Posts by Felix

    20 cm Ø 1,5 mm oder 2 mm stinknormale Polyesterkordel wiegt auch nicht mehr, und ist für diesen Einsatzzweck stabil genug (vermutlich reisst auch hier der Underquilt lange vor der Kordel - bei Dyneema auf jeden Fall), und die Aufhängung wird ebenfalls nicht beschädigt. Aber wenn es Dyneema sein muss, damit du dich besser fühlst dann mach es so.

    Stimmt natürlich. Es ging vor Allem darum den Karabiner zu sparen. Klar kann man den UQ auch jedes Mal anknoten - aber das fand ich nicht so elegant. Eine spleißbare Polyesterkordel hatte ich nicht. Wenn man sowas da hat muss man nicht das teure Dyneema dafür hernehmen.

    Ich habe mal was ausprobiert. Hatte noch zwei kleine Soft-shackle aus Dyneema. Am Kopfende habe ich es direkt durch den Tunnel gezogen.



    Ist eine super kurze Aufhängung. Ob das wirklich super praktisch ist bleibt abzuwarten - schließlich muss man auch immer gleich wieder zumachen beim Auf- und Abbau. Könnte dann rausrutschen wenn es mal durch die Finger gleitet.


    Die Vorteile m.M.n.:

    - superleicht (5-6g)

    - super stabil

    - Karabiner und Raffung in einem

    - kann die Aufhängung (ebenfalls aus Dyneema) nicht beschädigen


    Am Fußende hab ich auch einen. Aber da hab ich zuerst Gummikordel um den Whip gelegt. Somit kein Unterschied zu einem simplen Karabiner.



    Am Wochenende werde ich den UQ testen - grade erst fertig geworden. Ein Packsack gibt's auch noch nicht. Knapp unter 700g ist er schwer. Das Apex hat mich beim Nähen Nerven und Nadeln gekostet. Jetzt verstehe ich den Thread von TreeGirl "Der Kampf mit Climashield" 😀.

    Rocketman


    Nur damit ich das richtig verstehe:


    Der CAQ ist auch ein UQ mit Trägerstoff knapp unter Hängemattenlänge und diagonaler Isolation an der Unterseite. Er wird nicht wie viele andere UQ an 4 Ecken per Gummseil aufgehängt, richtig?


    Wenn die Nirvana nicht "nur" 330cm lang wäre und der CAQ darauf zugeschnitten wäre das für mich eine gute Alternative zum selbermachen gewesen. Bin aber mit 365cm schon ne ganze Ecke länger bei der HM.

    Riippumatto-Joerg ich gebe hier mal meinen Senf dazu.


    Ich denke H-Kammern lohnen sich bei richtig wenig Füllgewicht nicht. Ich denke es wird schwierig eine geringe Kammerhöhe auch richtig konstant zu arbeiten. Mit Durchsteppen fällt eine Dimension quasi weg - die die ich am schwierigsten finde konstant zu halten.


    Der Otul Air von Lesovik bzw. PAJAK ist auch durchgesteppt und auf ultra-leicht getrimmt. Trotz 700er Daune 350g gesamt. Das Toray Airtastic ist sehr leicht, trotzdem schätze ich dass da nicht viel mehr als 200g Daune drin sind.


    http://lesovik.eu/sklep/otul-air/


    Soll bis 9 Grad reichen, also dem Selva 120 nicht unähnlich. Nur dass der eben 860er Daune hat.


    Über den groben Daumen gepeilt sollte 110*190cm Hülle aus 10D Ripstop (25g/qm) auf 120g kommen. Dann 120g Daune rein, Aufhängung schlägt natürlich noch zu buche und du kommst nah an den Selva 120 ran gewichtstechnisch. Der Stoff den die nutzen ist mit 19g/qm nochmal leichter - aber soweit ich weiß kaum zu bekommen als Privatabnehmer.


    Unbedingt aber Daune mit hoher Fillpower nutzen. Da lässt du sonst viel Potential liegen - bei den Mengen tut das preislich auch nicht so weh ^^

    Bin jetzt schon relativ weit gekommen. Trägerstoff ist gesäumt, Apex Paket ist auch fertig und bereits auf dem Trägerstoff festgesteckt - Mittwoch geht's dann weiter.


