Posts by Womble

    es ist aber selbst für Aliexpress Anbieter dreist, hier sogar das Original Video zu zeigen und nur den gesprochenen Text mit einem Pfeifkonzert zu überspielen.


    Andererseits - bzgl. der Kritik von Shug - kann man hier zumindest nur die Hängematte bestellen und sein Tarp der Wahl oder auch eine Matratze mit besserem R-Wert nehmen (sofern man eine mit Querkammern findet).


    Die Wahl, kein Pad oder eins mit oder ohne höheren Isolationsgrad zu nehmen, finde ich nur auf der US-Seite von HavenTent.

    Ich kann selbst mit dem Startgewicht nicht viel anfangen. Meinen Knien ist es so ziemlich egal, ob ich etwas im Rucksack oder am Körper trage. Deshalb zähle ich auch alles, was ich am Körper trage, zum Basis- respektive Startgewicht. Das Rucksackgewicht ändert sich in der Praxis ohnehin ständig: Je nach Temperatur und Niederschlag wandert doch ständig etwas vom Körper in den Rucksack oder umgekehrt. Die Knie müssen aber immer alles tragen, was ich dabei habe. Nur die Verbrauchsgüter nehmen von Einkauf zu Einkauf laufend ab.

    Wenn ich an meine Knie denke (und das tue ich häufig), dann muss nicht der Rucksack abspecken, sondern der, der ihn trägt ;)

    Vor allem die Jahreszeit ist eine grosse Variabel. Wie kalt wird es, wie trocken wird es. Viele denken, dass Nässe ein Problem ist - Trockenheit ist viel schlimmer. Wenn z.B. Schnee liegt ist Wasservorrat eigentlich nie ein Thema und du kannst zusätzliches Gewicht für Isolation und mehr Brennstoff mit weniger Wasser kompensieren.


    Wenn du es leicht haben willst, ist ein Basisgewicht von 5-6 kg - also ohne das was du ausserhalb vom Rucksack trägst und ohne Verbrauchsgüter (Brennstoff, Nahrung) ein guter (und teurer) Zielwert.

    germanhanger : den Tipp mit den Friedhöfen kann ich bestätigen. Einer meiner liebsten Reisekumpels ist ein inzwischen pensionierter "Undertaker" und wir haben schon mehrmals unsere Flaschen auf Friedhöfen gefüllt. Manche ältere Damen gucken manchmal etwas überrascht, wenn man da mit Rucksack oder Lederkluft auftaucht...


    Wenn Covid-19 erstmal ein Thema ist, das wir uns abends beim Lagerfeuer zusammen mit anderen Schauergeschichten erzählen : die Desinfektionsgels, die inzwischen jeder dabei hat, sind auch sehr gute Feuerstarter.

    Bei einer längeren Hängematte müsste dann ja auch das Pad länger sein. Das aktuelle Pad ist quasi Normgrösse mit 198/60 und sie können das bei x verschiedenen China-Herstellern günstig bekommen und müssen nur das Logo draufdrucken lassen.

    Dabei müsste das Pad vermutlich gar nicht grösser sein. Etwas mehr Raum am Kopf und Fuss würde vermutlich reichen. Dabei müsste nur sichergestellt werden, dass das Pad nicht verrutscht.

    Ich denke, das könnte dadurch erreicht werden, dass man an 2 Stellen Gummischnur von einer Seite zur anderen über das Pad spannt. Die Querform der Kammern würden das Pad dann in der gewünschten Position halten.

    Ab morgen ist es damit ja vorbei und du (und auch ich - zumindest die halbe Woche) können wieder größere Ausflüge machen.

    Aber draussen schlafen ist bis Mitte Januar nur im Garten erlaubt - wobei die Gendarmerie sicherlich nicht den Jura-Kamm patrouilliert.

    Moin,

    bei den Schneemengen werde ich ehrlich gesagt ein bisschen neidisch.

    Aber ich gönne euch die weiße Pracht😉

    Dafür habe ich hier sehr viel Sand😛

    Gruß von der Ostsee

    Am Wochenende ist vermutlich fast alles wieder weg - auf 1000m wirds wieder 8° warm und die Schneefallgrenze steigt wieder auf 2000m

    Die Familie hat jetzt offiziell Daunendecken (für innen) bestellt. Werde dann sicher mal die Minimalvariante testen, also halboffene Karos (oder einfachen Labyrinthtunnel) durchgesteppt, so zum Vergleich. Bis 10 Grad sollte das sicher reichen. Dazu 250g - 300g Daune? (Nachfüllen wäre dann ja notfalls leichter...)

