Beiträge von Demmscher

    Also meine Wookis sind alle in 15D.

    In beiden saß ich schon drin, einmal ist der Schock-Kord gerissen und einmal ist der Karabiner gebrochen (ja der original mitgelieferte).

    Ich habe also keinerlei bedenken bezüglich des Stoffes.

    Und kein Beutel packt sich noch besser als drei kleine :P :saint:

    Die Erfahrung habe ich bisher so noch nicht gemacht.

    Tatsächlich finde ich lässt sich der Rucksack besser packen, wenn die zu komprimierenden Stücke schon im Packsack vorkomprimiert sind.

    Ich bekomme deutlich mehr in einen kleineren Rucksack, wenn ich die Quilts im Packsack habe.

    Bei mir sind dann die Jacken / Poncho zum Löcher stopfen da.

    Danke UliD für die Orga. Da ich aus Würzburg bin, wäre die Anfahrt für nen "Stammtisch" tatsächlich bissal weit. Wenn ein gemeinsamer Hang bzw. ne Tour in Planung ist, bin ich sehr gerne dabei. :thumbup::)

    So geht es mir auch.

    Ich komme auch aus der Nähe von Würzburg. Sollte sich mal ein Overnighter ergeben, dann sagt doch bitte bescheid.

    Wenn mir der Termin passt, wäre ich hier auch gerne dabei.

    Solange das Messer irgendwo im Rucksack ist, sollte das doch kein Problem sein?
    Ich bin mir nicht mal sicher, ob die den Rucksack ohne "triftigen Grund" überhaupt einfach so durchsuchen durften.

    Bzw. müsste man denen, das sie ein durchsuchen wollen, ja eh schon in irgendeiner Art und Weise aufgefallen sein.

    Problematisch wird es wohl nur, wenn das Messer in der Hosentasche oder sogar am Gürtel getragen wird.

    Das sollte man an solchen Orten natürlich vermeiden.

    Danke Cross Hammock, das hat mir auf jeden fall weiter geholfen.


    Ist vor allem in der haptik angenehmer, stoffartiger - und dehnt sich weniger.

    Falls Du das angenehme mit dem nützlichen verbinden willst...

    noodles
    8. April 2023 um 12:49

    Puh, da muss ich mal drüber nachdenken, das wäre für mich ja eine halbe Weltreise.

    Da hab ich ja was angerichtet, dass jetzt schon der wohlverdiente Schlaf leidet. ^^ :huh: Hoffentlich hat's dafür auf Tour noch gereicht, schließlich habt ihr mit dem beachtlichen Riesenrucksack ja ganz ordentlich Strecke gemacht :thumbup:

    Da ging das noch, da war ich abends so müde, dass mir nichts und niemand den Schlaf rauben konnte. ^^
    Aber seit ich wieder daheim bin... :rolleyes:

    Hallo zusammen,

    nachdem mir in einem anderen Thread von Hangloose ein extrem leichtes Hängematten-Setup vorgeschlagen wurde, kann ich nicht mehr ruhig schlafen...

    Leider ist das mit der Suchfunktion hier im Forum, was Cross Hammocks angeht nicht so einfach. Man findet sehr viel, aber irgendwie nicht das, was man sucht.

    Wie ist das mit der Ultraleicht-Version? Sollte man die sich wirklich nur als erfahrener Cross Hammock Nutzer zulegen?

    Schließlich geht es mir genau um die leichteste Version, Erfahrungen mit dieser Art habe ich aber keine.

    Wie ist das mit der Dehnung? Mit GE Hängematten habe ich nun doch einiges an Erfahrung, habe die Eldorado als 70D DL, 40D DL, und 40D SL.

    Hiervon kenne ich es, dass die Stoffstärke einen enormen Einfluss auf die Dehnung und somit auch auf das Liegeempfinden hat.

    dehnt sich die Ultralight mehr als die Standard bzw. die anderen Versionen? Vom Gewicht her wäre ich unter den angegebenen 75 kg.

    Schlaft ihr in den Cross Hammocks mit Topquilt oder Schlafsack? Macht der Schlafsack hier wieder mehr Sinn?

    Auf den Bildern wirkt es so, als wäre die 2 in 1 durchsichtiger als die anderen Versionen, ist das der Hexon 1.6 Stoff oder eine Besonderheit der 2 in 1?

    Im Marktplatz gibt es aktuell eine TR Neoair Xlite Max SV Large, die ist aber schwerer und hat einen schlechteren R-Wert als das Nachfolgemodell NeoAir® XLite™ NXT MAX Isomatte oder übersehe ich da was?

