Leute für Tour(en) gesucht (Jetzt wirklich)

  • Moin,

    man muss die Tagesetappen in etwa nur so planen, dass man für das Nachtlager unterhalb der Baumgrenze bleibt........ist bei einem Unwetter meistens auch sicherer!

    Bäume gibt es eigentlich genug.

    Es gibt auch vereinzelt ein paar Schutzhütten (auf der französischen Seite mehr als auf der spanischen). Ich hatte keine Probleme Aufhängepunkte für meine Hm zu finden (stand 2007 in den Zentral und Westpyrenäen)👍

    Vorsicht wenn jemand seinen Hund dorthin mitnehmen möchte.......in den Dörfern und auf den Höfen laufen oft, Fremden gegenüber manchmal aggressive Hunde frei rum, die meiner Hütehund Hündin oft ans Leder wollten🐕

    Meistens durfte ich die wilden, halbstarken „Machos“ dann vertreiben 😬

    Gruß von der Ostsee

  • Hunde?

    Ich hatte das erste und bisher einzige Mal Pyris, einen Bärenbesuch. Der lief brav unter der HM durch und widmete sich dem Packsack wo Fressalien drin waren.

    Meine Angstpheromone hatten auch etwas eugier seinerseits geweckt. Aber nur für ein paar Schnupper an der HM.


    Ansonsten kann ich Wuppitoms Ausführungen bestätigen. Wäre auch etwas für mich, allerdings nur mit Moped und entsprechende Tagesetappen...

    ... follow the white rabbit ...

  • Moin,

    der war gut.......😂

    Ich bin ja auch schon ein paar Bären „begegnet“ (allen in Nordamerika und alles waren Schwarzbären) aber das einer unter einer Hm herläuft habe ich noch nicht gehört........

    Meine Bären Begegnungen waren überwiegend aus etwas weiterer Entfernung. Sobald sie mich wahr genommen haben, waren sie auch schon wieder verschwunden.

    2x, auf Zeltplätzen in einen US Nationalpark, kamen Schwarzbären in Lagernähe weil sie wohl von den Gerüchen der Camper angelockt wurden. Aber sie trauten sich nicht wirklich nah ran und sind dann auch schnell wieder verschwunden. Es waren wohl zu viele Menschen dort.

    Allerdings gibt es immer wieder Vorfälle mit Bären, hauptsächlich auf Campingplätzen in Wildnisnähe oder auch auf manchen Mülldeponien, die leider nicht gut enden.

    Bären, die in der Nähe von Campingplätzen „leben“, verlieren nach und nach ihre Scheu vor dem Menschen und können dann auch gefährlich werden!

    Sie wollen uns Menschen dann meistens nicht angreifen aber sie wollen die leckeren Sachen die wir mit uns rumschleppen 😋😁 Und wenn wir dann im Wege stehen........hat man ein Problem.

    Bären sind auch eine der wenigen Tierarten (und Nager🐀😬) die, wenn sie etwas interessantes im Zelt/Tarp vermuten, auch dort „rein gehen“ würden um es zu bekommen.

    Die allermeisten anderen Wildtiere würden sich das nicht trauen ......

    Vielleicht war @NumLocks Bär ja ein entflohener Zoo-oder Zirkusbär, der Menschen gewohnt war?!😁

    Am liebsten habe ich übrigens Himbeeren 😋😁

    In diesem Sinne...... Gruß von der Ostsee

  • man muss die Tagesetappen in etwa nur so planen, dass man für das Nachtlager unterhalb der Baumgrenze bleibt........ist bei einem Unwetter meistens auch sicherer!

    Ein paar Freunde haben vorgeschlagen in den Alpen hängen zu gehen. Dazu meinte ich aber auch erstmal, dass da ja die Bäume fehlen dort, wo die Aussichten richtig schön werden.8o

    Kennt jemand eine Mehrtagestour, die sowohl einigermaßen Höhe gewinnt als auch noch Hängemöglichkeiten hat in den Alpen? und das ganze natürlich ohne morgens und abends extra 1000 Höhenmeterzu überwinden.;)

    Wenn ich Waldläufer70 richtig verstanden habe, dann wäre zumindest in den Schweizer Bergen das Hängen über Nacht rechtlich kein Problem, zumal wenn man keine Spuren hinterlässt.:thumbup:

    il dolce far niente:sleeping:

  • Geile Aktion und geile Bilder, kommen wir aber doch mal wieder zurück auf den "Pfad der Ernsthaftigkeit" ^^^^^^^^


    Ich persönlich komme ja aus der UL-Ecke und war deshalb bisher eigentlich immer mit Zelt unterwegs, wenn ich längere Touren gemacht habe ... weil das Setup einfach leichter ist/war. Ich habe mir natürlich auch zu dem Thema meine Gedanken gemacht, dass es mit der Hängematte über der Baumgrenze blöd ist und zum pennen abends absteigen und morgens wieder hoch müssen ist in meinen Augen eine blöde Idee, dann gehe ich lieber gleich mit Zelt.

