Wandern u. Biwakieren mit Eseln

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  • Jemand aus einer Großstadt, der immer noch glaubt, ein Schnitzel kommt aus dem Supermarkt (woher sonst😄) würde ich ein solches Vorhaben wohl eher nicht empfehlen..........😊

    Gruß von der Ostsee

    Deswegen E-Wanderwagen, der gibt keien Wiederworte...... solange er funktioniert😏

    Ich mach demnächst nal ne Vorstellung, falls das jemanden interessiert...

    Don't Panic

  • Ich mach demnächst nal ne Vorstellung, falls das jemanden interessiert...

    Moin,

    oh ja bitte ............mich und ich vermute viele andere, die eigentlich noch garnicht einschätzen können was du eigentlich meinst, auch 👍😊

    Ein paar Forums Kumpel durften deinen E-Wanderwagen ja schon bestaunen............absolut ein einmaliges Klasseprojekt👍👍👍

    Gruß von der Ostsee

  • Das ist quasi der Esel der nie muckt, der sehr genügsam und wetterfest ist und für den man (außer einer IT und Elektronischen Ausbildung ) auch keine Eselverhaltungsforschungausbildung braucht 😄

    Ich will eigentlich damit sagen: Ich habe die genaue Funktionsweise immer noch nicht so genau verstanden und freue mich auf deine Vorstellung deines diy Wanderwagens 👍😊

    Gruß von der Ostsee

  • Das ist quasi der Esel der nie muckt, der sehr genügsam und wetterfest ist und für den man (außer einer IT und Elektronischen Ausbildung ) auch keine Eselverhaltungsforschungausbildung braucht 😄

    Ich will eigentlich damit sagen: Ich habe die genaue Funktionsweise immer noch nicht so genau verstanden und freue mich auf deine Vorstellung deines diy Wanderwagens 👍😊

    Gruß von der Ostsee

    Ich nenne ihn ja E-Mule.

    Bin nicht damit gefahren, aber fand das Ding schon Hammer fürs Biwakieren.

    ..oder für den Vatertag, ganz easy mit 20L Bierfass durch die Gegend flanieren.

  • Das hat mich angesprochen, weil ich eigentlich auch gerne wandere und biwakiere, aber ehrlich gesagt keine Lust habe mit meinem aktuellen schweren Gepäck, mehr als 5km zu gehen. Mir dafür extra eine ultra-leicht-Ausrüstung zu besorgen, daran habe ich auch kein Interesse.

    Moin zusammen,

    um jetzt mal hier für Gironimo, meiner Wenigkeit und vielleicht auch den ein oder anderen hier im Forum eine Lanze zu brechen, hier mal meine Gedanken, Erfahrungen und Erlebnisse mit UL Touren und der Ausrüstung dazu.............

    Wenn die erfahrenen Ul Wanderer, Trekker, Bushcrafter, Bikepacker und was es sonst noch so alles dazwischen gibt mal wirklich ehrlich sind, UL unterwegs zu sein hat einfach auch viele Nachteile die ich persönlich nicht bereit wäre einzugehen.

    Wer schon mehr auf der UL Philosophie Schiene gemacht hat als über den Harz oder Schwarzwald zu "Trekken" oder die Lüneburger Heide zu durchqueren weiß vielleicht jetzt schon worauf ich hinaus möchte..............

    Wer mir erzählen möchte, daß es nach einem anstrengenden Wandertag komfortabel ist z.B. auf einer TAR Uberlight zuliegen, wobei man möglicherweise eine Wurzel oder einen Stein unter der Isomatte übersehen hat, oder das es in einem UL DCF UL Tarptent gemütlicher und trockener ist als in einer Tropfsteinhöhle (je nach Region, Jahreszeit und Tageswetter), daß heißes Wasser und Tütenfutter lecker sind und satt machen (habe selbst viele Angebote auf dem Markt probiert und rauche lieber eine Tüte bevor ich sie nochmal esse😄) der hat m.M.n entweder wenig wirkliche Erfahrungen oder belügt sich selbst.........