    Das sollten vorerst alle meine noch offenen Fragen gewesen sein. ^^

    Der genutzten Jahreszeit kann ich quasi überhaupt nichts abgewinnen. Magst mal schreiben, was Euch bei solchem Wetter rausgetrieben hat?

    Für mich ist eher der Weg das Ziel. Das heißt, die Tour war auch super, wenn ich aufgrund des Wetters mal keinen super tollen Ausblick habe.

    Auch lege ich an sich kein großen Wert auf das Wetter. Natürlich ist es schön in der Sonne zu wandern und das Wetter, das wir hatten, kann vor allem wenn man alleine ist, schon auch mal recht demotivierend sein.

    Jedoch habe ich keine Lust mich vom Wetter abhängig zu machen.

    Der Termin war so geplant. Was kommt, das kommt.

    Ich blicke trotzdem auf eine tolle Zeit zurück und bereue nichts. ^^

    Ich würde sagen, das kommt, wie so oft, einfach drauf an...

    Ich vermute mal der Schlafsack ist für die Hängematte? Die meisten würden dir hier wohl zu einem Topquilt raten.

    Ich finde man kann bei einem zu dicken Schlafsack extrem viel über den Underquilt regeln. Einfach niedriger hängen und schon verlierst du mehr wärme, da kannst du es auch mit einem dickeren Schlafsack gut aushalten. Irgendwann ist hier aber natürlich auch die Grenze erreicht.

    Daune oder Synthetik? Daune ist meist atmungsaktiver, so kommst du bei wärmeren Temperaturen etwas weniger ins schwitzen.

    Komfort-Temperatur um die -6°C ist mmn. aber auch gar nicht soo dick...

    Der große Nachteil des dicken Schlafsacks ist jedoch das hohe Gewicht und Packmaß. Die Chance, dass du dir deshalb, genau wie wohl jeder andere hier, mit der Zeit einige Schlafsäcke zulegst ist deshalb sehr hoch.

    Vielen Dank für den ausführlichen und ehrlichen Bericht zur benötigten Ausrüstung! Es ist immer interessant, eine solchen Rückblick zu lesen.

    Ein Bericht zum ganzen Abenteuer im entsprechenden Faden würde mich freuen! :)

    Der Reise-Bericht wurde soeben hochgeladen ^^

    Demmscher
    28. April 2023 um 11:57

    Tag 5: ca. 38 km - ▲ 950 / ▼ 1.470 hm

    Der Tag begann heute etwas später, in der Hütte war es länger deutlich und der anstrengende Vortag zollte seinen Tribut. Um 8:30 Uhr brachen wir nach Kaffee und Frühstück auf in Richtung Kandern. Das war unser Tagesziel - hier wollten wir unsere Snack-Vorräte wieder auffüllen.

    Zu erst ging es über den dritthöchsten Berg auf dem Westweg, den "Blauen". Dort genossen wir noch die Aussicht auf dem kostenfreien Aussichtsturm und nach einer Tüte gefriergetrocknetes ging es weiter nach Kandern. Zwischendurch waren wir noch auf einer Burg-Ruine und genossen auch dort den Ausblick. Kurz vor Kandern sind wir an der Langenebene-Hütte vorbeikommen, eine wahnsinnig Luxuriöse Schutzhütte die letztes Jahr fertig gestellt wurde.

    In Kandern haben wir uns zu erst im einem Dönerladen die Bäuche voll geschlagen und füllten danach wie geplant die Vorräte im E-Center auf. Schließlich wanderten wir weiter durch die wirklich interessante Wolfsschlucht und die nächsten zwei kleinen Dörfer.

    Abends haben wir dann ziemlich lange nach einem Schlafplatz gesucht. Eigentlich wollten wir noch im hellen aufbauen. Aufgrund von sehr dichtem Bewuchs mit jungen Buchen haben wir dann irgendwann in der Dämmerung ein Plätzchen gefunden und dort aufgebaut.

    Tag 6: ca. 19 km - ▲ 200 / ▼ 380 hm

    Nach einer ungewohnt warmen Nacht mit 8 °C ging es wieder wie die meisten Tage gegen 6 Uhr an den Abbau des Schlafplatzes. Ein kurzer Blick zurück versicherte uns, dass der Platz wieder aussah wie am Tag zuvor. Keiner konnte erahnen, dass hier über die Nacht zwei Hängematten hingen.

