Posts by Felix

    Preis ist sehr gut, wenn die Verarbeitung stimmt. Vergiss nicht, dass das aus Ungarn kommt. Da kommen mindestens 20€ Versand auf dich zu. Dann bist du schon fast bei 100€.


    Vor einer Weile hat jemand hier im Forum das Paria Tarp vorgestellt. Preislich fast unschlagbar.


    Mal bei Amazon danach suchen. Gibt's auch in Hex Ausführungen in zwei Größen. 30D silnylon, cat-cuts, dyneema abspannleinen und Aluheringe dabei, 80€ mit Prime.

    Bei mir ist die HM ja schon eine Weile wieder auf dem Weg, hatte nur einfach keine Zeit meinen Review-Teil mal zu schreiben. Ich versuche mich bei dem zu beschränken, was schon eindeutig aus den anderen Tests hervorgeht.


    1. Die HM DRAKA:


    Der Stoff hat, wie ich das von der Spirit (Lesovik Duch) kenne wenig Dehnung. Er fühlt sich weniger seidig und weich an als Hexon 1.7. Als unangenehm plastikartig würde ich ihn nicht beschreiben. Das Packmaß und das Gewicht finde ich akzeptabel. Hier muss man sich einfach im Klaren sein, dass das Moskitonetz einen Rattenschwanz mit sich zieht: Die Reißverschlüsse machen hier sicherlich ordentlich was aus. Die Abspannschnüre tun ein Übriges. Eine reine HM aus dem Stoff in gleicher Länge dürfte weniger als die Hälfte wiegen.


    Das Moskitonetz finde aber ganz gut gelöst, die Abspanner tun ihren Dienst und selbst ohne geht es eigentlich auch ganz gut. Das Netz ist ein wenig dehnbar, ich hatte keine Angst es könnte reißen.


    Hier ein paar Bilder:




    Mit den seitlichen Abspannern.


    Ohne die seitlichen Abspanner.


    Gleichzeitig liegt hier mein größter Kritikpunkt. Ich hatte es schon in einem anderen Faden geschrieben:


    Die seitlichen Abspannschnüre kreieren eine harte Barriere für den Underquilt. Das kann positiv sein, wie im Beispiel weiter oben mit dem HUQ180. Der UQ kann nicht einseitig unter dem Gesäß weg nach oben rutschen. Der Otul ist jedoch 140cm breit, er bildet, wenn ordentlich abgespannt eine Art Wanne mit Seitenwänden. Wenn man diagonal liegt kommt diese Seitenwand auch am Kopf und Fußende über die Kante der HM hoch (bei einer netzlosen HM gleicher Breite). Man kann ihn dann sogar oben zusammenschließen und eine Art Cocon bilden. Das geht mit der Draka nicht. Man könnte denken, dass dieses Verhalten nicht auftritt, weil die HM 10cm breiter ist als der UQ. Wenn man diagonal liegt hat man aber die Kante auf der einen Seite höher als auf der anderen. Während der UQ also auf der einen Seite die Kante nicht erreicht, wird er auf der anderen blockiert. Dadurch bildet sich ein mehr oder weniger großes Luftloch. Den Rest könnt ihr euch ja denken. Der HUQ ist mit 120cm etwas schmaler und ich denke das reicht schon aus. Meine Freundin hatte mit dem Otul auch keine Probleme, da sie nicht so groß ist und weniger diagonal lag.



    Hier sieht man die Barriere die sich bildet, die m.M.n. Den UQ etwas limitiert.


    Die Ridgeline ist für meinen Geschmack auch zu lang eingestellt. Dadurch hat man sie relativ schnell im Gesicht. Gleichzeitig bedeutet das einen weniger diagonalen Liegewinkel, was es einem UQ nach Bauart des Otul oder den Cumulus Modellen wieder leichter macht.

    Das Liegegefühl ist dadurch sicher nicht unangenehm aber für Menschen mit 197cm einfach nicht gemacht. Wir haben Druck auf der Ferse und Nacken bei 330cm Gesamtlänge. Und je geringer der Winkel in dem wir diagonal liegen desto größer ist dieser Druck auch. Lesovik wirbt mit komfortabel bis 200cm Körpergröße, das geht m.M.n. an der Realität vorbei. Gleichzeitig ist es ein Stück weit relativ. Die Draka ist viel bequemer für mich als die ENO Single nest mit 280cm meines Kumpels.


    Ich sehe diese HM nicht als Konkurrent zu den wohl sehr ausgefeilten Warbonnet-Modellen sondern eher als gut verarbeitete Alternative zu dem was Amazonas und Konsorten auf den Markt schmeißt. Hier bekommt man ein deutliches Upgrade was das Material und die Langlebigkeit angeht, finde ich.


    2. Der Underquilt OTUL:


    Hier schließe ich mich den Vorrednern an. Das ist kein Winter UQ für Deutschland oder Polen. 133g/m Apex Climashield leisten das nicht. Viel hängt von der genauen Situation ab. Ich habe einige unbequem kalte Nächte knapp unter 0 damit verbracht. Das geht wenn man will. Merino Unterwäsche, Schlafsack, Tarp bis auf den Boden gegen den Wind und perfekt abspannen. Wenn man hat, noch die Daunenweste unter den Torsobereich in den UQ legen. Von Komforttemperatur kann da aber nicht mehr die Rede sein. Ab 5 Grad hab ich in dieser Konfiguration wieder durchgeschlafen.



    Ohne guten Windschutz und sonstige Extramaßnahmen sehe ich diesen UQ nicht unter 10 Grad. Er ist also eher ein auf leicht getrimmter 3-Jahreszeiten UQ.


    Auch hier ist das Ding keine Konkurrenz zu Modellen wie dem Wookie sondern ein gut verarbeitetes Einsteigerprodukt. Wer sich keinen Cumulus und dergleichen kaufen möchte, wegen Daune oder weil zu teuer, findet hier ein Produkt was meiner Meinung nach besser ist als Vieles was snugpak, Amazonas und DD Hammocks so anbieten. Man muss einfach wissen wo die Grenzen liegen. Mit 820g gehört er zu den leichtesten Kunstfaser-UQ, die über die ganze Körperlänge gehen.


    Wenn hier mehr Bilder gewünscht sind, lasst es mich wissen.


    3. Das Tarp HEKSA:


    Mein Lieblingsprodukt aus dem Konvolut. Alles was Lesovik baut ist auf Minimalismus und ein Stück weit Gewichtsersparnis getrimmt. Es hat also keine zusätzlichen Abspannpunkte. Man kann damit keine Türen machen.


    Das Hex-Tarp mit Catenary Cuts hat meiner Meinung nach klare Gewichtsvorteile gegenüber einem klassischen langen Rechteck, wenn es vorwiegend für die HM eingesetzt wird. Ich finde auch, dass es sich leichter perfekt abspannen lässt. Das braucht bei mir mit Tarps ohne diese Kurven immer deutlich längere Feinjustierung.


    Ich kann es nur mit dem Tarp M von DD Hammocks vergleichen, das ich vorher hatte. Das Tarp M ist etwas vielseitiger, wiegt aber fast das doppelte. Während man die Leinen bei DD Hammocks getrost entsorgen kann, bekommt man bei Lesovik brauchbare Leinen und Spanner an jeder Ecke. Man könnte sie noch gegen etwas leichteres austauschen, da ist noch ein bisschen was zu holen. Heringe sind keine dabei, Lesovik verkauft allerdings welche. Mir waren die zu teuer und ich hab mir ein sehr ähnliches No-Name-Produkt gekauft. Finde ich aber besser, als diese 0815 stahlnägel dazuzulegen, die den ersten Trip nicht überstehen.


    Ich hab das Tarp jetzt schon eine Weile und bin damit auch schon mal in einen richtigen Wolkenbruch gekommen und war heilfroh es dabei gehabt zu haben.


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    Der Preis ist mit 129€ UVP bei Lesovik natürlich nicht von schlechten Eltern. Es gibt eine Reihe nicht schlechter Polyester Tarps für etwa 50€, die sind immer deutlich schwerer als welche aus Nylon. Es gibt auch Hex tarps aus Polyester bspw. Von Hennesy für knappe 80€, jedoch ohne Cat-Cut. Nylon ist das erste Upgrade das Geld kostet, der Schnitt das zweite.


    Vergleichbar ist vielleicht das Amazon ultralight adventure Tarp. 100 gramm leichter, mit 340*280 cm in beide Richtungen 20 Zentimeter kürzer, in exakt derselben Preiskategorie.


    Bei meiner selbstgenähten Hängematte mit 380cm Länge sehe ich die Grenze dieses Tarps erreicht. In einem Sturm mit Regen und ungünstiger Position wird Kopf oder Fußende nass werden, da bin ich mir sicher. Aber die Faustregel HM-Länge = Tarplänge dürfte das für viele von euch, die sich im Bereich bis 360cm Länge tummeln, zu einem tollen leichten Tarp machen.



    Am Schluss sei noch gesagt, dass Lesovik noch ein recht kleiner Hersteller ist, es die Produkte aber doch immer wieder auch auf so Seiten wie Campz.de gibt. Oftmals lässt sich da etwas Geld sparen, wenn es Rabattaktionen gibt. Mein HEKSA hab ich mit einem absurden 40% Rabatt in einem polnischen Hängematten Shop gekauft. Ob man das macht, oder lieber den Hersteller direkt unterstützt, muss man natürlich selbst entscheiden.

    Servus!


    Herzlich willkommen im Forum!


    Jaja Hängematten können süchtig machen. Ich gebe dir schriftlich, wenn du dabei bleibst kommt auch noch eine längere oder breitere dazu. Der Komfort - himmlisch.


    Meine bevorzugte Methode sind Whoopie slings aus Dyneema mit Baumgurten. Dyneema ist Seil, das extrem leicht, dünn aber hoch belastbar ist. 2,5-3mm reichen ganz easy für die Aufhängung.


    Der eigentliche Clou ist aber, dass es ein Hohlgeflecht ist - also spleißbar. Man macht eine feste Schlaufe. Da kommt entweder ein Karabiner rein wenn deine HM eine Schlaufe hat, oder du ziehst gleich die ganze Whoopie Sling durch den Tunnelzug wenn deine HM so einen hat.


    Die Whoopie hat am anderen Ende eine einstellbare Schlaufe. Damit lässt sich stufenlos die Länge verstellen.

    Die einstellbare Schlaufe wird entweder in einen Karabiner am Ende deines Baumgurtes oder über den Knoten gelegt wenn man einen Marlspiekerschlag in den Baumgurt macht.

    Die Whoopie slings kann man entweder selber machen oder bei TreeGirl im Shop, DD hammocks und vielen weiteren bestellen.


    Andere Leute hier im Forum setzen auch alle möglichen Formen von Gurten mit kleinen Helferlein aus Metall ein. Die können das aber selber besser erklären.


    Falls ich dich jetzt mit meinem Fach-chinesisch erschlagen habe gibt es das LEXIKON


    Nochmal herzlich willkommen :)

    Mir gefällt, dass du die Funktionalität des Schlafsacks erhalten hast, statt ihn zu kannibalisieren.


    Ist eine tolle Methode für Einsteiger, die noch einen alten Decken-schlafsack haben und beim Campen und nicht beim Wandern in ihrer HM übernachten wollen.


    Meiner Meinung nach tausend mal besser als eine Iso-Matte in die HM zu legen.

