Posts by Hesmon

    Uiii - jetzt kann ich die Bilder sehen 8|


    Bei mir hängt das Fußende maximal 15 cm höher, auf dem Bild sieht das nach einem halben Meter aus.


    Das ist definitiv viel zu viel :!:

    Es gibt anscheinend keine deutsche Lesung von "Walden" von einem professionellen Verlag.

    Mittlerweile hat sich ein deutscher Verlag erbarmt, ein ungekürztes Hörbuch zu publizieren:

    Walden


    Es handelt sich um eine modernere Übersetzung und der professionelle Sprecher hat ein angenehme Stimme.



    P.S.

    Ich habe auch den Download Link der Laien-Lesung (s.o.) aktualisiert.


    P.P.S.

    Da einige meiner Messer behängten und Tarnkamotten tragenden Bekannten etwas verwirrt waren, ob des eher abstrakten Inhaltes, hier ein Disclaimer: Es handelt sich bei "Walden" um philosophische Betrachtungen und nicht um ein Buch über Bushcrafting.

    Das Zeug von Amazonas, DD, Eno oder auch Hennessy funktioniert ja auch. Man bekommt für 200-300 Euro ein Komplettsetup mit dem man mal ein Wochenende in der Hängematte übernachten kann.


    Ich habe meine Hängerattenkarriere mit einer viel zu kurzen DD Ultralight, einem DD Tarp und vorhandener Isomatte und Schlafsack begonnen. Nur 150€ Investitionskosten. Das hat auch funktioniert und trotz aller Unzulänglichkeiten auch Spaß gemacht. Es war halt was neues und anders als Zelt. Das sieht dann so aus:


    DD Ultralight Setup



    Wenn man aber vor hat, mehrere Wochen im Jahr in der Hängematte zu verbringen, sieht das dann irgendwann eben so aus:


    Mittagsschlaf IMG_20190607_151548


    Ich bereue jedenfalls keinen einzigen Euro, den ich in ein gutes Setup investiert habe. Ich bereue nur die vielen Euros, die ich in die vielen Zwischenschritte investiert habe ;(



    tl;dr

    Mach's gleich richtig. Wer billig kauft, kauft zweimal.



    MMn. gibt es im Deutsch sprachigen Raum keine wirklichen Hm „Experten“.

    *HUST*

    Hammockfairy

    Zum Thema Underquilt bis wieviel Grad in der Nacht benutzt ihr einen und ab wann wird es euch zu Warm

    In Deutschland habe ich auch im Hochsommer immer meinen Underquilt dabei (Wooki 20°F / -6°C).

    Ich kann mich in den letzten 5 Jahren nicht daran erinnern, den auch nur ein einziges mal unter mir wegschieben zu müssen.


    Sobald die Temperatur Nachts unter 20°C fällt und ein bisschen Wind geht, brauche ich zum Schlafen einen UQ. Bisher hatte ich noch nie das Problem, dass es zu warm wird oder der UQ morgens verschwitzt war. Ich kann die Wärme recht gut über den Quilt/Schlafsack über mir regulieren.


    Ansonsten gilt, was Mittagsfrost gesagt hat: Mit einem Handgriff hat man den UQ unter sich weggeschoben.


    Umgekehrt wird aber Deine Nacht zum Albtraum, wenn Dein UQ auch nur ein kleines bisschen zu kalt ist.

    Mit einer Matte von einem Markenhersteller solltest Du mit dem Gewicht keine Probleme bekommen. Die meisten Hersteller bieten Matten an, in denen man bis 200kg sicher und bequem schlafen kann.

    Mit der Hängematte ist es aber nicht getan. Zum Übernachten im Wald empfehlen sich auch Dinge wie Underquilt, Tarp und Moskitonetz. Einfach mal die FAQ lesen.


    Dann viel ausprobieren, testen, Leute im Forum mit vielen Fragen löchern und erst dann kaufen.

    Hast Du's mal versucht? Also mit flachen Barfußsandalen, nicht mit so dicken Wandersandalen

    Hmm, da hast Du allerdings recht. Ich denke ich werde im Sommer einfach mal die Xero Z-Trek testen. Diese Flip-Flop-Style Teile kann ich nicht tragen. Da stört die Schnur zwischen den Zehen. Jaja, Mimimi-Prinzessinnen-Füße ... :rolleyes:


    Aber diese "Vivobarefoot Primus Trail Firm Ground" sehen interessant aus. Die könnte ich mir zum Wandern als Trailrunner-Ersatz vorstellen.


    Aber bis dahin muss ich noch ganz schön üben. Ich merke nach 2 Tagen doch schon einen gewaltigen Unterschied zwischen den Trailrunners und den Leguanos (Fuß- und Waden-Muskelkater).


    Danke für die Anregungen:!:

    Die Elastik von Socken oder Schuhen, die stretchy sitzen, reicht bereits, dass die Zehen nicht breit aufsetzen

    Ein klares "Jein" von mir ;)


    Ich fühle mich in den "stretchy" Leguanos z.B. deutlich wohler als, in den Five-Fingers mit mehr Platz.


    Mein extremst breitester Schuh ist ein Altra Torin

    Ja, meine Füße haben den maximalen Platz in der Breite, aber trotzdem fühle ich mich "wohler" in den deutlich engeren Leguanos.