    Wie habt ihr das bisher gehandhabt mit Stütznähten für das Apex? Hatte mir vorgestellt welche zu machen damit ich beim Waschen nicht so Angst haben muss. ExTex empfiehlt alle 30cm - brauch es deart viele?


    Habt ihr Vorschläge für das Whipping? Am Kopfende habe ich einen 4.5cm breiten Tunnelzug analog zur HM. Am Fußende bisher nur gesäumt. Probeweise drunter gehängt hatte ich es schon damit ich weiß wo das Paket ungefähr hin muss, da hatte ich einfach Zieharmonika gefaltet. Ich hab definitiv noch etwas Material über. Geht hier auch der Warbonnet Whip?


    Bezüglich möglich schlackernder Seiten hab 1.2mm starke elastische Kordel in Kanäle direkt an den seitlichen Säumen genäht. Ein paar cm länger als die Isolation. Damit erhoffe ich mir das ein wenig nach Lust und Laune einstellen zu können. Quasi ein extra langer Knotty-Mod. Wenns doof ist und nicht funktioniert, ziehe ich sie wieder raus, die Kanäle sind keinen cm breit.

    Da das Ding ja vllt geplatzt ist - ohne jetzt direkt den Teufel an die Wand malen zu wollen.


    Arme Studenten - das kenn ich. Kann wer von euch halbwegs nähen? Und habt ihr Zugriff auf eine Nähmaschine? Selber machen geht auch :)


    Das MYOG Forum ist voll von Anleitungen und Besprechungen von Projekten.

    Wenn ExTex nichts hat - nein. Ich bestelle immer das Argon 90 bei Dutch. Im Prinzip kann ich dir etwas bestellen - aber bis zur nächsten Bestellung dauert es noch ein paar Wochen.

    Ist nett von dir. Aber dann halte ich mich an den Slowenien, die sind dann nächste Woche da.

    Langfristig bin ich aber daran interessiert wenn es Naturtöne von dem Material bei dir gibt - wird ja nicht mein letztes Projekt sein.

    Aus dem Bauch raus würde ich das Jared Design nehmen, weil ich da 2! lange Bezugskanten zum Rand bekomme.

    Beim Sarg musst du einen Punkt treffen.


    Kann sein dass es kein Problem darstellt, nur ein Gefühl.

    Das habe ich mir auch überlegt, vor Allem wenn man gegen den Rand der HM liegt könnte das gut sein, wenn die Isolation da anliegt.

    Ja genau da hatte ich vor zu bestellen. 15D gibt's kein unbeschichtetes. Nehme dann 20D des Preises wegen und weil mir die 10D vielleicht doch etwas heikel sind für den UQ.

    Natürlich ist 20D deutlich robuster als 10D. Ich finde 15D einen guten Kompromiss.

    Hast du eine Bezugsquelle für 15D Ripstop-Nylon in der EU? Sonst entscheide ich mich wohl für das 20D Ripstop von AdventureXpert und bestelle da das APEX gleich mit. Nur ein Paket ist mir sympatisch.


    Natürlich kannst du gebogene Tunnelzüge an beiden Ende machen und auf einen Whip verzichten. Allerdings dürfte das Nähen bei den doch recht starken Kurven nicht einfach sein - und die Korrekturmöglichkeiten sind beschränkt, wenn du feststellst, dass die Kurve nicht ganz stimmt. Der Whip ist einfach zu machen und kann jederzeit nachgebessert werden. Ich sehe da keine Nachteile.

    Überzeugt. Ich werde den Whip probieren - der ist ja beliebig oft wieder zu öffnen. Die andere Lösung verbaut er mir ja nicht.


    Jetzt nochmal zum Isolationslayout. Habe mir das bei Jared angeschaut - echt klasse wenn kleine Verkäufer so Sachen online stellen, das machen nicht alle. Danke für den Tipp Naphtet!


