windig und wenn dann noch Regen und etwas kälte dazu kommt, wünscht man sich ein Tarp mit Türen und etwas mehr als 5-10cm überhang pro Seite - auch um notfalls etwas länger auszuharren. Das Onewind mit Türen ist in der Hinsicht schon eine gute Idee. Ich war wirklich vom Wind überascht, im deutschen Wald ist man da deutlich windgeschützter als direkt am See und nur mit Blaubeersträuchern und dürren Stengeln um sich herum.

    Hey ihr lieben,

    ich würde mit meiner Freundin und beiden Hunden mitkommen. Wir würden vermutlich schon Donnerstag anreisen, da wir Sonntag möglicherweise zum Brunch zurück sein müssen und dementsprechend vielleicht Samstag Abend los müssten.


    Teilnemer:

    1. Bedava

    2. Sohnemann Bedava

    3. Weezy Woooo Buddy ;)??

    4. Blocker evtl. Freund

    5. Blocker evtl. Tochter evtl. Grobingers Holde

    6. Grobinger

    7. Jimbo - Blocker

    8. tomtom - Blocker

    9. Jimbo's Holde

    10.

    Wo werden die denn hergestellt?

    Interessante Frage, da habe ich auf der Website tatsächlich nichts direkt zu gefunden. Firmensitz ist wohl Deutschland, wobei auch eine Estländische Adresse in Tallinn angeben wird. In einem Blog-Testbericht zum Attilla X Rucksack wird von "deutscher Herstellung" geschrieben, mehr konnte ich aber echt nicht finden. Schade, da eine lokale Produktion tatsächlich ein Kaufargument wäre.


    Danke auf jeden Fall für die Einschätzung! Dann frage ich mal, was beim neuen Quilt geändert wird und ob ich den alten auch mit Overfill bekommen kann - am Telefon konnte ich leider nur einen unangenehm anonymen Anrufbeantworter erreichen.

    Hallo ihr lieben,

    mein alter Schlafsack hat nach über 15 Jahren treuen Dienstes einige leere Kammern und da frieren keinen Spaß macht, und ich mich auch bei Volumen und Gewicht reduzieren möchte, juckts mich seit monaten in den fingern auf einen Quilt umzusteigen.


    Bislang hatte ich - wie viele hier - vor allem den Cumulus 250 bzw. 350 mit 50g overfill und impegnierter Daune im Blick. Das kommt Preislich am Ende dann wohl zwischen 340 und 390€ raus. (Quilt, da ich doch ab und an am boden schlafen können will und der Taiga da angeblich ziemlich schmal ist)


    Nun bin ich aber bei der Suche nach Rucksäcken über Hyberg gestolpert und deren Loner Light 350 scheint auf der Homepage ziemlich vergleichbar mit dem Cumulus - nur eben zum deutlich attraktiveren Preis von 75€ weniger (incl impregnierter Daune, was bei Cumulus wohl nochmal extra kostet).

    Die Daunenmenge und die Maße sind soweit identisch.

    Ich habe hier gelesen, dass es bei Hyberg wohl schon Probleme mit der Lieferung gab, bin aber dennoch neugierig:

    Hat jemand den Hyberg Loner Light schon im Einsatz und kann seine Erfahrungen damit teilen? Und nach Möglichkeit sogar mit dem Cumulus Quilt vergleichen?


    Vielen Dank

    hey ihr lieben, bislang war mein paria völlig ausreichend, allerdings hat sich auf der padeltour durch Schweden gezeigt, dass ein größeres Tarp fürs Lager schön wäre.

    Nun habe ich das DD 4x4 im Blick. Gross und schwer, aber da ich eh 2 Hängematten unter einem tarp (Stange zwischen den Kopfenden) ausprobieren wollte wäre das Gewicht bei einigen touren vernachlässigbar.

    Nun sehe ich gerade die abspannpunkte, da müsste es doch möglich sein, das Tarp im schlechtwetter auch als Tarp mit Türen zu verwenden, also nur die jeweils inneren Laschen abspannen und die Ecken zueinander schliessen. Oder habe ich das falsch verstanden?

    Ich bin mit meinem 20F Wooki wirklich zufrieden. Je nach Kälte kann man ja problemlos noch lange Unterwäsche anziehen, den großen Schlafsack aus dem Keller holen oder (lieblingstip) sich eine Wärmflasche mitnehmen.

    Der Scandinavian ist für die anderen drei Jahreszeiten ebenfalls ziemlich überdimensioniert und braucht dann auch dementsprechend Volumen im Rucksack.


    An deiner Stelle würde ich tatsächlich in einen normalen Wooki +Winterschlafsack investieren. Ganz dick von unten bringt nichts, wenn oben die Wärme verpufft. Oder eben normaler Wooki + dein Schlafsack und falls du dann doch mal bei Schnee raus willst, packst du eben ne Wolldecke + Schlafkleidung ein. Da verhält sich jeder Körper anders und im Zweifelsfall ausprobieren, scheitern und dazulernen.

    Da stimme ich barfuß komplett zu: der Underquilt muss an die Hängematte passen.

    Ich war diesen Spätsommer in Schweden unterwegs und es wurde schon im September recht kühl (da war ich für meinen -4°C UQ dankbar). Bitte denkt auch an ordentliche Tarps! Je nachdem, wo ihr genau unterwegs seid, ist der Wind ziemlich stark, da bringt der beste Quilt nichts, wenn der Regen wagerecht reinschießt.

    Prinzipiell seid ihr mit der Hängematte aber gut beraten, gerade im Hinterland gibt es außerhalb der Lagerplätze kaum möglichkeiten ein Zelt aufzustellen, da ist einfach zu viel Unterholz, Moor, Steine oder Berg.

    Ui, da hab ich tatsächlich was für dich:

    Die Halbinsel Mölle, nördlich von Helsingborg. Da könntet ihr einen Teil eurer Strecke an der Küste entlang fahren.

    Mölle ist ein Naturpark, ganz nett zum wandern. Der Geheimtipp ist aber der Phantasie-Staat Ladonia. Hier hat ein kreativer Mensch riesige Gebilde aus Treibholz (ok, und Nägel, und Beton) gebastelt. Das meiste ist begehbar. Nur ist das Areal eben ein Naturschutzgebiet und daher sollte er es abreißen. Um dies zu vermeiden wurde es eben als (nicht anerkannte) autonome Region ausgerufen und seither wird zumindest das Holz geduldet.
    Ist etwas abgelegen aber für eingeweihte gut zu erreichen. Sieht total verrückt aus und gerade für HM eigentlich wie gemacht :saint:

    Hier der google-maps Link. Bilder sind einige drin, daheim kann ich noch ein paar alte raussuchennimis

    https://goo.gl/maps/cGSXxjmC7p2YzvGy7