    Sandalen gehen z.B. bei mir gar nicht, da ich bereits durch eine Tannennadel oder ein Steinchen zwischen Fuß und Sohle, dermaßen genervt wäre, dass ein weiterlaufen völlig ausgeschlossen ist.


    Meine Herangehensweise an Barfußlaufen war wie folgt:

    - "Christopher McDougall - Born to Run" gelesen

    - nach mehreren Wochen Barfußlaufens und extremen Schmerzen wieder zu "normalen" Schuhen zurück

    - hunderte Youtube-Videos über Barfußlaufen angeschaut

    - weil ich die Grundidee so bestechend logisch fand -> Five-Fingers gekauft und nochmal probiert

    - aha -> geht ja doch und Wandern funktioniert besser, als in den 20 Jahren in "Wanderschuhen" vorher

    - in den letzten 10 Jahren über 1000 Euro in verschiedenste Barfußschuhe investiert

    - seit 5 Jahren in Ultralight-Trailrunnners (ohne Sprengung) unterwegs (mit Dirty-Girl-Gaiters und Sealskinz)

    - vor 3 Tagen mal wieder alles über den Haufen geworfen, weil ich was Neues ausprobiert habe (Leguanos)

    - da Capo al Fine


    Ich habe eingesehen, dass Barfußlaufen, so wie alles andere im Leben auch, ein Prozess ist und kein optimaler, statischer Zustand.


    tl;dr

    Ausprobieren - This Is the Way ;)

    Aber in Neustadt und KA gibt es einen Leguano-Laden, wo du sie probieren kannst - wenn denn wieder offen ist....

    Da werde ich auch hingehen, Danke.

    Ausprobieren ist natürlich immer das Beste. Ich habe Sie mir ja auch erstmal nur "schön geguckt" ;)


    ...das ist tatsächlich der einzige Nachteil, sehe ich auch so. Preis-Leistung trotzdem top, finde ich, bei den anderen Modellen gehen die Preise ja dann schon deutlich hoch...

    Naja, ich finde das "preiswert" - im wahrsten Sinne des Wortes.

    - die Schuhe werden in Deutschland gefertigt und nicht in einer chinesischen Pädofaktur.

    - die Schuhe sind zu 99,995% vegan

    Da gebe ich gerne ein paar Mark mehr aus.

    Heute Mittag sind meine ersten "Leguano Sneaker" angekommen.

    Winter Sealskinz an -> in die Sneaker geschlüpft -> wie ein kleines Kind lachend durch den Schnee gehüpft :)


    Danke liebes Forum - ich liebe diese Teile jetzt schon <3


    Diese ultra-flexible Sohle ist der Hammer:!:

    Kein Vergleich zu meinen Five-Fingers oder Trailrunners. Es fühlt sich deutlich "richtiger" an.


    Ausführlicher Testbericht folgt nach der 1000km Inspektion ;)

    Hat jemand von Euch eine Bezugsquelle für Winter-Sealskinz ?

    Ich sehe in jedem Shop immer nur: "Ausverkauft" (jedenfalls Größe M oder L - resp. Größe 42) ;(


    Ich brauche die Teile zwar nur sehr selten, aber ich habe gerne ein Paar als "Wechselkamotten" im Rucksack - just in case.

    richtige Trekkingtour (>= 3 Tage), was mehr Gewicht benötigt (20-24kg)

    Auch wenn ich 14 Tage unterwegs bin, habe ich nie mehr als 10kg auf dem Buckel. Daher kann ich keine Aussage zu hohen Gewichten machen.


    Stabilität und Kälteschutz im Winter

    Das ist ja genau der Punkt. Wanderstiefel gaben mir keine bessere Stabilität. Ich habe mir auch in festen Wanderschuhen oft Bänderdehnungen geholt. Ich bin ja 30 Jahre lang mit Wanderstiefeln unterwegs gewesen (z.B. LOWA Renegade Evo). Damals allerdings auch noch mit höherem Gewicht.


    Was mir wirklich Stabilität und Sicherheit gibt, sind Trecking-Stöcke. Das funktioniert außerordentlich gut.

    Kältetechnisch spüre ich keinen Unterschied zwischen meinen Wanderstiefeln und Winter-Trailrunners mit dicken Socken.


    Ein großes Problem der Stiefel ist auch die Nässe.

    Nach einer Woche Dauerregen oder Bachdurchquerungen sind die Dinger innen nass und man bekommt Leder oder Goretex einfach nicht in einer Nacht trocken. Die Trailrunners sind nach 2 Stunden trocken. Das ist ja auch der Grund, warum auf dem doch recht feuchten AT kaum noch Menschen mit Wanderstiefeln unterwegs sind.


    Wenn wir Abends am Camp ankommen, wollen alle immer schnell aus den schweren Stiefeln raus und in Ihre "bequemen Lager Schuhe" schlüpfen. Ich muss dann immer lächeln - ich habe meine bequemen Schuhe schon an.



    Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich alt, dick und bequem geworden bin. Ich fühle mich jedenfalls deutlich wohler mit nur 10kg auf dem Buckel, Trekking-Stöcken und Trailrunners. Wenn mir jemand vor 20 Jahren genau das vorgeschlagen hätte, hätte ich den wohl ausgelacht ;)