Kurze Frage - kurze Antwort

  • Wenn ihr Daunensachen so stark zusammendrückt:

    habt ihr keine Angst, dass da was kaputt geht bzw. Bauschkraft verlorengeht? Ist jemandem schon mal einen "Schaden" dadurch enstanden?

    Ich habe immer große Hemmungen meine Wookis zusammenzupressen. Schon wenn ich sie in die mitgelieferten Packsäcken quetschen soll kriege ich die Krise und mir ist unbehaglich....

  • Das geht mir ähnlich. Ich wähle lieber einen größeren Rucksack als den Daunenunderquilt überzukomprimieren.

    Hängematten kaufen ist wie Schuhe kaufen. Sind sie zu kurz, sind sie unbequem. Um zu wissen, ob sie passen, muss man selber reinschlüpfen.

  • Wenn ihr Daunensachen so stark zusammendrückt:

    habt ihr keine Angst, dass da was kaputt geht bzw. Bauschkraft verlorengeht? Ist jemandem schon mal einen "Schaden" dadurch enstanden?

    Ich habe immer große Hemmungen meine Wookis zusammenzupressen. Schon wenn ich sie in die mitgelieferten Packsäcken quetschen soll kriege ich die Krise und mir ist unbehaglich....

    Nein keine Angst. Ich hab einen 20 Jahre alten Daunenschlafsack, der wurde so oft komprimiert....

    Bis auf den Geruch ist der noch super. Ist noch immer super warm und bauscht noch immer sehr gut.

    Ich komprimier Die Dinger auf Anschlag 😜

  • Moin,

    ne da braucht man keine Angst haben das man beim stopfen etwas kaputt macht. Mache das auch schon immer so. Und immer volle Pulle.

    Mit Daunen und auch Kufa.

    Besitze auch noch ein paar ziemlich alte Schlafsäcke und Jacken denen man das viele stopfen überhaupt nicht ansieht.

    Wenn die Daunen sehr trocken sind ,d.h. wenn sie weder gefettet noch beschichtet sind, können sie durch mechanische Belastungen brechen. Z.B. nach dem waschen mit "normalem" und nicht Daunen-Waschmittel.

    Ich versuche den Schlafsack unterwegs so kurz wie möglich in seinem Packsack zulassen und packe ihn wenn die Hm hängt, gleich aus.

    Zuhause lagern meine Schlafsäcke ausgepackt im Schrank.

    Gruß von der Ostsee

  • Wenn ihr Daunensachen so stark zusammendrückt:

    habt ihr keine Angst, dass da was kaputt geht bzw. Bauschkraft verlorengeht?

    Bei den mitgelieferten Packsäcken von Cumulus gibt es nur 100%ige Kompression. Die sind so knapp bemessen das man schon gut stopfen muss. Und die werden es wohl wissen...(hoffe ich)

  • Ich kann es nicht empfehlen, Daunen-Ausrüstung mehr und häufiger als unbedingt nötig zusammen zu drücken. Mein Eindruck ist, dass bei jeder Kompression Daunen durch den Stoff gedrückt werden und verloren gehen. Jedenfalls fliegt bei meinen vielgenutzten Quilts und Kleidungsstücken immer einiges herum. Im Übrigen gehen auch beim Waschen immer Daunen verloren. Mein 11 Jahre alter Western Mountaineering Schlafsack ist mittlerweile so schlaff geworden, dass ich überlege ihn neu auffüllen zu lassen.

  • Grundsätzlich ist natürlich richtig, dass Daunenschlafsäcke (Daunenprodukte im allgemenein) so wenig und so kurz wie möglich maximal komprimiert werden sollten und wenn man sich mit Verstand an diese Sache hält spricht auch dem Komprimieren beim Transport nichts entgegen, Daunenprodukte sind schliesslich dafür gemacht ein maximales Gewicht-Wärme-Verhältnis zu besitzen und maximal komprimierbar zu sein, nicht ohne Grund geben Hersteller teilweise 10-Jahres- oder gar Lifetime-Garantien.

    Der "Killer" ist natürlich Daune feucht/nass über längeren Zeitraum zu komprimieren, wobei auch hier zumindest wenn es noch nicht das Faulen und Schimmeln eingesetzt hat, eine Wiederaufbereitung durch Waschen/Reinigen recht gut funktioniert.

