Posts by Hesmon

    Mein Testfazit ist insgesamt positiv.


    Eine meiner ersten Hängematten war eine DD SuperLight Hammock. Nach dem Umstieg auf Warbonnet geht die DD aber immer mit auf Tour als "Chillout Hängematte". Diese wird jetzt aber definitiv durch die TTTM Lightest ersetzt.


    - die Matte fühlt sich weicher und "stoffiger" an

    - leichter

    - wesentlich besserer Komfort (Länge)


    Ich werde wohl den Packsack durch einen "Bishop Bag" ersetzen. Dann noch ein paar Becket Straps dran und ich habe eine "Full Size Chillout Hängematte" für unter 300g (incl. Suspension).


    Ich habe mir so ein ähnliches Setup schon mit einer 11' Monofil Matte gebaut. Da habe ich aber das Gefühl, dass diese sich noch mehr dehnt.



    Alles in allem: Eine schöne Chillout-Matte die leicht und bequem ist.

    Sieht so aus, als ob man ziemlich "tief" liegt, bzw. die Ridgeline ziemlich kurz ist.

    Dann noch 3 inches mehr Stoff in der Länge. Breiter scheint Sie auch zu sein.

    Hmmmm - ich bin mal gespannt auf die Tests. Könnte interessant sein.

    PS: Wenn die Gepäck-Hängematte aus Hängemattenstoff ist und über Schlaufen aus AmSteel verfügt, kann sie tagsüber auch als Hängesitz fungieren... ist unter Umständen schneller ausgepackt als die ganze Hängematte. 8o

    Ja, die Idee hatte ich auch schon.

    Praktisch funktioniert es für mich leider nicht. Die GH ist zwar stabil genug, mir aber zu kurz.

    Außerdem will ich mein Schlafsetup aufgebaut haben und mein Geraffel sicher untergebracht wissen. Darum nehme ich zusätzlich zu HM und GH immer noch eine 3. Spass-Hängematte mit zum Abhängen auf dem Lagerplatz, für die kurze Rast beim Wandern oder eben zum Sitzen beim Kochen.

    Ja, ich bin eben ein echter Komfi-Ultralighter ;)


    Hängt ihr eure Gepäckhängematten tatsächlich unter eure Hängematte?

    define GH = Gearhammock || Gepäckhängematte


    Wie auf den Bildern zu sehen ist: ja ;)

    Ich hänge aber auch gerne etwas höher, so dass ich beim Einsteigen in die Hängematte ganz leicht auf die Zehenspitzen muss.

    Zu nah am Boden fühle ich mich unwohl. Wenn die GH tief genug hängt um den Underquilt nicht zu komprimieren, habe ich immer noch ausreichend Platz von der GH bis zum Boden (so 10-15 cm).

    Ich habe aber auch viel rum gespielt mit den Einstellungen der Whoopie-Slings.

    Die GH mal nach vorne, nach hinten, höher, tiefer oder auch mal schräg gehängt.


    Wenn man die GH z.B. weit Richtung Fußende verschiebt, dürfte sie gar nicht mehr stören, da ja am Fußende viele cm Hängematte ungenutzt rum hängen und deine Füße dann quasi rechts von der GH zum liegen kommen würden.


    Ich hab die GH lieber genau unter mir, um aus der Hängematte an alles dran zu kommen.

    Geniale FAQ :!:


    Ich halte es für sinnvoll die Bibel zu verlinken: The Ultimate Hang

    Entweder dahin oder zu Amazon.

    Gehört einfach der Vollständigkeit halber dazu.

    In der Einführung wird das Buch erwähnt. Aber ich halte es für so wichtig, das man es direkt in der FAQ verlinken sollte.

    Viele die ich kenne, ich kenne viele, nutzen eine kleine Gepäckhängematte UNTER der Hauptmatte.

    Das tue ich mal mit dickem Stift unterschreiben.

    Ich achte sehr auf mein Rucksackgewicht. Aber der Komfortgewinn einer Gepäckhängematte ist mir das Extragewicht mehr als wert.


    Zu den Vorteilen, die Bernd genannt hat kommt hinzu, dass eben NICHTS mehr auf dem Boden liegt.

    Nach einer Nacht sintflutartiger Regenfälle weiß man das besonders zu schätzen.


    Die besten Gearhammocks baut übrigens ein gewisser "Bernd Odenwald", der sich aber nicht traut sein eigenes Produkt hier im Forum zu bewerben. Also mach ich das. Wir sind weder verwandt noch verschwägert und ich erkläre an Eides statt, keinerlei monetäre Vorteile oder sexuelle Gefälligkeiten durch meine Lobpreisung zu erhalten.


    Ich habe mittlerweile 4 Gearhammocks von Bernd. Für jedes meiner Hängerattensetups eine.

