Beiträge von Demmscher

    Hi, also das Fliegennetz der Eldorado passt auf den UQP. Die Reißverschlüsse sind also demhingehend kompatibel.

    Du Footbox bleibt mMn. erhalten, da der UQP nicht mit der HM Verbunden ist, maximal mit dem Fliegennetz.

    In Verbindung mit dem Fliegennetz sitzt der UQP auch sehr gut. Lediglich ohne Fliegennetz wäre es schön wenn er mit der Matte verbunden wäre, da stärker Wind schon zwischen HM und UQP eindringen kann.

    Hallo zusammen,

    ich habe mir neuelich den Underquillt-Protector für meine Eldorado aus den USA mitbringen lassen.
    Ich musste feststellen, dass der doppelte Reisverschluss wie er hier schon öfter erwähnt wurde, nicht mehr vorhanden ist.
    Stattdessen gibt es an den Enden nur noch je zwei Schlaufen, mit denen der UQP an die zusammengeraffte Enden Hängematte geknotet werden kann.
    Zusätzlich dazu gibt noch einen einfach Reisverschluss, daran kann wohl das Topcovcer befestigt werden, sodass man quasi ein "Socke" hat.

    Gibt es hier schon Erfahrungen? Ist die "neue" Befestigunsart ausreichend? Hat hier schon jemand optimierungen durchgeführt?

    Ich hoffe ich habe kein schon bestehendes Thema hierzu übersehen.
    Danke für eure Mithilfe!

    Grüße
    Demmscher

    Also meine Wookis sind alle in 15D.

    In beiden saß ich schon drin, einmal ist der Schock-Kord gerissen und einmal ist der Karabiner gebrochen (ja der original mitgelieferte).

    Ich habe also keinerlei bedenken bezüglich des Stoffes.

    Und kein Beutel packt sich noch besser als drei kleine :P :saint:

    Die Erfahrung habe ich bisher so noch nicht gemacht.

    Tatsächlich finde ich lässt sich der Rucksack besser packen, wenn die zu komprimierenden Stücke schon im Packsack vorkomprimiert sind.

    Ich bekomme deutlich mehr in einen kleineren Rucksack, wenn ich die Quilts im Packsack habe.

    Bei mir sind dann die Jacken / Poncho zum Löcher stopfen da.

    Danke UliD für die Orga. Da ich aus Würzburg bin, wäre die Anfahrt für nen "Stammtisch" tatsächlich bissal weit. Wenn ein gemeinsamer Hang bzw. ne Tour in Planung ist, bin ich sehr gerne dabei. :thumbup::)

    So geht es mir auch.

    Ich komme auch aus der Nähe von Würzburg. Sollte sich mal ein Overnighter ergeben, dann sagt doch bitte bescheid.

    Wenn mir der Termin passt, wäre ich hier auch gerne dabei.

    Solange das Messer irgendwo im Rucksack ist, sollte das doch kein Problem sein?
    Ich bin mir nicht mal sicher, ob die den Rucksack ohne "triftigen Grund" überhaupt einfach so durchsuchen durften.

    Bzw. müsste man denen, das sie ein durchsuchen wollen, ja eh schon in irgendeiner Art und Weise aufgefallen sein.

    Problematisch wird es wohl nur, wenn das Messer in der Hosentasche oder sogar am Gürtel getragen wird.

    Das sollte man an solchen Orten natürlich vermeiden.

    Danke Cross Hammock, das hat mir auf jeden fall weiter geholfen.


    Ist vor allem in der haptik angenehmer, stoffartiger - und dehnt sich weniger.

    Falls Du das angenehme mit dem nützlichen verbinden willst...

    noodles
    8. April 2023 um 12:49

    Puh, da muss ich mal drüber nachdenken, das wäre für mich ja eine halbe Weltreise.

    Da hab ich ja was angerichtet, dass jetzt schon der wohlverdiente Schlaf leidet. ^^ :huh: Hoffentlich hat's dafür auf Tour noch gereicht, schließlich habt ihr mit dem beachtlichen Riesenrucksack ja ganz ordentlich Strecke gemacht :thumbup:

    Da ging das noch, da war ich abends so müde, dass mir nichts und niemand den Schlaf rauben konnte. ^^
    Aber seit ich wieder daheim bin... :rolleyes:

    Hallo zusammen,

    nachdem mir in einem anderen Thread von Hangloose ein extrem leichtes Hängematten-Setup vorgeschlagen wurde, kann ich nicht mehr ruhig schlafen...

    Leider ist das mit der Suchfunktion hier im Forum, was Cross Hammocks angeht nicht so einfach. Man findet sehr viel, aber irgendwie nicht das, was man sucht.

    Wie ist das mit der Ultraleicht-Version? Sollte man die sich wirklich nur als erfahrener Cross Hammock Nutzer zulegen?

    Schließlich geht es mir genau um die leichteste Version, Erfahrungen mit dieser Art habe ich aber keine.

    Wie ist das mit der Dehnung? Mit GE Hängematten habe ich nun doch einiges an Erfahrung, habe die Eldorado als 70D DL, 40D DL, und 40D SL.

    Hiervon kenne ich es, dass die Stoffstärke einen enormen Einfluss auf die Dehnung und somit auch auf das Liegeempfinden hat.

    dehnt sich die Ultralight mehr als die Standard bzw. die anderen Versionen? Vom Gewicht her wäre ich unter den angegebenen 75 kg.

    Schlaft ihr in den Cross Hammocks mit Topquilt oder Schlafsack? Macht der Schlafsack hier wieder mehr Sinn?