    Ich wohne Luftliene ca. 200m vom Ostseeküsten Wander/Radweg entfernt und habe mich schon mit vielen Wanderen und Bikepackern unterhalten können.

    Und glaubt mir bitte, viele haben es bereut nicht mehr/bessere Schlafausrüstung und/oder Wäsche mitgenommen zu haben oder einen vernünftigen Kocher und Topf der nicht nur Wasser heiß machen kann.

    So mancher ist dann übergeschwenkt vom romantischen am Strand schlafen und Tütenfutter im Sonnenuntergang essen zum Übernachten in Hotels/Hostels oder Jugendherbergen und sich am Imbiss oder im Restaurant den hungrigen Bauch voll zu schlagen.

    Ich habe etliche UL-er kennengelernt (auch aus unseren lokalen Gruppen) die sich nachts den Arsch abgefroren haben weil sie halt möglichst leicht unterwegs sein wollten und dazu auch noch hungrig in ihren 500g Topquilt gekrochen sind.

    Wer ein paar Euro mehr auf dem Konto hat........klar der kann sich für viele davon bestimmt eine passende Ausrüstung zum UL Wandern/Bikepacking zusammenstellen. Aber der Durchschnittswanderer wahrscheinlich eher nicht?!

    Es gibt natürlich auch ein paar sehr erfahrene UL Wanderer/Bikepacker die genau wissen was sie tun ..........aber fragt die mal was ihre gesamte UL Ausrüstung z.B. gekostet hat oder wieviel Zeit sie in Touren gesteckt haben um auch wirklich UL klar zukommen.

    Dann denke ich (aus den vielen Gesprächen mit vorbeiziehenden heraus vermutet), daß es für einige nur noch darum geht: jeaaahh.........ich habe heute soviele Kilometer gemacht und nur 4kg Basisgewicht dabei.........bin ich nicht ein toller Typ😵‍💫

    Ich persönlich kann mit dieser Reise/Wander Philosophie überhaupt nichts anfangen............

    Ok ..........den UL-ern tun am Abend vielleicht die Schultern oder die Hüfte nicht weh und sie haben vielleicht mehr Kilometer geschafft als andere Wanderer aber werden sie Abends auch so satt wie ich und schlafen ähnlich gut und erholsam wie ich? Ich denke nicht............

    Letztendlich muß natürlich jeder selbst für sich entscheiden, welcher Weg der richtige ist.........aber nach den vielen Klagen die ich persönlich gehört habe und auch wenn man sich mal bei den wirklich erfahrenen umhört, z.B. in Foren oder auf Youtube bei den Long Distance Hikern (AT, PCT und was es sonst noch so alles an Long Distance Trail Hiker/Bikepacker gibt) sehen einige die absolute UL Philosophie nach ihrer Tour (sofern sie die Tour nicht abgebrochen haben ) mit anderen Augen und bereuen das ein oder andere nicht mitgenommen zu haben.

    Als ich so mit Outdoor und Overnighter angefangen habe, war Rüdiger Nehberg bei den Gleichgesinnten noch in aller Munde..........

    Klar kann man nur mit Poncho, dünner Isomatte, Messer, Topf, Feuerstahl, Kompass und viel Optimismus und möglichst viel Erfahrung draußen überleben und schnell voran kommen...............habe ich in meiner Jugend oft probiert. Mit vielleicht nur 2,5 kg Basis Gewicht 😊 aber das war dann eher Survival "Spaß" und nicht UL Wandern.

    Ich befürchte und vermute dieser Beitrag wird dem ein oder anderen hier wahrscheinlich bitter aufstoßen (Moin hangloose 😊) aber das sind nun mal meine Erfahrungen und Gedanken nach über 40 Jahren intensiver Outdoor Erfahrung.

    Ich habe in anderen Beiträgen schon einmal erwähnt, daß ich bis jetzt noch niemanden persönlich kennengelernt habe, der mehr draußen unterwegs war als ich (außer vielleicht Tillmann Waldthaler........ein toller Typ👍🙂).

