Outdoor-Magazin Hängematten.....

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  • Auch wenn es als Anzeige deklariert ist, hätte ich bei nem Outdoor-Magazin mehr erwartet als beim Spiegelartikel.

    Vermutlich von ChatGTP verfassen lassen..

    Hängematte Kaufberatung: Die bequemsten Hängematten für Indoor und Outdoor
    Hängematten sehen nicht nur toll aus: Sie sind praktisch, bequem und laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Wir haben verschiedene Hängematten-Modelle,…
    www.outdoor-magazin.com
  • Was erwartest Du denn? Das Erstellen einer Ausgabe dieses Heftes kostet Geld. Oder halt, noch einen Schritt zurück. Der Herausgeber dieses Blattes will nicht der Outdoorgemeinde etwas gutes tun, sonder Geld verdienen. Deshalb und nur deshalb gibt es dieses Blättchen.

    Geld verdient man nicht, indem man Redakteure bezahlt, die intensiv recherchieren und dann einen Artikel schreiben, der die Massenproduzenten von Hängematten vor den Kopf stößt. Nein, man spart bei der Recherche. Der Redakteur sucht sich fix ein bißchen Material im Internet zusammen, heute über Wohnwagen, morgen über Schlafsäcke und hier eben über Hängematten. Dann läßt man sich von den Produzenten Geld bezahlen und ein paar bunte Fotos schicken. Als Gegenleistung werden deren Produkte lobend erwähnt. Jetzt noch ein bißchen Lifestyle-Blabla dazu und alle sind zufrieden. Der Herausgeber hat Geld verdient, der Redakteur hatte für seine Schreiberei was bekommen, die Produzenten hatten ihre Werbung und Lieschen Müller denkt jetzt, sie verstehe Dank des Artikels in einer „Fach“zeitschrift etwas von Hängematten.

    Mit Wohnwagen und Schlafsäcken kennt sie sich ja auch schon aus und wird von ihren Freundinnen als die Verrückte angesehen, die statt - wie es sich gehört - im Hotelzimmer zu schlafen, Abenteuerurlaub auf dem Campingplatz macht.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Die älteren unter uns kennen bestimmt noch das Tool "Leserbriefe". Das geht heute auch digital. Der "Artikel" wäre doch mal eine Reaktion wert.

    // etwas später

    Gleich mal erledigt.

    Unter dem 'Artikel' war keine Möglichkeit, das zu kommentieren. Daran hatte ich nämlich auch schon gedacht. Ein Brief übers Kontaktformular wird die Tipperei nicht wert sein.

    Lass uns mal wissen, ob oder wie die Reaktion ausfällt.

  • Ich konnte es dann doch nicht lassen und habe auch eine kleine Anmerkung über deren Kontaktformular hinterlassen.
    Besonders den Punkt, dass in einem outdoor Magazin das Thema Baumschutz mit keinem einzigen Wort erwähnt wird hinterlässt schon ein sehr ungutes Gefühl.

    Die (nicht vorhandene) Recherchetiefe lässt mich auf jeden Fall Abstand von diesem Magazin halten.

  • Moin kempkes,

    ist zwar OT aber ich kann mir den folgenden Kommentar zu Deinem letzten Satz nicht verkneifen:

    Wir neigen gelegentlich dazu, ein etwas komplexeres Objekt - in diesem Falle ein Magazin mit mehreren Ausgaben - zu disqualifizieren, weil ein Aspekt dieses Objekts - hier ein Artikel eines Redakteurs in einer Ausgabe - nicht unseren Ansprüchen genügt oder uns nicht gefällt.

    Wenn ich das konsequent durchziehen würde, müsste ich meinem Kumpel Herrmann die Freundschaft kündigen, weil er raucht wie ein Schlot.

    Es gibt nicht nur schwarz und weiß sondern auch viele Grautöne, schwarz-weiße Muster und sogar Farben.

    Just my 2 cent

    Viele Grüße aus dem Odenwald

    Reinhard

    PS: Ich habe gelegentlich eine Ausgabe dieses Magazins gekauft, sogar gelesen und daraus interessante Anregungen erhalten, latürnich nicht bezüglich Hängematten ;).

  • Ourrewaeller, ich gebe Dir Recht, was die die Unzulässigkeit von Pauschalverurteilungen betrifft. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Massenmedien (Zeitungen, Zeitschriften, TV, Radio) nur sehr selten gewissenhaft recherchieren, weil auf ihnen ein enormer Kostendruck lastet und die Masse der Konsumenten sich mit oberflächlichen Informationen zufrieden gibt. Qualitätsjournalismus ist teuer und es gibt nur einen sehr kleinen Markt dafür. Wäre denn jemand bereit, 20€ für eine Tageszeitung auszugeben?

    Wer wirklich gute Informationen bekommen will, muss viel Aufwand betreiben oder ein dickes Portemonnaie haben.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Letztendlich ist es als Anzeige gekennzeichnet,

    Ich hab spaßeshalber Mal mit ChatGTP rumgespielt.


    Ergebniss:

    "

    Deutsch Hängematte Kaufberatung

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    6 / 6

    Eine Hängematte ist eine bequeme und entspannende Möglichkeit, während eines Campingausflugs zu schlafen. Sie bietet eine flexible und komfortable Unterstützung für den Körper und kann leicht transportiert werden.

