Isomatte für Hängematte und evtl. tarpieren

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  • Hallo liebes Forum,

    ich lese schon eine weile mit habe allerdings noch nichts direkt in die Richtung gefunden.

    Aktuell bereite ich mich für eine einmonatige Motorradreise vor, und wollte wenn möglich in der Hängematte schlafen.

    Da ich aber nicht immer Bäume zu Verfügung haben werde, wollte ich auf einer Isomatte notfalls unterm Tarp schlafen.

    Diese würde ich auch in der Hängematte nutzen wenn es kälter wird.

    Als Hängematte habe ich aktuell eine 12 Fuß HM von Onewind.

    Als Isomatte hatte ich bisher eine von Bahidora Outdoor Isomatte im Visier.

    Dadurch das ich vor allem Offroad unterwegs sein werde, wollte ich auch aufs Gewicht achten.

    Habt ihr was das ganze angehen würde irgendwelche Vorschläge oder Ideen.
    Bin mir aktuell nämlich noch ziemlich unsicher ob das so alles gut funktionieren würde.

  • Ich sehe zwei Möglichkeiten: entweder du entscheidest dich für eine Gathered End Hängematte wie die Onewind - oder du entscheidest dich für eine Isomatte.

    Wenn du eine GE Hängematte verwendest, solltest du dir einen Underquilt zulegen. Für den Fall, dass es keine Bäume gibt, kannst du ein Gestell kaufen oder selber machen. Der Tensa4 oder ein Klon sollte problemlos auf das Motorrad passen. Wenn das zu viel ist, kannst du das Gestell zu einer Ein-Baum-Lösung reduzieren.

    Wenn du eine Isomatte verwendest, solltest du einen anderen Hängemattentyp verwenden. Brückenhängematten wie z.B. die Warbonnet Ridgerunner oder die Dutch Banyan oder 90° Hängematten wie die Cross Hammock funktionieren gut mit Isomatten, wobei die Isomatte je nach Hängemattentyp andere Eigenschaften haben muss. Deshalb wäre es gut, sich zuerst für die Hängematte zu entscheiden, und dann die passende Isomatte zu kaufen. Vielleicht solltest du dir auch das Haven Tent anschauen.

    Wenn du bei der Kombination Onewind plus Isomatte bleiben willst, würde ich zumindest noch einen leichten Underquilt empfehlen, damit deine Seiten isoliert sind, und es nicht so schlimm ist, wenn die Isomatte verrutscht (was sie zwangsläufig oft tun wird...).

  • Die Kombi Onewindhammock - Onebaum - Onebaumgestell (DIY steckbar, 2-Bein-A-Form) welches sich an der Mopedfußraste stützt, wird morgen Nacht das erste Mal getestet.

    Ich hoffe, ich finde einen alleinstehenden Baum, sonst isses blöd.

    Gruß, Harald

  • Also die AMOK Draumr lässt sich (als 90 Grad HM) durchaus mal unter die Lupe nehmen. Der ein oder andere Biker hat sie auch im Einsatz. Siehe hier.

    Experimentiere auch gerade damit herum und bin ziemlich angetan. Zumal es sich wirklich herausragend darin sitzen lässt, was echt mal etwas anderes ist. An Ein- und Ausstieg gewöhnt man sich schnell. Qualität ist Bombe!

    Allerdings habe ich noch keine Nacht drin verbracht, sondern nur stundenlang drin herumgehangen. ;)

    Mir wurde zugetragen, dass die AMOK (im Vergleich zur Cross Hammock) unbequem sein soll. Diesen Vergleich kann ich zwar nicht anstellen, aber ohne diesen empfinde ich das bis dato erstmal nicht so.

    Einmal editiert, zuletzt von BX.33 (5. Mai 2023 um 12:36)

  • Ich habe als Wanderer auch den Anspruch flexibel zu sein. Das heißt im Zweifel auch mal am Boden übernachten zu können.

    Ich benutze bisher die CrossHammock und seit kurzem das Haven Tent. Für deinen Zweck solltest du dir das Haven Tent mal genau anschauen. Du hast mit einem Kauf alles (außer Schlafsack) was du brauchst. Du kannst das Haven Tent sehr gut auch auf dem Boden nutzen incl. dem Mückennetz und dem Tarp.

    Der Hauptkritikpunkt beim Haven Tent ist das Gewicht. Das kommt bei deiner Nutzung mit Motorrad nicht zum Tragen, denn ein Kilo mehr oder so ist egal.

    Es wäre aber wichtig dass du abhängig von deiner Körpergröße schaust ob dir das normale Haven Tent groß genug ist. Evtl. dann das Haven Tent XL.

    Haven Tent hat einen WebShop in Europa über den dann nicht die sonst hohen Gebühren anfallen wie wenn aus den USA geschickt wird.

    Egal wie du dich entscheidest. Viel Spaß bei deiner Motorradtour.

  • ich lese schon eine weile mit habe allerdings noch nichts direkt in die Richtung gefunden.

    Aktuell bereite ich mich für eine einmonatige Motorradreise vor, und wollte wenn möglich in der Hängematte schlafen.

    Da ich aber nicht immer Bäume zu Verfügung haben werde, wollte ich auf einer Isomatte notfalls unterm Tarp schlafen.

    Diese würde ich auch in der Hängematte nutzen wenn es kälter wird.

    Hat man ja noch nie gehört hier, dieses Ansinnen unter Neulingen :D

    Selbst explizit mit Motorrad schon 1:1 so durchgekaut - und noch keine zwei Monate alt, sorry.

    Desertblues
    7. Februar 2023 um 23:24

    Eigentlich alles gesagt.

