Kurze Frage - kurze Antwort

  • Dieser Faden ist für kurze Fragen und die hoffentlich dazu passenden kurzen Antworten gedacht. Schließlich lohnt es sich nicht, für jede Kleinigkeit einen neuen Faden zu starten.


    Vor einiger Zeit geisterte ein neuartiger Tarpschnitt durch die Hängergemeinde, dessen Name mir leider entfallen ist. Der beworbene Vorteil war, daß man den „Innenraum“ nicht nur durch die Längsseiten, sondern auch durch den Schlitz an der Breitseite betreten kann. Wie heißt dieses Tarp?

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • Tolle Idee!


    Habe auch direkt eine Frage: Hat schon jemand versucht, den Rucksack als Gearhammock aufzuhängen, um die Schuhe auf ihm abzulegen? Ich hatte in meinen Zeltzeiten mal eine kleine Episode mit einer Schnecke, die nun leider nicht mehr davon erzählen kann :rolleyes:

    Die Schuhe an der Aufhängung festzuknoten, finde ich bisher nicht soo super gelungen, aber vielleicht fehlt mir nur noch die richtige Technik :)

  • Naphtet Ich denke, um einen Rucksack als Ablage unter der Hängematte aufzuhängen müsstest du mit 4 Leinen abspannen / stabilisieren.

    Bei einer Brückenhängematte könntest du die 4 Ecken der Spreizstäbe nutzen, aber bei einer GE-Hängematte wäre das schwieriger, ich denke du müsstest bis zum Baum, und der müsste dick genug sein. Alternativen : Schuhe über die Trekking -Stöcke oder abgebrochene Äste stülpen. Ich lege meistens einfach meine Socken über die Schuhe, da will dann auch keine Schnecke mehr in die Nähe kommen <X

  • [...] Bei einer Brückenhängematte könntest du die 4 Ecken der Spreizstäbe nutzen, aber bei einer GE-Hängematte wäre das schwieriger [...]

    Naphtet : Richtig, du könntest am Rucksack quasi ein Aufhänge-Dreieck befestigen, sprich: zwei gleich lange Leinen, die von den Ecken oder Seiten (Kompressionsriemen des Rucksacks) zum Kopf- und Fussende der Hängematte gehen. Je länger das Dreieck – im Falle einer GE-Hängematte wäre es sehr lang – desto stabiler hängt der Rucksack. Probiert habe ich es nicht, aber das müsste eigentlich funktionieren.

  • Mittagsfrost mein bisheriges Tarp ist relativ knapp bemessen (Leihgabe eines Freundes), so dass ich befürchte, dass die Schuhe bei Regen eher nass werden.


    Womble das mit den Stöcken könnte eine einfache/praktikable Lösung sein - von den Socken mal ganz abgesehen: manchmal sind die einfachen Mittel die besten :)


    Waldläufer70 eben das war meine Idee - komischerweise habe ich - seit ich hier mitlesen ;) - schon einiges an Leinen bei TreeGirl erworben, so dass ich es einfach mal testen werden (dann kann ich vielleicht ja auch die von Mittagsfrost ins Rennen geworfenen Turtle Ties einbauen, die zufällig der letzten Lieferung beilagen). Ich hatte nur gedacht, dass das vielleicht schon jemand ausprobiert hat.

  • Bei der Brückenhängematte habe ich mal

    meine großen Papierklämmen benutzt ,

    um die Schuhe an das stabiele Seitenband zu klipsen.

    Diese U-förmigen Blechklämmen sind stärker als Wäscheklammern ,

    und vielseitig nutzbar.

  • Früher mit einem Kreidestift, was nicht sonderlich gut funktionierte, weil die Kreidekrümel nicht gut halten, inzwischen aber mit einem Fettstift, der allerdings auch Kreidestift heißt. Der hält richtig gut - und zeichnet auch schön dünn an.

    2 Schneiderkreide Schneiderkreidestift Kreidestift Kreidehaltern mit Ersatzminen

  • Aufbewahrungsäcke für Schlafsäcke sind ja üblicherweise aus einem sehr atmungsaktiven- oder Netzstoff.

