Beiträge von BoundryWaters

    Servus,

    Habe heute Nacht bei knackigenden -14 Grad meinen neuen Sookie getestet.

    Ich liebe Eis und Schnee und fand es Traumhaft deswegen poste ich hier auch die Bilder.

    Kurzfazit Sookie funktioniert nach Anpassung außer an den Zehenspitzen dafür wird es Lösungen geben.

    Das Aufbauen war bei den Temperaturen Problematischer herringe kaum in den Boden bekommen und Schnüre spannen mit Handschuhen wie auch ohne blöd 😜😂

    "Down Booties" also Fuesslinge aus Daunen sollten bei kaltem Laufwerkzeug helfen. Anstelle von Heringen kannst Du Schraubenbolzen verwenden. Mit einer Axt, Stein etc. einbringen und dann mit einer Knarre spaeter problemlos wieder rausdrehen. Ist bei Heringen meistens auch kein Geschenk.

    Apropos Ausrüstung: meine kälteste Nacht draußen war bei über 10 Grad. Nun frage ich mich, was man denn anzieht in einer 0 Grad Nacht??? Hilfe bitte....

    Ich wuerde sagen das es erstmal auf Dein set up ankommt. Hast Du -20 Grad Quilts sieht es anders aus, als wenn Du -7 Grad Quilts benutzt. Eine Wolldecke in die HM legen (zusaetzlich zum UQ) hilft auf jeden Fall schonmal. Was Klamotten angeht: Dicke Wollsocken (am besten frisch beim einsteigen), lange Unterwaesche (Merino ist gut) und was langaermeliges obenrum. Evtl auch noch einen leichten hoodie. Handschuhe kannst Du getrost weglassen und dann noch eine Muetze. Falls Du hast noch einen Buff, denn Du Dir dann evtl. ins Gesicht ziehen kannst. Das sollte passen - vorausgesetzt die Waermeleistung Deiner Isolation liegt bei -7C (20F) oder besser.

    Meine Antwort bezog sich mehr auf den R-Wert und ob der bei -10 langt oder nicht. Ich hatte die downmat bereits vor der CH und nutze deshalb nur was ich habe. Fuer mich funktioniert es (nutze die CH auch nicht ausschliesslich), aber fuer die CH gibt es sicherlich geeignetere Isomatten.

    Was Isolation von oben angeht wuerde ich mir wohl an Deiner Stelle einen 20F und einen 40F quilt bzw. Schlafsack zulegen. Dann hast Du was fuer jede Jahreszeit. Im Winter dann einfach beide nehmen, denn die Kombi reicht bei -10 dicke aus.

    Das sollte vom R Wert passen. Mit der IM selber habe ich keine Erfahrung. Ich benutze eine Exped Downmat 9 (R8) und mit Wolldecke geht die für mich auch noch bei wesentlich kälteren Temperaturen. Wolle bzw. Felle sind im Winter eh nochmal gamechanger. Von oben kannst du auch immer kombinieren ie zwei leichtere wenn Du hast, anstatt einem Dicken. Schlafsack im Winter ist angenehmer als quilt, da kein kalter Luftzug. Gerade in der CH oder Brückenhaengematten eher problematisch. Mfg BW

    oldie but goldie. zum thema und sogar Haengematten related :)

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    Darum mein Vorschlag. Ich erkenne den Vorteil eines spezifischen Hammock Hot Tent gegenüber eines normalen Lavvu nicht. Wenn es schon nicht leichter ist, was soll es dann noch für Vorteile bieten? :/

    Der Vorteil ist wohl (wer es denn möchte) im warmen hängen zu können. In einem “normalen” hot tent kann man sich ja nur aufhalten oder auf dem Boden bzw. einer Liege schlafen.

    Einige meiner US Hänger Kollegen habe die HM tagsüber in einer slug Tube verstaut und nach außen gaehaengt bzw. ueber eine separate ridge line nach draußen geschoben. Mehr Platz, Bewegungsfreiheit und weniger bacon grease auf den quilts.

    Die hammock hot tents die ich besichtigen konnte waren meiner Meinung nach auch eher kleine Zelte und Tipis etc. kommen ja auch nicht nur in einer Standard Größe, so dass es Sinn macht, den Ofen and die Zeltgroesse und zu erwartenden Temperaturen anzupassen.

    Ein kleiner Ofen der ein Zelt bei 0 Grad gerade noch waermt, schafft es bei minus 20 nicht mehr. Ist der Ofen zu groß ist es ständig zu warm und ebenfalls unangenehm.

    Kalter Wind und Holzqualitaet haben natürlich auch noch einen nicht unerheblichen Einfluss, aber generell macht es auf jeden Fall Sinn Ofen und Zelt aufeinander abzustimmen.

