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  • Was im Holzbereich auch noch nicht gefallen ist, ist der Picogrill, der hier nicht fehlen darf - eine geniale Konstruktion

    Die sind ja toll: sehr schöne Optik, super durchdacht und gut verarbeitet.

    Nur leider: brauche ich nicht, weil

    Für mich setzt sich auf langen Touren immer mehr noncook durch - herrlich unkompliziert und stressfrei.

    Exakt so mache ich das auch. Als weder Kaffee- noch Teetrinkerin lasse ich meine Kocher zu Hause und warmes Essen brauche ich auch nicht wirklich....

  • Ja, ziemlich feines Material. Allerdings immer noch schwerer als die Titan Bushcooker I und II, wobei der 2er wohl das Bushbuddy Gegenstück ist…und dann noch ein Größenvergleich.

    Wow danke für den Einblick!

    Ich hatte mich bei meinem gewundert wie hoch die Brennkammer liegt. Ich habe das Gefühl wäre sie ein wenig tiefer wäre der Kocher nicht so empfindlich beim Nachlegen. Es ist ein ganz empfindliches Gleichgewicht zwischen zu viel Nachlegen (dann sind die Düsen oben nicht komplett frei) und zu wenig (zu wenig glühendes Material um das neue Material schnell zu entzünden).

    Bin aber noch am Lernen. Versuche ihn auch von oben zu laden. Werde mit verschiedenen Dicken und Hölzern experimentieren.

    Auch hat der originale Bushbuddy kein gelochtes Blech sondern einen Rost unten als Auflage für das Brennmaterial. Der setzt sich evtl. weniger schnell mit Asche zu. Vielleicht modifiziere ich mein Modell noch. Aber erstmal probiere ich noch ein wenig rum.

    Heute habe ich zumindest mal einen Tee damit gekocht.

  • Moin zusammen,

    ich habe mittlerweile alle meine Holzvergaser Hobos abgegeben (Solostove, Wild Woodgas Stove MK2, Bushbuddy Klon, mehrere DIY)

    Alle Holzvergaser hatten im Vergleich zu meiner Bushbox o.ä. Hobos Schwierigkeiten mit leicht feuchtem Holz und bei Windstille..........es ist deutlich Schwieriger Holzvergaser unter solchen Bedingungen in Gang zu halten als z.B. meine Bushbox LF oder XL.

    Ich vermute es liegt an der Sauerstoffzufuhr die bei meinen Holzvergasern geringer war als bei der Bushbox........?!

    Gruß von der Ostsee

    Einmal editiert, zuletzt von wuppitom (25. Januar 2022 um 14:30)

  • Die selbe Beobachtung habe ich auch gemacht und aus dem Grund nutze auch keinen Holzvergaser mehr. Man hat mit etwas feuchterem Holz mehr Schwierigkeiten als mit einem Hobo wie die Bushbox. Und wenn die Bushbox erstmal richtig brennt, dann raucht es auch kaum bis gar nicht. Ebenso wird das Holz fast genau so restlos verbrannt. Für mich hat ein Holzvergaser keine Vorteile.

  • Der grosse Vorteil des Bushbuddy ist, dass er nach unten kaum Wärme abstrahlt, weil die Frischluft von unten zentral angesaugt wird und dann um den «Aschenbecher» herum in die Brennkammer geleitet wird. Die Hitze bleibt deshalb in der Brennkammer und entweicht praktisch ausschliesslich nach oben, also in Richtung Kochgut. Wenn der Inhalt am Verglimmen ist, kann man den Kocher unten in der Regel bereits wieder von Hand anfassen.

    Das gilt aber nicht generell für Holzvergaser, sondern nur für solche der gleichen Bauart wie der Bushbuddy aus Kanada/Alaska.

    Auch ich finde die Brennkammer des Bushbuddy eher etwas knapp bemessen, weshalb er sich – gerade bei feuchten Bedingungen – nicht ganz leicht starten lässt.

    Ich besitze auch einen Holzvergaser von Lixada. Den kann man praktisch nicht sicher verwenden, ausser wenn man ihn auf eine dicke feuerfeste Unterlage stellt. Der strahlt nach unten eine ausgesprochen starke Hitze ab.

    Auch der Picogrill benötigt eine feuerfeste Unterlage, wenn man sicher damit arbeiten möchte.

