Posts by BoundryWaters

Leider ist bei dem Update auf die Woltlab Suite 5.2 einiges schief gelaufen. Das meiste sollte jetzt aber wieder funktionieren. Mehr Infos findet ihr im entsprechenden Thread.

    Genau diese easy-going-Variante habe ich auch mal gebaut und im Harz ausprobiert. Auf den zugefrorenen Seen macht sich dieser Schlitten aber sicherlich viel besser. https://bushcraft-germany.com/…hlight=toboggan#post75830

    Du bist ja auch ein Fuchs und begnadeter DIYer! sieht wie immer super aus und hat den Zweck bestimmt auch gut erfüllt. Chris von Black River Sleds ist auch immer beim Winter Camping Symposium vor Ort und bietet einen Workshop an.


    Meine Erfahrungen sind, dass ein Tobaggon perfekt für mehr oder weniger ebene Flächen geeignet ist (gefrorene Seen, Wege, Straßen). Da ist er ein Traum und es ist Wahnsinn, wieviel Gear man problemlos bewegen kann. In hügeligem Terrain aber kann er zum Albtraum werden. Da ist man mit einem Pulka wesentlich besser beraten. Hängt aber alles von vielen Faktoren ab. Deshalb habe ich auch einen Pulka und zwei Tobaggons verschiedener Länge, so dass ich zu dem Trip entsprechend Auswahlmöglichkeiten habe. Nur mit HM unterwegs greife ich aber immer zum Pulka, der von mir auch immer gewachst wird.

    Nein, keine Angst, nur die Saison.


    Die Socke ist von Molly Mac Gear und hat die selbe Funktion wie alle anderen Socken (Windschutz, Tarpersatz bei entsprechenden Temperaturen, etc) ist aber nicht isoliert. Sie bringt aber ein Grad „Innentemperatur“.


    Dieser Tobaggon ist etwas über 6 Fuß lang und in der Tat selber gemacht (von einem Kumpel). Die Schnüre werden mit diesem Channel Kit von Ski Pulk am Tobaggon befestigt.

    https://www.skipulk.com/product/channel-kit/

    And den Enden der Schnüre die zum Schlitten führen sind Loops gespleisst und am anderen Ende ist ein Stück Sicherheitsgurt vernäht.


    Das Prinzip meines Black River Tobaggons ist allerdings viel einfacher (und billiger): Einfach zwei Löcher für die Schnüre an den entsprechenden Stellen Bohren, dahinter als support ein Stück Holz quer, das an den Tobaggon nieten, dann natürlich die zwei Löcher fertig bohren und die Schnüre durch. Die Enden der Schnüre dann verknoten und fertig ist die Laube. Auf der anderen Seite ist auch hier ein Gurt vernäht, allerdings aus Canvas.

    http://www.blackriversleds.com


    Kannst aber auch mal hier schauen:

    [External Media: https://youtu.be/hRLyNB9AyaQ]

    BoundryWaters hattest du keine Bedenken wegen des offenen Feuers im Zelt bzgl. einer evt. Kohlenmonoxidvergiftung? Ich dachte immer, dass offenes Feuer in einem geschlossenen Raum gefährlich sei.

    Ich erinnere mich gut an einen Fall wo 5 Jugendliche ums Leben kamen, als sie im Gartenhaus der Eltern einen Holzofen zum Heizen genommen haben. Die Eltern haben Ihre Kinder und deren Freunde dann tot aufgefunden.

    Nein, denn dieses Zelt ist fuer Benutzung von Feuer bzw. Ofen ausgelegt. Es gibt drei seitliche Oeffnungen fuer die Luftzufuhr (plus die Tuer natuerlich) und bei einem offenen Feuer machst Du dann die Kappe an der Spitze auf und dann kommt es zu einem Schornsteineffekt. Dazu kommt noch, dass das Zeltmaterial atmungsaktiv ist (nicht wir Nylon beispielsweise). Passt also alles, aber prinzipiell hast Du schon recht, dass man bei sowas aufpassen sollte.

    Solche Bilder sind schon eine Augenweide! Aber es sieht auch dort so aus, als wäre der Frühling nicht mehr allzu weit.

    Und wo soll es als letztes noch hingehen?

