Kurze Frage - kurze Antwort

In einem der letzten großen Datenlecks waren wohl auch Accounts von Foren, in denen einige von euch Mitglied sind, enthalten. Das Hängemattenforum selbst ist nicht betroffen, jedoch solltet ihr gegebenenfalls eure Passwörter ändern und 2-Faktor-Authentfikation einschalten.

Fragen könnt ihr gerne in diesem Thread stellen. Dort findet ihr auch weiterführende Links.

  • Übernachtet ihr immer "legal" oder betreibt ihr echtes Bushcrafting?

    Ich habe mir gerade nochmal die Gesetze durchgelesen und im Grunde ist mittlerweile alles in DE verboten.

    ...Schlafen ist illegal, weshalb wir sagen können: Deutschland schläft nie!


    Hi,


    das mit dem legal - illegal blickt doch sowieso kaum einer. Schlimm sind vor allem diejenigen, die alles genau wissen. Also jene Menschen die schon Angst haben, einen fußbreit neben dem Waldweg zu gehen.


    Und was bitte ist Bushcrafting? Das hört sich für mich immer so an, als wären das radikale Bombenleger (nur um das jetzt mal zu überspitzen).


    Ich hab zwar noch nicht wirklich im Wald gepennt, aber es gibt Stellen, wo auch mal kein Naturschutzgebiet ist. Ist dann zwar nicht ganz so nett, sollte aber reichen. So ist nun mal das Leben.

  • Übernachtet ihr immer "legal" oder betreibt ihr echtes Bushcrafting?

    Für mich klingt das so, als wäre "echtes" Bushcrafting zwangsläufig illegal. Sofern du dich nicht mit dem Waldbesitzer absprichst oder einen eigenen Wald besitzt, musst du dir darüber im Klaren sein, dass dein Aufenthalt im Wald wie auch eine Übernachtung daselbst womöglich nicht erwünscht sind.


    Ich persönlich bin der Meinung, dass alles möglich ist, solange man sich dabei nicht auffällig verhält. Bushcraft* tendiert natürlich dazu, dass man im Wald auch gewisse "Bauten" vornimmt. Wenn man diese wieder rückbauen kann, so halten sich auch da die Spuren in Grenzen. Ich verstehe aber, dass in einem wirtschaftlich genutzten Wald oder im Lawinenschutzwald solche Bauten womöglich nicht gerne gesehen werden; das hängt vom Waldbesitzer ab. Im Gegensatz zum Bushcraft hinterlässt eine Übernachtung tendenziell schon weniger Spuren, wenn man sich entsprechend verhält und keinen Abfall hinterlässt.


    Zu deiner Frage: Ich übernachte auf meinen Wanderungen oft im Wald und geniesse den Blick in die Baumwipfel. Da ich mich dabei ruhig und unauffällig verhalte, denke ich nicht gross darüber nach, ob ich mich nun dabei im "legalen" oder "illegalen" Bereich bewege. Bushcraft betreibe ich dabei nur ganz am Rande.


    * Ich mag den Begriff »Bushcrafting« nicht, auch wenn der bescheidene deutsche Wikipediaartikel zum Thema diesen Titel trägt. Das englischsprachige Pendant ist »Bushcraft« (ein Nomen). Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, an ein Nomen die Endung »-ing« anzuhängen. Eine Nominalisierung durch ein »Gerund« ergibt nur bei einem Verb Sinn. Zudem betont das Nomen im Gegensatz zum Verb »craft« auch das »Geschick«, die »Fertigkeit«, die »Kunst«, in unserem Fall, sich in der Natur über längere Zeit autark aufhalten zu können, und betont deshalb weniger, dass dabei unbedingt der Wald handwerklich »umgestaltet« werden muss. Aber das ist ein anderes Thema...

  • Moin zusammen,

    Ich bewege mich oft in einer Grauzone beim übernachten draußen.

    Wie ich in einem anderen Beitrag schon mal erwähnte, nutze ich oft meinen Angelschein für ein legales übernachten.

    So darf ich mich z.B. an den deutschen Küsten Tag und Nacht zu Angelzwecken aufhalten ohne noch zusätzlich irgendeine Genehmigung einzuholen.

    Für die Schlei von Schleswig bis Arnis z.B. habe ich eine Jahresangelkarte die mich berechtigt auch dort 365 Tage im Jahr Tag und Nacht zu sein.