    Ich denke ich bin heute auf ein Problem gestoßen, dass rausmitmir sicher auch hat:


    Die Draka hat ja die seitlichen Pull-outs für das Moskitonetz. Die kreieren eine Barierre. Höher kann der UQ nicht, egal wie stark man ihn spannt. Der Otul ist für einen UQ mit 140cm ziemlich breit. Der Otul lite bspw. Hat nur 100cm. Das hat zur Folge, dass die Seiten, die sich normalerweise links und rechts der Ridgeline annähern würden, bis der UQ am Körper anliegt früher gestoppt werden. Das hat zumindest bei mir zufolge, dass der UQ nicht am Körper anliegt.


    Hier mal ein Bild zur Veranschaulichung:


    Mir ist klar, dass ich hier die Pull-outs sicher steiler als vorgesehen angespannt habe. Es ändert aber kaum was an der Situation.


    Die Draka ist 150cm breit. Der UQ 140cm. Wenn die Pullours also nicht sehr stark und sehr flach gespannt sind oder evtl. an einem anderen Baum, können sie eine Barriere bilden.


    Der Effekt ist natürlich im Bild krasser, weil niemand drin liegt, aber er ist trotzdem da.


    Ich werde das morgen mal versuchen zu wiederholen und sehen ob man das Problem umgehen kann, bevor ich die Draka weiterschicken muss.


    Ich jedenfalls war von meinem Otul gewöhnt, richtige Seitenwände zu haben und ihn bei Bedarf oben zusammenzuschließen. Zumindest das ist mit der Draka bei genutztem Moskitonetz nicht mehr möglich.


    Man kann es aber natürlich abnehmen und wenn es besonders kalt ist und man den UQ schließen möchte gibt es wahrscheinlich weniger Mücken.

    Dyneema auf jeden Fall spleißen. Je nachdem wie viel Dyneema du noch hast wäre auch eine verstellbare Ridgeline denkbar. Hat 2 Vorteile:


    - du kannst damit in einem Bereich rumprobieren und legst dich nicht für immer fest

    - du kannst die auch später in einer anderen HM einsetzen die sich anders liegt/andere Länge hat


    Dafür gibt's den ganz tollen Adjustable ridgeline calculator


    Wenn man dann seine Einstellung fürs Leben gefunden hat kann man immer die whoopie sling wieder aufmachen und eine feste Schlaufe spleißen, die zugegeben optisch schöner aussieht.

    Mein Stoff war 65g/qm laut Herstellerangabe. Kann hier nur wieder auf jellyfish verweisen die allerlei leichte Stoffe vor der Kamera testet. Auch leichtes HyperD bspw.


    Das Bild auf der ersten Seite des Threads ist das Produktbild der Füße, die ich bestellt habe. Zu denen mit vorgelagerter Faltung kann ich also nichts sagen.


    Kompatibilität wurde ja schon beantwortet. Brauchst diese Einclip-aufnahme. Evtl. gibt's Adapter für Pfaff. Habe aber auch auf ebay welche gesehen die direkt die Pfaffaufnahme haben.

    Mein Tarp M von DD hat auch die Maße 3,50m x 2,40m. Das fand ich ganz angenehm von der Größe her. Normales A-frame also ein Rechteck. Da solltest du knapp drankommen oder?


    Mittlerweile habe ich Hextarp. Grade, wenn sie diesen Catenary cut haben lassen sie sich besser abspannen finde ich.


    Hab mich jetzt mal an meinen neuen Stoff gewagt und siehe da, es klappt. 4 Meter in 15 Minuten entspannt durchgenäht. TreeGirl ist sicherlich beim nebenher falten genau so schnell. Für mich als absoluten Anfänger ist die konstante Nahtführung toll.


    mogli den Fuß hab ich von Amazon. War so ein 3er Set. Das ist jetzt der 6mm. Ich glaube den 2mm werde ich nie benutzen. Das ist mir zu fummelig. Denke da kannst du fast jeden kaufen. Ich hab einen genommen der schön abgerundet und gut entgratet aussah.


