welche Kochlöffel/Spatel nutzt Ihr :)

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  • Bei der letzten Steigerwald Tour kam die Frage nach Löffeln zum kochen auf, die auch mal heisses Fett etc. vertragen und die Pfanne/Topf nicht zerkratzen.

    Was nutzt IHR so ?

    Ich habe 3 im Angebot. Den schönsten hatte mir echinotrix bei der ersten Tour geschnitzt <3

    Den nimm ich aber meistens nicht, weil der mir fast zu Schade ist, wenn es auch der wahre UL Pfannenwender ist :P

    Oder geht das noch leichter ?


    Einmal editiert, zuletzt von Bedava (23. August 2021 um 10:40)

  • Ich hab einen gekürzten Holzkochlöffel. Hier ist er zu sehen. Zu kurz hab ich den aber auch nicht gemacht, da er mir sonst zu Hause beim Kochen zu unhandlich ist.

    Ich habe meinen Holzkochlöfel heimlich in der Küche geklaut, die Hälfte vom Stiel abgesägt und den versteck ich jetzt immer fleissig im Keller, das ich nicht geschimpft werde ^^

  • Schönes Thema! :)

    • Ich hatte mir 2012 das Kombi-Angebot von MSR gekauft: Titanlöffel und - gabel zusammen. Die Gabel bleibt meistens zuhause, weil mir der Löffel in der Regel völlig zum Kochen und Essen ausreicht. Der Löffel wiegt 16 g und ist insgesamt 17 cm lang.

    Dann habe ich an der Herbstmesse in Basel (Petersplatz) zwei Holzlöffel gekauft. Die habe ich vorsichtig etwas dünner geschabt, so dass sie noch ordentlich Gewicht verloren haben:

    • Da ist ein kleiner Löffel aus Kirschbaum geschnitzt, 7 g leicht und total knapp 17 cm lang.
    • Der schönste ist aus Elsbeere hergestellt, wiegt 18 g und ist insgesamt gute 23 cm lang. Der eignet sich sehr gut zum Kochen wie auch zum Essen aus höheren Gefässen (inklusive Trekking-Mahlzeiten im Beutel).

    Auf Touren kommt jeweils einer der drei mit, ausser ich vergesse den Löffel mal wieder grundsätzlich. Den kleinen aus dem Kirschbaumholz nutze ich am seltensten, den Titanium-Löffel am häufigsten, da leicht und kompakt.

  • Moin zusammen,

    Ich verwende verschiedene Holzlöffel und Holzspatel ( meist aus Olivenholz, da Feuchtigkeits unempfindlich) oder Besteck aus Edelstahl. Ein, zwei Titanlöffel habe ich auch noch irgendwo rumliegen.

    Da ich weder beschichtetes Kochgeschirr noch beschichtete Pfannen verwende ( ich möchte keine Micropartikel der Beschichtung mit essen) kann ich auch grob zu Werke gehen ohne dass ich etwas kaputt mache.

    Hatte früher auch mal Non Stick u.ä. beschichtete Sachen. Trotz aller Vorsicht haben sich alle Beschichtungen mit der Zeit mehr oder weniger abgelöst........und die isst man dann zumindest teilweise mit 🤔

    Wenn ich in Edelstahl koche/brate, dann erhitze ich erst den Topf/Pfanne stark bevor ich Öl zu gebe. Wenn das Öl dann schön heiß ist, gebe ich erst das Bratgut zu. Das bewege ich dann für mindestens 1 Minute nicht bevor ich es umdrehe oder umrühre. So brennt mir nur ganz selten etwas an👍

    Gruß von der Ostsee

  • Kurze Anmerkung zum Mitessen der Beschichtung. Teflon und Keramik sind absolut harmlos, wenn man Teile davon mit isst. Das Problem bei Teflon ist bzw. war, dass es nicht haftet, auch nicht am Pott. Deswegen wurde bei der ersten Generation dieser Beschichtungen richtiges Sauzeug (mit Chromverbindung) verwendet damit es an der Pfanne hält. Aus dieser Zeit ist auch die Warnung auf keinen Fall Kochgeschirr mit beschädigten Beschichtungen zu verwenden. Da es mittlerweile unbedenkliche Haftvermittler gibt, muss man sich also keine Sorgen machen.

    Man könnte so weit gehen, dass angebrannte Stellen sogar ungesünder sind als ein Krümel Beschichtung, man sich mit einer beschichteten Pfanne also sogar gesünder ernähren kann.

    Als jmd. der Röstaromen liebt, gehe ich aber nur nach dem besseren Geschmackserlebnis bzw. dem geringeren Reinigungsaufwand.

    Offline ist am schönsten!

  • Ich habe den Spork in Titan (17g) und in Kunststoff (10g), aber da ich Metall im Mund nicht so angenehm finde, nehme ich fast immer den Kunststofflöffel.

    Auch zu Hause im täglichen Gebrauch ist das mein Standardlöffel. (Auch, weil der aus Titan bei Milchprodukten wie Milchreis oder Joghurt nicht ganz geschmacksneutral ist).