    So, dass war mein Wort zum Freitag. Der Winter hat mittlerweile auch in Kanada Einzug gehalten, so dass ich mich jetzt bei froesteligen -23 Grad an den heimischen Ofen verzogen habe.


    Es gibt auch noch Smokehouse Outfitters in den USA. War bevor der ganze China Kram populär wurde eigentlich so der Anfang und Standard hier drüben. Oder Leute haben sich halt ihre eigenen genäht.

    Morgens schnell den Ofen anmachen und sich dann nochmal hinzulegen während es langsam warm wird, ist für mich eigentlich der schönste Moment beim im Zelt schlafen. Oft nicke ich dann wieder ein und bekomme noch ein paar extra Stunden Schlaf. Beim zu Bett gehen ist es oft zu warm und das kann dann auch schnell unangenehm werden. Es gibt aber sicherlich auch Abende, wo man sich freut, nicht das Zelt verlassen zu müssen.

    Als jemand der in der Wintersaison regelmäßig in und außerhalb eines (traditionellen) hot tents nächtigt - abhängig von Lust, Laune, Wetter und ob Gesellschaft oder Solo - würde ich Dir wohl aber auch nicht unbedingt zu einem hammock hot tent raten.

    Foto letztes WE. Drei Haengematten draußen und Morgens Speck, Eier und etwas schwarze Brühe im Zelt.

    Dazu die Quilts getrocknet und alles war in Butter.

    Ich würde Dir die Kompetenz in Sachen hot tent auf jeden Fall absprechen und würde jeder Person die plant ein Feuer, Hobo, Zeltofen etc. in einen Zelt zu betreiben raten, sich vorher erstmal über potentielle Gefahren zu informieren. Die Zeltoefen um die es hier geht sind alles andere als Luftdicht und brennen sehr schnell runter. Die schmalen Ofenrohre können sich bei schlechter Holzqualitaet zusetzen. Es gibt Menschen die sich entschließen einen Ofen auch durch die Nacht hindurch zu betreiben, weil es z.B. kälter geworden ist als sie gedacht haben, Lueftungsoeffnungen koennen durch Wind oder Schneefall kollabieren, Windzug lässt den Ofen nicht richtig abziehen und drückt die Gase zurück ins Zelt. Kohlenmonoxid riecht man nicht. Es gibt wahrscheinlich viele Szenarien in denen es brenzlig werden könnte.

    Ein dafür konzipiertes Design ist da sicher eine bessere Wahl.

    Mit einem feuerfesten Ofenrohrdurchlass, den es bei Ali& co auch einzeln gibt, lässt sich jedes von der Form her geeignete Zelt umrüsten.

    Das ist wohl im Prinzip richtig, es ist allerdings (Lebens)wichtig darauf hinzuweisen, dass es neben dem stove jack besonders in nicht atmungsaktiven Nylon tents mit wahrscheinlich noch integriertem Fußboden, die nicht für den Betrieb mit Ofen und Feuer vorgesehen sind, auch immer an die Frischluftzufuhr gedacht werden sollte. Diese braucht das Feuer und auf eine Kohlenmonoxidvergiftung hat wahrscheinlich auch niemand Lust.

    Mit solchen DIY Vorschlägen waere ich eher vorsichtig.

    Viele vergessen, dass man im Regelfall eh noch das Holz mitschleppen muss. Das sind dann auch nochmal 5-8kg. Da ist es so oder so fast hinfällig wie schwer der Ofen oder das Zelt ist. Rucksack ist da nämlich vorbei. Würd mich da nicht versteifen.

    Mit nassem und verquanztem Holz rumzueiern versaut einem nur den Abend und den Ofen.

    Also die Berliner machen immer Kahlschlag im Wald. Da duerfen Ofen und Förster nicht zimperlich sein.

    Beispiel hier. War wenn ich mich erinnere ein paar Grad plus und das Feuer hat die Bude ziemlich schnell warm bekommen. Offenes Feuer kann man aber natürlich nicht so gut regulieren wie einen Ofen und bei nassem Holz kommt dann natürlich noch der Qualm dazu.


    Nicht unbedingt fuer den schmalen Taler, aber ich kann Tentipi Zelte empfehlen. Gibt es je nach Bedarf in ein paar Groessen und auch in Nylon. Innenzelte, optionale Zeltboeden und sonstiges Zubaehoer werden ebenfalls angeboten. Die Zelte eignen sich auch dazu, ein offenes Feuer zu machen, so dass man sich dann ggfs auch den Zeltofen sparen kann.

    Sieht super aus! Was Winter angeht ist bei uns in Kanada momentan echt Flaute, so dass man da schon fast neidisch werden kann! Im Punkto Schneeschuhe bzw. Tiefschnee kann ich Dir die traditionellen aus Nordamerika empfehlen. Man sehe hier zum Vergleich. Viel Spass noch!

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