    Meine Stoffe wurden von meiner Maschine sehr gut transportiert. Habe keinen Obertransport. Meine Singer ist ein absolutes Einsteigermodell. Wenn ihr jetzt aber Tarps aus beschichteten Stoffen nähen wollt sind die sicher deutlich rutschiger. Das könnte schnell den Spaß verderben. Jellyfish löst das durch ein dünnes Papier was sie unterlegt, mit annäht und später einfach abreißt. Kann diese Videos nur empfehlen auch wenn sie lang sind.

    Also ich habe mich mal an einem Stück 70D ripstop nylon probiert. Dürfte nah dran sein an dem hammock nylon von extex. Fasst sich etwas steifer an als so ein Hexon 1.7.


    Ich bin den tutorials von jellyfish gefolgt. Also vorgefaltet, unter den Fuß, nadel senken, Fuß wieder hoch, einfädeln und dann los. Ein Mal vor und zurücknähen und los geht's.


    Ich mache das so wie sie mit den leichteren Stoffen. Also die Rolle in der Hand falten und etwas auf Zug halten. Der Fuß sorgt dann dafür dass die Naht immer schön an der gleichen Stelle sitzt. Frei Hand würde ich niemals so nah dran kommen.


    Das Bild ist mit dem größten der drei Füße, ich glaube 6mm



    Übung macht sicherlich den Meister. Ich werde mich jetzt mal an einem etwas leichteren/ seidigeren Stoffen probieren und sehen ob ich das auch damit hinbekomme.


    Was der Fuß sicher nicht kann: die Rolle komplett selber machen wie bei manchen Baumwollstoffen. Dafür sind unsere Stoffe einfach zu dünn, leicht und glatt.

    Well hello there :)


    Welcome to the forum. Very happy to see someone else with camping experience to the east of Germany.


    Please be prepared for loads of questions from me about DIY gear materials from Slovakia.


    Jokes aside, I firmly believe our neighbors have some suppliers in that area unknown to us. If it wouldn't be for the language barrier...


    Slovakia also makes for such a nice hiking destination. *Dreaming*

    Ja die habe ich auch gesehen. Sind deutlich teurer als die anderen. Bin mir nicht sicher welcher besser funktionieren wird.


    Schau mal auf ebay ich meine einen gesehen zu haben der direkt mit dem pfaff System funktioniert.

    Das leuchtet mir ein mit der Terminologie. Da hab ich wohl nicht nur in diesem Thread Nachholbedarf was präzises und korrekten Ausdruck angeht.


    Werde dann meinen etwas breiteren Einschlagsaum, zwei mal eingeschlagen und am Ende dann etwa 1cm breit, gegen einen Rollsaum mit dem Nähfuss antreten lassen. Sowohl Endergebnis als auch Workflow. Werde wohl mit dem 6mm Modell, das ist das größte aus meinem 3er Set, als erstes mein Glück versuchen.

    So habe letzt mal die Lesovik aufgebaut, das ist trotz der 300cm Standardlänge näher an deiner Draka als mein Selbstbau. Die Enden sind jedoch durch die Dogbones etwas länger bis es zur Ridgeline geht. Etwa 35cm pro Seite. Meine Ridgeline ist hier auf Faktor 0.87 eingestellt.



    Dann geht's ans Aufhängen:



    Das ist beispielsweise noch zu tief. Wenn ich mich da jetzt reinlege hab ich überall min. 2cm Luft drunter.



    Ich ziehe den UQ so hoch, dass die Mitte leicht drunter hängt.


    Die Seiten ziehe ich am Kopfende etwas weniger am Fußende etwas mehr zusammen. Gerade so, dass der UQ am Stoff anliegt. Mehr zieht die Isolierung unnötig zusammen, engt dich ein und kreiert durch die Raffung so Luftkanäle.