    Das hier waren meine Skizzen:


    Das war meine sparsamste Version gewichtstechnisch. Fläche knapp 1.9m²


    Die hier ist symetrisch, etwas mehr Material. Breite auch wieder 110cm. Knapp 2.2m²


    In etwa so macht es glaube ich WB. Knapp 2.1m²

    Kopf- und Fußteil wieder 70cm breit, Schultern 110cm. Das Dreieck oben kommt weg. Man könnte auch noch bis zum Fußende runter verjüngen wie angezeichnet, das würde ich nicht machen.


    Und das wäre jetzt die Jared-Version. mit leicht angepassten Werten meinerseits. Knapp über 1.9m² und damit fast so leicht wie die oberste Version - hätte ich nicht gedacht.


    EDIT: Nachdem ich das in SketchUp nochmal nachgebaut habe ist klar: Version Sarg und Version Jared nehmen sich kaum etwas an Material:


    Ein bisschen faul war ich und hab beim zweiten die Säume weggelassen.


    Sie wäre um die Schultern nicht ganz so breit. Angenommen ich läge wirklich in der perfekten Diagonale hätte ich im Schulterbereich auf der Innenseite deutlich weniger Isolation als auf der Außenseite. Bei den anderen Designs ist das nicht so oder nicht so extrem. Was mir gut gefällt ist die Tatsache, dass 195cm Apex tatsächlich reichen würden. Beim Sargdesign müsste ich 210cm kaufen - was ja bei AdventureXpert problemlos geht - die 15cm machen es jetzt nicht aus. Der Zuschnitt wäre auch vergleichsweise straight forward.


    Welches Layout wäre euer Favorit?

    Also ein wenig Verwirrung herrscht hier glaube ich schon. Polyestergewebe mit Baumwollanteil ist um einiges angenehmer im Griff und auch bei der Atmungsaktivität als reines Polyestergewebe - soweit zumindest meine Erfahrung. So eine Matte haben die auch - aus Polybaumwolle, für 50€, etwas breiter und natürlich schwerer. Wiegt wahrscheinlich das doppelte der reinen Polyester-Matte, decathlon gibt 2250g an (wieder inklusive Allem). Vorgestellt wurde ja aber die ohne Baumwollanteil.


    Mit G1000 von Fjällraven hab ich tatsächlich meine Erfahrungen mit dieser Gewebeart gemacht. Hier sind es 35% Baumwolle 65% Polyester. Hab eine Wanderhose und eine Wanderjacke aus dem Materisl. Ich finde das Zeug klasse. Es fühlt sich fest aber nicht plastikartig an - ist robust und wasserabweisend wenn mit Wachs behandelt (nicht wasserdicht). Das ist genau das, was ich als standard Außenhaut gegen Wind, Spritzwasser, Tau, Nebel und den kurzen Nieselregen haben möchte. Wenns mal nass ist trocknet es schnell. Und wenn es richtig regnet setze ich mich unter das Tarp. In den Bergen habe ich meistens eine leichte Goretex Regenjacke hinten drin.


    Für Outdoor Bekleidung ein guter Stoff. Jetzt nicht leicht, aber auch nicht schwer. So eine Jacke wiegt glaub etwa 700-800g je nach Größe.


    Für Hängematten zum Mitnehmen wäre es mir definitiv zu schwer und zu voluminös. Aber wenn man sie nicht mitnehmen will sondern nur in den Garten hängt? Müsste man mal den Komfort testen - vielleicht ist das ja was.

    Einen Nachteil sehe ich bei der Matte definitiv: Sie wiegt das doppelte einer Matte aus Nylon (Hexon 1.6 Wide bspw.) Ist ja Polyester bei dem Modell, wenn ich das richtig gesehen habe. Aber für den Preis und den Einstieg ist das mal zweitrangig.