  • Auch, weil der aus Titan bei Milchprodukten wie Milchreis oder Joghurt nicht ganz geschmacksneutral ist).

    Interessant… gibt es also doch noch ein paar Fälle: Man findet erstaunlich wenig zu dem Phänomen - das Titan selbst ist eigentlich viel zu reaktionsträge, um irgendwelchen Geschmack zu haben.

    Das kommt ziemlich sicher von anderen Metallen (Amalgam), mit denen man dann unfreiwillig eine Batterie improvisiert.

  • Das wäre eine Möglichkeit.

    Kann es denn sein, dass Titan mit irgendeinem Milchbestandteil reagiert?

    (Das ist etwas, was mich tatsächlich stört.) Bei anderen Lebensmitteln ist mir bisher noch nichts aufgefallen.

    Einmal editiert, zuletzt von barfuß (28. August 2021 um 20:46) aus folgendem Grund: Schreibfehler...

  • das Titan selbst ist eigentlich viel zu reaktionsträge, um irgendwelchen Geschmack zu haben.

    Das stimmt so nicht. Zum einen funktioniert Titan als Katalysator für diverse Reaktionen zum anderen reagiert es als Leichtmetall mit Säuren, insbesondere wenn es warm ist. Ist schon plausibel, das es nicht geschmacksecht ist bei manchem Essen.

    Offline ist am schönsten!

  • Zum einen funktioniert Titan als Katalysator für diverse Reaktionen zum anderen reagiert es als Leichtmetall mit Säuren, insbesondere wenn es warm ist. Ist schon plausibel, das es nicht geschmacksecht ist bei manchem Essen.

    Genau das ist auch meine Erfahrung. Grüner Tee aus dem Titanbecher schmeckt einem echten Teetrinker nicht.

  • Langer Titan Löffel mit polierter Laffe unbekannter Marke, da meine Portionen üblicherweise etwas größer sind und das Verhältnis dementsprechend höher.

    https://www.k2mountaingear.com/wp-content/upl…577-600x600.jpg

    Da ich inzwischen allerdings öfter noncook unterwegs bin, bräuchte ich dich noch was ähnliches in kurz - wenn es sich denn entsprechend positiv auf der Waage auswirkt.

    Ideen?

    Eigentlich hatte ich für den Alltag für alle Fälle im Rucksack immer den Primus folding spork, aber das Gelenk und der Verriegelungsmechanismus ist einfach unterdimensioniert und geht zu schnell in die Knie - sonst wäre er perfekt für alle, die einen klassischen göffel mit Zinken in der Laffe als zynischen Masochismus beim Essen empfinden und denen ein nicht faltbarer göffel mit Löffel- und Gabelseite zu sperrig ist.

    https://www.primus.eu/primus-folding-spork-moss-p740670/

    Kennt jemand vergleichbares?

    um Holz schleiche ich schon länger rum. Aber entweder sind die Löffel lasiert, das möchte ich nicht Stück für Stück mit Essen, oder eben nicht und man hat als bekennender Ramen Suppen Addict dann morgens im Müsli eine recht interessante Mischung mit dem ganzen Fett und der Schärfe, die beim Abendessen schön in den Löffel eingezogen ist...

  • Zum einen funktioniert Titan als Katalysator für diverse Reaktionen

    Na, das ist ja noch kein Widerspruch — ein Katalysator verbraucht sich bei einer Reaktion nicht :-).

    Titan ist aber auf jeden Fall ein in der Medizin extrem beliebtes Material, unter anderem auch für Zahnimplantate... und ich hoffe zumindest, das wäre nicht der Fall, wenn der Stoff von Tee oder Milch zersetzt werden würde.

    Ich zitiere https://www.gustoc.de/de/Vorteile/Ti…ion-Medien.htm:

    "Titan ist außerdem gegen Adipin-, Butter-, Milch-, Malein-, Apfel-, Stearin-, Bernstein-, Gerb- und Weinsäure vollkommen beständig.".

    Wobei sich das wohl nicht wirklich auf Titan als Element bezieht — das bildet aber in der praktischen Anwendung sehr schnell eine Oxidschicht, die dann für die Beständigkeit sorgt.

    Gegen Oxalsäure besteht wohl eine gewisse Empfindlichkeit... hat schon mal jemand Rhabarberkompott mit einem Titanlöffel gegessen? ;)

    Es kann natürlich auch sein, dass in der Medizin andere Legierungen verwendet werden als im Outdoor-Bereich; aber bei den utopischen Preisen für Titanbesteck wird da ja wohl nicht am Material gespart?! ;-).

  • ...was ja irgendeinen Grund haben muss, dahin geht die Diskussion gerade.

    Ich schmecke da übrigens nichts. Vielleicht bin ich da auch stumpf, oder mein evernew Geschirr ist aus einer Legierung, die da weniger absondert als noname?

    Spannendes Thema, auf das wir da geglitten sind. :)

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