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  • Hab das OneTigris Rocdomus - riesen Palast, aber halt nix für ne Tour wo man bissel weiter läuft.

    Bin grad dabei nen Video dazu zu schneiden. Waren am WE damit unterwegs, aber zu 2. im Bodensetup darin.

    Das OneTigris wiegt schonmal nur die Hälfte vom Pomoly. Hab mich bis jetzt aber noch nie mit der Firma beschäftigt.

    Ansonsten bleibt scheinbar nur onewind, die für mich persönlich pauschal raus sind oder Warbonnet, ich wollte allerdings eigentlich keine 1000 knapp 800 Euro ausgeben. Glaube ich :/

  • Und wie wäre es mit einem einfachen China Tipi zusätzlich zu Hängematte und Tarp? Z.B.

    Unterm Strich sicher leichter. Tipi =1,6kg + paar hundert Gramm für das Tarp. So ein Hot Tent für die Hängematte wiegt wohl schon an die 3kg.

    Das macht auch einfach deutlich mehr Sinn, als ein Hammock Hot Tent. Der umbaute Raum ist viel kleiner, ergo wird es bei weniger Brennmitteleinsatz wärmer da drin.

    Joa die Dinger sind ja bekannt @reverselay :)

    Ich will aber den Hintern am Ofen haben wenn ich in der Matte liege :saint:

    Dir ist bewußt dass man da schon öfter mal nachlegen muss? Und den Ofen würde ich nicht so nah an eine schaukelfähige Hängematte/UQ aus schmelzbarem Plastikstoff stellen, als dass ich da im Liegen nachlegen könnte. Brauchts aber auch gar nicht, gut durchgewärmt aus dem Zelt an die frische Luft in die Hängematte ist bewährte Praxis. (Grüße gehen raus an die Preußen!)

  • MrHydeAndMe warst du schon ein paar mal mit Hot Tent unterwegs? Also ich würde nicht drin schlafen wollen. Dann doch lieber gut durch gewärmt in die Matte.

    War noch nie mit Hottent unterwegs, besitze bis jetzt keines 🤷‍♂️

    Ich freue mich immer wenn meine Sachen mehrere Zwecke erfüllen.

    Ein Hottent das ich zwischen die Bäume spannen kann erfüllt für mich einen Zweck mehr als ein Tipi, darum ist es interessant für mich :)

    Warum würdest du nicht drin schlafen wollen Bikepacker ?

  • Es gibt auch noch Smokehouse Outfitters in den USA. War bevor der ganze China Kram populär wurde eigentlich so der Anfang und Standard hier drüben. Oder Leute haben sich halt ihre eigenen genäht.

    Morgens schnell den Ofen anmachen und sich dann nochmal hinzulegen während es langsam warm wird, ist für mich eigentlich der schönste Moment beim im Zelt schlafen. Oft nicke ich dann wieder ein und bekomme noch ein paar extra Stunden Schlaf. Beim zu Bett gehen ist es oft zu warm und das kann dann auch schnell unangenehm werden. Es gibt aber sicherlich auch Abende, wo man sich freut, nicht das Zelt verlassen zu müssen.

    Als jemand der in der Wintersaison regelmäßig in und außerhalb eines (traditionellen) hot tents nächtigt - abhängig von Lust, Laune, Wetter und ob Gesellschaft oder Solo - würde ich Dir wohl aber auch nicht unbedingt zu einem hammock hot tent raten.

    Foto letztes WE. Drei Haengematten draußen und Morgens Speck, Eier und etwas schwarze Brühe im Zelt.

    Dazu die Quilts getrocknet und alles war in Butter.

  • Das Rocdomus auf Temperatur zu bekommen ist viel schwerer als ein kleines Tipi - aber es geht.

    Holzverbrauch ist aber auch einigermaßen im Rahmen, wenn man ne Mischung aus Fichte/Buche nutzt - Fichte für die schnelle Flamme, Buche für die nachhaltige Glut)

    Selbst mit einem kleinen Lagerfeuer im Hobo verbrauchst du am Abend mehr Holz als im Zeltofen.