    Und das gleiche gilt für sehr viele Gewässer in Deutschland. Überall wo Nachtangeln erlaubt ist.

    Den Kontrollbevollmächtigten (z.B. Polizei oder Fischereiaufsicht) war es bis jetzt immer egal dass ich in der Hängematte dort geschlafen habe.

    Verboten sind überwiegend geschlossene Zelte mit Boden. Selten wird das aber kontrolliert oder darauf bestanden. Deshalb bauen die meisten Angelzelt Hersteller Zelte mit rausnehmbaren Böden und Forderseiten. Dann wäre es nur noch ein Shelter bzw. ein Wetterschutz.

    Sollte also jemand beanstanden dass man ein Zelt aufgebaut hat...... in einer Minute mache ich aus dem Zelt ein Shelter👍

    Aber wie gesagt: ich wurde noch nie des Platzes verwiesen.

    Es gab ein paar mal Ärger mit privaten Waldbesitzern oder Landwirten die aber rechtlich durch mein Uferbetretungsrecht keine Möglichkeit hatten mich zu vertreiben.

    Solche Stellen meide ich dann meist in der Zukunft. Es sollte ja Spaß machen draußen und dann möchte ich mich nicht mit solchen Leuten rumärgern müssen.

    Habe ich mal keine Lust zum Angeln nehme ich nur eine kleine Alibi Angelrute und das „Plichtzubehör“ mit. Falls doch mal jemand kommt. So kann ich trotzdem an vielen sehr schönen Plätzen legal übernachten ohne wirklich zu angeln 👍🏝

    Gruß von der Ostsee

    Hier mal am Strand wo ich schon 2x von der Polizei kontrolliert wurde und alles gut war👍

    An Binnengewässern in SH bin ich überhaupt nur einmal kontrolliert worden.

  • Auf Tour suche ich immer ein nettes Plätzchen, wenn's geht etwas versteckt damit mich nicht jeder schon von weitem sieht. Naturschutzgebiete vermeide ich soweit irgend möglich.


    Am wichtigsten ist mir das ich keinen Müll hinterlasse und das mein Lager nach dem Abbauen sich nur noch durch etwas platt getrampelten Boden verrät. Wenn ich durch bin mit meinem Aufbau ist auch alles sauber verstaut und aufgeräumt. Wenn doch mal jemand kommt kann man mit einem ordentlichen Camp eher glaubhaft machen das man es sauber hinterlässt als wenn alles wild durcheinander geworfen ist.


    Bisher hatte ich aber auch nur nette Gespräche mit Förstern und Jägern, eine echte Konfrontation hatte ich noch nicht. (Zum Glück ist nicht jeder Hochsitz auch täglich besetzt)

    Don't Panic

  • Bei meinen Trekking-Touren übernachte ich oftmals in der Nähe von Schutzhütten und hatte hierbei noch nie Probleme mit z.B. Förstern. Für mich als müden Wanderer hatten bisher alle Verständnis.

    Auf den Kanu-Touren verhält es sich ähnlich. Ich baue spät mein Nachtlager auf und morgens bei Zeiten wieder ab.

    Lagern tue ich eigentlich nur beim Angeln und im eigenen Jagdrevier oder mit Genehmigung im Privatwald.

    Den Platz wieder sauber und ordentlich zu verlassen versteht sich von selbst.

  • Macht es für die Förster einen Unterschied, ob ich ein Biwak aufbaue oder eine Hängematte verwende?

    Ein Biwak sieht für mich zumindest "harmloser" aus...

  • Macht es für die Förster einen Unterschied, ob ich ein Biwak aufbaue oder eine Hängematte verwende?

    Ein Biwak sieht für mich zumindest "harmloser" aus...

    Keine Rechtsberatung, nur mein Kenntnisstand:

    in Thüringen ist nur das Zelten explitiz verboten (Genehmigung oder Anmeldung ausgenommen). Biwakieren und Abhängen ist eine Grauzone.

    Generell kann dich der Waldbesitzer, der Förster (ist immer auch jäger) und die Polizei des Waldes verweisen (nicht der Jäger). Alle 3 dürfen dich festhalten und deine Personalien ermitteln. Bußgeld wird je nach ermessen vergeben (Lager Zustand, erneute Handlung, Freundlichkeit, usw.). Beim Zelten gibt es diesen Spielraum nicht.