    Das heißt vielleicht erstmal garnichts außer daß ich viel draußen unterwegs war...........aber ich denke ich kann mittlerweile wirklich erfahrene Wanderer/Radwanderer oder Backpacker von den blablabla Typen unterscheiden.

    Das mag sich jetzt auch für so manchen arrogant und vielleicht besserwisserich lesen...........aber so sind nun mal meine persönlichen Erfahrungen in über 40 Jahren Outdoorleben.

    Und für mich war es nie nur ein Hobby...........ich habe viele Jahre Outdoor gelebt.

    Ich fand es manchmal schade, daß Outdoor, Wander oder Bushcraft Begeisterte sich manchmal irgendwie ein wenig schämten nicht mit nur 8kg Gesamtgewicht 30km gewandert zu sein..........warum?!

    Ich bin mal , als kleines Beispiel , mit einem jungen und strammen UL Ausrüstungsliebhaber und UL Youtube Fanboy auf einer Wochenendtour hier an der Ostsee unterwegs gewesen (ich war mit meinem Wanderwagen unterwegs 🙂) und der Typ war echt fit und schnell unterwegs............aber die Kreuzotter und Erdkröten am Wegesrand hat er in seiner Eile vollkommen übersehen. Jetzt mochte die Tierwelt auf dem Weg für ihn vielleicht vollkommen uninteressant gewesen sein aber trotzdem hätte er sie m.M.n. wenigstens bemerken müssen/sollen.

    Abends haben wir Steine am Strand im Feuer heiß gemacht und unter seine 450g Isomatte im Sand eingebuddelt damit er sich in seinem 450g Cumulus TQ unter einem Helinox Poncho nicht den Arsch abfriert.

    Ich habe auf jeden Fall zusammen mit Hund Molly wunderbar und warm in meinem 2900g Gesamtgewicht Hängematten Setup geschlafen 😴

    Ich denke ihr wisst was ich meine.........😊

    Und auch hier noch einmal...........viele Menschen = viele Meinungen 🙂

    Gruß von der Ostsee

  • Ich sehe das genauso. Für mich ist das Outdoor-Overnighter-Thema erst durch bequemes Übernachten in einer HM wieder interessant geworden. Früher habe ich viel gecampt und 2 Abenteuerwettkämpfe mitgemacht, und empfand es:

    1. Eine Qual selbst mit einem relativ leichten Rucksack 20Km am Tag durchs Gebirge zu laufen (Rücken, Schultern alles tat weh. Ich will gar nicht wissen was Soldaten durchmachen müssen mit ihrer Ausrüstung) . Damals war ich 18.

    2. Generell auf dem Boden zu schlafen, unabhängig von der Matratze oder Isomatte. Das war nie gut.

    Deshalb habe ich an dem Thema auch kein Interesse mehr gehabt. Der Komfort ist für mich das A und O. Dadurch macht es erst richtig Spaß, weil sich Erholung einstellt.

    Angenommen ich kann 20kg Gepäck für 3 Nächte mit auf 1000 Höhenmeter nehmen ohne, dass ich sie selbst tragen muss, ja dann bin ich dabei.

    1-2kg Fleisch, Käse, Brot, Butter, Kaffeesahne,10 Dosen Bier, kann ich alles gut gebrauchen wenn ich tagsüber auch entsprechend Kalorien verbrenne beim wandern.

    Mit Ultraleicht-Equipment wüsste ich gar nicht ob das 3 Nächte überhaupt möglich ist.

  • Angenommen ich kann 20kg Gepäck für 3 Nächte mit auf 1000 Höhenmeter nehmen ohne, dass ich sie selbst tragen muss, ja dann bin ich dabei.

    1-2kg Fleisch, Käse, Brot, Butter, Kaffeesahne,10 Dosen Bier, kann ich alles gut gebrauchen wenn ich tagsüber auch entsprechend Kalorien verbrenne beim wandern.

    und weil's dir zu anstrengend ist, soll ein anderes Lebewesen deine zehn Dosen Bier schleppen?

    Man könnte ja auch einfach trainieren oder das Bier zu Hause lassen...