    Sollte der Schlafsack gut ausgelüftet und trocken sein vor dem Verpacken spricht doch aber eigentlich nichts gegen einen Ripstopsack, oder?

    Ich habe viel Ripstop über und einen Sack verloren...

  • Ich bewahre alle meine Daunenquilts in Säcken aus unbeschichtetem Ripstop auf. Bisher gab es keine Probleme. Beschichteten Ripstop (Silnylon / Silpoly) würde ich nicht für die dauerhafte Aufbewahrung nehmen. Da wäre mir die Gefahr zu groß, dass vielleicht doch noch Restfeuchte in den Daunen ist, die nicht mehr verdunsten kann.

  • Hammockgear gab früher Ripstop-Beutel für die Lagerung zu den Quilts. Bei meinem neuesten Quilt von diesem Sommer legten sie einen kräftigen Stoffbeutel - ich tippe auf Leinenstoff - dazu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass HG aus Kostengründen von Ripstop auf Naturstoff umgestiegen ist. Ich habe das aber nicht hinterfragt.

  • spricht doch aber eigentlich nichts gegen einen Ripstopsack, oder?

    Unbeschichtetes Ripstop ist ja durchaus atmungsaktiv. Da sähe ich jetzt kein Problem, wenn die Daunensachen vor dem losen Verpacken einige Zeit offen in der Wohnung ausgelüftet worden sind. Oder meinst du vielleicht beschichtetes Ripstop?

  • Danke für eure antworten. Hatte ich mir schon gedacht.

    Unbeschichtetes Ripstop ist ja durchaus atmungsaktiv. Da sähe ich jetzt kein Problem, wenn die Daunensachen vor dem losen Verpacken einige Zeit offen in der Wohnung ausgelüftet worden sind. Oder meinst du vielleicht beschichtetes Ripstop?

    Schwer zu sagen, wie dieser Ripstop eigentlich behandelt ist. Habe ich mir günstig aus China bestellt. Beschrieben war es als Silikonbeschichtet, hat sich allerdings als falsch herausgestellt. Der Ripstop ist etwas Wasserabweisend, also irgendwie imprägniert. Für mein ursprüngliches Projekt auf jeden Fall ungeeignet.

  • Ich möchte mir aus Dyneema ein paar Projekte zusammenkleben. Statt nähen soll alles geklebt werden.

    Zur Auswahl stehen 3M Transfer-Klebeband 468MP oder 3M Transfer-Klebeband 9485PC. HIER eine Gegenüberstellung.


    Meine Frage: Wie breit sollte der Klebestreifen mindestens sein für Packsäcke? Ist 1cm unterdimensioniert und 2cm schon wieder überdimensioniert?

  • Zur Auswahl stehen 3M Transfer-Klebeband 468MP oder 3M Transfer-Klebeband 9485PC.

    Vielleicht lässt sich deine Auswahl noch erweitern mit Nitto 5015T Transfer Klebeband Link.

    Das ist aber nicht ganz unumstritten, im UL-Forum wurde darüber diskutiert Link.

    Und zur Breite: In dem Kit von ripstopbytheroll Link liegt Klebeband in einer Breite von 1" bei. Das sind so 25mm glaube ich.

  • Vielleicht lässt sich deine Auswahl noch erweitern mit Nitto 5015T Transfer Klebeband Link.

    Das wäre schon ein gewaltiger Preisunterschied zu 3M (14EUR vs. 39EUR).


    Ich ergänze meine Frage: Sind für Seitenränder, statt diese umzunähen, beispielsweise auch schon 6mm ausreichend?

  • Die Diskussion im UL-Forum wurde ja u.a. von meinem Beitrag ausgelöst. Ich habe beide Bänder miteinander verglichen; das 3M Band hält deutlich besser. Vom Standpunkt der Haltbarkeit aus gesehen, reicht aber möglicherweise das Nitto-Band aus. Die Seitenränder würde ich in jedem Fall säumen.