    Ja, stimmt. Sonntag war in der Tat schon leichtes Tauwetter und lange wird es wohl auch dort nicht mehr winterlich bleiben. In zwei Wochen habe ich nochmal Kanada gebucht. Da werde ich die Schneeschuhe bestimmt nochmal brauchen :)

    Auf der Suche nach etwas Schnee (bei uns in Chicago war es dieses Jahr auch ziemlich mager), habe ich mich nochmal ins Auto gesetzt und bin gen Norden gefahren.





    Unser Waerme Tipi. Dieses Mal ohne Ofen, dafuer aber mit Feuerbox.



    Caveman TV



    Zum Glueck konnten wir Hartholz in der unmittelbaren Umgebung abgreifen, so dass sich der Funkenflug im Tipi in Grenzen hielt.




    Und natuerlich unsere Haengematten. Beides Warbonnet XLCs mit der Canvas Wintersocke, die man besonders in der ersten Nacht gut gebrauchen konnte, das es auf -18 C runter ging und dazu noch ein eisiger Wind blies. Die zweite Nacht wurde es dann wieder etwas waermer.

    Ich kann mich den Anderen hier nur anschliessen und sagen, dass es fuer mich ein toller Abstecher in die Region Berlin war. Eine super Truppe, in der man sich sofort zuhause gefuehlt hat. Das Hot Tent hat seine Aufgabe perfekt erfuellt und war angesichts der nasskalten Wetterlage sicherlich auch der Garant fuer unsere langen Abende. Die Gaumenfreuden kamen nicht zu kurz und es gab sogar Kaffee und Kuchen.

    Sehr cool war auch die Gelegenheit mal in der Crosshammock probeliegen zu duerfen!

    Danke an Alle, die den Trek an den See gemacht haben und ganz besonderen Dank an Moch, der sich nicht nur als super Typ, sondern auch als tadelloser Gastgeber, Geschichtenerzaehler und Tourguide entpuppt hat.

    Auf ein baldiges Wiedersehen und die Chance, sich mal revanchieren zu duerfen!

    Ich kann nur bestätigen, dass ein 11ft Cloudburst (besonders mit panel pulls) jede Menge Platz und seitlichen Schutz bietet. Die offenen Enden haben mir allerdings nicht gefallen und von daher hatte ich mir mal nachträglich die optionalen Türen besorgt, allerdings nie benutzt, da ich für meine Ridgerunner jetzt ein 13 ft Moutainfly nehme und das funktioniert perfekt.

    Auch wenn ich morgen nicht mitkommen werde: Ich will auf jeden Fall auch nochmal zu Yorck's See im Süden von Berlin. Nach all den Bildern ... euch viel Spaß!

    Ja, ich komme in zwei Wochen nochmal nach DE und habe den 24. bis 26. schonmal für einen Abstecher nach Berlin vorgesehen. Sollte laut Agenda Freitag Mittag in HH durch sein und könnte dann in Eure Richtung durchstarten. Kamerad Moch hat da wohl auch schon ein Plätzchen im Auge, wahrscheinlich diese Location. Frage für mich ist nur, ob ich per Bahn nach Berlin komme oder mir einfach einen Leihwagen nehme. Aber die Einzelheiten klären wir bestimmt noch....

    Da wäre ich auch gerne dabei. Bist du das bei 5:38?

    Das ist mein Nachbar. Der hat vom 20. Jahrhundert noch nicht viel mitbekommen :)


    Letztes Jahr hatte ich mein Tentipi dabei und es hat das Wochenende bei ein Grad plus viel geregnet - das Hamburger Schmuddelwetter, das oben angesprochen wird. Das Tipi war somit immer gut gefuellt. Im Hintergrund sieht man das Waldstueck, das fuer die Haengemattisten vorgesehen war und auf dem anderen Foto der workshop in dem man seine Schneeschuhe fertigen konnte. Dieses Event ist in der Tat eine Super Sache fuer jegliche Wintercamper bzw Enthusiasten - egal wo oder wie man die Nacht verbringt.



    Die Winterbedingungen am Lake Michigan sondern sicherlich nicht mit denen an der deutschen Waterkant vergleichbar. Aber es lohnt sich in jedem Fall, neben Hängematte und Tarp auch noch ein Zelt mit dabei zu haben, das man heizen kann. Und wenn es gar das Snowtrekker-Modell von BoundryWaters ist, braucht man - wie man auf dem einen Bild oben sieht - schon wieder einen Ventilator, damit man die Wärme erträgt.