    Die letzte Generation gibt's in schöner Multicam Farbe, hat Whoopie-Slings mit eingespleißten Mini-Karabinern und einen Klettverschluss zum verschließen. Ja, das Teil kostet ein paar Mark mehr als eine Gearsling von DD oder Eno, aber Stoffqualität, Verarbeitung und Features (Whoopies/Klett) sind mir das allemal Wert.


    Hier mal Bilder meiner "alten", grünen Gearhammock. Mittlerweile hat Bernd auch - auf meinen Wunsch hin - eine Gearhammock in Multicam (Tarnmuster). Die sieht man aber schlechter auf Bildern (hence the name Tarnmuster).


    Meine Wasser-Philosophie:


    Kein Wasser aus Flüssen

    - Chemikalien, Schwermetalle und Arzneimittel


    Kein Wasser aus Quellen oder Bächen unterhalb von Landwirtschaftlich genutzten Flächen oder Industrie

    - Düngemittel, Chemikalien, Nitrat, Nitrit, Coli-Bakterien, Viren, Protozoen


    Gegen Chemikalien, Medikamente und Schwermetalle hilft KEIN Filter (auch nicht Aktiv Kohle), kein Abkochen, NIX !!! Finger weg !!!



    Bei allen anderen Quellen in der Natur: Filtern+Chlor oder Abkochen

    Damit hast Du sauberes Trinkwasser.


    Die Wahrscheinlichkeit das Du in diesem Wasser dann gelöstes Uran, Chemikalien oder sonstige Rückstände in relevanten Dosen hast, halte ich für so verschwindend gering, dass ich mir da keinerlei Gedanken drüber mache. Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du in Deinem Mineralwasser schlimmeres drin hast, wesentlich höher.


    99,99% der Probleme durch unsauberes Trinkwasser kommen von Mikroorganismen.

    Die bekommt man mit Filter + Chlor oder Abkochen sehr einfach in den Griff.

    Wenn man die ganz oben genannten Fälle durch Voraufklärung des Wandergebietes ausschließen kann, fährt man damit sehr gut.



    Zu den Schildern "Kein Trinkwasser":

    In der Pfalz und im Schwarzwald sind diese Schilder aus rechtlichen Gründen angebracht.

    Solange die Wasserqualität nicht regelmäßig geprüft wird, muss so ein Schild dran.

    Diese Brunnen haben trotzdem fast immer Trinkwasserqualität.

    Wer sich unsicher ist -> Filter+Chlor oder Abkochen - > fertig


    Ich persönlich lasse die Finger von umpump Brunnen mit geschlossenem Wasserkreislauf. Aber nur weil's eklig ist. Im Dorf gibt's meist einen Friedhof mit Leitungswasser.


    Dass die Pfälzer die Schilder an die Brunnen kleben, damit die Badenser mehr Weinschorle auf den Hütten trinken, ist ein übles Gerücht, dass von rechts rheinischen Propagandabehörden böswillig gestreut wird ;)


    P.S.

    Warum ich so auf dem Chlor herumreite:

    In den letzten 40 Jahren, in denen ich Wasser aus zweifelhaften Quellen trinke, hatte ich genau einmal Dünnpfiff (1 Woche lang) trotz Filter. Seit Chlor kein einziges mal mehr. Seitdem es das Antichlor gibt, fällt auch das Problem mit dem Geschmack weg.

    Wer grundsätzlich Angst vor der bösen Chemikalie Chlor hat, sollte sich eher Gedanken um Dihydrogenmonoxid im Trinkwasser machen. Das Teufelszeug wird gerne als Kühlmittel in Atomkraftwerken genutzt und ist in hohen Dosen toxisch.


    P.S.S.

    Im Pfälzer Wald kenne ich die meisten Brunnen seit 40 Jahren und trinke daraus ohne Bedenken. Dies tun auch alle Wanderer und Mountainbiker die zu tausenden seit Äonen durch meinen Wald tapern. Mir ist noch NIE eine Geschichte zu Ohren gekommen, dass jemals jemand Probleme nach dem Genuss von Qullwasser in der Pfalz Probleme bekommen hat. Und ich höre viele Geschichten auf den Trekkingplätzen und Hütten, auf denen ich quasi zu Hause bin.


    Willkommen :!:

    Keine Angst hier werden Sie geholfen.


    Lass Dir Zeit mit dem Aussuchen einer Hängematte, am Besten zum Hängemattentreffen kommen und alles selbst ausprobieren und erst dann kaufen. Und ja, es gibt deutlich leichtere Setups.

    Abkochen ist für mich die Backuplösung, wenn nichts anderes mehr geht.

    Wo ich unterwegs bin, darf man nicht immer Feuer machen (Waldbrandgefahr) und zusätzlicher Brennstoff nur zum Abkochen wäre mir zu schwer.


    Aber wenn man genug Brennstoff hat und/oder offenes Feuer machen kann, ist das sicher einer der einfachsten, sichersten und besten Lösungen.