    Dazu noch einen waschbaren "Bettbezug" aus ebenso leichtem Material...:/

    Wenn ich vor der Wahl stände, ich würde deine Tunnel-Hufeisen-Form bevorzugen. Wie du auf meinen Bildern sehen kannst, habe ich die halboffene Karo-Variante und die Daunen wandern wie Outdoor-Fans zur schönen Jahreszeit.

    Es gibt zumindest Daunen, die schon gegen Feuchtigkeit behandelt sind (DWR), z.B. Downtec, da musst du beim Lieferanten halt auf die Beschreibung achten. Eine weitere Abkürzung die man finden sollte ist RDS (= responsible down standards) oder ähnlich, also ein Standard der garantiert, dass die Daunen tierfreundlich erhalten worden sind. Es gibt da sehr hässliche Methoden, von solchen Daunenlieferanten muss man sich fürchten.

    Ich habe auch ein paar Mal probiert, Pulli im Packsack als Kissen zu nehmen. Das war aber kein Erfolg - zu fest/hart/unregelmässig. Ich habe dann ein Luftkissen genommen, wobei ich aufpasse, dass ich es nicht zu stramm aufblase, sondern gerade so, dass das Kopfgewicht eine kleine Mulde bilden kann. Dann rutscht auch nichts hin und her. Das nutze ich in der Brückenhängematte.


    In der normalen Hängematte habe ich eigentlich nicht das Bedürfnis für ein Kissen. Wenn, dann würde ich vermutlich auf so ein aufblasbares Flugzeugnackenpolster zurückgreifen.

    Bei den verschiedenen Herstellern mit ihren diversen Konstruktionen kann man ja davon ausgehen, dass dort das Probieren & Korrigieren abgeschlossen ist, und sie nun auf eigene Erfahrung zum Produkt zählen können. D.h. jeder hat für sich die nötige Füllmenge für das Basismodell definiert - inkl. "Standard Overfill". D.h. der Hersteller erklärt, dass man den Quilt oder Schlafsack bis zum x° Temperaturenbereich ohne weiteres zusätzliches Overfill nutzen kann, da sich die Kammern mit der Originalfüllung genügend aufblähen um den nötigen Loft zu erreichen.


    Ich denke, dass Löcher dadurch entstehen, dass sich Daunen auch bei leichtester Kompression mit einander verhaken. Da bei meinem Sommerquilt (40F) mit beiger 10D Innenfläche die Daunen besonders gut sichtbar sind, stelle ich mal ein Bild davon hier rein. Da kann man gut die Löcher erkennen.

    Daunen im Quilt


    Beim nächsten Bild kann man gut Hügel und Ebene, also die ungleichmässige Verteilung der Daunen erkennen. Ich habe hier absichtlich die Daunen vorher nicht verteilt - der Sack kommt so aus dem Aufbewahrungsbeutel.


    Daunen im Quilt


    Aus meiner Sicht wurden bei diesem Modell die Kammern für die Daunenmenge zu gross bemessen. nicht die Höhe, aber die Fläche. Die Daunen haben zuviel Bewegungsraum und so können die Löcher entstehen. Extra Overfill würde hier Sinn machen. Bei meinen Winterquilt sind die Kammern höher, die Fläche aber gleich. Die Daunen können weniger verrutschen. Da halte ich den Overfill für unnötig.

    Danke, bin noch am Einpendeln. Werde jetzt erst mal testen, ob ich rechts- oder Linkslieger bin. J.

    Aus "kommerzieller" Sicht wäre es für dich einfacher, dich auf Rechtsliegen einzupendeln. Dann kannst du bei asymetrischen Hängematten von der Stange kaufen. Ich wusste das damals nicht und habe mich bei meinen symetrischen HM an linksliegen gewöhnt. Jetzt, wo ich mit einer asymetrischen HM liebäugle, muss ich anfertigen lassen, auf Lager sind meistens nur für Rechtslieger.

    Ich habe bei allen meinen Topquilts (EnlightenedEquipment) eine Fussbox mit Reisverschluss an der Seite (ca 30% der Quiltlänge) und Gummischnurbund unten. Damit kann ich den Quilt immer auch als Decke nutzen, z.B. auf der LuMa. Das kleine Loch, dass beim Zuschnüren eventuell bleibt, ist wirlich kein Problem, die Luftmenge ist m.M.n. irrelevant. Ich bin aber ein Warmschläfer und entwickle schnell viel Wärme.