    Recht gebe ich dir, dass ein Biwak weniger auffällt wenn er die entsprechende Farbe besitzt, einen Unterschied rechtlich macht es aber nicht.


    Wenn ich jemanden in meinem Wald "erwische", dann schaue auch ich wie das Lager aussieht. Wenn nicht gerade setzlinge oder verjüngungsflächen kaputt gemacht werden ignoriere ich es meist. Ich habe aber auch schon Verweise und auch Genehmigungen erteilt.

  • Macht es für die Förster einen Unterschied, ob ich ein Biwak aufbaue oder eine Hängematte verwende?

    Ein Biwak sieht für mich zumindest "harmloser" aus...

    Hängt vom Förster ab, würde ich mal sagen. Du bewegst Dich immer mindestens im Graubereich, wenn Du im Wald übernachtest. Zelte ("geschlossene Behausungen mit Stangen") sind grundsätzlich überall verboten (Bundeswaldgesetz udn Landeswaldgesetze). Dafür brauchst Du nicht nur das Einverständnis des Waldbesitzers, sondern sogar das der unteren Naturschutzbehörde. Ohne Zelt ist die Bandbreite der Möglichkeiten groß: vom mittsommerlichen Schlafen auf dem nackten Waldboden unter freiem Himmel bis hin zum aufwändigen Nachtlager mit Isomatte, Schlafsack und Tarp. Wenn Du dann einem "Offiziellen" begegnest, entscheiden Glück und der Gesprächsverlauf, was weiter passiert. Im schlimmsten Fall (du begegnest einem grimmigen Menschen oder benimmst Dich unangebracht) wirst Du des Ortes verwiesen und zahlst Du ein Ordnungsgeld. Beides können aber - anders als bei einem Nicht-Wald-Grundstück - nicht der Waldbesitzer/Jäger/Förster veranlassen, sondern nur die Polizei (wegen Betretungsrecht).


    Edit: Der Förster kann Dich - wie die Polizei - schon des Waldes verweisen, zusätzlich im Privatwald auch der Eigentümer. Nicht aber der Jäger/Jagdpächter.


    Lokal kann es immer weitere Einschränkungen geben (Landschaftsschutzgebiet, Naturschutgebiet, Naturpark, Nationalpark -> ggf. Wegegebot, Betretungsverbot zu bestimmten Tageszeiten, usw.).


    Wenn Du im Wald Feuer machst, schaut die Sache nochmal ganz anders aus. Da bist Du im Bereich einer Straftat mit mehreren 10.000 € Geldstrafe. Wenn Du das legal machen möchtest, musst Du Dich gleich mit mehreren Stellen herumschlagen (Ordnungsamt, Forstbehörde, Feuerwehr). Die Wahrscheinlichkeit, dass Du das genehmigt bekommst, ist sehr gering. Ausnahmen gelten für Waldbesitzer oder für Personen, die der Waldbesitzer beschäftigt, zum Beispiel zur Verbrennung von Schlagabraum (Daxenfeuer). Aber nur so zum Spaß darf auch der Eigentümer des Waldes kein Feuer machen.


    Alle meine Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen, aber natürlich vollkommen unverbindlich. Ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema beschäftigt, aber die Unsicherheiten sind sehr groß, weil es sich eben um einen rechtlichen Graubereich handelt.

  • Hab gerade erst gesehen, dass auch Rocketman gleichzeitig mit mir zum Thema gepostet hat.


    Wie man sieht, gehen die Einschätzungen teilweise etwas auseinander, was zeigt, wie kompliziert das Thema ist.


    Rocketman: Zum Hausrecht bei Waldgrundstücken informier ich mich nochmal. Woher hast Du Deine Informationen?

  • Zitat von der (sehr empfehlenswerten) Homepage von Guido Block-Künzler:


    "Jäger/Jagdpächter können dir keine Weisungen geben oder dich zu etwas zwingen. Dazu ist nur die Polizei befugt! Auch Förster üben in Wäldern Hoheitsrechte aus. Sie sind befugt Ausweise zu kontrollieren und (wenns hart kommt) Leute vorübergehend festzunehmen."


    Damit hast Du wohl recht, Rocketman. Hab's oben korrigiert.

  • Rocketman: Zum Hausrecht bei Waldgrundstücken informier ich mich nochmal. Woher hast Du Deine Informationen?

    Nun da ich selbst Waldbesitzer bin kann ich diese Informationen, zumindest für Thüringen, verlässlich weitergeben. Trotzdem nur unter dem Deckmantel der persönlichen Meinung, da ich keine Lust auf rechtliche Schritte habe, es lesen ja auch externe mit.

  • Ich misch mich mal ein: Offenbar ist die Rechtslage ja so undurchsichtig aufgrund der zahlreichen Rechtsgrundlagen und der Föderalismus tut sein übriges, dass eh keiner mehr so genau weiß was Sache ist. Aber es gilt wie immer: Wo kein Kläger da kein Richter. Die Wahrscheinlichkeit dass man zwischen Dämmerung und Morgengrauen Besuch von irgendwem bekommt abseits der Wege tendiert gegen 0. Sollte das doch passieren kommt es meiner Meinung nach auch gar nicht mehr auf die Rechtslage an. Wen es stört, dass man sich da aufhält (am wahrscheinlichsten Jäger), den stört das unabhängig von der Rechtslage und dem was man da genau treibt (Hängematte, Zelt, Tarp, nackt auf dem Boden). Wenn derjenige sich nicht durch nette Worte zu einer positiven Einstellung zu dem was man da tut bringen lässt, wird man nix dagegen tun können, wenn man zum sich trollen aufgefordert wird. Von negativen Erfahrungen in dieser Hinsicht habe ich aber sehr selten gehört und erst recht nicht davon, dass tatsächlich mal irgendein Bußgeld verhängt worden sei. Mit Ausnahme natürlich von Naturschutzgebieten, Nationalparks etc, wo es ja auch einen Kontrolldruck explizit gegen wildcamping gibt. Das aber ohnehin nicht ohne Grund, und da betreibt man halt auch einfach kein wildcamping.


    Wie ich es halte: Ich schere mich nicht um die Rechtslage (mit Ausnahme NSG und Nationalparks), verhalte mich aber so, dass im Falle des Entdecktwerdens bis auf meine pure Anwesenheit nichts negatives zu Beanstanden wäre (Müll, Lärm, großes Lagerfeuer, etc pp), also einfach alles was so einem gewissen Grundanstand widerspricht. Hatte in meinem Hauswald auch bereits Kontakt mit der zuständigen Forstbehörde bzw dem Naturschützer des Landratsamtes und habe keine Negativerfahrungen gemacht. Im Gegenteil, die erzählen einem stundenlang Wissenswertes, wenn sich da doch mal jemand interessiert zeigt ^^

  • Macht es für die Förster einen Unterschied, ob ich ein Biwak aufbaue oder eine Hängematte verwende?

    Ein Biwak sieht für mich zumindest "harmloser" aus...

    Als quasi-Förster muss ich hier auch ein wenig Senf da lassen:


    Dem Förster wird es in der Regelvermutlich egal sein, ob du in einer Hängematte, Biwaksack, Zelt oder nackert auf dem Boden schläfst. Vielmehr wird es um den Gesamteindruck des "Lagers" gehen.

    Das bedeutet: Müll, Feuerstellen (gehen i.d.R. gar nicht), evtl. Schäden an der Vegetation, Trekking vs. Camping vs. Bushcraft...

    Bleibst du dort mehrere Tage stationär, oder haust du sofort wieder in der Früh ab.



    Für die ganz Interessierten - Rein Rechtlich schaut die Sache so aus:

    § 59 BNatSchG
    Betreten der freien Landschaft

    (1) Das Betreten der freien Landschaft auf Straßen und Wegen sowie auf ungenutzten Grundflächen zum Zweck der Erholung ist allen gestattet (allgemeiner Grundsatz).

    § 14 BWaldG Betreten des Waldes

    (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. Dies gilt insbesondere für waldtypische Gefahren.


    Im den Landeswaldgesetzen geht es dann weiter.

    Wir gehen das mal am Beispiel Bayern durch.

    Art. 13BayWaldG Betreten des Waldes

    (1) 1Das Betreten des Waldes zum Zweck des Genusses der Naturschönheiten und zur Erholung ist jedermann unentgeltlich gestattet. 2Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des Bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet. 3Weitergehende Rechte auf Grund anderer Rechtsvorschriften bleiben unberührt. (2) 1Die Ausübung des Rechts nach Abs. 1 erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. 2Vorbehaltlich anderer Rechtsvorschriften werden dadurch besondere Sorgfalts- oder Verkehrssicherungspflichten der betroffenen Grundeigentümer oder sonstiger Berechtigter nicht begründet. (3) 1Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten ist im Wald nur auf Straßen und geeigneten Wegen zulässig. 2Die Vorschriften des Straßen- und Wegerechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.

    Abschnitt V BayNatSchG:

    https://www.gesetze-bayern.de/…Document/BayVwV97443/true


    Weiter geht es dann ab Art. 21 BayNatSchG

    http://www.lexsoft.de/cgi-bin/…ighting=off&xid=168031,37

  • Dann hätte ich gleich eine Frage an Dich, Rocketman : Braucht der Waldbesitzer denn einen Grund, um Personen des Waldes zu verweisen (z.B. Gefahr durch Waldarbeiten) oder geht das auch grundlos?


    Die Frage geht natürlich auch an alle anderen, die hierzu etwas wissen...

    Also: Ja braucht er, aber das wie mit der Polizei... man findet einen Grund.

    Ganz ehrlich kommt mir einer blöd und meint im Recht zu sein fliegt er raus, weigert er sich rufe ich die Polizei, dann gibt es auf jeden Fall Stress. Irgend eine Wildcam hat ihn auch beim Fluchtversuch gefilmt.

    Und das obwohl ich ihn ja durchaus nachvollziehen kann. Ich kann beide Seiten verstehen.

    Am besten etwas über Wald, Beforstung und die Bejagung schlau machen, demnach wissen was zu vermeiden ist und dann einfach machen.


    Das heißt: Es ist immer die beste Option freundlich zu reagieren und das gilt:

    Wenn derjenige sich nicht durch nette Worte zu einer positiven Einstellung zu dem was man da tut bringen lässt, wird man nix dagegen tun können, wenn man zum sich trollen aufgefordert wird.

    genau wie das:

    verhalte mich aber so, dass im Falle des Entdecktwerdens bis auf meine pure Anwesenheit nichts negatives zu Beanstanden wäre (Müll, Lärm, großes Lagerfeuer, etc pp), also einfach alles was so einem gewissen Grundanstand widerspricht.


    Grüße

    Rocketman

  • Moin zusammen,

    es würde mich sehr interessieren wie ihr eure Hängematte bei sehr weit auseinander liegenden Aufhängepunkten (sagen wir mal ab 6m) aufhängt?!

    Versucht ihr irgendwie die Hm so hoch wie möglich am Baum zu befestigen? Oder benutzt ihr so wie ich eine andere Möglichkeit?

    Bis 10m (mit Gurtverlängerung) verwende ich dann meist zwei ca. 2m hohe stabile Astgabeln in die ich dann in einem Abstand von ca. 2m vom jeweiligen Hängemattenende die Gurte lege. Dadurch bleibt die Hm hoch genug und die Dehnung reduziert sich deutlich.

    Man sollte auf jeden Fall sehr stabile Äste mit Gabel am Ende verwenden. Am besten wäre frisches Holz! (Naturschutz beachten!)

    Totholz könnte schon zu morsch sein!

    Die Astgabel bewegt sich zwar ein wenig hin und her aber sie fällt nicht um sobald Spannung auf den Gurten ist.

    Ob das auch bei sehr hohen Gewichten so ist weiß ich nicht. Bis 80kg funktioniert es gut👍

    Gruß wuppitom

  • TreeGirl hat hier im Forum irgendwo ein Bild eingestellt, auf dem sie die Baumgurte schon sehr hoch wickeln musste. Ich meine, dass sie dafür den Wanderstock zum Hochschieben genutzt hat.


    Die Gabel beim Ast ist optional, man kann auch ohne - siehe https://youtu.be/57I_HLsEnbc ca. ab Minute 4

    Allerdings sagt Murphy's Gesetz, dass - wenn nicht genügend Bäume vorhanden sind um sowieso passende zu finden - meist auch nicht viele Äste in passender Länge, Stärke und Solidität herumliegen. Passende Äste absägen ist - glaube ich - ein No-Go.

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