    Gefrühstückt wurde auf der Burgruine Rötteln.

    Wir machten uns an die letzten Kilometer der Wanderung auf nach Basel. Auf einer Anhöhe bei Lörrach konnten wir noch einige schöne Ausblicke genießen und sind dann schließlich am unspektakulären Grenzübergang angekommen.

    In Basel sind wir etwas vom Weg abgekommen und anschließend durch einen öffentlichen Tierpark in Richtung Bahnhof gelaufen.

    Wir belohnten uns mit einer überteuerten Pizza in Basel und fuhren mit dem Zug ca. 2 h zurück nach Hausach.


    Hallo zusammen,

    wir sind zu zweit vom 22.04. bis 27.04.23 den Westweg von Hausach nach Basel gelaufen.

    Laut Tourenplanung hätten wir ca. 153 km zu laufen (Westweg-gesamt von Pforzheim nach Basel wären knapp 300 km).

    Die Packliste: https://lighterpack.com/r/o4ptir

    Der Westweg mit (fast) allen Hütten und Brunnen: https://www.google.com/maps/d/viewer?…5547835945&z=12

    Und hier nun der Tourenbericht mit einigen Bildern:

    Tag 1: ca. 24 km - ▲ 1.340 / ▼ 570 hm

    Geparkt haben wir in Hausach am Bahnhof, hier gibt es für DB-Reisende (was wir aufgrund der Zug-Rückfahrt natürlich waren) die Möglichkeit kostenfrei zu parken.

    Los ging es mit einem recht steilen Stück zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Hausach, hier gäbe es die Möglichkeit die Aussicht über den aufstieg zu einem Turm nochmal zu erweitern. Das haben wir uns aber erspart.

    Den restlichen Tag ging es immer wieder mehr oder weniger Steil bergauf. Unterwegs sind wir auf drei Hütten gestoßen.

    Wenn ich so im Nachhinein drüber nachdenke, wahrscheinlich alle eher weniger für die Hängematte geeignet, anfangs haben wir uns darüber allerdings noch wenig Gedanken gemacht.

    Unterwegs gab es zwei mal die Möglichkeit, sich an einem Outdoor-Kühlschrank über ein kleines Entgelt mit Kalt-Getränken zu versorgen.

    Nachmittags gab es im Restaurant "Schöne Aussicht" Schnitzel mit Pommes.

    Abends haben wir ohne groß suchen einen geeigneten Platz für die Hängematten gefunden.

    Die Nacht war an sich recht ruhig, es hat nur kurz mal geregnet und immer wieder mal etwas gewindet. Der erste Schlaf draußen im Wald war jedoch erstmal nur sehr leicht und nicht ganz so erholsam.

    Tag 2: ca. 38 km - ▲ 830 / ▼ 760 hm

    Um ca. 6 Uhr haben wir begonnen unseren Schlafplatz abzubauen und sind direkt bis zur nächsten Hütte gelaufen um dort zu Frühstücken und den Kaffee zu genießen.

    Danach ging es durch ein schön angelegtes Moor.

    Oben am Brend angekommen sind wir dann auch deutlich mehreren Leuten begegnet. Allerdings nur Tageswanderer die den nahen Parkplatz nutzten.

    Recht bald hat uns der Hunger geplagt und wir haben uns nach einem Restaurant umgesehen. Fündig wurden wir mit dem Gasthaus "zum Hirschen".

    Hier standen außen auch zwei Automaten mit Getränken und Vesper - falls das Restaurant mal geschlossen haben sollte, kann man sich hier also trotzdem versorgen.

    Unterwegs durften wir heute immer mal wieder einen Ausblick auf den Feldberg erhaschen, die Vorfreude auf diesen wuchs sogleich als wir die Schneefelder auf diesem erkannten.

    Nachmittags haben wir uns nochmal an einer wenig begangen Bank für einen Kaffee niedergelassen. Kaum sind wir aufgestanden hat stark zu regnen und hageln angefangen. Zwei-Drei Mal haben wir ein etwas ferneres Donnern vernommen. Das Gewitter ist zum Glück in die andere Richtung gezogen.

    Zu Abend gab es dann im Gasthaus "Thurner" für uns beide einen leckeren Wurstsalat. Danach ging es direkt an die Suche für eine Schlafplatz.

    Auf der Suche hatten wir mehrere kurze Regenschauer und eine ganze Weile erstmal kein all zu schönes Örtchen gefunden um die Nacht zu verbringen.

