Der Weg führte uns weiter die Spree entlang. Erst über weite Wiesen, dann kilometerweit einen gut ausgebauten Radweg entlang, was zu Fuß nicht soo spannend war. Leider verpassten wir den Abzweig zur großen Tränke und hatte so extra viel Asphalt.
Trotzdem gab es schöne Aussichten.
In Fürstenwalde Spreegab es einen Versorgungsstop und als wir mit dem Essen fertig waren, wurde es schon dunkel.
Als es so richtig dunkel war, lagen die letzten Häuser hinter uns, auf dem Friedhof am Waldrand leuchteten vereinzelt Grablichter und wir waren so müde, das wir uns eben dort in den Wald schlichen. Ohne Licht, um nicht aufzufallen.
Als wir dann in den Hängematten lagen, fragten wir uns noch, ob die zu hörenden Schüsse weit genug weg waren. Na wenigstens wär es ein kurzer Weg zum Friedhof gewesen![]()
Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Rauener Berge. Doch zuvor kamen wir an einem Lost Place vorbei, einem ehemaligen Lazarett und sowjetischem Krankenhaus.
Drinnen sieht es wohl so aus.
Im Sonnenschein gab es zum Frühstück Tee, Biowaffeln und Quetschimus, deren Behälter ich hinterher gerne zum Transport von Spiritus verwende. Mmh. Nur nicht verwechseln. Sowas möchte man nicht im Kocher haben.
Die Rauener Berge liegen zwischen Fürstenwalde Spree und Bad Saarow und bieten eine schöne Abwechslung im Gelände. Dort liegen eindrucksvolle Findlinge und der steinerne Tisch, von dessen besonderer Aussicht schon Fontane zu berichten wusste. Nun stehen dort hohe Bäume drum herum, aber ein Stück weiter steht dafür ein Aussichtsturm.
... nach 3 Tagen Wandern kann man wohl sagen das man eingelaufen ist. Das folgende Bild trägt den Titel Zwergenaufstand. Wurde mir gesagt. So, so
In Bad Saarow sind wir nur noch zum Bahnhof gegangen und nach Hause gefahren.
Wir freuen uns aber auf eine Fortsetzung der Wanderung.
Bis bald