Posts by short_handed_norse

    DL1JPH : wenn du von den jährlichen Abos weg möchtest, schau dir mal den Garmin inReach Mini an.

    Iridium Satellitennetz.

    Monatliches Abo möglich - ab 20€ je nach Tarif

    Aber mit 350€ teuer in der Anschaffung


    Edit: gerade gesehen - die nehmen auch eine Grundgebühr. Und der SPOT hat ja auch einen Flex-Tarif - sehr interessant.....

    Wenn sich der worst-case (bis dato!) in der Praxis als nicht gegeben erweist (≠ wiederlegt!) ist das ja schon mal etwas.

    Der Worst case ist bereits mehrmals eingetreten und in jedem Fall wurden die richtigen Stellen alarmiert.

    Aber allein, dass der Kommunikationsweg zu verspäteten Rettungsmaßnahmen führen kann, ist ja bereits wortwörtlich fatal. =O

    Kommunikationsweg:

    Satellit meldet Notruf an das MRCC der Registrierung mit den Daten die hinterlegt sind. Also Zeitpunkt, Position, Person Name und Adresse und der Telefonnummer der angegebenen Angehörigen.

    MRCC löst Notfall aus, kontaktiert Angehörigen der Kontaktperson - ggf über MRCC des betreffenden Landes der Kontaktperson.

    MRCC leitet Notruf an MRCC des Landes in dem die Position liegt weiter.

    Jetzt kommt das Problem auf, das es sich um eine Position an Land handelt, das MRCC des betreffendes Landes aber nur Seenotfälle koordiniert. Also kontaktiert das MRCC die zuständige Stelle: das ist z.B 112 in Europa oder 140(?) Bergrettung in den Alpen etc.......

    Und genau diese eine Weiterleitung, dieser Anruf ist

    1. nicht genau staatsvertraglich geregelt

    2. die von dir beschriebene "Verspätung"

    Das es zu einer verspäteten Rettung führen kann ist schlichtweg journalistischer Blödsinn.

    wie ist die Zusammenarbeit auf dem Rest des Globus? Vielleicht ist der Zeitverlust andernorts ja sogar noch größer?
    Binnenländer ohne MRCC, Koordination mit anderen RCCs, fragilere Staaten etc. etc.

    Die EPIRB sind Teil des globalen GMDSS.

    Recht hast du, das es natürlich Stasten gibt, wo Rettungen schneller von statten gehen, und Staaten in denen das langsamer geht.

    Das hat aber nichts mit der Alarmierung per EPIRB zu tun. Nutzt du das einzige mir bekannte System, das eine gleiche schnelle und globale Response-Zeit hat - ein Satellitentelefon, so bringt dich das auch nicht schneller weiter. Selbst mit der im Satellitentelefon einprogrammierten Notrufnummer des Kongo oder der Mongolei, musst du jetzt dem netten Herrn oder Dame am Telefon im Kongo (Amtssprache Französisch) oder in der Mongolei (Amtssprache Chinesisch und Mongolisch) klarmachen, wer du bist, das du einen Notfall hast, wo du genau bist etc. Da wünsch ich dir dann Toi, toi toi und drücke die Daumen.

    Dazu noch der erwähnte Umstand des 150€ Batteriewechsels und der deutlich höhere Anschaffungspreis - da lässt sich eine ganze Weile für mit anderen Systemen arbeiten, vor allem, wenn man die Dienste nur punktuell für bestimmte Touren aufbucht

    Wie erwähnt ist das einzige mir bekannte System mit einer ähnlichen Abdeckung weltweit ist das Satellitentelefon. Und da liegen die Kosten höher, wenn diese auch in den vergangenen Jahren deutlich gefallen sind. Ich kenne einige Segler die bei ozeanüberquerenden Törns ein Satelliten-Leihgerät mit haben.



    Versteh mich richtig - ich bin kein sklavischer Verfechter der EPIRB's.

    Aber es ist nun mal ein Fakt, das eine zuverlässige schnelle Alarmierung und lückenlose weltweite Abdeckung nur per Satellit möglich ist. (Die beiden Polkappen mal ausgelassen, da geht das auch nicht.) Und da kenne ich nur die EPIRB und Satellitentelefone.

    Alle anderen Methoden wie Mobilfunk, Signalfeuer, lautes Pfeifen, Signallspiegel etc können das nun mal nicht. Ist so.


    Aber jeder muss wissen, wo er was braucht. Und wer nur im heimischen Wald mit totsicherer 100% Mobilfunkabdeckung unterwegs ist hat mit dem Smartphone auch eine feines Notrufsystem.