    Wie sieht es mit der Atmungsaktivitat bei Polyester aus? Kann man darin schlafen ohne zu schwitzen? Ist ja eigentlich auch einer der Gründe für Nylon.


    greenorb Dafür, dass du nicht off-topic gehen wolltest hast du ja ordentlich Stellung bezogen. Verstehe auch beim besten Willen nicht, was die Genderdebatte in der Diskussion verloren hat. Diskussionen über Produktionsbedingungen und deren Wichtigkeit kann ich ja verstehen. Aber der ein oder andere Absatz geht mir doch schwer in Richtung Verdruss bezogen auf ganz andere Themengebiete - weil evtl. das Gefühl besteht es würde die Moralkeule geschwungen. Ich belasse es bewusst bei dieser Beobachtung - zum Aufarbeiten ist hier nicht der Ort.

    TreeGirl wahrscheinlich hast du recht. Die Idee ist super, dann hab ich am Ende auch kein obsoleten UQ, wenn ich dann doch mal einen mit Daune mache.


    Das Gewicht sollte dann ganz grob gepeilt so ausfallen: 2m² Apex200 - 400g und 8m² Stoff - 200g (10D Ripstop). Und natürlich ein paar Gramm für die Aufhängung. 20D Ripstop ist günstiger und würde mit knapp 100g mehr zu Buche schlagen. Lohnt sich das evtl. in puncto Haltbarkeit? In beiden Fällen unterböte ich meinen aktuellen Underquilt im Gewicht.


    In meiner Daunenplanung hatte ich der Sparsamkeit halber eine Sargform ⚰ für den isolierten Teil geplant. 110cm Breite auf Höhe der Schultern, lineare Verjüngung zu 70cm breitem Kopf- und Fußende. Zwischen 200 und 210cm lang je nachdem was ich auf der letztendlichen Stoffbahn im 20 Grad Winkel perfekt platzieren kann. Spricht was dagegen es beim Apex ähnlich zu machen? Kann meine Zeichnungen morgen mal nachreichen.


    Könnte ich die Trägerstoffbahn auch mit 2 Tunnelzügen und Gummiseil am Fußende machen? Am Anfang einen Whip machen um die Position für den Tunnelzug zu finden. Den dań setzen und statt Dogbone die letzten 5-10cm Gummiseil? Dann könnte ich damit den Anpressdruck auch ein wenig regulieren. Oder ist das eine Idee von der ihr abraten würdet? Beim Original wird ja immer ein WBW gemacht und dann dieses dicke Gummiband benutzt.

    Ich hatte am Ende 333er (200+133er Lage grob geheftet) und für mich war es bei 0°C gerade noch okay. Das war der Grund, warum ich mir einen Scandinavian Wooki zugelegt habe: ich wollte einen UQ, mit dem ich entspannt im Winter hängen kann ohne Befürchtungen eines CBS, wenn es Mal in die Minusgrade geht. Ich habe es noch unter einer alten Haushaltsnähmaschine durchziehen können (wenn auch in mehren Etappen wegen Fadenchaos).


    Das Gewicht lag am Ende bei knapp über 1kg, wobei der Trägerstoff der Hängemattenstoff von extex war, also ein wenig schwerer.


    In meinem Hysooki-Faden habe damals eine Temperatur-Messreihe ergänzt.

    Das habe ich befürchtet. Apex ist klasse für milde Temperaturen. Für wenig Daune lohnt der Aufwand mit den Kammern nicht und es wird schwierig das akkurat zu befüllen. Aber bei mehr als dem doppelten an APEX was mein aktueller UQ hat habe ich glaub auch mit der Nähmaschine Ärger, Gewicht und Volumen gehen rapide nach oben.


    Mit etwas Zeit und gutem Plan sollte es also machbar sein. Und ich will das was du beschrieben hast - einen warmen Rücken auch wenn es mal etwas kühler wird als geplant.


    short_handed_norse Aus dem Kopf hätte ich gesagt die Größenordnung stimmt. Meine Topquilt-Hülle war 30cm breiter und 10cm länger, Stege gleich hoch und ich habe da 400g reingemacht. Es ist etwas zu wenig gewesen bei mir - war aber auch 800cuin Daune.

    Ich würde definitiv empfehlen mehr Overfill zu machen. Wenn 10% Overfill in 350g resultieren sollten 25% ja etwa 400g sein. Das würde ich machen - 25-35% Overfill wird oft empfohlen und 400 glatt ist ja ne schöne runde Zahl zum Einkaufen.

