Gefährliche Tiere - Einbildung oder Realität?

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Das sieht aber wirklich schlimm aus. Hoffentlich hat Junior jetzt keine Vogelphobie entwickelt. Vielleicht könnte ein Hut oder eine Mütze in der Brutzeit helfen?

    Ich kenne solche Angriffe von Krähen gegen meinen Hund, oft sind es aber nur Scheinangriffe.

    Gegen Menschen habe ich das noch nie erlebt. (Ausser im Hitchcock Klassiker;)).

    8)...enjoy nature...without leaving a trace...8)

  • Das sieht aber wirklich schlimm aus. Hoffentlich hat Junior jetzt keine Vogelphobie entwickelt. Vielleicht könnte ein Hut oder eine Mütze in der Brutzeit helfen?

    Ich kenne solche Angriffe von Krähen gegen meinen Hund, oft sind es aber nur Scheinangriffe.

    Gegen Menschen habe ich das noch nie erlebt. (Ausser im Hitchcock Klassiker;)).

    Es sieht viel schlimmer aus wie es scheint. Es waren lediglich oberflächliche Kratzer.
    Junior hatte sich extra für den Neuseeland Trip eine CubaCap und einen Boonie kreiert. An diesem Tag war es warm, schwül und bedeckt, also hatte er seinen Boonie dummerweise im Rucksack. Seine Freundin , die auch angegriffen wurde, hatte die CubaCap glücklicherweise auf - ihr ist nichts passiert.

    Wie passiert denn so etwas? Hat der Greifvogel irgendetwas verteidigt?

    In Neuseeland geht jetzt der Sommer zu ende. Sie vermuten, dass sie ev. dem Horst zu nahe gekommen sind, obwohl sie nichts entecken konnten.

  • Bei der Geschichte von Waldläufer70 hätte ich sicherlich auch gut Puls gehabt. Geräusche im Dunkeln, wenn man vermeintlich schutzlos ist, sind schon sehr unheimlich.

    Einmal ist bei mir ein Reh mit einem Affenzahn mitten in der Nacht direkt an meiner Hängematte einen Hügel runter gerast. Wenn man von diesem rennenden, raschelnden großen Tier aus dem Schlaf gerissen wird, ist das echt heftig, finde ich. Da brauchte ich auch erst mal einige Zeit, um wieder einschlafen zu können.

  • Nun ist erstmals ein Wolf im Kanton Aargau (Schweiz) fotografiert worden. Er hat da anscheinend zwei Ziegen gerissen. Die Sichtung war Luftlinie nur etwa zwölf Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Man nimmt aufgrund des dichten Siedlungsraumes und der zahlreichen Verkehrsachsen, die das Gebiet durchschneiden, an, dass das Tier sich nur auf der Durchreise befindet.

  • Die richtig gefährlichen Tiere wurden ja schon angesprochen: Zecken!

    Jetzt bei den wieder steigenden Temperaturen mache ich mir um die Biester schon Gedanken, die Borreliose Fälle in der Bekanntschaft nehmen zu. Was macht ihr so als Zeckenschutz?

    Da die Berrelien ja erst einige Stunden nach dem Biss übertragen werden ist gründliches Absuchen erst mal wichtig. Klar.

    Habt ihr einen Impfschutz gegen FSME?

    Gruß

    Thomas

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

    • Offizieller Beitrag

    Wir hatten schon mehrere Threads zum Thema Zecken, z.B. Permethrin. Da wurde glaube ich so ziemlich alles abgefrühstückt.

    Was macht ihr so als Zeckenschutz?

    Hosenbeine in die Socken; da Permethrin hierzulande sauteuer ist, sprühe ich Stiefel, Socken und Hosenbeine dick mit Zecken-Autan ein (muss man halt regelmäßig wiederholen); ich versuche es zu vermeiden, durch höheres Gras zu gehen, vor allem wenn der Boden feucht ist; ich setze mich auch nicht mehr ins Gras (hatte mal ca. 10 Babyzecken nach einer Rast im Gras...). Im Laub sitzen die Mistviecher übrigens auch gerne. Ich habe schon häufiger Zecken gefangen nachdem ich das Tarp abgespannt habe :(

    Schafft es eine Zecke doch sich festzusaugen, entferne ich sie so schnell wie möglich, ersäufe sie in Spiritus und desinfiziere den Stich großflächig (meist mit Spiritus, weil ich meist nicht extra Jod dabei habe). Letztens creme ich zusätzlich noch mit Propolis-Salbe ein. Das hilft bei mir extrem gut gegen Entzündungen.

    Habt ihr einen Impfschutz gegen FSME?