    Als dann doch ein geeigneter Platz gefunden wurde, wurde das Setup im Dunkeln mithilfe von Rotlicht aufgebaut.

    Die Hängematte und das Tarp wurden heute etwas tiefer abgespannt um sich besser vor dem Wind zu schützen.

    Die Nacht war bezüglich Waldbewohner wieder sehr ruhig. Jedoch hat es fast die ganze Nacht gestürmt. Die Hängematte und das Tarp hätte ich noch tiefer hängen sollen. Meine Reisebegleitung hatte hier mit dem Warbonnet Superfly die besseren Karten.


    Tag 3: ca. 30 km - ▲ 700 / ▼ 710 hm

    Nach einer kurzen Nacht ging es bei Anbruch der Dämmerung wieder an den Abbau.

    Heute sollten wir Titisee erreichen, wo wir auf einen Edeka hofften um unsere Vorräte an Müsliriegeln und Snacks wieder aufzufüllen.

    Dort in der Vormittagszeit angekommen, stellten wir fest, dass es sich im Gewerbegebiet von Titisee um einen C+C Großmarkt handelte - ärgerlich da wir hierfür schon einen guten Umweg gelaufen sind, wir haben kurz überlegt, ob wir bis nach Neustadt laufen um dort zu essen und die Vorräte aufzufüllen, das hätte nochmal insgesamt einen Umweg von ca. 10 km bedeutet. Wir entschieden uns deshalb dagegen und sind wieder zurück nach Titisee ins Dorf gelaufen. Nach einiger Zeit des Rummierens haben wir dann eine Art Tante-Emma-Laden ("Gutscher") gefunden. Dort haben wir Vesper mitgenommen, welches dann mit Ausblick auf den Titisee vernichtet wurde.

    Den ganzen Tag war es schon extrem stürmisch. Am "Häuslebauernhof" haben wir uns nochmal an einem Natur-Kühlschrank bedient und das Hopfen-Kaltgetränk im Windschatten dieses Kühlschranks genossen.

    Danach ging es zur "Rufenholzhütte" hier war auch nur wenige Meter entfernt ein Brunnen. Als wir die riesige Hütte sahen haben wir uns sofort daran gemacht, da irgendwie die Hängematten reinzubekommen. Das hat auch ganz gut geklappt. Nach ca. 30 min kamen dann zwei Bodenschläfer die auch den Schutz der Hütte für die Nacht suchten, wir arrangierten uns etwas, sodass wir zu viert hier schlafen konnten - aufgrund der großen Hütte auch kein Problem.

    Die großen Fenster wurde aufgrund des immer noch anhaltenden starkes Windes mit den Ponchos abgehangen. Lediglich der große Eingang blieb offen.

    Aufgrund der frühen Ankunft an der Hütte in dem langen Aufenthalt in derer lagen wir alle vier schon um 20:30 Uhr ausgefroren in den Schlafplätzen.

    In dieser Nacht hatte ich meine komplette Kleidung noch am Körper. Nachts haben wir immer mal wieder einen Windzug vernommen. Auch hat es mal wieder gehagelt.

    Tag 4: ca. 38 km - ▲ 1.130 / ▼ 1.260 hm

    Frühs hatten wir Bodenfrost und ein paar letzte Hagelkörner vor der Hütte, ein Blick auf den Thermometer: in der Hütte hatte es Nachts 1 °C.

    Nach Frühstück und Kaffee starteten wir im Schneeregen, nach kurzer Zeit hat dieser in riesige Schneeflocken umgeschlagen.

    Der Weg hoch zum Feldberg war somit recht beschwerlich - die Sicht unterwegs und auch auf dem Berg gleich null.

    Geschätzt hatten wir in ca. 8 cm Neuschnee unterwegs. Unterwegs haben wir wenn möglich immer mal Schutz unter niedrigen Bäumen vor dem Schneesturm gesucht.

    Auf dem stürmischen und kalten Gipfel wurden dann schnell ein paar Fotos gemacht. Anschließend ging es an den Abstieg. Wir sind an 3 Hütten vorbei gekommen - leider alle geschlossen. Das ist der Nachteil wenn man zwischen Winter- und Sommersaison eine solche Tour macht.

    In der ersten Schutzhütte nach dem Feldberg haben wir uns unser Mittagessen gekocht - jeder eine Türe gefriergetrocknetes.