    Wenn ich jetzt aber eine Tour habe, bei der ich in "gemischtem Gelände" unterwegs bin und ich mir alle Freiheiten offen halten möchte bedeutet das eigentlich nur, dass ich 300-500g mehr mitschleppen muss um absolut flexibel zu sein ... nämlich eine Isomatte ... gegen Regen und Wind habe ich das Tarp und gegen fliegendes und kriechendes Nervgetier habe ich meine Hängematte, die mir als Mückenshelter dient.

    Also meine Entscheidung steht - bevor ich bei einer 7-Tagestour auch nur einmal ab- und wieder aufsteigen muss um Bäume zu finden schleppe ich lieber die Isomatte mit.


    Das nur mal als kleines Gedankenspiel zu der Pyrenäen-Idee ;)

    Zaungast & Milchmädchenrechner

  • Als wahrer UL er wirst du dann wohl um die Crosshammock mit Isomatte nicht rum kommen. Dann hast du dein Boden Setup auch gleich dabei. Oder du Scheisst einfach auf das Gewicht, trainierst etwas und hast auch so deinen Spass :) Aber 500 Gramm mehr merkt man doch nicht wirklich ?

  • Als wahrer UL er wirst du dann wohl um die Crosshammock mit Isomatte nicht rum kommen. Dann hast du dein Boden Setup auch gleich dabei. Oder du Scheisst einfach auf das Gewicht, trainierst etwas und hast auch so deinen Spass :) Aber 500 Gramm mehr merkt man doch nicht wirklich ?

    Also 500g merkt man schon ... ist immerhin so viel wie 'ne Halbe Bier ;)


    Aber um die Crosshammock bin ich dennoch "rumgekommen", ich hab mir eine Chameleon in Cloud71 gekauft, für ein DCF-Tarp war der Leidensdruck noch nicht hoch genug, aber ich habe bereits alles hier um ein kleines 3x3-Tarp aus Xenon 0.9 zu nähen.


    ... und zum Thema trainieren ... meiner Erfahrung nach lässt sich die Belastung für die Kniegelenke am radikalsten verringern - besser als mit jedem noch so ultraleichtem neuen Scheiss indem ich die Corona-Pocke zuhause lasse ... die blöde Rumsitzerei hat mir 3kg aufgebrummt ... das ist mehr als Zelt- und Hängemattem-Setup zusammen wiegen :cursing:

    Zaungast & Milchmädchenrechner

  • Wenn ich Waldläufer70 richtig verstanden habe, dann wäre zumindest in den Schweizer Bergen das Hängen über Nacht rechtlich kein Problem, zumal wenn man keine Spuren hinterlässt. :thumbup:

    Wenn es sich nicht um ein Naturschutz- oder Jagdbanngebiet (oder etwas Vergleichbares) handelt, sollte das kein Problem sein.


    Eine Route, die bestimmt immer wieder ins Tal absteigt, wäre der Alpenpässe-Weg (Nationale Route Nr. 6) und zu einem grossen Teil auch der Jura-Höhenweg mit Blick auf die Alpen (Nationale Route Nr. 5). Die verlinkten Seiten beherbergen auch Beschreibungen zu regionalen und lokalen Routen.


    map.geo.admin.ch hat zudem schöne Layer für alle offiziellen Wanderwege und zu diversen Naturschutzgebieten.

  • Ich hänge regelmässig in der Schweiz, die Akzeptanz ist hervorragend. Mit Hängematte geniesst man sogar viel Aufmerksamkeit. 😊

    Jurahöhenweg kann ich sehr empfehlen. Durchgängig mit Hängematte machbar! Nur Wasser ist eine Herausforderung.

    Unter http://www.wanderland.ch sind die Wanderwege gut zu finden.

  • ... steht jetzt auf der Planungsliste. Ich werde berichten, wie es war.

    Sehr gerne! :)


    Wie gesagt, das Wasser kann ein Problem sein, da der Kalkuntergrund an den meisten Orten kein Wasser zurückhält. Mit Wasserfilter kann man aber da und dort aus Brunnen oder (wenn einem das nichts ausmacht) aus Viehtränken Wasser entnehmen. Am besten auch noch etwas Micropur mitführen.


    Eine weitere Herausforderung kann der Wind sein. Da es auf dem Jura-Höhenweg keine Berge hat, die Windschatten spenden, kann es auch mal heftig winden. Das ist schön und erfrischend, aber mit Hängematte unbedingt im Hinterkopf zu behalten! Der Wind kommt oft ungehindert von Frankreich her über die Höhen.


    Ergänzung:

    Wenn die Situation es (wieder) erlaubt, ist dieser Link bestimmt hilfreich: https://www.buvettes-alpage.ch/ (französisch-sprachiger Teil des Jura) Da bekommt man bei Bedarf auch mal etwas von der regionalen Küche mit - und muss dann entsprechend weniger schleppen! - Je weiter Richtung Genf man gelangt, desto wilder und höher werden übrigens die Höhen!

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!