Posts by Felix

    Habe mal mit meiner Beichte dass ich bisweilen Baumgurte über Tür- und Fensterangeln lege hier stark gemischtes Feedback erhalten. Also ohne Tensa versteht sich.

    Ich denke die meisten Türangeln halten deinen Usecase locker aus.


    Die Idee mit an etwas festbinden und Fenster oder Tür zu hält zwar vielleicht, würde ich aber nicht empfehlen. Das knarzt meiner Erfahrung nach und strapaziert auch die Dichtungen.

    Außerdem frage ich mich, ob ich für ein relativ kleines Tarp aus diesem sehr leichten und dehnbaren Stoff wirklich ein 80er Garn brauche oder lieber ein 120er mit einer deutlich dünneren Nadel nehme. An sich müsste das doch genügen? Eine dünnere Nadel würde den Stoff beim Einstechen und Herausziehen weniger mitnehmen?

    Ja dünneres Garn reicht locker denke ich und würde ich auch empfehlen. Würde das 0.9 Xenon auch eher mit einem 120er und ner 70er Microtexnadel nähen. Was mir grade kommt: Ist ja ein Silpoly, vielleicht verhält sich das auch nochmal anders als unbeschichtetes Nylon.

    Bei dünnem und/oder rutschigem Stoff versuche ich ihn beim Nähen vor und hinter der Nähmaschine mit den Händen leicht auf Spannung zu halten, damit er sich nicht so weit verkürzt.

    Das mache ich auch so. Geht bei den Hexon Stoffen auch recht gut, weil sie recht griffig sind. Bei den ultraleichten Nylons ist das schwieriger.

    10cm auf eine derartige Länge ist natürlich ganz schön happig.


    Beim genannten Hexon 1.6 und 1.7 hab ich fast gar keinen Schwund.


    Anders sieht das bei ganz feinen Stoffen wie 15D Nylon aus, was ich für einen Daunenquilt verwendet habe. Dort habe ich beim vernähen von gesäumten Lagen auch immer den Stoff erst wieder auseinandergezogen und vorher festgesteckt, damit ich nicht verrutsche. Der Stoff hatte fast so etwas wie eine elastische Kante dann.


    Was hast du denn für eine Maschine? Bei meiner und vielen anderen ist die Unterfadenspannung fest eingestellt und nur die Oberfadenspannung kann reguliert werden.


    Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit dem Faden? Habe bei ExTex gelesen, dass er irgendwie speziell behandelt ist. Wenn man ihn bügelt versiegeln die Nähte sich. Als Nadelstärke wird 90-120 empfohlen, was mich stutzig gemacht hat.


    Hast du auch andere Fäden da? Vielleicht ist das der Übeltäter? Ich habe bisher immer Gütermann Mara 70 (Hexon 1.6) und 120 (15D Nylon) verarbeitet.

    Komme erst jetzt zum Posten. Hatte letztes Wochenende wieder den Bushbuddy von Alb forming dabei.


    Klares Fazit: Brennmaterial macht viel aus. Ich hatte dieses Mal recht trockenes Fichtenholz. Man sieht gut die dicksten Stöckchen neben dem Kocher, die ich zum Nachlegen verwendet habe:


    Holzvergaser Video


    Er lief richtig gut dieses Mal. Drauf steht eine alte Kanne, die der Kollege im Wald da hatte.


    Später hab ich entdeckt, dass man den Ring auch ganz toll auf eine Finnfackel a.k.a Schwedenfeuer stellen kann für richtig Power:


    Finnfackel Video


    Für mich ist es genau der Einsatzort - im Bushcamp schön einen Kaffee kochen ohne die Kanne ins Feuer oder Glutbett stellen zu müssen / morgens zu warten bis es an ist.

    Ja, ziemlich feines Material. Allerdings immer noch schwerer als die Titan Bushcooker I und II, wobei der 2er wohl das Bushbuddy Gegenstück ist…und dann noch ein Größenvergleich.

    Wow danke für den Einblick!


    Ich hatte mich bei meinem gewundert wie hoch die Brennkammer liegt. Ich habe das Gefühl wäre sie ein wenig tiefer wäre der Kocher nicht so empfindlich beim Nachlegen. Es ist ein ganz empfindliches Gleichgewicht zwischen zu viel Nachlegen (dann sind die Düsen oben nicht komplett frei) und zu wenig (zu wenig glühendes Material um das neue Material schnell zu entzünden).


    Bin aber noch am Lernen. Versuche ihn auch von oben zu laden. Werde mit verschiedenen Dicken und Hölzern experimentieren.


    Auch hat der originale Bushbuddy kein gelochtes Blech sondern einen Rost unten als Auflage für das Brennmaterial. Der setzt sich evtl. weniger schnell mit Asche zu. Vielleicht modifiziere ich mein Modell noch. Aber erstmal probiere ich noch ein wenig rum.


    Heute habe ich zumindest mal einen Tee damit gekocht.


    Nicht das es einen großen Unterschied macht, aber das Original kommt aus den USA (Alaska).