    Ein Ausflug in die Karparten oder nach Skandinavien braucht aber dann schon wieder andere Technologien.

    1. Svb.de

    2. Ja. Den betreffenden Artikel, den 4-seitigen Artikel den ich dazu im Fachmagazin "Palstek" veröffentlicht habe und einiges mehr.

    Der von dir zitierte Artikel ist schlichtweg in Teilen falsch und mies recherchiert.

    3. Die im Artikel beschriebenen Probleme mit der Alarmierung werden u.a. von der Praxis widerlegt.

    D scheint die PLB-Lösung an der Bürokratie zu scheitern


    Hat sich:


    "Sollten Sie eine Personen-Zulassung über die Seriennummer der PLB wünschen, so muss dieses Zulassung über die englische Behörde "Maritime & Coastguard Agency - Department for Transport" erfolgen. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall direkt mit der Behörde in Verbindung."


    Geht ganz einfach.

    Ich hab als Segler (weltweit) und Motorradfahrer (bislang Nordeuropa) den oben als Bild gezeigten PLB1. Bin sehr zufrieden, da ich ihn noch nie benutzt und eigentlich immer dabei habe.


    Ich glaube, jeder muss sich vier Fragen beantworten, um zu einer für seine Ansprüche richtigen Lösung zu kommen.


    1. Bin ich in Situationen unterwegs, in denen ich allein/isoliert bin und kann ich dabei bei meiner Aktivität lebensbedrohlich verunglücken?


    Ist einfach zu beantworten mit ja und/oder nein.


    2. Nehme ich die Verantwortung für solche Unglücksfälle allein auf meine Kappe oder möchte ich dann Retter alarmieren die mich suchen und bergen?


    Mehr eine Frage aus der ethischen Kiste. Aber es ist ja nicht selbstverständlich das Retter evtl die eigene Gesundheit riskieren um mich bei meinem Freizeitwahnsinn abzubergen.


    3. Welche Kommunikationabdeckung gibt es für mein Zielgebiet?


    Will ich Hilfe rufen, brauche ich ein technisches Medium für meinen Hilferuf. Das kann im heimischen Wald schon eine laute Signalpfeife sein.

    Bei den Lösungen per Funkwellen ist die Frage nach der Abdeckung extrem wichtig. Das Smartphone kommt hier ganz schnell an seine Grenzen. Selbst in Deutschland weiss jeder, das schnell mal keine Abdeckung da ist.

    Sicherer ist die Alamierung per Satellit. Aber auch da gibt es Unterschiede. Je nach System überfliegt mich der nächste Satellit garantiert in den nächsten 10min oder irgendwann in den nächsten 4 oder 8 Stunden. Großer Unterschied.

    Und auf welcher Frequenz ruft mein System denn Wen zu Hilfe? Denn der Dame vom schwedischen Telefonnotruf meine Situation und Position im Hochfjell zu erklären kann schwierig werden.



    4. Was soll ein System übermitteln?


    Nur den Hilferuf, auch die Position des Verunglückten zum Zeitpunkt des Hilferufes, Art des Unfalls, fortwährende Position zum Einweisen der Retter.....


    Mit den Antworten auf die vier Fragen findet sich für jeden die richtige Lösung. Und da hilft dann weitere Recherche, was es an Lösungen gibt und Auseinandersetzen mit der Technik.

    Mpin Sada,


    Ich glaube, wenn du die Gestelle auf den Bildern regelmässig auf- und abbaust wird das nix. (Mal ganz von der Sinnhaftigkeit des Gestells #1 und der straff gespannten Matte.) Die Gestelle sind eher zum Aufbau und stehen bleiben.


    Da du "mobil" und "regelmässige Demontage" in der Liste hast, sollte das Tensa4 ganz oben auf die Liste. Das ist relativ leicht, klein zusammenlegbar und schnell montiert.

    Von dem Tensa4 gibt es als Teshadron auch viele diy Versionen.

    Bezüglich der Verankerung: der Tensa4 benötigt nur einen Abspannpunkt. Dieser wird auch nicht mit dem Körpergewicht belastet, sondern nur mit den Kräften ausserhalb des - Standeigenen - Gleichgewichtes. Bei mir reicht z.B. das Holzgitter des Saunaofens, auf der TensaOutdoorseite steht, auch ein Türschanier der Zimmertür würde reichen.


    Ansonsten ist Turtledog Stand vlt noch ein gutes Stichwort....

    Moin Womble,


    und danke für die Blumen.