    Wieder und wieder.

    Von so ziemlich allen.

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (6. Mai 2023 um 11:49)

  • Das Gewicht spielt bei mir schon eine große Rolle, da ich wie gesagt im Gelände unterwegs sein werde.

    Der Aktuelle Plan ist das Gesamte Gepäck auf ca 50- 60 L zu beschränken.

    Wenn möglich weniger

  • ....

    Ich benutze bisher die CrossHammock und seit kurzem das Haven Tent.

    ...

    Ist das Haven Tent nicht zu schwer zum Wandern? Ich habe nur kurz drauf geschaut, aber unter 2kg kommst du da nicht weg oder?

  • Gewicht ist ein großes Thema.

    Das Gewicht spielt bei mir schon eine große Rolle, da ich wie gesagt im Gelände unterwegs sein werde.

    Der Aktuelle Plan ist das Gesamte Gepäck auf ca 50- 60 L zu beschränken.

    Wenn möglich weniger

    Der Hauptkritikpunkt beim Haven Tent ist das Gewicht. Das kommt bei deiner Nutzung mit Motorrad nicht zum Tragen, denn ein Kilo mehr oder so ist egal.

    Auch wenn es manchmal mit wilden Mutmaßungen einhergeht.

    Wage ich zu bezweifeln. Wird sich wie bei jeder anderen Ausrüstung auch summieren und hinterher hast du 30 statt 20kg in den Taschen.

    Und anderen Fragestellungen.

    Ist das Haven Tent nicht zu schwer zum Wandern? Ich habe nur kurz drauf geschaut, aber unter 2kg kommst du da nicht weg oder?

    Die Frage ist was ist zu schwer? Die Gegenfrage ist was bekomme ich für das Mehrgewicht?

    Unbestritten ist hoffentlich dass gut schlafen wichtig ist, besonders wenn man länger unterwegs ist. Was "gut schlafen" bedeutet wird wiederum jeder selbst für sich definieren. Der Schlaftyp (Rücken- Seiten- Bauch-Schläfer) muss zum Setup passen.

    Ich bin Seitenschläfer und möchte ein Setup das ich im Notfall auch am Boden verwenden kann und ein möglichst unkompliziertes System. Außerdem soll für das Wandern das Volumen und das Gewicht möglichst klein sein.

    Ich gehe an die Aufgabe mein richtiges System zu finden nicht aus der UL Sicht ran, sondern alle Wünsche sind wichtig, nicht nur das Gewicht.

    In meiner derzeitigen Zusammenstellung hat mein Haven Tent System (Hängematte, Moskitonetz, Tarp, Leinen, Heringe, TAR Isomatte) ein Gewicht von 2,7 kg (Schlafsack und Wanderstöcke mal ausgenommen). Da ist noch etwas Luft nach unten. Wenn es die leichten Karabiner im Haven Tent shop wieder zu kaufen gibt.

    Und da ist jetzt alles wirklich notwendige dabei! Ich kann im System dank der sechs super nutzbaren Innentaschen und der extrem stabilen Ridgeline wunderbar alles Gepäck trocken unterbringen was ich dabei habe.

    Mir (wohlgemerkt ganz persönlich) sind die 800 Gramm zu meinem CrossHammock System (1,9 kg) jetzt nach nur wenigen Nutzungen des neuen Systems nicht zu schwer für das was ich an Gegenwert bekomme dadurch.

    Noch ein Zusatz zur Wanderfrage: Mein Rucksackgewicht lag bei meiner letzten dreitägigen Wochenendtour mit dem oben genannten Schlafsystem und allem (auch Wasser und Essen) bei 11kg (Ohne Verpflegung waren es geschätzt 9kg).

  • Da ist noch etwas Luft nach unten. Wenn es die leichten Karabiner im Haven Tent shop wieder zu kaufen gibt.

    Oder Soft Shackle aus Dyneema nutzen? Die sind deutlich leichter als jeder Karabiner. Man muss denen schon vertrauen und sich damit wohlfühlen.

    Es ist auch recht einfach sich selber welche aus Dyneema herzustellen. In der Wartezeit aus Angebot hast du eine kleine Kollektion an verschiedenen Soft Schäkeln zusammen.

  • Wie sieht es denn mit ein paar Eckdaten wie Alter, Gewicht, Körergröße zu dir aus? Oder habe ich das überlesen?

    Ich bin 23, wiege ca 93 kilo und bin ca 187

    Als Hintergrund, ich habe bisher auf meinen bisherigen Touren auf einem Helinox Cot One Feldbett geschlafen und bin damit eigentlich auch immer gut zurecht gekommen. Zudem muss man sagen das ich eigentlich immer einen Daunenschlafsack dabei habe, mit dem ich bisher immer bis ca 5 Grad geschlafen habe.

    Vom Schlaftyp her bin ich Seiten- und Rückenschläfer, je nachdem was gerade besser passt.

    Das mit der Crosshammock muss ich mir dann wirklich mal genauer anschauen.

  • Habe von Freitag auf Sonntag auch in meiner 12' Onewind geschlafen, und bin mit meinem UQ super zufrieden. Super SchlafKomfort! :love:

    Letztes Jahr habe ich auch noch Isomatte genutzt, aber das echte HM-Gefühl kommt damit nicht auf. Mit einem UQ wird die HM zu einem erstklassigen "Schlafsystem", das es mit konventionellen Matratzen definitv aufnehmen kann. Warum es also nicht direkt von vorn herein richtig angehen?

    Ein UQ mit 100gr. Apex wird auch im Motorrad leicht verstaubar sein.

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