Beiträge von Felix

    Deine Beobachtung habe ich auch bei Synthetik, dass es wenn es wirklich kalt wird, das benötigte Material sprunghaft ansteigt (liegt das evtl. am vergleichsweise geringen Volumen von Apex?).

    Bei mir geht es ähnlich, aktuelles Setup hatte ich schon bei 5Grad, war ok, weit drunter würde ich mich nicht trauen. Aber notfalls breche ich ab, und geh in den Bauwagen mit Wolldecken und mach den Holzofen an :)

    Hi ihr Lieben,

    ich melde mich mal wieder nach langer Abwesenheit - mittlerweile aus Berlin (ein freundliches Hallo an der Stelle an Alle, die auch hier oben wohnen).

    Anfang Januar darf ich aber mal wieder in die Heimat zu Freunden in den Wald zum Winterbiwak. Und da meine Isomatte grade Reparatur oder Ersatz wartet wollte ich mit der Hängematte gehen. Ich erwarte irgendwas zwischen 0 und -8 Grad nachts (oder eben das was es Anfang Januar dann wird).
    Jetzt hatte ich die Idee Underquilts, die ich bereits habe, in Lagen zu kombinieren. Ähnlich dem was hier im Forum schon mal beschrieben wurde.

    Ich habe/möchte einsetzen:

    • GE-Hängematte 365cm Hexon 1.7W
    • Lesovik HEKSA Tarp für drüber 360x300cm
    • DIY Underquilt nach "Sooki" - Bauart: 1 Lage 200g Apex

    Zusätzlich hätte ich (damit evtl. zusätzliche Lagen)

    • UQ - Lesovik Otul (2019er Version): 140x200cm, 133g Apex
    • UQ - Lesovik Otul lite (2020er Version): 100x200cm, 67g Apex

    Meine Fragen an euch:
    Mit wie viel zusätzlicher Isolationsleistung kann ich rechnen, bzw. wie mit wie viel Verlust, dadurch, dass es kein einzelner UQ ist?
    Den Otul in den "Sooki" legen, damit er mit angepresst wird in der gleichen Form? Oder lieber drunter aufhängen, weil er doch ganz schön breit ist um auch die hochkommenden Seiten zu nutzen?
    Würdet ihr euch was vom 67er Apex des Otul lite erhoffen? Der wäre von der Breite top zum einfach reinlegen.

    Oder vielleicht ganz was anderes und lieber ne Wolldecke in die Hängematte legen? Oder gar eine nicht ganz aufgeblasene Isomatte?

    Ich denke irgendwas brauche ich, ich weiß dass um die 0 Grad mir die 200g Apex zu kalt werden.


    Bin auf eure Tipps gespannt :)

    Habe mal mit meiner Beichte dass ich bisweilen Baumgurte über Tür- und Fensterangeln lege hier stark gemischtes Feedback erhalten. Also ohne Tensa versteht sich.

    Ich denke die meisten Türangeln halten deinen Usecase locker aus.

    Die Idee mit an etwas festbinden und Fenster oder Tür zu hält zwar vielleicht, würde ich aber nicht empfehlen. Das knarzt meiner Erfahrung nach und strapaziert auch die Dichtungen.

    Außerdem frage ich mich, ob ich für ein relativ kleines Tarp aus diesem sehr leichten und dehnbaren Stoff wirklich ein 80er Garn brauche oder lieber ein 120er mit einer deutlich dünneren Nadel nehme. An sich müsste das doch genügen? Eine dünnere Nadel würde den Stoff beim Einstechen und Herausziehen weniger mitnehmen?

    Ja dünneres Garn reicht locker denke ich und würde ich auch empfehlen. Würde das 0.9 Xenon auch eher mit einem 120er und ner 70er Microtexnadel nähen. Was mir grade kommt: Ist ja ein Silpoly, vielleicht verhält sich das auch nochmal anders als unbeschichtetes Nylon.

    Bei dünnem und/oder rutschigem Stoff versuche ich ihn beim Nähen vor und hinter der Nähmaschine mit den Händen leicht auf Spannung zu halten, damit er sich nicht so weit verkürzt.

    Das mache ich auch so. Geht bei den Hexon Stoffen auch recht gut, weil sie recht griffig sind. Bei den ultraleichten Nylons ist das schwieriger.

    10cm auf eine derartige Länge ist natürlich ganz schön happig.

    Beim genannten Hexon 1.6 und 1.7 hab ich fast gar keinen Schwund.

    Anders sieht das bei ganz feinen Stoffen wie 15D Nylon aus, was ich für einen Daunenquilt verwendet habe. Dort habe ich beim vernähen von gesäumten Lagen auch immer den Stoff erst wieder auseinandergezogen und vorher festgesteckt, damit ich nicht verrutsche. Der Stoff hatte fast so etwas wie eine elastische Kante dann.

    Was hast du denn für eine Maschine? Bei meiner und vielen anderen ist die Unterfadenspannung fest eingestellt und nur die Oberfadenspannung kann reguliert werden.

    Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit dem Faden? Habe bei ExTex gelesen, dass er irgendwie speziell behandelt ist. Wenn man ihn bügelt versiegeln die Nähte sich. Als Nadelstärke wird 90-120 empfohlen, was mich stutzig gemacht hat.

    Hast du auch andere Fäden da? Vielleicht ist das der Übeltäter? Ich habe bisher immer Gütermann Mara 70 (Hexon 1.6) und 120 (15D Nylon) verarbeitet.

    Komme erst jetzt zum Posten. Hatte letztes Wochenende wieder den Bushbuddy von Alb forming dabei.