    Das mit dem "nur 2x wasserdicht ist wirklich wasserdicht" hab ich schon in der Realisation: mein carchall soll in einen - auch wasserdichten - Packsack mit Ventil. Mehr aus Kompressionsgründen - aber ist halt dicht. Dann alles in den Rollsack, sollte dann doppelt dicht halten.

    Was ich aber nicht auf der Rechnung hatte - wird die HM oder der Protektor mal feucht, so muss das gesondert von den Daunen gepackt werden. Guter Hinweiß - werde ich noch einen zweiten Packsack bereit halten. Danke dafür!!

    Gurte, Heringe und andere Hardware hab ich zusammen mit meinem Teshadron-Stand in einer extra Tasche. Da ist nix wasserdicht - wozu auch.


    Nähe seit heute Nachmittag gerade das Tarp, wird morgen fertig. Ist grosszügige 3,90m in der RL und je 1,50m je Seite breit. Ich plane halt auch etwas mehr Küche etc mitzunehmen. Benötige also auch etwas mehr camp-area.

    Ist unser Vorteil mit den vielen Pferdestärken unterwegs zu sein - muß man nutzen.

    Wieviel Wasser nimmst du eigentlich mit und wie staust du das?


    Das mit dem Tarp und der Bedienung aus der HM wäre mir auch too much. Aber jedem das Seine - vieleicht tüfftelt der Riippumatto-Joerg da was Tolles aus.


    CU


    Michael

    War das so, dass du den UQ und Schlafsack immer gleich im ganze Pack mit einzustopfen gedenkst? Feuchtigkeit?

    Juuup.

    Der catchall ist zu 20% Netz. Aber mal ganz davon abgesehen - unterwegs sollte der Unterschied zwischen "alles in einem Sack" und "jedes Teil in einen eigenen Sack" vernachlässigbar sein. Da hilft eh nur morgens und wann immer sonst möglich lüften und trocknen.

    Das kommt mir auch sehr entgegen, denn ich bin gegen jegliche übertriebene Hektik am Morgen. "Ich nehm noch nen Kaffee, mein Schlafsack und UQ trocknen noch!"

    Zuhause hängt das Ensemble frei und ohne Sack im Heizungskeller, also Idealbedingungen.

    Als Segler fallen mir direkt zwei Möglichkeiten ein.

    1. Der absolute Overkill" : Zwei Drehwirbel an den beiden Enden des Tarps. Jetzt kann das Tarp um die Aufhängungen frei drehen.

    Guylines zu den Heringe, umenken und zur HM.

    Nachts ziehen und schon rollt das Tarp aus. (System Rollgenua, Furler Code 0 auf Yacht)

    2. Wie 1. aber ohne Drehwirbel, Tarp von Hand aufrollen und mit dünnem Nähgarn anknoten. Rest wie 1. Nachts ein kräftiger Ruck und das Tarp rollt aus da das Garn reisst. (System Spinnaker auf Yacht)


    Aber ganz ehrlich, mit Keep it simple and stupid hat das nix mehr zu tun. Mir wäre das zu viel verspielter Kram.

    Moin,


    nun hab ich erst mal nachgedacht: warum spricht mich der NumLock in der weiblichen Form an? Dann machte es klick - neee, das ist meine Frau als Model in der Hängematte.


    Aber back to topic. Grundsätzlich taugt das Cover nicht für Regen. Ist nur DWR-Beschichtet.

    Soll es aber auch nicht. Sinn und zweck ist Wind und Luftfeuchte wie Nebel und Tau abzuhalten. Und das klappt prima. Das dann Kondeswasser und Tau aussen das Moskitonetz nass machen, stört nicht.

    Gegen Regen ist immer das Tarp dabei. Das ist immer separat gestaut, da das Tarp auch mal feucht weggestaut werden muß. Trocknet dann unterwegs auf der Seitentasche.


    Gruß


    Michael

    Alleine die Option, das Tarp beim Aus- und Einpacken als erstes aufzubauen bzw. als letztes abbauen zu können, wenn das Wetter schlecht ist, ist mir es wert.

    Das ist für mich das Hauptargument für eine seperate Aufhängung beim Tarp.


    Andererseits weiß ich mangels Erfahrung nicht, was bei einer durchgehenden Tarp-RL beim mittig Ausrichten und spannen des Tarp die am Baum entlang scheuernde Leine der RL anrichtet. Das ist mein Antrieb, da eine rindenschonende Lösung zu finden.


    Vieleicht Baumgurte für das Tarp? Oder ist das Overkill?