    Wenn Sie nach einer geeigneten Hängematte für Ihren nächsten Campingtrip suchen, gibt es einige Faktoren zu berücksichtigen. Zunächst sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie viel Platz Sie in Ihrem Zelt oder im Freien haben. Eine Hängematte mit einer größeren Liegefläche bietet mehr Platz und Komfort, kann jedoch auch mehr Gewicht und Platz in Ihrem Rucksack beanspruchen.

    Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Material der Hängematte. Baumwolle und Nylon sind die häufigsten Materialien für Hängematten, wobei Baumwolle bequemer und atmungsaktiver ist, aber auch schwerer und langsamer trocknet als Nylon.

    Hier sind fünf empfehlenswerte Hängematten, die auf Amazon.de erhältlich sind: AmazonBasics Hängematte - Diese Hängematte besteht aus strapazierfähigem Nylon und bietet Platz für eine Person. Sie ist leicht und kompakt zusammenfaltbar und einfach zu installieren.LA SIESTA Hängematte "Colibri" - Diese Hängematte ist aus 100% Baumwolle und bietet Platz für eine Person. Sie verfügt über verstärkte Enden und ist besonders langlebig.Outdoorer Hängematte "Oasis" - Diese Hängematte besteht aus strapazierfähigem Nylon und bietet Platz für zwei Personen. Sie ist leicht und kompakt zusammenfaltbar und einfach zu installieren.KingCamp Low Sling Beach Chair Hängematte - Diese Hängematte besteht aus strapazierfähigem Nylon und bietet Platz für eine Person. Sie verfügt über ein breites Gestell, das zusätzliche Stabilität bietet.G4Free Hängematte mit Moskitonetz - Diese Hängematte ist aus strapazierfähigem Nylon und bietet Platz für eine Person. Sie verfügt über ein"


  • Richtig. Aber es lässt Zweifel an anderen Beiträgen in der Zeitschrift aufkommen, mit deren Themen ich mich nicht (so gut) auskenne. Insofern bestätigt das meine Meinung, sich bei Beratungsbedarf lieber in den entsprechenden Foren zum Thema zu informieren.

    Das ist der Fall in fast allen Bereichen. Man muss sich selbst in etwas einarbeiten um an wichtige Informationen zu gelangen, die einem dann weiterhelfen. Zunächst bekommt man nur 3. klassige Informationen, bei denen wichtige Faktoren ausgelassen werden.

    Viele "Konsumenten" wollen sich die Mühe aber nicht machen und deshalb kann man sie auch mit minderwertigen Produkten abspeisen.

  • Da können sich auch viele hier an die eigene Nase fassen, wenn sie an ihre erste, gekaufte Hängematte denken....

    Oh, dann kann ich den Finger ja wieder wegnehmen. Denn ich habe es richtig herum gemacht. (Wo ist der Schulterklopfsmiley?)

    Tatsächlich haben die vor vielleicht einem Jahr einen kleinen Reisebericht von mir veröffentlicht und die zuständige Praktikantin hat genau nachgefragt. Insofern: Für Pauschalurteile bin ich zwar zu haben, aber auch nicht immer.

  • Off-topic: Falls sich jemand fragt, was ChatGPT ist. Ich habe da - wie es der Zufall will - gestern ein Video dazu gesehen:

    Spoiler anzeigen

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  • Wir neigen gelegentlich dazu, ein etwas komplexeres Objekt - in diesem Falle ein Magazin mit mehreren Ausgaben - zu disqualifizieren, weil ein Aspekt dieses Objekts - hier ein Artikel eines Redakteurs in einer Ausgabe - nicht unseren Ansprüchen genügt oder uns nicht gefällt.

    Da bin ich eigentlich völlig deiner Meinung!
    In diesem Fall sehe ich das jedoch anders. Dass in einem explizit outdoor genannten Magazin keinerlei Bewusstsein für die potentiell schädlichen Umgang mit der Natur vorhanden ist hat, in meinen Augen, erst einmal nichts mit dem Thema Hängematten an sich zu tun. Da dieser Artikel sicherlich nicht von von einem Praktikanten/Volontär geschrieben und ohne jegliches Korrekturlesen veröffentlicht worden. Offensichtlich hat sich daran auch sonst niemand auf der Strecke bis zur Veröffentlichung gestört - damit ist es aus meiner Sicht nicht nur eine verantwortliche Person, sondern anscheinend die allgemeine Einstellung der Redaktion.

  • Im Print war es auch immer mal interessant das Magazin ganz durchzublättern, um zu schauen, ob die Firmen der im Artikel besprochenen Produkte nicht irgendwo eine Anzeige im selben Heft geschaltet hatten. Das hatte auch immer so ein "Gschmäckle", wenn es um werbefinanzierte Publikationen ging.

    Online bucht man ja eher Anzeigen nach Algorithmen, denke ich zumindest. Wenn da an der Seite die Marke aufpoppt, ist das auch "merkwürdig", aber nicht zwingend auf die redaktionelle Entscheidung über Trennung von Inhalt und Werbung zurückzuführen. Bin da aber auch schon seit Jahren raus aus der Branche ... :S

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