    Mir ist klar, dass Tierhaltung im großen Teil unserer Gesellschaft noch immer total normal ist und ich hier wahrscheinlich in weiten Teilen auf Unverständnis stoße.

    Aber mich schockiert wirklich, wie man ernsthaft der Meinung sein kann, dass es eine gute Idee sein könnte, ein wildfremdes Tier mit auf eine Wanderung zu nehmen, nur damit es einem das Bier schleppt.

    Es gibt sicherlich Möglichkeiten, mit Tieren zusammen zu leben ohne dabei großes Leid zu verursachen.

    Dazu gehört aber auch, dass man sich verdammt gut auskennt und man eine Beziehung zu den Tieren hat.

  • ja, deshalb heißt es Nutztier. Ich würde auch mit einem Kaltblüter einen Acker pflügen, wenn man keinen Traktor hat. Das funktioniert gut und dem Tier tut die Bewegung auch gut. Man sollte es natürlich nicht übertreiben mit der Arbeit und das Tier gut pflegen. Sowas versteht sich doch von selbst. Im Hochsommer z.B. die Arbeit etwas reduzieren und gut tränken.

    Das machen Menschen seit Jahrtausenden so und das wird es immer geben. Nutztierhaltung ist einfach nur für die meisten Städter aus dem Alltag verschwunden. Das Fleisch aus dem Supermarkt wird aber trotzdem gerne gegessen.

  • Irgendwer hat gerufen... Ich dachte beim Titel Wandern u. Biwakieren mit Eseln kurz hoffnungsvoll, jemand hätte endlich mal einen Tourbericht oder ein Gedankenexperiment gestartet, wie man längere Zeit mit Ultra Heavy Wanderern unterwegs ist. :S Schade, leider nicht, werd ich wohl nie erfahren.

    Doch nur die üblichen Strohmänner, tausendfach widerlegt, mit denen sich trotzdem weiterhin irgendwer ungefragt coram publico vor dem eigenen, geknickten Ego rechtfertigen muss.

    Immer die gleiche Leier warum irgendwas ja auf gar keinen Fall geht, ganz doll schlimm ist, auf jeden Fall alles ja nur stupid light - und natürlich auch noch sauteuer. Oder - wenn dem bedrohten Ego sonst nichts mehr hilft - un-männ-lich! Ein Glück waren wir am Frauentag auf Tour! :D :thumbdown:

    Bin nach dem zweiten, etliche Male gehörten BS-Allgemeinplatz ausgestiegen, sry.

    Die Hydra des Egoknicks tut sich doch echt keiner mehr an. Kann man noch so oft widerlegen, sei es mit Wort, Bild oder Tat - kommt schlicht nicht an. Denn das würde ja am eigenen Selbstbild kratzen und ernsthaftes Nachdenken erfordern. Das darf natürlich nicht sein - 11elf!

    So, genug derailed. Denn dem Grundgedanken, einmal mit einem Tier auf Wanderung zu sein, kann ich eigentlich durchaus etwas abgewinnen.

    Wenn der Beweggrund aber schlicht der ist, dass vor lauter Krempel, den man mit sich rumschleppt anders an Wandern gar nicht mehr zu denken ist, tut mir allerdings eher das Tier leid.

    Und das nicht einmal dann das Grundproblem an sich hinterfragt wird -one more lane will fix it - in Reinkultur =O

  • Jungs...

    Leben und Leben lassen 😘

    Man kann auch mit 15 Kilo aufm Rücken jedem unbeschwert wegrennen wenn man bissi trainiert ist, wie du hangloose ja schon live gesehen hast. Und das war kurz nach meinen Kreuzbandriss.. 😉

    Wie du mal sagtest wäre das zwar dann "Rucking" und nicht mehr Trekking ( Wandern), aber was solls.

    Nicht jeder will leichter wandern. Leichter werden meistens schon, aber nicht im Rucksack 😜

    Das wuppitom sich rechtfertigt nachdem du Ihm sagtest, das er bei seiner Weltreise alles falsch gemacht hat kann ich nachvollziehen..

