Posts by PitPelle

    Mit meinem Elbsandsteingewicht (12kg Wasser, 8kg Ausrüstung, 3 kg Fotoausrüstung) bin ich immer noch bei 20% vom Körpergewicht, was vollkommen okay ist für mich auch über weite Strecken

    Darf ich Mal fragen, wie weit deine Tagesetappen in Kilometern und Höhenmetern sind ? Die Fotoausrüstung schreit ja danach immer Mal wieder zu Stoppen. Kann mir vorstellen, dass das Gewicht dann auch sekundär ist.

    habt ihr da keine Angst umzuknicken o.ö? Ich laufe selber im Sommer gerne viel Barfuß, und wenn es mal weiter geht auch mit five Fingers. Aber mit 15 Kilo auf dem Rücken ist, zumindest in meinem Kopf, eine kleine Hürde.

    Bei 15 Kg auf meine 65 Kg Körpergewicht würde ich Schuhe mit höherem Schaft wählen. Aber beim maximalen Gesamtgewicht (Rucksack + Klamotten + Essen für 4 Tage + 2 Liter Wasser) von 9,5 Kg hatte ich noch keine Probleme. Liegt aber auch ein bisschen an der Gewohnheit. Wenn die gelenke abgestützt werden, braucht es dort auch weniger Muskeln zur Stabilisation. Trailrunner trainieren also auch ein bisschen die Stabilisationsmuskeln. Ist zumindest mein Gefühl so.

    Wärmeempfinden kann so unterschiedlich sein oO.

    Vielleicht noch ein paar Möglichkeiten, um Gewicht zu sparen:

    • Wasserblase gegen 2 1,5 L PET Flaschen tauschen. Oder auch als Kissen nutzen
    • Groundsheet aus Polycro (gibt es als Tesa Moll Fensterfolie im Baumarkt oder als Meterware bei Adventureexpert)
    • Kurze Merino Unterhose weglassen oder bringt die noch mehr Wohlbefinden?

    Zeig mir bitte ein Hängematten-Setup bestehend aus Hängematte, Tarp und 0Grad-Underquilt, das weniger als 800g wiegt und für Menschen über 1,85m


    macht nach meiner Rechnung 816g HM gegenüber 550g Zelt ;)

    Mist um 16 Gramm verfehlt :D. (Aber das Trekkingstock Argument bleibt)

    Wollte auch nur aufzeigen, dass sich UL und HM nicht ausschließen.




    Oh Verzeihung, das ist ein Vorstellungsthread und damit sind meine Posts völlig deplatziert.


    Herzlich Willkommen JynSM tut mir Leid für das Off Topic.

    bin ja auch ganz neu hier und komme auch von der UL-Seite ... das Problem ist halt, dass man mit Hängematte nur schwer bis garnicht in den UL Bereich kommt ... zumindest wenn man kein Stoppelhopser ist und eine normal große Hängematte verwendet :D

    Hängematten-Setup ist nunmal ca.1kg schwerer als Zelt


    Zelt-Setup:

    TaR Uberlight 250g

    ZPacks Duplex 550g


    Zeig mir bitte ein Hängematten-Setup bestehend aus Hängematte, Tarp und 0Grad-Underquilt, das weniger als 800g wiegt und für Menschen über 1,85m funtioniert

    Also meine 90 Grad HM wiegt mit Moskitonetz 374 Gramm. Bei 0 Grad braucht man das Netz nicht also kann man es weglassen und Landet bei unter 300 Gramm. Underquilt ist dabei nicht nötig, die uberlight isoliert von unten.

    Baumgurte und EVO loops wiegen nochmal 100 Gramm extra.


    Zwischenstand: 400 Gramm mehr.


    Als Tarp nehme ich ein MYOG Trapezomid. Das wiegt 354, also 196 Gramm weniger als das Duplex.


    Zwischenstand: 204 Gramm mehr.


    Das Tarp braucht im HM Modus nur 4 Heringe, das Duplex mindestens 6. Da kann man auch noch ein paar Gramm sparen.

    Trekkingstöcke werden zwar nicht zum Baseweight gezählt, entfallen im HM Modus aber auch. Spätestens, wenn diese weggelassen werden, ist das HM Setup leichter.


    Mit Moskitonetz lässt sich die HM auch noch als Inner benutzen. Kann man das Duplex auch als Hängematte nutzen ?

    Also die Altras sind ziemlich dick gepolstert und sehr warm finde ich.

    Fürs Lager können auch meine Merino Socken herhalten.

    Die -5 waren jetzt auf die Nachttemperatur bezogen. Bei - 5 in Bewegung würde ich das Merino Longsleeve gegen eines aus Fleece tauschen und auch beim Midlayer eine Stufe dicker wählen.


    Pausen machen ich relativ wenig, wenn's so früh dunkel ist. Da bleibt dann eh genug Zeit, um sich auszuruhen.


