Denk an die Faustformel, dass die Summe des zu tragenden Gewichts inkl. Rucksack nicht mehr als 25 Prozent deines Körpergewichtes übersteigen sollte
Beim Pilgern spricht man gerne von 10% des Körpergewichts. Ich halte von all diesen Angaben wenig, denn was man braucht, muss und wird man ohnehin mitnehmen. Ich halte es da lieber mit: so wenig wie möglich einpacken.
Ich nutze regelmässig einen 36-Liter-, einen 46-Liter und einen 56-Liter-Rucksack. Für eine Übernachtung in der warmen Jahreszeit mit nur ganz wenig Proviant und Wasser komme ich mit dem kleinsten Rucksack aus. Da packe ich dann ein:
- HammockGear Burrow 20°F (Topquilt), ca. 650g (oder rund 450g für 40°F)
- HammockGear Uncubator 20°F (Unterquilt), ca. 650g
- Hängematte (selbstgenäht): jeweils gegen 600g mit Moskitonetz
- Aufhängung (selbst zusammengestellt): rund 200g
- Hex-Tarp (selbstgenäht): ca. 590g
- etwas Kleidung für die Nacht (je nach Jahreszeit / Wetter)
- Wasser (ca. 2 Liter)
- Proviant (Fertiggericht + etwas Knabbereien)
- Spiritus-Kochsystem
- Kleinkram (Taschenlampe, Handy, etc.)
Da liegt dann gut auch noch eine Wanderung am nächsten Tag drin.
Sobald ich länger unterwegs bin sowie im Frühling oder Herbst, schwanke ich zwischen dem mittleren und dem grossen Rucksack. Ein Stück weit aufgrund von Lust und Laune, Packdisziplin und aktuellem Wetter / Ausrüstungsbedarf.