    Evtl. kommen deine Posts auch nur so rüber aber ich empfinde es oft eher als "Anklage" wie du schreibst. Nicht böse aber meine Empfindung 😘 Und Fotoalbum hatte der sicher net dabei 😁


    Also Schubladen zu und Chillen wir mal alle und jeder macht es so, wie er mag und wie mir ja auch schon paar mal hier gesagt wurde lassen wirs einfach stecken wenns uns aufregt, das ein anderer alles komplett falsch macht❤️

    Ich versuche es in letzterZeit zumindest für meinen Teil...

    4 Mal editiert, zuletzt von Bedava (21. März 2024 um 07:17)

  • Ich frage mich, was die ganze Diskussion zu Wandern u. Biwakieren mit Eseln mit einem Hängemattenforum zu tun hat. Okay, es steht unter „Touren & Reiseberichte“. Moment! Es ist ja gar kein Reisebericht!

    Könnt Ihr Eure philosophischen, abstrakten und theoretischen Diskussionen, ob UL doof ist und ob Menschen Nutztiere halten sollten, nicht in den dafür vorgesehenen Foren halten?

    Dann könnte ich an dieser Stelle wieder etwas zu dem Thema lesen, was mich interessiert und wofür dieses Forum geschaffen wurde - Hängematten.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Man kann auch mit 15 Kilo aufm Rücken jedem unbeschwert wegrennen wenn man bissi trainiert ist

    ... Nicht sich selbst oder jeden anderen auf dem selben Trauningsviveau mit einem Bruchteil auf dem Rücken, sprich mit weniger geht immer mehr. Das braucht man sich gar nicht mehr zu diskutieren. Ob man das möchte, ist die andere Frage, ja.

    Aber - hier geht's ja genau um das Gegenteil: An Wandern ist vor lauter Kram gar nicht mehr zu denken, nicht mal mehr 5km! Das ganze in der Rubrik Touren und Reisen wie Mittagsfrost trefflich feststellt!

    Das ist dann doch schon reichlich schräg. Vor allem wenn der Lösungsweg nicht etwa ist, ob man nicht wenigstens nur so viel mitnimmt, dass wenigstens so ein Spaziergang wieder möglich wäre, von Tour oder Reise ganz zu schweigen. Nein nein, der Kram muss bleiben - und entweder, man wandert oder soaziert dann halt überhaupt nicht mehr - oder wer anders schleppt. Abgefahren. Schade. Aber muss in Konsequenz eben auch jeder selbst wissen, sicherlich.

    Nur auf diesen von außen betrachtete Schieflage bei der Problembetrachtung und Lösung wollte ich durchaus mal hingewiesen haben.

    Die Frage des Tierwohls - und die haarsträubende Argumentation an dieser Stelle (appeal to nature, appeal to tradition, was ein logischer Quatsch) mal ausgenommen, damit ist es dann ggf. eben doch nicht mehr jedem sein eigenes Bier, aber nun gut, das driftet ja noch mal in ganz andere Dimensionen.

    nachdem du Ihm sagtest, das er bei seiner Weltreise alles falsch gemacht hat

    Is it so? War nicht meine Intention. Wenn Ich mein Kurzzeitgedächtnis mal kurz benutze, ist da jemand - wenn auch ein Stück weit ironisch - ellenlang in einen leicht bepackten Tourbericht vom Frauentag[!] geplatzt, um brusttrommelnd wie Opa vom Krieg zu erzählen, wie riiiichtiges bikepacking für määänner geht.

    OK Boomer - kann man so machen, ist halt peinlich. Aber Leben und leben lassen?

    Was dann folgte, war die Aufschlüsselung, was das Problem an dieser Art Fortbewegung ist - von zahlreichen Foristen, zum Teil selbst mal so unterwegs gewesen, was damit halt alles nicht geht und problematisch ist.

    Hier allerdings durchaus versehen mit dem Hinweis - klar, kann man so machen, muss man halt wollen. Leben und leben lassen.