    Sturmhaube habe ich vergessen zu listen. Wiegt 52 Gramm und ist ab 0 Grad wirklich nötig.

    Ich nutze die Fleecehose als Thermohose, die ist ziemlich warm.

    Und die Handschuhe sind auch dick.


    Und dann hat der Quilt keine geschlossene Fußbox und ich kann mich in ihn wie in eine Decke einwickeln.

    Bis - 5. Danach würde ich den Quilt gegen einen Schlafsack tauschen und die xLite gegen eine XTherm oder eine Eva Matte dazu.

    Ich bin aber auch verfroren. Im Quilt sind 450 Gramm 850er Daune, das wird je nach Hersteller auch noch besser gerated.

    Moin Moin und ein frohes Neues 😉....wie und wo hast du denn übernachtet? 6,5 Kilo ist verdammt leicht für Dezember im freien

    In einer 90 Grad Hängematte im Wald. Aber eigentlich hätte ich mir die und das Tarp sparen können. Es gibt so viele Hütten am Rheinsteig, darin kann man auch problemlos übernachten.


    Bis ich dann 300€ für ein Messer ausgebe

    Die 300€ kannst du dir sparen und entweder gar kein Messer mitnehmen oder ein einfaches aus der Küche. stattdessen lieber in ein ordentliches Schlafsetup investieren

    Macht schon Sinn mal zu schauen wie schwer etwas ist und zu überlegen ob man es wirklich braucht...aber Astronautennahrung im Wald ist auch nicht mein Ding 😉

    Welche Astronauten Nahrung meinst du ? Bei mir gab's Pasta und im Dorf ne Pommes :D. Allerdings nicht püriert und aus der Tube.

    Hi,

    das habe ich gelesen. Meinte in Bezug auf SilNet.

    Meinst du das von "McNett"? Da gab es mal "Silnet" für Silikon und "Seamgrip" für PU in einer weißen Tube.

    Inzwischen heißt es "Gear" Aid und kommt in einer schwarzen Tube.

    Verwirrenderweise heißen nun beide Varianten "Seamgrip". Nur bei Silikon gibt es den Zusatz "+ Sil" und bei PU den Zusatz "+ WP".


    Moin,

    das ist ein Problem bei Silikon beschichteten Stoffen. Man kann die Nähte, anders als bei PU-Stoffen, nicht mit Nahtband abdichten.

    Das empfinde ich schon eher als Vorteil. Mein mit Nahtband abgedichteter MYOG Rucksack ist nach 2 Jahren undicht, weil das Band schlapp macht. Mein ebenfalls 2 Jahre altes MYOG Silnylon Tarp abgedichtet mit Silnet ist immer noch dicht.

    Habe auch noch ein 8 altes Zelt mit PU Beschichtung, wo mir die Nahtabdichtung entgegenbröselt :D.

    Ist aber alles subjektiv. Der Rucksack wird auch stärker belastet und ist mehr Reibung und UV Strahlung ausgesetzt.

    Des weiteren gibts im bereits erwähnten Ultraleicht-Trekking-Forum Hinweise zu U-Kammern. (Stichwort Stromfahrer und Wind Hard.) Dort zwar bewusst durchgesteppt also ohne Stege, aber dennoch mit logischen Erklärungen, die man natürlich dann für H-Kammern um-interpretieren muss.

    welche logische Erklärung für durchgesteppte Kammern, statt welche mit Steg gibt es denn ?


    Also schneller zum Verarbeiten geht's auf jeden Fall und man spart auch ein bisschen Material. Aber ich dachte, dass Stege immer effektiver seien, da sonst die Nähte Kältebrücken bilden.

    Zum Ehefrau-freundlichen Einfüllen habe ich ein Rüsselsacksystem vor Augen, eventuell sogar durchsichtig und mit Gummihandschuh-Durchgriffen wie beim Sandstrahler oder so. ^^ Auch dazu gibts ja gute Beispiele im Internet. Alles in allem sehr spannend das ganze...

    Und noch ein Verweis zum ULTF: Diese Methode von Stromfahrer zur Daunenbefüllung funktioniert wunderbar. Ich habe einen Fön genommen, den Schalter für kalte Luft fixiert und schon ging es los. Man braucht nur Geduld und Zeit.

    Beim Quilt finde ich 10D vollkommen ok. Wenn der Stoff eine Ripstop Struktur hat, reißt er auch nicht so schnell weiter.

    Mit unbeschichtetem 10D komme ich an der Nähmaschine auch noch klar.

    Wenn der Stoff aber ultradünn und dazu noch ultrarutschig ist, muss man auf jeden Fall mehr Zeit für die Verarbeitung einplanen und geduldig sein.


    Hier ist der Link zum 10D von AliExpress.

    Und hier einige Beispiele dazu vom ULTF :

    90Grad HM Tarp

    3 x 1.5 Flat - Tarp

    Solo Pyramid nach Waldschneider Art

    Kuppelzelt von Waldschneider