Posts by RoyalHang

    Stellt doch mal paar Bilder (oder den Link vom Herrn Myer) rein... :thumbup:

    Es handelt sich, bei diesem Beispiel, um insgesamt 26 "Continuous Loops" mit 1mm Dyneema. An den Enden kannst du die Doppelschlaufe mit Diamantknoten sehen. Ich nutze die rund 2,50m Länge um alle meine Sachen an einem Baum zu hängen. Entsprechende Loops mit Diamantknoten sind an meinen Ausrüstungsgegenständen und müssen lediglich durch die Continuous Loops gesteckt werden.


    Trotz Matte Glatze Das ist doch alles Äpfel mit Birnen.


    Cross Hammock freut sich auf sein neues Gravel-Fahrrad welches vermutlich auch beim Commute in Berlin herhalten soll.

    Ergo ist es in diesem Falle "schwerer, weniger geländetauglich und man sitzt mitten im Abgasmief."


    barfuß ist etwas kürzer, wenn ich mich recht erinnere und gerne geräumiges Equipment dabei. Ein Rennrad wäre hier wohl ebenfalls ungemütlich, als auch schlecht für den Stadtverkehr und nach Abwägung der eigenen Prioritäten und dem Vergleich zum "normalen Fahrrad" bringt das Liegerad hier eben weniger Vorteile als es Nachteile mit sich bringt.


    Ich habe mich schon etwas mehr mit Liegeräder und vor allem Liegerad-Tandems beschäftigt. Der Berg ist und bleibt damit ein Albtraum - ich lasse mich aber gerne von dir eines besseren Belehren. Wir können gerne mit gleich schweren Rädern den Berg hochjuppen und schauen wer oben zuerst ankommt - wenn du schnell genug bist können deine aerodynamischen Vorzüge glänzen 😝


    Die Energiebilanz ist doch völlig Wumpe wenn die Kraftbilanz nicht stimmt und du somit den Berg nicht hochkommst?

    Ich habe eine neue, große Flasche Dr. Bronners 18-in-1 Naturseife in Pfefferminz. Nach Öffnung ist die Seife 24 Monate haltbar.


    Die Seife ist biologisch abbaubar, kann für Haut, Haare, Kleidung, Abwasch und sogar zum Zähneputzen herhalten. Letzteres kann man machen - muss man aber nicht.


    Wenn Interesse besteht würde ich diese, für eine kleine Aufwandsentschädigung von 1€, nach kurzer Nachricht mit Anzahl an mich,

    im 10ml LDPE Tropffläschchen mitbringen. Die Tropffläschchen können und sollen selbstverständlich wieder verwendet werden.


    Ich nehme auf einen Overnighter 5ml mit, wenn es ein paar Tage mehr sind auch mal 10ml. Es werden laut Hersteller 1-2 Tropfen für die Handwäsche benötigt.


    "Dr. Bronner’s Seife ist optimal für deine Outdoor-Abenteuer, denn du kannst sie von Kopf bis Fuß verwenden. Die Seife ist außerdem biologisch abbaubar. Wir empfehlen aber, das Waschen mit Seife in Seen, Flüssen oder im Meer grundsätzlich zu vermeiden! Schon ein wenig Seife kann den pH-Wert des Wassers verändern und den Lebensraum von Millionen von Lebewesen stören. Achte also darauf, dass du mindestens 60 m vom nächsten Gewässer entfernt bist, denn dann kann das Seifenwasser von der Erde und dem Gestein gefiltert werden."

    Nach einem Wochenende (Semi)-Bikepacking mit Kruecke99 möchte mich um folgende Punkte ergänzen:


    5. Bikepacking ist, wie der Name schon umschreibt: biken und packing. (Rad (fahren) & packen)

    Es wird immens viel Zeit und Hirnschmalz verbraten alles exakt und perfekt in die (deutlich höhere Anzahl mit deutlich kleinerem Volumen) Taschen zu packen. Kleinste Änderungen beim Packen (Ort, Position oder Austausch von Equipment) führen oftmals zur Verzweiflung.