    Auf den Bildern wirkt es so, als wäre die 2 in 1 durchsichtiger als die anderen Versionen, ist das der Hexon 1.6 Stoff oder eine Besonderheit der 2 in 1?

    Im Marktplatz gibt es aktuell eine TR Neoair Xlite Max SV Large, die ist aber schwerer und hat einen schlechteren R-Wert als das Nachfolgemodell NeoAir® XLite™ NXT MAX Isomatte oder übersehe ich da was?

    Das sollten vorerst alle meine noch offenen Fragen gewesen sein. ^^

    Der genutzten Jahreszeit kann ich quasi überhaupt nichts abgewinnen. Magst mal schreiben, was Euch bei solchem Wetter rausgetrieben hat?

    Für mich ist eher der Weg das Ziel. Das heißt, die Tour war auch super, wenn ich aufgrund des Wetters mal keinen super tollen Ausblick habe.

    Auch lege ich an sich kein großen Wert auf das Wetter. Natürlich ist es schön in der Sonne zu wandern und das Wetter, das wir hatten, kann vor allem wenn man alleine ist, schon auch mal recht demotivierend sein.

    Jedoch habe ich keine Lust mich vom Wetter abhängig zu machen.

    Der Termin war so geplant. Was kommt, das kommt.

    Ich blicke trotzdem auf eine tolle Zeit zurück und bereue nichts. ^^

    Ich würde sagen, das kommt, wie so oft, einfach drauf an...

    Ich vermute mal der Schlafsack ist für die Hängematte? Die meisten würden dir hier wohl zu einem Topquilt raten.

    Ich finde man kann bei einem zu dicken Schlafsack extrem viel über den Underquilt regeln. Einfach niedriger hängen und schon verlierst du mehr wärme, da kannst du es auch mit einem dickeren Schlafsack gut aushalten. Irgendwann ist hier aber natürlich auch die Grenze erreicht.

    Daune oder Synthetik? Daune ist meist atmungsaktiver, so kommst du bei wärmeren Temperaturen etwas weniger ins schwitzen.

    Komfort-Temperatur um die -6°C ist mmn. aber auch gar nicht soo dick...

    Der große Nachteil des dicken Schlafsacks ist jedoch das hohe Gewicht und Packmaß. Die Chance, dass du dir deshalb, genau wie wohl jeder andere hier, mit der Zeit einige Schlafsäcke zulegst ist deshalb sehr hoch.

    Vielen Dank für den ausführlichen und ehrlichen Bericht zur benötigten Ausrüstung! Es ist immer interessant, eine solchen Rückblick zu lesen.

    Ein Bericht zum ganzen Abenteuer im entsprechenden Faden würde mich freuen! :)

    Der Reise-Bericht wurde soeben hochgeladen ^^

    Demmscher
    28. April 2023 um 11:57

    Tag 5: ca. 38 km - ▲ 950 / ▼ 1.470 hm

    Der Tag begann heute etwas später, in der Hütte war es länger deutlich und der anstrengende Vortag zollte seinen Tribut. Um 8:30 Uhr brachen wir nach Kaffee und Frühstück auf in Richtung Kandern. Das war unser Tagesziel - hier wollten wir unsere Snack-Vorräte wieder auffüllen.

    Zu erst ging es über den dritthöchsten Berg auf dem Westweg, den "Blauen". Dort genossen wir noch die Aussicht auf dem kostenfreien Aussichtsturm und nach einer Tüte gefriergetrocknetes ging es weiter nach Kandern. Zwischendurch waren wir noch auf einer Burg-Ruine und genossen auch dort den Ausblick. Kurz vor Kandern sind wir an der Langenebene-Hütte vorbeikommen, eine wahnsinnig Luxuriöse Schutzhütte die letztes Jahr fertig gestellt wurde.

    In Kandern haben wir uns zu erst im einem Dönerladen die Bäuche voll geschlagen und füllten danach wie geplant die Vorräte im E-Center auf. Schließlich wanderten wir weiter durch die wirklich interessante Wolfsschlucht und die nächsten zwei kleinen Dörfer.

    Abends haben wir dann ziemlich lange nach einem Schlafplatz gesucht. Eigentlich wollten wir noch im hellen aufbauen. Aufgrund von sehr dichtem Bewuchs mit jungen Buchen haben wir dann irgendwann in der Dämmerung ein Plätzchen gefunden und dort aufgebaut.

    Tag 6: ca. 19 km - ▲ 200 / ▼ 380 hm

    Nach einer ungewohnt warmen Nacht mit 8 °C ging es wieder wie die meisten Tage gegen 6 Uhr an den Abbau des Schlafplatzes. Ein kurzer Blick zurück versicherte uns, dass der Platz wieder aussah wie am Tag zuvor. Keiner konnte erahnen, dass hier über die Nacht zwei Hängematten hingen.

    Gefrühstückt wurde auf der Burgruine Rötteln.

    Wir machten uns an die letzten Kilometer der Wanderung auf nach Basel. Auf einer Anhöhe bei Lörrach konnten wir noch einige schöne Ausblicke genießen und sind dann schließlich am unspektakulären Grenzübergang angekommen.

    In Basel sind wir etwas vom Weg abgekommen und anschließend durch einen öffentlichen Tierpark in Richtung Bahnhof gelaufen.

    Wir belohnten uns mit einer überteuerten Pizza in Basel und fuhren mit dem Zug ca. 2 h zurück nach Hausach.