    Na ja, der Ventilator soll eher die Waerme verteilen. Aber wahrscheinlich driften wir hier bereits wieder ziemlich vom Thema ab, so dass schon einige Leute mit den Fuessen scharren. Dieses WE bin ich ueberigens wieder beim Wintercamping Symposium in Minnesota von der Partie, das unter anderem auch von Snowtrekker ausgerichtet wird. Auch da waechst die HM Fraktion jedes Jahr an, ist aber noch eher eine side show. Letztes Jahr durften bei der "Tour der Zelte" allerdiungs auch die Haengematten vorgestellt werden. Ich hatte Snowtrekker auch mal angefragt, ob sie Interesse haetten, mir ein Hammock Hot Tent zu schneidern, die Antwort war aber leider nein. Hier der link https://wcs.eventnut.com/

    So sieht der Ernstfall aus...Ein warmes Zelt ist wie gesagt auch super, wenn es waermer ist. Keine Insekten und andere Camper in Sicht...Geschlafen wird selbstverstaendlich in der HM.






    Vielleicht sollte ich bei den winterlichen Rahmenbedingungen noch hinzufügen, dass es hier oben an der Küste selten einen verschneiten Winter gibt, wie z.B. in den Mittelgebirgen. Meist ist es nasskalt und windig. Trockene Kälte kenne ich eigentlich nur vom alpinen Skifahren und aus Norwegen und Schweden. Das ist tatsächlich einfacher zu handhaben, da es "nur" kalt ist. 20° oder sogar 30° unter Null fühlen sich vergleichsweise angenehm an.


    Hier gehen aber schon 0° bei nasskalten Schneeschauern so richtig fies unter die Haut.

    Also keinesfalls so, sondern eher so oder so. Da gehen einem ständig solche Gedanken durch den Kopf ... oder solche ... ;)

    Wie gesagt, man muss seine Ausruestung und Kleidung an die zu erwartenden Gegebenheiten anpassen. Nasse Kaelte ist unangenehm und je nach trip ist ein Hot tent mit Ofen ein game changer, auch wenn es "nur" Temperaturen um die Gefriergrenze sind. Meine Zelte sind aus Segeltuch und die Oefen nicht zum auseinanderbauen, daher verhaeltnissmaessig schwer und nur fuer den Einsatz im Schnee mit Schlitten gedacht. Es gibt ja aber auch leichte Nylon Hot tents und kleine, zusammenklappbare Titan Oefen, mit denen man auch ohne Schnee und Schlitten mobil sein kann. Ist man mit einer kleinen Gruppe unterwegs, kann man die Lasten verteilen und muss somit nicht auf die HM als Schlafgelegenheit verzichten.

    Herbst und Winter sind meiner Meinung nach die beste Zeit draussen unterwegs zu sein.

    Meiner Meinung nach kommt es auf die Umstaende an. Campt man nur fuer eine Nacht, oder ist man eine Woche lang draussen? Ist man stationaer oder bewegt man sich tagsueber von A nach B?

    Bewegt man sich, bleibt man warm und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann man sich dann an einem Feuer etwas warmhalten, bis es in die Haengematte geht. Da braucht man sicherlich kein Teelicht oder Gaslampe unterm Tarp. (Optionale) Tueren am tarp sind in der kaelteren Jahreszeit aber sicherlich als Windschutz von Vorteil!

    Wird es sehr kalt und reist man evtl. nicht von Camp zu Camp, dann wird die Sache schon schwieriger. Die Kunst besteht dann darin, sich tagsueber warmzuhalten, wenn man mal davon ausgeht, dass die Quilts fuer die naechtlichen Temperaturen ausreichen. Ja, auch bein minus 20 Grad kann man in der Haengematte schwitzen! Die beste Option ist dann natuerlich ein "Hot Tent" mit Ofen. Der Ofen verbraucht weitaus weniger Holz als ein massives Lagerfeuer und das Zelt ist ein perfekter Ort and dem man sich aufwaermen, kochen und sehr wichtig - seine nassen Klamotten, Quilts etc. trocknen kann. Das ist besonders wichtig bei laengeren Touren. Hat man kein Zelt und Ofen, dann bleibt einem nur noch ein grosses und heisses Lagerfeuer. Um das zu fuettern, braucht es viel Holz und das Sammeln haelt einen dann noch zusaetzlich warm. Sehr wichtig ist es im Winter auch die Kleidung entsprechend anzupassen. Sobald ich ins Camp komme, wechsele ich in trockene, waermere Sachen.