    6. Es werden tendenziell Fahrräder verwendet, welche nicht darauf ausgelegt sind mit Gepäck beladen und gefahren zu werden. Manch einer zahlt mehr für seine Gepäckaufbewahrung als fürs Rad selbst 🥲


    7. Bikepacker fahren unter keiner Flagge.

    Nacken ist wesentlich entspannter, als beim normalen Rad find ich. Vor allem bei sportlichere Räder sind da wesentlich unbequemer.


    Am Berg kann man verpenntes schalten nicht mit aufstehen ausgleichen, stimmt, aber das Körpergewicht zieht genauso runter und muss genauso hochgequält werden wie beim normalen Rad.


    Ein riesiger Vorteil beim Liegerad: Man fliegt nicht mit dem Kopf auf Dinge zu, sondern Füße zuerst. Beim Sturz landet man meistens auf dem Arsch.

    Der Nacken hat sich nach 2-3x fahren an die neue, ungewohnte Position (sofern korrekt eingestellt) gewöhnt... Das ist nur unbequem wenn unregelmäßig bis garnicht gefahren wird und entsprechend keine Muskulatur vorhanden ist.


    Wie du im Wiegetritt dein Liegefahrrad den Berg hochwuchtest würde ich schon mal gerne live erleben. Ich bitte um Dokumentation - in Farbe und bunt.

    Liste bitte kopieren und weiterführen


    Omorotschka

    bieber1

    Cross Hammock

    Furbrain

    noodles

    niklasunterwegs

    Bedava

    Trotz Matte Glatze

    hangloose

    Miki ?

    koout

    HarryOnTrail

    RoyalHang +1

    RoyalHang Ich habe ähnliche Probleme, nur, dass mir am Sitzknochen alles weh tut und ich 1-2 Tage eine Pause brauche - hast du dafür auch eine Lösung? :/

    Da würde ich Mal behaupten hast du den falschen Sattel und du solltest deine Sitzknochenabstand nochmal nachmessen und entsprechend deinen Sattel anhand deiner Sitzposition und Sitzknochenabstand wählen.


    DL1JPH 17% der Weltbevölkerung hat ein längeres Bein als das andere. (Die anderen können sich das/ die Video(s) auf English auch zugute führen - da wird alles recht gut zusammenfassend auf den Punkt gebracht.)

    Wenn du bergauf fährst kommt dir dein Lenker entgegen. Es verkürzt sich dein Reach ergo wird dein Fahrrad beim bergauf fahren kleiner. 50-70km sollten täglich, ohne "Schmerzpausen" möglich sein, sonst passt dein Fahrrad oder deine Sitzposition nicht. Meiner Meinung nach sprechen alle deine Aussagen dafür, dass dein Radel dir zu groß ist. (auch die saddle sores im eher vorderen Sitzbereich, welche bei jedem Sattel vorkamen)


    Du hast doch auch keine Wanderschuhe mit denen du nach 25km einen Tag Pause machen musst um weiterzugehen und sagst die passen ganz gut - ich muss eben nur Pausen einlegen.


    Versuche mal einen kürzeren Vorbau und/ oder noch den ein oder anderen Spacer darunter. Aus persönlicher Erfahrung machen +/- 10mm Vorbau oder +/- 5mm Spacer den Unterschied ob es gemütlich oder (nerven)aufreibend ist.

    Ein zu großes Fahrrad kann ebenfalls ausschlaggebender Grund für saddle sores sein. Dass du deinen Sattel nach vorne schiebst würde meiner Meinung nach dafür sprechen. Wurdest du beidseitig gleichmäßig Wund (also etwa gespiegelt) oder nur auf einer Seite? Hast du die Problematik ebenfalls wenn du ohne Gepäck fährst? Wie viel fährst du dann ohne Probleme in Wegstrecke?


    Für (Rad)touren würde ich dir sehr Komoot ans Herz legen. Binnen der ersten Woche nach Anmeldung gibt es das Angebot die ganze Welt als Karte für 20€ zu erwerben - später kostet diese 30€. Das ist kompatibel mit deinem Handy & sämtlichen Navigationsgeräten.


    DL1JPH Ich denke auch hier stellt sich die Frage des Fahrrads und der Definition der eigenen Radreise. Für dich sind 30km die Auf- und Auslaufphase abseits deiner Route; für andere ist das eine halbe bis ganze Tagesetappe...

    wuppitom Für mich bedeutet Bikepacking das Hauptaugenmerk auf die Zeit und den Spaß im Sattel zu richten und alles dabei zu haben um möglichst viel und lange Fahrrad zu fahren. Das bedeutet:


    1. Hauptsächlich Fahrradklamotten (Bibshorts, Trikot, Regenjacke ist alles für die Zeit im Sattel geschnitten)
    zusätzlich: Komfortkleidung fürs Camp


    2. Meine Verpflegung ist auf Leistung ausgelegt. Ich habe Zucker, Elektrolyte, Nahrungsergänzungsmittel dabei und berechne anhand meiner geplanten Route & täglichen Kilometer meinen benötigten Tagesbedarf an kcal.


    3. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Fahrrad fahren. Nicht etwas "spontan" anschauen, da ein Foto machen, hier mal etwas die Seele baumeln lassen sondern Fahrrad fahren und das mit einem Schnitt jenseits der 20km/h. Also sportlich, spaßig ambitioniert.


    4. Entsprechend sind alle Taschen aerodynamisch, möglichst stromlinienförmig am Fahrrad angebracht. Ich fahre auch Singletrails mit meinem Bikepacking-Setup welche mit Panier-Taschen sicherlich nicht möglich wären.


    Einen Rucksack wäre für mich hier ein generelles No-Go. Weil ich zum einen mit meinem Fahrradtrikot hinten schon Taschen habe und zum anderen es einfach klitsch nass sein würde. TT-Position mit Rucksack ist auch eher nervig. Ich habe dennoch einen 20l Tagesrucksack im Hosentaschenformat (als Einkaufstasche) für Einkäufe am Abend dabei welcher auf dem Rücken zumm Platz der Übernachtung gebracht werden kann.


    Am nächsten Morgen heißt es dann aufstehen, packen und erstmal 20-30km machen bevor es etwas auf den Magen gibt. Weil es geht ja ums Radeln :)

    Oder kurz: Echt ungemütliches, schnelles Radreisen. 😁

    Der Nachteil: Die Diamantknoten verhaken sich sehr gerne mit den Tarpleinen, was tendenziell zu einem Leinenchaos führen kann.

    Wie lange sind deine Leinen? Ich habe meine soweit gekürzt, dass diese sich minimal bis garnicht verknuddeln. Die sind immer am Tarp und werden dort auch nicht irgendwie weiter schön verstaut. Brauche ich doch mal etwas mehr habe ich meine 1mm Dog-Bones dabei.

    Ein homöopathisches Mittelchen gibt es auch, welches man 4-5 Tage vor der Abreise regelmäßig einnehmen soll, es soll den menschlichen Körpergeruch für die Kleinvampire verändern. Ich habe leider diese 4-5 Tage nie durchgehalten, es 3x täglich zu nehmen, so dass ich schon deshalb mindere Erfolge damit hatte.

    Die Hippie-Singles auf Kreta haben sich früher mit zerstampftem Knoblauch eingerieben. Ich lasse dem Kopfkino der Folgesituationen hiermit freien Lauf :/:P

    Was war denn das omöopathisches Mittelchen? Der Knoblauch oder etwa Schwarzkümmelöl?