    Danach ging es immer noch mehr oder weniger hungrig weiter bis wir schließlich am Hotel "Wiedener Eck" ankamen. Sofort fiel uns das Häuschen mit den Snackautomaten auf. Wir füllten unsere Vorräte auf und genossen ein Bier incl. Tüte Chips bei einer kurzen Regenpause.

    Nun kam der Anstieg zum "Belchen" Schwarzwalds dritthöchsten Berg mit 1.414 m. Immer wieder in Regen, Tauwasser von tropfenden Bäumen, Hagel und Schneeregen.

    Der Weg hoch zum Belchen jedoch war fantastisch. Für mich der schönste Abschnitt auf unserer Mehrtageswanderung. Beim Abstieg vom Belchen wurden wir dann mit einem wunderbaren Ausblick auf die letzten tiefliegenden Wolken mit Abendsonne belohnt. Der Weg vom Belchen runter war genauso schön wie der Weg nach oben.

    Um 20.30 Uhr kamen wir an einer Hütte vorbei. Nach kurzem überlegen haben wir uns dafür entschieden, das an der Hütte liegende Holz zu nutzen um uns einen zusätzlichen Aufhängepunkt zu bauen und dort zu nächtigen. Nach dem ersten Liegetest in den beiden Hängematten folgte leider die Ernüchterung, nach dem lautstarken knacken in dem schon älteren Stamm den wir als Aufhängepunkt nutzten, war klar, wir mussten diesen noch verstärken. Also haben wir uns nochmal auf die Suche gemach und schließlich noch einen senkrechten Stamm eingeschoben, um den anderen Stamm in der Mitte zu Unterstützen.

    Nach dem Liegetest wurde die Konstruktion als für stabil erklärt und die Nacht begann für uns um ca. 22:30 Uhr.

    Um mal wieder wie gewünscht zum eigentlichen Thema zu kommen:

    Ich bin seit heute wieder daheim, waren etwas schneller als geplant.

    Der Vollständigkeit-Halber nachfolgend mal eine kurze Zusammenfassung, wie ich mit der aktuellen Ausrüstung auf dem Westweg zurecht gekommen bin.

    Randbedingungen:

    Wetter: Regen, Hagel, Schneeregen, Schnee, Schneesturm, starker Wind, Sonne...es war wirklich alles dabei.

    Temperaturen: Tag: 5-18 °C im Schatten & 22 °C in der Sonne (geschätzt) / Nacht: 1-8°C (gemessen)

    Schlafsetup:

    Hat bei den Temperaturen gerade so funktioniert, es war Nachts teilweise nicht mehr warm, aber noch auszuhalten. Ich hatte Nachts teilweise die komplette Kleidung an: Socken, Lange Unterhose, Unterhose, Hose, Longsleeve, Merino-Weste, Carinthia Ultra Jacket 2.0.

    -> Hier hätte ich also weder auf eine dünneren Underquilt setzen noch Klamotten daheim lassen können.

    Kleidung:

    Siehe oben. Teilweise wurde mit Merino-Weste und Carinthia unterm Poncho oder auch ohne Poncho gewandert.

    Technik:

    Netzadapter und Powerbank wurde aufgrund des Trackens der Wanderung beides benötigt - Powerbank musste nachgeladen werden.

    Essen:

    Wurde alles benötigt, aufgrund noch vieler geschlossener Restaurants und dem Mangel an Einkaufsmöglichkeiten hat das alles geradeso gepasst, hätte aber auch anders ausgehen können. Hier hätte eine ausgiebigere Planung im Voraus nicht geschadet.


    Titan-Schaufel, Heringe, Wasserwaage und Kopfkissen sind daheim geblieben, hatte auch nichts davon vermisst.

    Tatsächlich habe ich, bis auf den Kamm, das Erste-Hilfe-Set und die Salz-Tabletten alles im Einsatz gehabt.

    Fairerweise muss ich dazu sagen: die Kopfhörer hatte ich nur auf der 2h Zugfahrt zum Auto benutzt.

    Für die nächste Tour will ich auf jeden fall folgende Gegenstände durch leichtere Ersetzen:

    Handtuch, Netzadapter, Wasserblase, Kaffee-Fläschchen (Aufbewahrung), Merino-Weste, Carinthia Pro Jacket 2.0, Regenponcho

    Und vielleicht bleibt das ein oder andere das nächste mal auch noch ganz daheim ;)

    Wenn es die Zeit die nächsten Tage zu lässt, wird es noch einen ausführlichen Reise-Bericht im entsprechenden UF geben.


    Und zum Schluss noch ein paar Eindrücke der Tour: