Posts by Womble

    Salü Malva & herzlich willkommen.

    Historische Romane lese ich auch ganz gerne, auch Krimis oder ab und zu mal was Politisches.


    Schon mal an Hörbücher gedacht ?


    Mir gehts wie Ted - Hängematte = Schlaf, da käme ich keine Seite weit, auch nicht als Hörbuch.

    Ich habe einen Osprey Exos 38 vom Christkind bekommen und diesen im Winter auf Tageswanderungen mehrmals getestet. Ich finde den Rucksack sehr bequem. Allerdings muss sich das auch noch im Sommer und mit höheren Gewicht bestätigen. Ich denke, für bis zu 2 Nächte sollte er ausreichen.

    Hallo "Trotz Matte Glatze", wie machst du das mit der Wiederbefüllung der 100g Kartusche. Ich werfe die immer weg :rolleyes:

    Es gibt für kleines Geld Adapter, entweder für grosse Butangasflaschen wie z.B. in Wohnwagen oder auch für Gasherde (2,5kg - 5kg - 11kg), oder für die 400ml Gasdosen die wie Spraydosen aussehen. Es handelt sich dabei um Butangas.


    Idealerweise müsstest du aber Butangas und Propangas im Verhältnis 70%/30% mischen, wenn du auch bei kühleren Temperaturen kochen willst.

    Auch wenn die Diskussion nie abschließend erbringen wird, was denn nun am Besten ist, so hat sie bei mir doch etwas Positives erwirkt : ich habe mal Inventar gemacht.

    6 x Alkohol, 5 x nur Gas, 3 x Multifuel, 3 x Holz. - ich sag ja, bei der Küche bin ich noch verrückter als bei Hängematten.


    Dabei stellte sich heraus, das der leichteste Kocher mit 24g mein DIY "Frankenbud"weiser Multijet ist


    Frankenbud-weiser

    Jetzt sollten wir langsam mal einen Faden zum Thema "Meine schönsten (schmerzhaftesten, dramatischsten ...) Abstürze" aufmachen, ich hätte da auch so einiges an Erfahrungen mit beizutragen <X

    Meine lustigsten Abstürze sind die, die gar nicht stattfinden, sondern nur erträumt sind. Und das wirklich unbegreifliche dabei ist die fast schon rituelle Regelmässigkeit seit 10 Jahren. Inzwischen werde ich davon schon gar nicht mehr richtig wach, sondern denke nur "OK, das war der jährliche Scheinsturz".

    Der BRS3000 ist übrigens gar nicht mal ein so schlechter Bunsenbrenner. Ich hatte den Winter mal ein paar Tests gemacht :

    300ml Wasser direkt vom Hahn (also kühl, aber nicht kalt) in unter 3 Minuten zum kochen gebracht, bei 5,6g Gasverbrauch. Für 500ml Wasser dann 8g Gas.
    Jetboil und MSR PocketRocket machen das zwar schneller, verbrauchen aber auch 5g resp. 6g für 300ml (Paul Messner Test auf Youtube) - und wiegen deutlich mehr. Ich denke mal, das die Wassertemperatur ungefähr gleich gewesen sein dürfte. Paul sitzt im kurzärmeligen Shirt draussen - bei einem Engländer dürfen es also so ca. 10°C gewesen sein ^^

    Für Wanderungen haben ich das inzwischen fast klassische "Toaks" mit BRS3000 und 190g Gaskartusche. Als Kocheralternative habe ich mal aus Alu-Budweiser-Flaschen selbst hergestellte Alukocher dabei - die benötgen keinen Extra Ständer.


    Beim Moped bin ich deutlich weniger UL eingestellt : da kommt ein Komplett-Kochgeschirr von Sea-to-Summit, mit 2 X-Pots (4L und 2.8L), die X-Pan, Teller, Bowl und Becher mit. Das alles lässt sich super ineinander verstauen und ergibt dann einen Laib von ca. 5cm Höhe und 26cm Durchmesser.


    Sea-to-Summit Set Sea-to-Summit Set


    Dazu ein Gaskocher mit eigenen Beinen und Schlauch und i.d.R. zwei grosse Gaskanister à 500g. Die Espresso-Kanne kommt meistens auch mit, sowie eine kleine Isotasche für Gewürze, Öl, Milch- und Kaffeepulver, etc.


    Bei Kochern bin ich noch deutlich verrückter und habe inzwischen eine ganze Sammlung an Alkohol-, Holz-, Gas und Multifuelkochern.

    Wasser : ich habe normalerweise einen 3L "Tankrucksack" auf dem Rücken. Bei normalen Wetterbedingungen trinke ich davon die Hälfte und habe die andere Hälfte zum Kochen. Dazu kommt ein Katadyn Befree 1L Wasserfilter. Wenn ich Piste fahre, dann mit Enduristan-Satteltaschen und da habe ich dann nochmal eine 1.5L Wasserflasche als absolute Notreserve dabei. Es ist mir in Kroatien im Sommer schon passiert, dass ich die 3L im Rücken bei ganz hartem Gelände in einer Stunde leergesoffen habe und alle Bäche trocken waren. Da hatte ich einen Moment Panik.
    Wenn ich mehr Strasse fahre, dann mit Alu-Koffern und da habe ich zu dem Camelbag nochmal 3L im Boden als Gewichtsausgleich.



    Bzgl. der Tarplänge - je länger das Tarp, umso grösser der Baumabstand.


    Seit ich mein 3,40m Tarp gegen ein 4m Tarp getauscht habe, damit ich es auch mit der RidgeRunner nutzen kann, ist es mit meiner 3,40 Hängematte etwas komischer geworden, weil ich Bäume nun nach der Tarplänge aussuchen muss. Oder so: obwohl die Hängematte mit 4m Baumabstand zurecht kommt, muss ich eine grössere Distanz wegen dem Tarp nehmen.

    Also auch erstmal verspätet ein "Wow" zu der erarbeiteten Realisierung deiner Wünsche.


    Wie ja hier schon hinreichend dokumentiert gehöre ich ja auch bei 50% meiner Ausflüge zu den motorisierten 2-Radlern. Hoher Norden, feuchter Westen, trockener Süden, wilder Osten - bisher alles dabei.


    Eine meiner Regeln ist : nur doppelt wasserdicht ist fast wasserdicht. Alles was wirklich trocken bleiben soll wird also in einem wasserdichten Beutel in einer - hoffentlich - wasserdichten Packtasche verstaut. Mal ist die Hängematte mit der Daune dabei, mal nicht. Es ist schon passiert, dass eine Tropfleine nicht 100% funktioniert hat und die Hängematte an den Enden feucht war - dann soll sie nicht mit zu den Daunen. Tarp, Baumgurte und Heringe sind immer getrennt, bzw. trennbar weil sie ja nass werden dürfen.


    Protector für unten und Topcover habe ich zwar, bleibt aber fast immer zu Hause. Nur bei den Nächten ab 0° und niedriger kämen die mit wenn ich daran denke - dann fahre ich aber selten Moped - ausser dieses Jahr, weil ich einfach raus musste. Bei Plustemperaturen ist mir eine gute Belüftung wichtig.



    Zum Tarp : gerade als Mopedfahrer habe ich auch noch kleine Extras wie Faltstuhl und -tisch, eine etwas grössere Küche und mehr frische Nahrung zum Kochen dabei. Das Tarp hänge ich bei Regengefahr immer zuerst auf um mir einen trockenen Platz zu schaffen. Die RL wird befestigt, dann aber nicht mehr verschoben. Das Tarp ist auf der RL mit Prusikknoten befestigt und kann so auf der RL hin- und hergeschoben werden. Das Tarp hänge ich dann eher so hoch, dass ich mit meinen 193cm darunter nicht kriechen muss.


    Wenn das Tarp wirklich aus der Matte heraus gespannt werden soll, denke ich dass Line-Locks mit langer Spannleine in Verbindung mit einem oder 2 Schnelllöseknoten an der RL wohl gehen könnten. Ich habe ehrlich noch nicht daran gedacht - was wohl heisst, dass ich es nicht brauche.


    Gruss, Womble

    Ich nutze seit mehreren Jahren die Exped Compression bags. "Leicht" ist ja genau wie Farbe Geschmackssache.


    In den "M" Beutel bekomme ich den 20F Topquilt und 20F Underquilt und kann das dann ca. auf die Grösse eines Handballs oder Fussball komprimieren. Die Hängematte selbst würde auch noch reinpassen.


    https://www.exped.com/italy/en…elecompression-bag-m-blue


    Die Sommerquilts à 40F passen zusammen in das kleinere Modell "S".


    Die Beutel sind qualitativ hochwertig und Exped steht auch zu seiner Garantie und hat mir letztes Jahr einen 5 Jahre alten Sack ausgetauscht, nachdem das Ventil sich gelöst hatte

    Unser Hund schläft im Sommer gerne draussen. Bei uns im Garten kommt er dabei auch gut zur Ruhe, d.h. er ist am nächsten Tag frisch.

    Ich hatte ihn auch schon 3 mal mit im Wald für eine Übernachtung. Ich halte ihn dann an einer längeren Leine, damit keine selbstständigen Ausflüge stattfinden. Im Wald schläft er aber kaum, d.h. ist die meiste Zeit auf Wache. Am nächsten Tag zuhause ist er dann total kaputt und schläft deutlich mehr.

    es ist aber selbst für Aliexpress Anbieter dreist, hier sogar das Original Video zu zeigen und nur den gesprochenen Text mit einem Pfeifkonzert zu überspielen.


    Andererseits - bzgl. der Kritik von Shug - kann man hier zumindest nur die Hängematte bestellen und sein Tarp der Wahl oder auch eine Matratze mit besserem R-Wert nehmen (sofern man eine mit Querkammern findet).


    Die Wahl, kein Pad oder eins mit oder ohne höheren Isolationsgrad zu nehmen, finde ich nur auf der US-Seite von HavenTent.

    Ich kann selbst mit dem Startgewicht nicht viel anfangen. Meinen Knien ist es so ziemlich egal, ob ich etwas im Rucksack oder am Körper trage. Deshalb zähle ich auch alles, was ich am Körper trage, zum Basis- respektive Startgewicht. Das Rucksackgewicht ändert sich in der Praxis ohnehin ständig: Je nach Temperatur und Niederschlag wandert doch ständig etwas vom Körper in den Rucksack oder umgekehrt. Die Knie müssen aber immer alles tragen, was ich dabei habe. Nur die Verbrauchsgüter nehmen von Einkauf zu Einkauf laufend ab.

    Wenn ich an meine Knie denke (und das tue ich häufig), dann muss nicht der Rucksack abspecken, sondern der, der ihn trägt ;)