    Und noch'n Gedicht:


    Hesmon, diese faule Ratte

    lag gestern in der Hängematte.

    Er frug sich nach des Lebens Sinn

    und kratzte sich gar oft am Kinn.


    Es flog ein Vögelchen vorbei,

    vermutlich aus der Mongolei

    und kackte Ihm aus vollem Flug

    zwei weiße Flecken vor den Bug.


    Ich sprang auf, den Zorn im Blick,

    ein Racheschwur schon auf den Lippen,

    mit körpereigenem Geschick

    und begann nach vorn zu kippen.


    Der Schwerkraft folgend, zur Erden Mitte

    der Leser weiß wohl was gleich kommt.

    Eine Läsion der Unterlippe,

    der Vogel flog zum Horizont.


    Und die Moral von der Geschicht:

    Seit ich im Leben werd beschissen,

    möcht ich ein Tarp mein Eigen wissen.

    Ich bin auch von Keramik und Aktivkohle Filter (Katadyn Combi Filter blau) über Hiker Pro zu Chlortabletten. Dann wegen dem Geschmack zu Sawyer, dann Sawyer Mini und jetzt wieder zu Chlor/Antichlor.


    Hängt auch einfach davon ab, ob ich Wandere, mit Auto unterwegs bin, alleine oder mit Gruppe. Ob ich trübes oder klares Wasser erwarte usw. usw.


    Wasserfiltern ist ein Prozess und ständig im Fluss ;)

    Das sehe ich etwas anders. Ich sehe dem Wasser ja nicht an, ob es Bakterien oder Protozoen drin sind.

    Deswegen behandle grundsätzlich mit Chlor. Auch kristallklare Bergquellen.

    Nach 2 Stunden kommt Antichlor rein. Das neutalisiert den Chlorgeschmack.

    So habe ich immer 100% sicheres Wasser. Keine Experimente auf langen Touren.


    Es wiegt fast nichts, kostet wenig und ist das einzige, was gegen ALLE Mikroorganismen hilft.

    Ja, ein 500g schwerer, 300 Euro teurer MSR Guardian tut das auch. Da bin ich aber die falsche Zielgruppe.


    Trübes Wasser geht vorher durch den Filter. Wenn ich keinen dabei habe, dann durch mein Microfaserhandtuch.

    Chlor funktioniert nur bei klarem Wasser.


    Aber - wie gesagt - trübes Wasser hatte ich in den letzten 5 Jahren nicht mehr.

    Ich hab immer einen Bach/Quelle/Friedhof/See gefunden mit klarem Wasser.


    Deswegen bleibt der Filter zu Hause. Ich brauche Ihn einfach nie.



    Ich komm vom Dorf. Da mag man Gedichte im Stile von Heinz Erhardt. Das hat Struktur und reimt sich ordentlich, so wie sich das gehört. Haikus und sonstwie hebige Jamben sind was für Großstadt Hipster ;)


    Hänger


    Du hängst an Stricken – ich steh auf Beinen

    Ich bin aus Fleisch – du bist aus Leinen

    Du wünschst dir nichts – ich, dass ich in dir wär’

    Oh Hängematte – wir unterscheiden uns sehr

    Doch eins verbindet heute dich und mich

    Du hängst genauso durch wie ich.


    Marc-Uwe Kling

    Aus dem Epos "Die Känguru Chroniken"

    Weiß nicht, was ihr alle macht mit dem Sawyer, bei mir läuft das mit etwas drücken sehr ordentlich.

    Der Sawyer (SP129) hat einen guten Durchfluss und ist auch als Schwerkraft-Filter zu benutzen.

    Der Sawyer Mini (SP128) hat gefühlt nur 30% der Durchflussrate, dafür wiegt und kostet er auch nur die Hälfte.


    Ich nehme oft gar keinen Filter mehr mit.

    Wo ich unterwegs bin, habe ich zu 99% klares Wasser. Ein Filter ist nur bei trübem Wasser sinnvoll.

    Wer sich vor Giardien und Viren schützen will, muss sowieso noch zusätzlich zum Filtern das Wasser mit UV oder chemisch behandeln.


    Ich nutze diese beiden Produkte:

    Katadyn Micropur Forte MF 100F

    Katadyn Micropur Antichlor MA 100F


    d.h. meine komplette Wasseraufbereitung wiegt 15g


    Der Sawyer Mini kommt nur mit, wenn ich davon ausgehen muss, öfter aus Wasserlöchern trinken zu müssen.

    Nur auf der Burg und auch nur deshalb, weil ich bei meinen zeltenden Begleitern bleiben wollte. Ansonsten - wenn ich allein gewesen wäre - hätte ich mich in den Wald neben der Burg gehängt.

    Danke. Der Herbst ist so gut wie gebucht ;)