    Hier mal das Kopfende. Wie du siehst ziehe ich sie nicht ganz gleichmäßig zusammen. Sondern je nachdem wie rum ich liege. Ich spiegele die Einstellung auf der anderen Seite.



    In der Mangelung einer Fotografin musste ich es mit Stativ machen. Aber so in etwa sieht es aus wenn ich dann drinliege. Um ihn bestmöglich auszunutzen, spanne ich so, dass er an meinen Schultern aufhört. Zum Campen habe ich meist eine Art Nackenrolle.


    Man sieht hier gut dass der Quilt leicht zum Fußende hochhängt. Wie auch die Hängematte selbst. Aber nochmal stärker als die Hängematte. Das hilft auszugleichen, dass die Beine weniger Platz brauchen und sich bei geradem Aufhängen da ein Luftloch bilden würde. Gleichzeitig liegt der Quilt am Torso am saubersten an und dort ist es m.M.n. am Wichtigsten.


    Die Schlaufen könntest du jetzt natürlich noch mit den S-Binern schließen, bringt mehr Wärme und zieht den Quilt unten auch noch etwas nach oben. Geht aber etwas zu Lasten des Komforts finde ich.

    Waldläufer70 das hast du schon mal erklärt, dass es kein richtiger Rollsaum ist.


    So richtig sehe ich den Unterschied aber nicht. Ob ich den Stoff jetzt zweimal Falte oder die Rolle plattdrücke kommt doch aufs gleiche raus?


    Nur, dass man wie TreeGirl beschrieben hat natürlich in der Breite beschränkt ist möchte man solche Helferlein nutzen. Breit ist aber gar nicht mein Ziel. Eher im Gegenteil.


    Auch wenn es nach einer echten Trainingsaufgabe aussieht glaube ich bei "normalem" 70D Nylon noch die besten Chancen zu haben.


    Die Tutorials sind übrigens genau das was ich gesucht habe, danke TreeGirl.


    Ich werde selbstverständlich berichten.

    Lieber rausmitmir,


    ich selbst und sicher viele Andere werden dir sagen: UQs sind ein Getüftel. Es brauch ein bisschen Erfahrung sie richtig aufzuhängen.


    Hast du vielleicht ein Foto gemacht wie du ihn justiert hattest?


    Ich werde nachher mal meinen aufhängen und versuchen zu zeigen wie ich es mache.


    Grundsätzlich aber schon mal zwei Tipps:


    - Den UQ so stark spannen, dass er die Hängematte schon hochzieht.

    - Die Enden nicht zu sehr schließen. Nur so viel, dass keine Luft einströmt. Komplett zugezogen entwickeln sich gerne Luftlöcher.


    Ein guter Test für Tipp Nr1 wäre ihn hinter/ neben die HM zu ziehen. Dann setze dich rein. Ziehe den UQ jetzt unter dich. Da muss er richtig gegen dein Gesäß ziehen.


    Ich habe in meiner Anfangszeit nicht direkt an den Hängemattenenden eingehängt sondern deutlich näher an den Karabinern meiner Baumgurte, wenn nötig mit Paracord Verlängerung. Das zieht den UQ etwas mehr nach oben weil dann die Abspannpunkte höher liegen.


    Manche hängen ihren UQ gar an der Ridgeline ein um mehr Zug nach oben zu bekommen. Dafür bräuchte es dann Prusiks, Schlaufen oder etwas ähnliches.


    Ein kleiner Tipp wenn du nachts genervt bist und du aus unerklärlichen Gründen die Kälte unter dem Hintern nicht wegbekommst. Wenn du eine Leichte Daunenjacke oder sowas dabei hast lege sie dir in den UQ an die Stelle. Betonung liegt hierbei auf leicht.


    Bilder gibt's später. Wünsche viel Erfolg beim weiteren Tüfteln.