    Alles alleine zu tragen ist schon ne Hausnummer.

    Wenn man aber zb zu 3. unterwegs ist - 2 Bodenschläfer und ein HM Schläfer und man die Sachen verteilt, dann geht das schon (einer Ofen, einer Zelt, einer Futter)

    Achja, der Abstand zum Ofen ist schon groß genug

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    http://www.outdoor-buddy.de

    Ich bin Youtuber und werde teilweise von Herstellern mit Produkten ausgestattet.

    Dazu zählen u.a. OneWind, Amazonas, TickettotheMoon, Khibu, GrueziBag, Cocoon

  • Als Querlieger kenn ich mich da bei den Modellen nicht aus, aber es gibt doch etliche, günstige 'Hängemattenzelte' zweifelhafter Qualität, die sich durch ihre steilen Seitenwände gut für derartiges eigenen dürften, sobald man einen Ofenrohrdurchlass nachrüstet.

    Denn dem Ofen ist es mmn. weiterhin egal, ob er in einem als Ofenzelt verkauften oder dazu umgerüsteten 'Zelt' (nein, kein Innenzelt, keine luftdichter, bodennaher Aufbau ;) ) steht, ob eine dezidierte Frischluftzufuhr vorhanden ist - oder man die Tür ein Stück auf lässt oder entsprechend hoch aufbaut.

    Bei der Frage des darin schlafens, was ja zuvor nur eine goalpost Verschiebung war und vom TO explizit nicht geplant, weichen wir allerdings dann jetzt tatsächlich vom ursprünglichen Ansinnen ab. Wer sich da um die Atemluft sorgt, sollte vielleicht wirklich einfach einen Kohlenmonoxid Melder dazu besorgen. Schaden wird's nicht...

    Omorotschka hatte meine ich zumindest mal den Ofen an der Hängematte unter'm tarp und kann daher vielleicht bereits Anhaltspunkte geben.

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (18. Januar 2024 um 12:53)

  • Omorotschka hatte meine ich zumindest mal den Ofen an der Hängematte unter'm tarp und kann daher vielleicht bereits Anhaltspunkte geben

    Hört hört, was ich zu sagen hab, auch wenn ich gar nicht mitgelesen habe 😉

    Vor ein paar Jahren habe ich in der Hängematte gewohnt und die Winter mit Ofen haben das Leben viel behaglicher gemacht. Davor war es kalt, dunkel und manchmal auch ungemütlich. Der Ofen war toll, dann kam ein anderer und noch einer... und dann ist da noch der Olivenölkanister Ofen den ich basteln möchte, obwohl ich ja welche habe.

    Was ich gut finde, ist mit der Hängematte dort zu sein wo die Wärme hingeht. Und gemütlicher als auf dem Boden ist es auch. Keine Frage.

    Weniger gut ist das das große geschmolzene Loch in dem einem Topquilt, der mir einmal rausgefallen ist.

    Wie gut das dieser nicht mit Daune gefüllt war. Und ich einigermaßen schnell reagiert hab.

    Was auch nich soo toll ist, wenn man etwas kocht, brät oder Holz nachlegt liegt man aber auch mitten im Dunst und muss für Lüftung sorgen.

    ...

    Ich hab mal einen gebrauchten Ofen gekauft, die Rohre waren als defekt beschrieben und ich habe darauf bestanden sie trotzdem zu nehmen.

    Das Paket hat den Tag im Treppenhaus auf mich gewartet und es roch sehr verkokelt, das Treppenhaus.

    Die Rohre hatten vielleicht noch einen cm Innendurchmesser und ich habe ein paar Stunden gebraucht die Schlacke heraus zu schlagen. Aussen am Rohr befand sich auch eine Menge geschmolzenes Plastik. In der Brennkammer klebte an der Wand noch dick unverbrannte Zeitung. Schaurig.

    Bleibt warm, gesund und munter.