    Danke für deine Antwort Furbrain. Du liegst ganz recht mit deiner Vermutung, dass ein Climashield-UQ wahrscheinlich nur eine Etappe wäre. Stellt sich die Frage: Damit testen, Erfahrung beim Design sammeln, Routine im Nähen dieser Stoffe und beim Daunen-UQ irgendwann diese Erfahrungen einfließen lassen? Oder direkt aufs Ganze gehen.


    Es muss eigentlich nicht unbedingt Daune sein. Wenn klar ist, dass das Ziel mit Climashield Apex gut erreichbar ist und ich es damit schaffe ein qualitativ hochwertigen UQ zu bauen bleibe ich vielleicht auch einfach dabei. In meinem Kopf hat Apex den Vorteil, dass es sich nahezu perfekt verteilt, weil die Schichten ja vorproduziert sind. Solange ich sie korrekt einnähe und ausreichend dimensioniere sollte die Isolationsleistung passen. Bei Daune hängt viel davon ab, wie konsistent meine Kammern, Befüllungen usw. sind um das volle Potenzial auszuschöpfen - so zumindest meine Denke.


    Den Thread kannte ich noch nicht - da sind einige hilfreiche Gedanken drin.


    Es geht ja auch um einen UQ. Da stellt sich mir die Frage: braucht bspw. ein Daunen-UQ mit 10D Ripstop einen Underquiltprotector oder nutzt ihr eure meistens ohne? Hilft es da, einen Stoff mit DWR zu nehmen? Ich hab meinen Otul mit 133er Apex immer ohne irgendeinen Schutz genutzt, das ging immer problemlos. Wenn das Ding mit Daune dann extra einen UQ-Protector brauch, geht wieder Benutzerfreundlichkeit, Gewichtsvorteil usw. flöten und es lohnt sich für mich weniger.


    Was würdest du denn für Apex in meinem usecase verarbeiten? 200er wird nicht reichen nehme ich an. Sind mehrere Lagen ein großes Problem? Kriege ich die noch unter meinen Nähfuß? Fragen über Fragen.


    Ich denke, wenn ich so viel Apex bräuchte, dass das Ding definitiv über 1kg kommt, mache ich definitiv Daune. Was da mit reinspielt ist ja die Stoffauswahl.


    WB verwendet ja sowohl 10D als auch 15D oder gar 20D für die Wookis. Daune ist leicht, das geht bestimmt gut. Wie sieht das bei Apex aus? Das Material ist schwerer, muss ich den Trägerstoff dann auch fester wählen, weil er sich sonst unter dem Mehrgewicht zu sehr dehnt oder gar reißt? Konkret hatte ich wieder das 10D Ripstop von AdventureXpert im Auge, dass mir echt gut gefallen hat. Ich hab noch keine Beiträge hier gesehen, die so leichte Stoffe für Apex-Wookis benutzt haben.







    Liebe Forum,


    das eine Projekt ist noch nicht mal ganz fertig (Wärmekragen und etwas extra Daune braucht es noch), schon habe ich das nächste im Auge.


    Aber genau das ist der Grund. Ich brauche noch einmal etwas Daune und bevor ich genauso viel Versand zahle wie mich die 50-100g kosten, plane ich voraus.


    Ich möchte einen Underquilt für meine Hängematte aus 1.7 Hexon nähen.

    Eckdaten der HM:

    • ca 170cm breit
    • ca. 369cm lang
    • Tunnelzüge an beiden Enden
    • kein Netz

    Ursprünglich wollte ich einen UQ nach den zahlreichen Plänen von echinotrix in Angriff nehmen, also mit Climashield Apex als Isolation.

    Das habe ich neulich auch schon im Fußteil meines Topquilts verarbeitet, scheint ganz okay zu gehen. Nicht einfach aber deutlich weniger arbeitsintensiv als Daunenkammern. Vor Allem habe ich aber Angst vor dem differentiellen Schnitt, den ein Daunen-UQ haben muss. Ich war mir sicher, einen Daunen-UQ als ersten Wooki-Clon ist unklug. Jetzt stehe ich wieder vor der eigentlich schon getroffenen Entscheidung.


