Posts by BoundryWaters

    Da wäre ich auch gerne dabei. Bist du das bei 5:38?

    Das ist mein Nachbar. Der hat vom 20. Jahrhundert noch nicht viel mitbekommen :)


    Letztes Jahr hatte ich mein Tentipi dabei und es hat das Wochenende bei ein Grad plus viel geregnet - das Hamburger Schmuddelwetter, das oben angesprochen wird. Das Tipi war somit immer gut gefuellt. Im Hintergrund sieht man das Waldstueck, das fuer die Haengemattisten vorgesehen war und auf dem anderen Foto der workshop in dem man seine Schneeschuhe fertigen konnte. Dieses Event ist in der Tat eine Super Sache fuer jegliche Wintercamper bzw Enthusiasten - egal wo oder wie man die Nacht verbringt.



    Die Winterbedingungen am Lake Michigan sondern sicherlich nicht mit denen an der deutschen Waterkant vergleichbar. Aber es lohnt sich in jedem Fall, neben Hängematte und Tarp auch noch ein Zelt mit dabei zu haben, das man heizen kann. Und wenn es gar das Snowtrekker-Modell von BoundryWaters ist, braucht man - wie man auf dem einen Bild oben sieht - schon wieder einen Ventilator, damit man die Wärme erträgt.

    Na ja, der Ventilator soll eher die Waerme verteilen. Aber wahrscheinlich driften wir hier bereits wieder ziemlich vom Thema ab, so dass schon einige Leute mit den Fuessen scharren. Dieses WE bin ich ueberigens wieder beim Wintercamping Symposium in Minnesota von der Partie, das unter anderem auch von Snowtrekker ausgerichtet wird. Auch da waechst die HM Fraktion jedes Jahr an, ist aber noch eher eine side show. Letztes Jahr durften bei der "Tour der Zelte" allerdiungs auch die Haengematten vorgestellt werden. Ich hatte Snowtrekker auch mal angefragt, ob sie Interesse haetten, mir ein Hammock Hot Tent zu schneidern, die Antwort war aber leider nein. Hier der link https://wcs.eventnut.com/

    So sieht der Ernstfall aus...Ein warmes Zelt ist wie gesagt auch super, wenn es waermer ist. Keine Insekten und andere Camper in Sicht...Geschlafen wird selbstverstaendlich in der HM.






    Vielleicht sollte ich bei den winterlichen Rahmenbedingungen noch hinzufügen, dass es hier oben an der Küste selten einen verschneiten Winter gibt, wie z.B. in den Mittelgebirgen. Meist ist es nasskalt und windig. Trockene Kälte kenne ich eigentlich nur vom alpinen Skifahren und aus Norwegen und Schweden. Das ist tatsächlich einfacher zu handhaben, da es "nur" kalt ist. 20° oder sogar 30° unter Null fühlen sich vergleichsweise angenehm an.


    Hier gehen aber schon 0° bei nasskalten Schneeschauern so richtig fies unter die Haut.

    Also keinesfalls so, sondern eher so oder so. Da gehen einem ständig solche Gedanken durch den Kopf ... oder solche ... ;)

    Wie gesagt, man muss seine Ausruestung und Kleidung an die zu erwartenden Gegebenheiten anpassen. Nasse Kaelte ist unangenehm und je nach trip ist ein Hot tent mit Ofen ein game changer, auch wenn es "nur" Temperaturen um die Gefriergrenze sind. Meine Zelte sind aus Segeltuch und die Oefen nicht zum auseinanderbauen, daher verhaeltnissmaessig schwer und nur fuer den Einsatz im Schnee mit Schlitten gedacht. Es gibt ja aber auch leichte Nylon Hot tents und kleine, zusammenklappbare Titan Oefen, mit denen man auch ohne Schnee und Schlitten mobil sein kann. Ist man mit einer kleinen Gruppe unterwegs, kann man die Lasten verteilen und muss somit nicht auf die HM als Schlafgelegenheit verzichten.

    Herbst und Winter sind meiner Meinung nach die beste Zeit draussen unterwegs zu sein.

    Meiner Meinung nach kommt es auf die Umstaende an. Campt man nur fuer eine Nacht, oder ist man eine Woche lang draussen? Ist man stationaer oder bewegt man sich tagsueber von A nach B?

    Bewegt man sich, bleibt man warm und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann man sich dann an einem Feuer etwas warmhalten, bis es in die Haengematte geht. Da braucht man sicherlich kein Teelicht oder Gaslampe unterm Tarp. (Optionale) Tueren am tarp sind in der kaelteren Jahreszeit aber sicherlich als Windschutz von Vorteil!

    Wird es sehr kalt und reist man evtl. nicht von Camp zu Camp, dann wird die Sache schon schwieriger. Die Kunst besteht dann darin, sich tagsueber warmzuhalten, wenn man mal davon ausgeht, dass die Quilts fuer die naechtlichen Temperaturen ausreichen. Ja, auch bein minus 20 Grad kann man in der Haengematte schwitzen! Die beste Option ist dann natuerlich ein "Hot Tent" mit Ofen. Der Ofen verbraucht weitaus weniger Holz als ein massives Lagerfeuer und das Zelt ist ein perfekter Ort and dem man sich aufwaermen, kochen und sehr wichtig - seine nassen Klamotten, Quilts etc. trocknen kann. Das ist besonders wichtig bei laengeren Touren. Hat man kein Zelt und Ofen, dann bleibt einem nur noch ein grosses und heisses Lagerfeuer. Um das zu fuettern, braucht es viel Holz und das Sammeln haelt einen dann noch zusaetzlich warm. Sehr wichtig ist es im Winter auch die Kleidung entsprechend anzupassen. Sobald ich ins Camp komme, wechsele ich in trockene, waermere Sachen.

    Also zum Einen gehoert Politik hier nicht hin (nein, ich bin auch kein Trump Fan) und zum Anderen hat dieses Ehepaar sicherlich nicht Ihren shop aufgemacht, mit dem Ziel den auslaendischen Markt mit Haengemattenartikeln zu fluten. Im Allgemeinen scheinen die Bestellungen bei den amerikansichen Herstellern von HM Produkten kein grosses Problem darzustellen? Zumindest bestellen andere Foristen von dem was ich so mitbekomme fleissig.

    Was die Einfuhr in Deutschland angeht, wird der Prozess einer Sendung aus beispielsweise China sicherlich auch nicht anders sein, als der einer Sendung aus den USA. Durch den Zoll muss es so oder so und Abgaben fallen auch an - je nachdem was man da so importiert, Warenwert, etc.

    Leider werden die Versandkosten erst nach dem Kauf berechnet - in D nicht rechtskonform.

    Man kann natürlich vorher per Mail fragen. (wird überhaut nach D geliefert?)

    Das sollte man wahrscheinlich erstmal abklopfen. Hier in den USA ist der Postversand ueblich und das kostet meistens so im $10 Bereich. Ich denke mal, dass auch nach DE geliefert werden kann. Fuer den Kauf einer kleinen Tasche wuerde es sich wahrscheinlich nicht lohnen...

    Spezifisch das Wochenende Jan 24-26. Irgendwas etwas ab vom Schuss in kleinerem Rahmen wuerde mir da vorschweben. Wo man vielleicht nicht direkt mit dem Auto vor die Haengematte fahren kann...

    Wie sieht es eigentlich mit einem Berlin Frozen Butt Hang Ende Januar aus? Ich bin fuer ein paar Wochen in der Freien und Hansestadt HH und dachte, dass man da vielleicht was in Eurer Gegend starten koennte?

    Ich haette immernoch eine Ridgerunner von Warbonnet im Angebot, falls das was fuer Dich waere. Siehe unter "Biete". Da findest Du bei Bedarf auch das zugehoerige tarp. Spreader Bars aus Carbon (Gewichtsersparnis) koennte ich auch anbieten.

    Dann bin ich auch noch am ueberlegen meine Dream Hammock Sparrow zu verkaufen. Die aber wohl nur mit zugehoerigem Loco Libre 20F Underquilt und Underquilt Protector und topcover. Das waere dann sicherlich keine super guenstige Konstallation, aber ueber den Preis kann man ja bekanntlich reden :)

    Klar, es steht natuerlich jedem frei sein set-up zu ueberdenken und entsprechend zu veraendern. Ich benutze bei all meinen tarp tie outs shockcord (und am anderen Ende meistens Heringe), habe persoenlich aber keine Bendenken, dass ich durch einen brechenden Hering, der zum Geschoss wird, verletzt werden koennte. Leichtsinn den ich irgendwann nochmal buessen werde? Vielleicht, aber ich bleibe dabei, dass es sich hierbei um seltene Einzelfaelle handelt.

    Das Risiko, in einem Sturm sein tarp durch einen Ast beschaedigt zu bekomment, ist sicherlich wesentlich groesser als diese Situation hier. Ich denke das gehoert eher in die Rubrik der Kuriositaeten.