    Klares Fazit: Brennmaterial macht viel aus. Ich hatte dieses Mal recht trockenes Fichtenholz. Man sieht gut die dicksten Stöckchen neben dem Kocher, die ich zum Nachlegen verwendet habe:

    Holzvergaser Video

    Er lief richtig gut dieses Mal. Drauf steht eine alte Kanne, die der Kollege im Wald da hatte.

    Später hab ich entdeckt, dass man den Ring auch ganz toll auf eine Finnfackel a.k.a Schwedenfeuer stellen kann für richtig Power:

    Finnfackel Video

    Für mich ist es genau der Einsatzort - im Bushcamp schön einen Kaffee kochen ohne die Kanne ins Feuer oder Glutbett stellen zu müssen / morgens zu warten bis es an ist.

    Ja, ziemlich feines Material. Allerdings immer noch schwerer als die Titan Bushcooker I und II, wobei der 2er wohl das Bushbuddy Gegenstück ist…und dann noch ein Größenvergleich.

    Wow danke für den Einblick!

    Ich hatte mich bei meinem gewundert wie hoch die Brennkammer liegt. Ich habe das Gefühl wäre sie ein wenig tiefer wäre der Kocher nicht so empfindlich beim Nachlegen. Es ist ein ganz empfindliches Gleichgewicht zwischen zu viel Nachlegen (dann sind die Düsen oben nicht komplett frei) und zu wenig (zu wenig glühendes Material um das neue Material schnell zu entzünden).

    Bin aber noch am Lernen. Versuche ihn auch von oben zu laden. Werde mit verschiedenen Dicken und Hölzern experimentieren.

    Auch hat der originale Bushbuddy kein gelochtes Blech sondern einen Rost unten als Auflage für das Brennmaterial. Der setzt sich evtl. weniger schnell mit Asche zu. Vielleicht modifiziere ich mein Modell noch. Aber erstmal probiere ich noch ein wenig rum.

    Heute habe ich zumindest mal einen Tee damit gekocht.

    Ich mag das Trangia System auch fürs "richtige" Outdoor Kochen - sprich mit etwas Zeit, auch aus frischen Zutaten ein Gericht zubereiten. Hatten für 5 Personen 2 große Trangia dabei bei einer Kanu Tour in Südschweden. Haben 10 Tage lang wirklich toll gegessen. Morgens Kaffee und warmes Müsli oder Porridge (Vollmilchpulver), abends von Käsespätzle bis Steinpilzrisotto. Mein Kumpel hat gar ein Brot damit gebacken (mit Teelichtern drunter statt Brenner).

    Nur Wasser kochen und Trekkingnahrung zubereiten können Jetboil und Co. schneller, leichter usw..

    Ich habe beim Kochen abends meist ein bisschen Zeit und mag es gemütlich. Selten bin ich allein und möchte nur heißes Wasser für Tütenpasta.

    Seit Weihnachten habe ich auch einen dieser Holzvergaser und werde berichten wie er sich schlägt - erster Test war ganz gut. Habe den Bushbuddy von Alb Forming aus der tschechischen Republik. Sehr nah an dem Original aus Kanada aber viel günstiger, aber auch nicht annähernd so leicht. Ist für mich eher ein Bushcraft Gegenstand als ein UL Trekking Gegenstand.

    Moin Matthias,

    herzlich willkommen im Forum! Odenwald ist ne schöne Ecke, bin ich auch immer gerne.

    Bridgehängematten oder Brückenhängematten haben im Allgemeinen Spreizstäbe statt an den Enden zusamengerafft zu sein (gathered-end). Sie sind hier im Forum zwar seltener anzutreffen aber dennoch vorhanden - da findet sich bestimmt jemand, der*die Rat geben kann.

    Vielleicht machst du auch noch mal einen extra Faden auf und beschreibst ein bisschen genauer wonach du suchst (Budget, Einsatzzweck, Temperatur, Gewicht,...). Natürlich kannst du auch mal die Suche nutzen und sehen ob du Antworten auf deine Fragen findest.

    In jedem Fall bist du hier richtig :)

    Ich hab mir erst neulich welche zugelegt. Mein Modell hört auf den Namen Leki Makalu (strong, nicht die light Variante). Nutze sie im Gebirge und wenn ich einen schweren Rucksack trage.

    Sie lassen sich bis 145cm ausziehen, das ist wichtig für mich, bin ja recht groß. Das Klemmsystem hält meines Erachtens besser und ist schneller einzustellen als die Systeme die man zudrehen muss.

    Außerdem schätze ich, dass man sich bequem mit dem Handballen abstützen kann beim Abstieg, je nach Form des Griffs ist das nicht überall so angenehm.

    Letztlich habe ich ein Ultraleicht Zelt von Lightheart Gear, das damit aufgestellt wird. Die Stöcke selber sind nicht die leichtesten mit 510g aber eben auch kein Carbon oder so. Sicher aber ein besonders stabiles Modell.

    Die Ripstop-Fäden werden dich nicht retten, wenn du deine Hängematte beschädigst. Unter Last werden sie den Riss allenfalls verzögern aber nicht stoppen. Das Ripstopmuster ist lediglich eine Verdichtung von Fäden (bei normalen Ripstopstoffen).

    Gut zu wissen, ich dachte der Name wäre etwas mehr Programm. Bleiben zumindest die Hilfe beim akkuraten Zuschneiden, etwas mehr Dehnungsresistenz und Vorbeugen gegen Fadenverschiebungen?