    Was will ich:

    • Einen UQ in der Funktionsweise: Trägerstoff über die komplette Länge fällt wie die HM, isolierter Teilbereich
    • Als logischen Partner zu meinem Topquilt, den ich oben verlinkt habe
    • Er soll mit 0 °C kein Problem haben
    • Packmaß und Gewicht sind durchaus interessant (Unter 1kg ist ein Muss, mein Otul wiegt knapp über 800g weit drüber will ich nicht aber die Leistung steigern)

    Das heißt ich will den Wooki auch nicht wirklich komplett klonen - ich habe ja keine HM mit Fußbox wie die einschlägigen Modelle von WB.

    Ich will aber die Funktionsweise, die sich perfekt anschmiegt und ohne die vielen Gummischnüre auskommt.


    Jetzt dachte ich so bei mir: Wenn du nochmal 100g Daune bestellst, bestell halt gleich 600g oder noch etwas mehr dann kannst evtl. da noch einen UQ draus machen.

    Ist aber natürlich komplett fehlinvestiert wenn ich es am Ende nicht schaffe einen performanten UQ zu nähen. Geld spielt zwar insofern eine Rolle, dass ich mir keinen Wooki von der Stange leisten kann - aber ein DIY mit 800er Daune liegt durchaus im Budget - wenn er dann am Ende gut ist.


    Aus dem vorigen Projekt weiß ich: Leichte Stoffe kann ich nähen, Kammern auch. Klar aufwändig, hier und da raucht der Kopf - aber grundsätzlich kann ich das. Respekt hab ich vor dem Plan - der Karo-Step Topquilt war vergleichsweise simpel konzeptioniert. Der UQ wird nur so gut wie mein Plan - und da hab ich jetzt Schiss das gar nicht so geplant zu bekommen, dass ich bei perfekter Umsetzung einen tollen UQ bekomme.


    Könnt ihr mir da irgendwie helfen? Und wenn die Antwort ist: Mach mal erstmal einen mit Apex in der und der Stärke, wie ich es eigentlich angedacht hatte.


    Liebe Grüße und vielen Dank für euren Input!

    Nein er hat keinen differenzieren Schnitt. Es kann gut sein, dass meine Baffles vielleicht minimal breiter sind als 5cm. Oder das die Daune nicht ganz 800cuin hat. Oder oder oder.

    Ich werde wohl einfach nochmal 100g bestellen und etwas nachfüllen und den Rest in einen Wärmekragen verarbeiten. Ist aber auch so schon echt top.


    War heute im Park und bei 7° war mir mockelig warm. Zumindest von oben. Der UQ war schon wieder an der Grenze.

    Hier wurde auch vor einiger Zeit das Paria Sanctuary SilTarp als preiswertes Hex-Tarp aus Silnylon diskutiert. Hat auch hochwertige Leinen und Heringe dabei.


    Habe gesehen, man kann es bei Paria direkt kaufen - oben EU auswählen und beim Produkt das große Hex-Tarp.

    Nein ich habe eine Formel genutzt und selber gerechnet.


    Länge(Zoll) * Breite(Zoll) * Kammerhöhe(Zoll) * 1.25 (25% overfill) = zu füllender Raum mit 25% extra in cuin


    Diesen Wert / cuin-Wert der Daune = Unzen die du brauchst. Die dann in Gramm umrechnen.


    Bei mir also:


    82 in *57 in *1.96 in *1.25 = 11451. 3 cuin


    11451/800 = ca. 14.31 oz = ca. 406 g


    Hab dann mir die 6g geschenkt, und das Fußteil mit einem Rest Apex gefüllt.


    In diesem Beispiel sind die Verjüngungen im Fußende nicht mit eingerechnet. Kann man machen. Dann aber auch den sonst eher empfohlenen overfill von 30% (manchmal gar 35%) machen. Am Ende muss man wissen wie verlässlich ist das Bauschkraftrating der gekauften Daune.