    Mittlerweile ja. Aber Fritz Handel hat 1999 in Kanada angefangen :) Aber hast recht, tut nichts zur Sache. Ist seeeehr oft kopiert worden das Design. Denke da an sie Solo Stoves, da sind einige Fans bis heute salty.


    About Us - Bushbuddy

    Ich mag das Trangia System auch fürs "richtige" Outdoor Kochen - sprich mit etwas Zeit, auch aus frischen Zutaten ein Gericht zubereiten. Hatten für 5 Personen 2 große Trangia dabei bei einer Kanu Tour in Südschweden. Haben 10 Tage lang wirklich toll gegessen. Morgens Kaffee und warmes Müsli oder Porridge (Vollmilchpulver), abends von Käsespätzle bis Steinpilzrisotto. Mein Kumpel hat gar ein Brot damit gebacken (mit Teelichtern drunter statt Brenner).


    Nur Wasser kochen und Trekkingnahrung zubereiten können Jetboil und Co. schneller, leichter usw..

    Ich habe beim Kochen abends meist ein bisschen Zeit und mag es gemütlich. Selten bin ich allein und möchte nur heißes Wasser für Tütenpasta.


    Seit Weihnachten habe ich auch einen dieser Holzvergaser und werde berichten wie er sich schlägt - erster Test war ganz gut. Habe den Bushbuddy von Alb Forming aus der tschechischen Republik. Sehr nah an dem Original aus Kanada aber viel günstiger, aber auch nicht annähernd so leicht. Ist für mich eher ein Bushcraft Gegenstand als ein UL Trekking Gegenstand.

    Moin Matthias,


    herzlich willkommen im Forum! Odenwald ist ne schöne Ecke, bin ich auch immer gerne.


    Bridgehängematten oder Brückenhängematten haben im Allgemeinen Spreizstäbe statt an den Enden zusamengerafft zu sein (gathered-end). Sie sind hier im Forum zwar seltener anzutreffen aber dennoch vorhanden - da findet sich bestimmt jemand, der*die Rat geben kann.


    Vielleicht machst du auch noch mal einen extra Faden auf und beschreibst ein bisschen genauer wonach du suchst (Budget, Einsatzzweck, Temperatur, Gewicht,...). Natürlich kannst du auch mal die Suche nutzen und sehen ob du Antworten auf deine Fragen findest.


    In jedem Fall bist du hier richtig :)

    Ich hab mir erst neulich welche zugelegt. Mein Modell hört auf den Namen Leki Makalu (strong, nicht die light Variante). Nutze sie im Gebirge und wenn ich einen schweren Rucksack trage.


    Sie lassen sich bis 145cm ausziehen, das ist wichtig für mich, bin ja recht groß. Das Klemmsystem hält meines Erachtens besser und ist schneller einzustellen als die Systeme die man zudrehen muss.


    Außerdem schätze ich, dass man sich bequem mit dem Handballen abstützen kann beim Abstieg, je nach Form des Griffs ist das nicht überall so angenehm.


    Letztlich habe ich ein Ultraleicht Zelt von Lightheart Gear, das damit aufgestellt wird. Die Stöcke selber sind nicht die leichtesten mit 510g aber eben auch kein Carbon oder so. Sicher aber ein besonders stabiles Modell.

    Preistechnisch kam hier im Forum auch immer wieder der Tipp Pariah Outdoor Sanctuary Tarp. Auch Silnylon in Hex und anderen Cuts zu haben. In ner 11 und 12 Fuß Version. Und noch ne ganze Stange günstiger. Ist nicht immer alles verfügbar und halt irgendwo in China produziert.


    Einfach mal die Forumssuche anschmeißen.

    Die Ripstop-Fäden werden dich nicht retten, wenn du deine Hängematte beschädigst. Unter Last werden sie den Riss allenfalls verzögern aber nicht stoppen. Das Ripstopmuster ist lediglich eine Verdichtung von Fäden (bei normalen Ripstopstoffen).

    Gut zu wissen, ich dachte der Name wäre etwas mehr Programm. Bleiben zumindest die Hilfe beim akkuraten Zuschneiden, etwas mehr Dehnungsresistenz und Vorbeugen gegen Fadenverschiebungen?

    Auch hier weise ich nochmal auf unsere polnischen Kollegen hin:


    LESOVIK HEKSA


    360x300cm, unter 480g inkl. Leinen und Spannern. Meins hat allerdings knapp über 500g (mag daran liegen, dass es ein älteres ist). 139€.


    Super minimalistisch das Teil, also nur die vier Abspannpunkte. Ich mag die Spanner sehr und bin auch mit meiner extra langen Matte noch nicht nass geworden - bei mir ist es allerdings hart an der Grenze (385cm Hängematte).


    Vorher hatte ich ein DD Tarp M (3.5x2.4m), ein klassisches Rechteck. Hat mir auch gut Gedient. Aber die Catcuts bei den Hextarps machen es viel einfacher faltenfrei abzuspannen und ich hab mir auch nie wieder zusätzliche Abspannpunkte gewünscht. Die 800g für das Tarp alleine waren ein Brecher.