  • Hab auch lange an Holzvergasern gebastelt und einige recht brauchbare Ergebnisse erzielt. Aber das große Problem der Holzvergaser ist das sie nur mit recht trockenem Holz wirklich gut funktionieren. Für nen schnellen Kaffee auf Tour findet sich zwar immer irgendwo eine Handvoll trockener Ästchen aber wenn man etwas länger köcheln will wird's schnell schwierig.

    Da ich den Hobo auch gerne als Lagerfeuer benutze, insbesondere in der dunklen Jahreszeit, muss er auch mit nicht ideal trockenem Holz klar kommen. Richtig gut bewährt haben sich da für mich das das Brennerle und die FireBox.

    Einen Holzvergaser hab ich allerdings immer noch in Betrieb, meistens mit Grillaufsatz. Dieser Kocher hat aber einen regelbaren Lüfter eingebaut und ich kann steuern ob der Luftstrom von unten durchs Feuer oder oben durch die sekundär Löcher ein geblasen werden soll. Wenn der einmal brennt kann ich da fast alles einwerfen das irgendwie zum brennen überredet werden kann. Allerdings nehme ich das gute Stück nur im Wohnwagen mit für den Rucksack ist er zu schwer und zu klobig. In dem Bild ist er in der Mitte hinten zu sehen.

    Don't Panic

  • Hier nun Version 2.

    Kann bestätigen, wenn Wind weg dann schlecht zumindest mit den paar Löchlein. Wenn angehoben (Lufteinlass verbessert) dann will die Rakete durchstarten. Optimal wirds aber mit den Abmassen (Doppelwand, Breite vs. Höhe) und der unzureichenden Verarbeitung wohl nicht werden.

    Dann Version 3.

    Das ist kein wirklicher Vergaser mehr, aber Luft kommt gut ran, und ich kann leicht einen Windschutz draufstülpen, sogar im laufenden Betrieb. Mit Windschutz zieht er m.M. noch etwas besser durch den leichten Kamineffekt, aber die Lagerfeuerromantik ist dann auch weg. Hitze ist auch gut entstanden, und brannte lange genug um 0,5l zu erwärmen, und Nachfüllen von oben geht recht leicht - auch ohne den Topf weg zu nehmen.

    Das Video mit dem 10 tin can Bush cooker von BoundryWaters war auch sehr interessant, bau ich evtl. auch irgendwann mal...

    Dieser Tag ein Leben!

    Einmal editiert, zuletzt von Riippumatto-Joerg (26. Januar 2022 um 11:32)

  • Hier nun Version 2.

    Kann bestätigen, wenn Wind weg dann schlecht zumindest mit den paar Löchlein.

    Meine Idee dazu wäre auch mindestens auf einer Seite deutlich mehr Löcher vorsehen. Je nach Wind kannst du dann mehr oder weniger Löcher "in den Wind" drehen, das könnte für verbesserte Flexibilität sorgen.

    Ist Version 2 wirklich um einiges leichter, oder täuscht mich hier mein Gefühl?

  • Moin,

    In Modell 3 kannst du dir auch von innen einen Windschutz aus Edelstahlfolie, Konservendose o.ä. basteln.........das hilft bei viel Wind:)

    Gruß von der Ostsee


    Die Löcher in der Edelstahlfolie sind für Zelt Heringe um dann dort z.B. den Trangia Brenner drauf zu stellen :)

  • Gewogen:

    Savotta Happy Stove: 281g

    Trangia Brenner leer m. Deckeln: 112g

    ...inkl. Windschutz: 397g

    ...und inkl. kleine Brennstofflasche (88g): 485g

    ...und inkl. Vorstufe Winter (29g): 514g

    (Trangia 27-3 Komplettset mit Töpfen, Zange, Beutel, Gurt und kl. Brennstoffflasche: 859g,

    ...und inkl. Vorstufe Winter (29g): 888g)


    V2 Holzvergaser: 345g

    ...inkl. Topf-Kreuz (95g*): 440g

    V3 Ikea Brennkorb m. Füssen: 265g

    ...inkl. Topf-Kreuz (95g*): 360g

    ...und inkl. Windschutz-Büchse (240g): 600g

    Gaskartusche (Füllstand halb?) + Primus Brennaufsatz: 466g

    ...inkl. Windschutz (84g): 550g

    (*) Topf-Kreuz optimierfähig

    Dieser Tag ein Leben!

    2 Mal editiert, zuletzt von Riippumatto-Joerg (26. Januar 2022 um 16:50)

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