    Aber sicher doch. Bei durchschnittlich bestimmt 5 Zeckenstichen im Jahr wäre mir das Risiko ohne Impfung zu groß.

  • Ich habe eine FSME-Impfung machen lassen, als ich in ein Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gezogen bin. Allerdings muss ich sagen, dass ich das ganze vergangene Jahr nie irgendwo eine Zecke gesehen habe (Kanton Aargau, Schweiz). 2017 habe ich nur in Schottland zwei Stück ausgewachsene Holzböcke gesehen; dort herrscht aber nur ein geringes Ansteckungsrisiko.

    Ich habe mir Hosen-Verlängerungen genäht, die ich unten um die Socken etwas festziehen kann. Das ist sicher weniger sicher, als die Hosen in die Socken zu stopfen, aber ist doch eine gewisse Barriere.

    Weiter hilft es zur Prophylaxe, eher helle Kleidung zu tragen; man erkennt die Tiere dann leichter und kann sie wegschnippen, bevor sie weiter am Körper nach oben klettern. Da würde ich aber höchstens bei einer Neuanschaffung von Kleidung darauf achten, deswegen aber nicht extra sonst gute Kleidung ersetzen.

    Zum Entfernen – insbesondere von Larven und Nymphen (Vorstufen der ausgewachsenen Zecken) – soll eine modifizierte Einfädelhilfe, wie man sie vom Nähen her kennt, sehr hilfreich sein. Ich habe ein paar von diesen bei mir, seit ich das verlinkte Video gesehen habe, musste die Hilfe aber noch nie nutzen. Auch eine Zeckenkarte habe ich mir letzten Sommer zugelegt, damit ich die beiden Werkzeuge vergleichen kann, wenn es mal nötig sein sollte.

    Nachtrag: Hier noch eine hilfreiche Broschüre der Schweizer Zeckenliga.

  • Meine Tochter hat sich auf einem Ausflug am Wochenende 2 Zecken eingefangen, die wir erst heute früh bemerkt haben. Rausgeholt habe ich sie mit der Pinzette meines Schweizer Taschenmessers, die dafür besser geeignet ist als alle Zeckenzangen und -karten. Ich selber habe schon seit Ewigkeiten Borrelien und lebe damit bisher beschwerdelos.

  • Komisch: das mit den Zecken muß sehr individuell sein: ich laufe fast immer barfuß im Wald und wohne im Risikogebiet, hatte aber in meinem ganzen bisherigen Leben nur 2 Zecken gehabt, die sich schon festgesaugt hatten.

    Allerdings: Ich sehe oft die kleinen Zeckenvorstufen an meinen Beinen hochlaufen, schnipse sie aber dann immer gleich mit den Fingern weg. Wenn gerade sehr viele unterwegs sind halte ich alle paar hundert Meter deshalb an. Ich denke, dass ich sie wegen der nackten Beine (bis zu den Knien) gut sehe und gleich entfernen kann, bevor sie unter den Klamotten irgendwo verschwinden und sich festsetzen, aber wenn man die Hosen in die Socken steckt, streift man die Zecken auch ab, sieht sie aber nicht.

    Ich kann gut auf Chemie verzichten - auch wenn ich dafür an manchen Tagen immer wieder anhalten und die Viecher wegschnipsen muß. Allerdings sind Zecken ja auch nur bei bestimmten Temperaturen und bestimmter Luftfeuchtigkeit unterwegs und das ist gar nicht so oft der Fall. Gerade im letzten sehr trockenen Sommer, waren gar nicht so viele unterwegs.

  • Komisch: das mit den Zecken muß sehr individuell sein:

    Das ist ganz sicher so!

    Ich bin ja immer mit Hund unterwegs, und ich weiß von anderen Hundebesitzern, dass ihre Hunde viel mehr Zecken haben als meiner!

    Ich bin übrigens auch ein Verfechter von „Hosenbeine in die Socken“ und manchmal im dichten Wald ziehe ich mir die dünne Windjacke mit Kapuze über, wenn ich die Hängematte aufhänge. Die Viecher können nämlich auch klettern und sitzen nicht nur am Boden. X/

    Aber in der HM ist dann das Thema gleich wieder vergessen und die grosse Entspannung setzt ein. 8):saint:

    8)...enjoy nature...without leaving a trace...8)

  • Danke für eure Infos!

    Ich werde also weiterhin ordentlich absuchen, zum Glück geht es mir ein bisschen so wie barfuß , die Biester mögen mich nicht.

    Ich habe übrigens gute Erfahrungen mit einer Zeckenkarte gemacht. Leider ist mein ältester sehr beliebt bei Zecken.

    Gruß

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!