    Und viel Spass beim draussen sein, mit oder ohne Ofen 😊

  • MrHydeAndMe So ein Tegimen habe ich als 'Garage' auf dem Zeltplatz in Nutzung. Mit der Hängematte hänge ich draussen. Es ist wirklich schön groß und das finde ich auch richtig gut. Gute Maße für ein HM Zelt. Gebraucht gibt es das auch manchmal für 150€ oder gar weniger.

    Bisher habe ich die dann gekauft.

    Aber:

    Bei schönem Wetter gut angespannt, hängt es bei Nässe aber voll durch und die Dachschräge wird bauchig, so dass eine Pfütze entsteht. Ich bin gespannt, ob es den Winter übersteht. Vielleicht wäre ein innenliegender Polemod eine Verbesserung. Im Sommer wird's auch ohne Ofen sehr warm.

    Ich habe es auch wenige Male mit der Hängematte unterwegs genutzt.

    Mit Zeltofen bei Tauwetter Frost Mix ist es nicht so dolle. Morgens hängt es durch. Und dann den nassen Klumpen einpacken und zu Hause trocknen macht mir keinen Spass. Da ist was aus Baumwolle viel praktischer.

    Ich finde diese niedrig angebrachten Ofendurchlässe auch nicht so toll. So wird die Wärme vom Ofenrohr gar nicht gut genutzt.

    Weil ich mit der HM links schlafe, sind die Ofendurchlässe auch gefühlt auf der falschen Seite. Ich möchte mir deswegen etwas auf der anderen Seite einkleben und etwas höher. Irgendwann ist dann die Ridgeline im Weg.

    Um die nicht vorhandene Lüftung zu verbessern kann man oben den Reissverschluss spreizen.

    Ganzjährig draussen am See lohnt sich für mich nichts hochwertigeres oder schöneres. Das verschleisst zu sehr.

    Für den Preis kann ich mich damit arrangieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Omorotschka (17. Januar 2024 um 21:30)

  • Das macht auch einfach deutlich mehr Sinn, als ein Hammock Hot Tent. Der umbaute Raum ist viel kleiner, ergo wird es bei weniger Brennmitteleinsatz wärmer da drin.

    Darum mein Vorschlag. Ich erkenne den Vorteil eines spezifischen Hammock Hot Tent gegenüber eines normalen Lavvu nicht. Wenn es schon nicht leichter ist, was soll es dann noch für Vorteile bieten? :/

  • Darum mein Vorschlag. Ich erkenne den Vorteil eines spezifischen Hammock Hot Tent gegenüber eines normalen Lavvu nicht. Wenn es schon nicht leichter ist, was soll es dann noch für Vorteile bieten? :/

    Der Vorteil ist wohl (wer es denn möchte) im warmen hängen zu können. In einem “normalen” hot tent kann man sich ja nur aufhalten oder auf dem Boden bzw. einer Liege schlafen.

    Einige meiner US Hänger Kollegen habe die HM tagsüber in einer slug Tube verstaut und nach außen gaehaengt bzw. ueber eine separate ridge line nach draußen geschoben. Mehr Platz, Bewegungsfreiheit und weniger bacon grease auf den quilts.

    Die hammock hot tents die ich besichtigen konnte waren meiner Meinung nach auch eher kleine Zelte und Tipis etc. kommen ja auch nicht nur in einer Standard Größe, so dass es Sinn macht, den Ofen and die Zeltgroesse und zu erwartenden Temperaturen anzupassen.

    Ein kleiner Ofen der ein Zelt bei 0 Grad gerade noch waermt, schafft es bei minus 20 nicht mehr. Ist der Ofen zu groß ist es ständig zu warm und ebenfalls unangenehm.

    Kalter Wind und Holzqualitaet haben natürlich auch noch einen nicht unerheblichen Einfluss, aber generell macht es auf jeden Fall Sinn Ofen und Zelt aufeinander abzustimmen.

    So, dass war mein Wort zum Freitag. Der Winter hat mittlerweile auch in Kanada Einzug gehalten, so dass ich mich jetzt bei froesteligen -23 Grad an den heimischen Ofen verzogen habe.


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