    Oben habe ich einen Druckknopfverschluss mit Gummischnur zum Strammziehen.

    Was unter MYOGern mit dem Begriff Overfill gemeint ist, habe ich zugegebenermaßen nie verstanden. Lediglich aus Herstellersicht hat der Begriff einen Sinn: Ich lege nämlich fest, wieviel Daune ich normalerweise einfülle. Wenn jemand mehr Isolation wünscht, ist das dann der Overfill.

    Das ist so nicht richtig, bzw wurde mir von Hammockgear anders erklärt.


    Die Isolation, bzw das Kälte-Rating hängt von der Höhe der Kammern ab, also wieviel Luft zwischen der Innen- und Aussenfläche erwärmt werden kann.

    Das Overfill erhöht nicht den Isolationswert, sondern verhindert Bewegung der Daunen, also eventuelle Isolationslöcher weil die Daunen sich innerhalb der Kammern in eine Ecke verziehen.


    Ein 0° Daunenschlaftsack mit 100g Overfill ist trotzdem für 0°.


    Quote from Hammockgear - Harry Carlson

    More than anything, overfill helps minimize down movement within the quilt and helps prolong the loft of the down over time. Overfill doesn't change the temperature rating of a quilt, since the loft of that quilt doesn't change, so a 30F Incubator with 3 ounces of overfill will really still only keep you warm down to 30F.

    Ich nutze Ziegenfelle als Isolationsschicht, wenn ich im Mittelalterzelt auf dem Feldbett schlafe. An die Hängematte habe ich noch nie gedacht, vermutlich weil ich mindestens 2 davon bräuchte und die dann schon mehr wiegen als eine leichte Isomatte bei gleichem Platzbedarf. Sie lassen sich auch nicht so leicht verstauen.

    Das Thema wurde ja schon vor fast 10 Jahren im US-Hammockforum ausgiebig diskutiert und kommt auch da immer wieder hoch.


    https://www.hammockforums.net/…d.php/31929-UCR-Variation


    https://www.hammockforums.net/…257&viewfull=1#post470257


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    Je nach Art kommt man schon an einen Winkel, der zumindest dem einer Bridge-Hängematte ähnelt


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    Ich hatte mich damals auch daran versucht, wobei meine "Lösung" eine super lange doppelte Whoopie-Schlinge war.

    Es ging mir in erster Linie darum, eine kurze Distanz zwischen Bäumen zu ermöglichen, die minimal der Länge des Tarps entspricht.


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    Ich habe auch ein paar Nächte so verbracht. Man sieht an den Bäumen, es waren keine 100-jährige Eichen nötig und sie leben immer noch.


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    Die Riesendoppelwhoopie liegt bei mir noch im Keller. Ich fands nicht so praktisch, als dass ich die Idee weiter verfolgt hätte.

    Mehr Platz unter dem Tarp ist natürlich toll. Aber wäre eine Alternative zu Stangen nicht auch einfach ein größeres Tarp? Wenn man schon bereit ist mehr Gewicht mit zu nehmen. Mit so einem 4x4 Tarp hat man ja im Prinzip eine halbe Wohnung und dürfte vom Gewicht her gleichauf mit kleinem Tarp+Stangen sein.

    Das Ziel ist ein flacheres Dach, das sehr schöne Möglichkeiten bietet


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    Das verrutschen der Stangen bei der üblichen Innen-Stangen Methode versuche ich durch eine weitere Gummischnur mittig entlang der Tarpschnur zu verhindern. Also quasi so : <-----)<------>(----->


    Mein Tarpseil läuft unter dem Tarp, und da könnte ich die Stangen auch mit Prusikschlingen fixieren. Man muss dann eben erst das Tarp zwischen den Bäumen justieren, und dann die Stangen durch jeweils Prussikschlingen fixieren.

    Ich habe immer ein Stück billige, aber leichte Isomatte im Rucksack. Dient als Rückenpolster im Sack und als Sitzgelegenheit für kalte u/o nasse Plätze. Die könnte ich auch als Fussmatte einsetzen, habe aber bisher noch nie das Bedürfnis gehabt. Wenn die Hängematte erst einmal hängt, und es trocken ist, dann setzte ich mich rein, zieh die Stiefel aus und Adiletten an. Wenn es sehr nass/dreckig ist, bleiben die Stiefel am Fuss bis zum Schlafen.


    Vor 2 Jahren hat mir mal ein Fuchs eine der Adiletten geklaut und daran herumgekaut. Am nächten Morgen fand ich die 20 Meter von der Matte :)