    Zur Materialdiskussion: Hat wer Erfahrung mit Silpoly? Hat wohl den Vorteil, dass es sich bei Nässe weniger dehnt und nicht nachgespannt werden muss. Hat mich dazu bewogen ein Zelt draus zu kaufen (Schande über mein Haupt aber der GR20 hat kaum Bäume). Angeblich ist es lauter als Nylon? DCF war mir immer zu teuer.

    Da du ja explizit auch nach dem europäischen Markt gefragt hast schmeiß ich mal noch zwei kleinere Hersteller in die Runde:

    • LESOVIK (DRAKA): 250kg als Limit vom Hersteller angegeben. Ich meine es ist 70D Ripstop Nylon. Knappe 800g für das ganze Set (Matte alleine 590g meine ich). Gibt's gewöhnlich auch bei Hammock Fairy im Shop. Hab diverse Sache von denen - gut verarbeitet. Mir persönlich ist sie nicht lang genug gewesen - bin aber auch 197cm. Preis: 179€
    • Khibu (Nirvana): Hat auch die viel zitierten 130kg als Limit. 40D Ripstop Nylon. Der DRAKA sehr ähnlich, aber knapp über den 600g bei gleichen Maßen. Von Khibu besitze ich allerdings noch nichts. Preis: 145€

    Versand liegt bei beiden bei 17€.


    Ich würde mir bei deinem Gewicht keine Gedanken über die Reisfestigkeit machen solange du 40D oder 70D Ripstop Nylon einsetzt, wie bereits empfohlen. Wiege auch 95kg und habe sämtliche meiner Matten bereits mal kurzzeitig mit einer zweiten Person belastet - bis heute ist keine gerissen - weder die gekauften, noch die Eigenfabrikate.


    Viel wichtiger ist m.M.n. der Komfort und hier werden oft Dimensionen und Dehnung des Stoffes zitiert. Da du nur 175cm groß bist, kann es gut sein, dass du mit den gängigen 150x300cm oder eben 330cm Matten gut zurecht kommst. Abraten würde ich von etwas Kürzerem. Wie dehnbar es sein soll, wird ganz individuell empfunden. Mir gefällt Hexon 1.6(40D) besser als Hexon 1.7(70D aber lose gewebt) oder meine 70D Matten. Könnte mir vorstellen, dass es wie bei Matratzen ist.


    Von Hängematten ohne Ripstop rate ich ab. Alle, in denen ich gelegen habe, dehnen sich für meinen Geschmack zu stark und ich hätte auch Sorgen, dass ich sie im Gelände mal kaputt mache (kleine Beschädigung und dann Weiterreißen).


    Vielleicht noch eine Idee: Eine Matte leihen oder eine ohne Moskitonetz selber nähen um den Komfort auszutesten. Wenn du dann weißt, was dir gefällt, kannst du Geld in die Hand nehmen und so ein voll integriertes System kaufen/importieren. Bei 150€ und drüber wäre es doch doof 2 mal zu kaufen.

    Danke für die Tipps Riippumatto-Joerg !


    Bevor wir aneinander vorbeireden - du meinst in etwa so?

    Oben und an den Seiten festnähen (rot) und in der Mitte liegt sie dann einfach an (grün) ?

    Was du mit Umkehrpunkten meinst erschließt sich mir nicht ganz.

    Meinst du ich kann sie einfach auf der grünen Linie in Abständen per Hand anheften?


    Hier von der Seite. Wurst wird an der Seite eben zusammengeheftet mit dem Saum des Quilts und in der Mitte liegen beide Kammern übereinander.



    Danke für deinen Input!

    Sehr späten Antwort aber es ist tatsächlich so:


    Ich setze mich die Tage wieder an den Quilt für den Wärmekragen, weil die Temperaturen das jetzt erfordern. Ich behalte das Apex im Fußteil, es stellt die Fußbox schön auf, genau wie du beschrieben hast.


    Jetzt aber zum Wärmekragen. Ich bin etwas unschlüssig und finde wenig Hilfreiches in den Foren. Auf den Fotos kann man ja gut sehen wie der Quilt im Moment aussieht.


    Ein paar Möglichkeiten habe ich erdacht:


    • Eine "Wurst" nähen mit sagen wir 4-5 Kammern und diese per PSA Tape in den gewünschten Bereich kleben. Hätte den Vorteil, dass ich die bestehende Struktur nicht angreifen muss.
    • Besagte Wurst oben an den Saum annähen, und bei Benutzung nach innen klappen.
    • Den Quilt oben öffnen, dann eine Bahn Moskitonetz einnähen um einen abgetrennten Kragenbereich zu schaffen, den ich mit Daune fülle, die dann an Ort und Stelle verbleibt und nicht in den Rest vom Quilt wandern kann. Käme wahrscheinlich mit weniger Stoff und Gewicht aus, evtl. auch eleganter

    Im Moment ist der Quilt noch nicht so dicht gestopft, sodass wenn ich den Kragen zusammenziehe die Daune in den unteren Teil des Quilts wandert und ich nicht so einen warmen Schulterbereich habe. Das möchte ich ändern.


    Habt ihr Tipps? Wie ist es bei euren Quilts?