    Meiner Erfahrung nach verträgt eine hochwertige Daune >800cuin eine Komprimierung wesentlich besser als "minderwertigere" Daune. Darüber hinaus ist das Verhältnis zwischen Federn und Daunen auch mit entscheidend; ja, es müssen immer ein paar Federn mit rein, denn sie helfen beim Aufbauschen nach der Komprimierung, aber der Anteil sollte möglichst gering sein.

    Ausserdem sind das was ich beim Waschen, Verpacken, Benutzen usw. verliere im Normalfall nicht die Daunen sondern die Federn, die sich mit ihrem Kiel durch das Gewebe bohren; ist also der Anteil an Federn höher wirst du sicherlich auch mehr Federn finden. Solltest du neben hin und wieder mal einem Federchen und damit meine ich 1 Federchen pro 5 Nächte, mehr Federn oder gar Daunen finden, lässt wohl die Daunendichtigkeit von Gewebe und/oder Nähten zu wünschen übrig.

    Ich schmeisse meine Daunensachen sowieso nach jeder Tour mit ein paar Tennisbällen in den Wäschetrockner und gelagert werden sie ohnehin unkomprimiert und hängend.

  • Solltest du neben hin und wieder mal einem Federchen und damit meine ich 1 Federchen pro 5 Nächte, mehr Federn oder gar Daunen finden, lässt wohl die Daunendichtigkeit von Gewebe und/oder Nähten zu wünschen übrig.

    Das ist auch meine Erfahrung. Ich habe manche Daunensachen, da kommt nie ein Federchen raus, und bei anderen , z.b. einer Jacke sehe ich aus als wäre der Fuchs gekommen.

  • Kann mir jemand einen leichten, wasserdichten Ventilpacksack empfehlen? Da soll der Wooki 20°F, der Taiga 250 und ein Kissen rein.

    Ich benutze schon lange den Exped Ventair Compression Drybag.

    ZB. https://www.outdoorfeeling.com…SW6QkYTAsAVUaAvp4EALw_wcB


    Kein Ventil (das nach meiner Erfahrung oft vom Schlafsack verdeckt wird und dann undurchlässig ist) sondern eine Membran. Plus sehr effiziente Kompressionsriemen.


    Ist mir aber (nach einigen Jahren intensiver Nutzung) mal gerissen.

  • Moin in die Expertenrunde,


    ich weiß, eventuell hab ich hier die Frage schon mal gestellt, könnte aber auch woanders gewesen sein aber ich suche nach einer Möglichkeit app-unabhängig auf einem Portal/ Onlinekartenmaterial einfach Wanderhütten/ Unterstände zu finden.


    Eine App mit Kartenmaterial wurde mir zwar schon mal von einem Kumpel empfohlen, aber mein Mobilteil macht das nicht wirklich gut mit. Der Speicher ist eben sehr gut voll (und nein, löschen und sichern der Üblichkeiten bringt leider keine Besserung).


    Mein Plan ist, mit dem ganzen Outdoorgezumpel ^^ was man so hat Gegenden zu erkunden die man zwar grob kennt, aber eben nicht genau. Mit der Hängematte & Bikepacking könnte aber neben dem unauffälligen Nächtigen auch diese Hütten Möglichkeiten bieten eine gute Nacht zu haben.


    Danke!

  • An Sonsten würde ich einfach mal Komoot nennen - da ist dass meiste drin und das Routing funktioniert auch für nicht-motorisierte meistens ziemlich gut. Die Routen kann man dann als GPX auf ein Navi übernehmen oder (bei den üblichen Verdächtigen, Garmin und Wahoo) auch einfach direkt verwenden. Der Link ist in Wiki natürlich auch drin ;)

  • Moin in die Runde,

    An Sonsten würde ich einfach mal Komoot nennen - da ist dass meiste drin und das Routing funktioniert auch für nicht-motorisierte meistens ziemlich gut. Die Routen kann man dann als GPX auf ein Navi übernehmen oder (bei den üblichen Verdächtigen, Garmin und Wahoo) auch einfach direkt verwenden. Der Link ist in Wiki natürlich auch drin ;)

    Komoot ist nicht wirklich für Hütten zu gebrauchen. Hab da mal gerade reingeschaut, selbst die Hütte hier im nahen Wald ist nicht mal eingezeichnet.

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