    Selbst der dann weiteren Thrradkaperung zur ungebetenen, öffentlichen Selbstrechtfertigung, warum das natürlich früher alles nicht anders ging - und alles andere ja natürlich aus diversen Gründen ganz schlimm ist, folgte dann - wie eigentlich immer in solchen Diskussionen der Gegenbeweis, sogar mit historischem Bildmaterial, dass das durchaus geht - und jede Menge Spaß macht.

    Muss man halt wollen - oder nicht. Leben und leben lassen.

    Muss man halt mit sich selbst ausmachen und für sich entscheiden, ob man das möchte oder nicht.

    Das ist allerdings das Gegenteil von öffentlichem Schattenboxenb und aufbauen von Allgemeinplätzen zur Rechtfertigung vor sich selbst, warum das nicht geht, ganz schlimm, stupid light, teuer oder was auch immer aus dem üblichen Reigen wäre.

    Denn das derartiges aus den Reihen derer, die stetig das Gegenteil beweisen und Spaß dabei haben dann Gegenrede erzeugt - na sowas aber auch.

    Nur kann das eigene Selbstbildnis das offensichtlich nicht verwinden, Gründe bei sich selbst zu suchen und das mit dem eigenen Selbstbild auszuhandeln.

    Also werden hier - völlig aus dem Nichts - im nunmehr dritten Thread - binnen kürzester Zeit - ellenlang die auch sonst seit Jahren immer und immer wieder wiedergekäuten gleichen Quatschplatitüden und Allgemeinplätzen erneut aufgetischt, warum was nicht geht. Egal, wie oft widerlegt, die Hydra der UL Vorurteile und Stereotype hat wieder einen Kopf mehr.

    Keiner hat mehr den Nerv, diesen ganzen Quatsch auseinanderzunehmen und zu entkräften, ich winke nur noch mit Verweis auf etliche gleichlautende Debatten in Threads ab.

    Denn es führt ja zu nichts außer zu weiterem ellenlangen Abschweifen, das nun schon etliche Threads zerlegt hat, abgeschnitten werden musste - und dann in weiteren Threads wie hier doch wieder aufgewärmt wird.

    Umso mehr bin ich 'frankly' erstaunt, dass das fränkische chillen, Leben und leben lassen tonfall etc. nicht in die andere Richtung geht...

  • Um mal auf das Thema zurück zu kommen. Ich habe mal eine Alpaka Wanderung gemacht. Ich denke das ist vergleichbar. Die Idee finde ich gut. Wie viel man dann letztendlich dabei hat (/haben muss) weiß jeder selbst besser. Ich auf jeden Fall hab den Wein und das Essen, das die Tiere in der Pfalz bei der Wanderung getragen haben, genossen. Dazu muss man sagen, dass es eine geführte Wanderung ohne Übernachtung war. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass eine geführte Wanderung mit Overnighter hier auch auf Zuspruch treffen würde. Nun muss man eben nur noch einen Outdoor begeisterten Nutztierhalter finden, der sowas anbietet. Das glaube ich, ist die wahre Marktlücke.

  • Bei der EOFT gab es mal einen Film über die Reise mit Pferden (Wilden Mustangs) von Canada nach Mexiko, quasi entlang der Rockies. Sehr eindrucksvoll. Ist tatsächlich noch käuflich zu erwerben bei bekannten Streaminganbietern

    Allgemein finde ich das Thema extrem spannend, da, wie auch schon gesagt wurde, die Tiere seit Jahrtausenden für solche Einsätze genutzt werden. In Südamerika ist es immer noch alltäglich die Alpakas als Transporttiere zu nutzen. Aber so weit muss man gar nicht abschweifen. Bei vielen Fahrraddokus die Richtung Asien starten begegnen einem die Pferdekarren noch innerhalb Europas auf den Straßen. So leben halt manche Völker.

    Wenn es natürlich touristischbetrieben wird fängt dann auch schnell das Tierwohl/leid an. Ob man das selbst vertreten kann muss jeder selber wissen. Aber diese Gewissensbisse gibt es ja heut zu Tage schon bei der Wahl einer Daunenjacke.

  • oldie but goldie. zum thema und sogar Haengematten related :)

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