Posts by dong

    Standardmäßig wird ein halbes Fuß empfohlen. Das sind etwa 15 cm pro Seite. Mit kürzerem Abstand verlierst du Regenschutz, bei längerem Überstand gewinnst du Regenschutz. Bei zu langem Überstand kann die Hängemattenaufhängung das Tarp stören. Das Tarp muss dann höher hängen, wodurch du seitlichen Regen- und Windschutz einbüßt.

    Es kommt drauf an wie oft du die Möglichkeit zum trocknen hast und in wie belastbar du bist. Nach einigen nass-kalten Wanderungen lockt, zumindest mich, die Vorstellung eines warmen Ofens.

    Würde ich öfter längere Touren bei solchen Bedingungen machen, könnte ich dir mehr dazu sagen. Bis jetzt hat sich die Anschaffung eines Ofens noch nicht wirklich gelohnt bzw. ich habe es noch immer so genommen, wie es war.

    Ob ich mir mit Ofen im Gepäck ein extra Zelt einpacken oder mein Tarp modifizieren würde, weiß ich nicht, wäre aber von den Tourbedingungen abhängig.

    Als ofenerfahren ist mir vor allem Cross Hammock im Gedächtnis, der mit guten Beiträgen, auch im Nachbarforum, seine Arbeiten und Reisen dokumentiert hat. Omorotschka würde ich zum Thema Ofen ebenfalls mal kontaktieren.

    Ich hatte beim Verschleiß die Nähte und die Perforation des Trägerstoffes im Blick. Aber ich denke eine derart leichte Erhöhung der Last wird schon in Ordnung sein.

    Aber es gibt Leute, die sich aus 10D Argon einlagige Hängematten gebaut haben. Das würde ich nicht unbedingt empfehlen - aber wenn es das aushält, sollte es die Spannung die das Gummiband maximal aushält problemlos wegstecken. Problematisch sind eher Spitzenbelastungen wie sie beim versehentlichen Hineinsetzen entstehen.

    Eine gewisse geringe Dehnung des Trägerstoffes schadet dem Wooki nicht.

    So sehe ich das auch. Mein Einwand ging daher eher an die Leute, die ihren Wookie anders nutzen als der Hersteller das geplant hat und ihn jetzt zur Verminderung des Verrutschens strammer spannen wollen.

    Der Wooki ist nicht lasttragend.

    Na ja, er wird schon einen Teil der Last aufnehmen. Das dieser Teil verschwindend gering ist mir auch klar. Wird das Verrutschen aber reduziert ohne das die Oberflächenrauhigkeit der Materialien verändert wird, muss sich die Normalkraft erhöht haben und damit die Last auf den Wooki. Meine Bedenken bezogen sich dann genau auf diesen Aspekt. Ich gehe davon aus, dass der Wooki und seine Komponenten auf eine geringe Lastaufnahme ausgelegt sind. Spanne ich ihn extra stark und tausche ggf. zu wenig dehnbare Komponenten nicht aus, besteht doch die Möglichkeit, dass die auf schwächere Lasten ausgelegte Konstruktion schneller verschleißt. Kombiniere ich das dann zusätzlich mit dehnbareren Hängematten, fließt das zusätzlich mit ein. Ob das wirklich Auswirkungen hat, weiß ich nicht, ist aber zumindest bei der 10D-Variante denkbar. Wie siehst du das denn Hammock Fairy?

    Das Thema heißt zwar Wooki Safety, aber mir geht es eher darum das Verrutschen zu verhindern. Es stört mich nicht wirklich, aber es kommt schon vor, dass ich den Wooki an der linken Seite ab und an etwas hochziehen muss.

    Verwende ich den Wooki (15D Dream-Tex) mit einer Heavyweight Double Layer Eldorado (40D Dream-Tex) muss ich ihn ziemlich oft hochziehen.

    Verwende ich den Wooki (15D Dream-Tex) mit einer Single Layer XLC (40D Dream-Tex) ist das so gut wie gar nicht nötig.

    Mein Wooki verrutscht so gut wie nie. Ich habe ihn aber auch neu gewhippt und darauf geachtet, dass der Zug hoch bleibt.

    Das macht dann auch Sinn, wobei der Druck in der einlagigen Matte dann vieleicht zu hoch sein könnte.

    Darauf tippe ich. Es gibt einfach Situationen, da hilft nur ein ausreichend großes Tarp. Bei meinem letzten richtigen Urlaub in 2019 war ich 4 Wochen lang mit Blackbird, Edge und Tensa4 auf diversen Campingplätzen unterwegs und bin mehrfach so nass und dreckig geworden, dass ich mir geschworen habe, auf Campingplätzen nur noch mit einem Superfly zu hängen. Wobei in diesen Fällen zwar auch Regen von den Enden her auf die Hängematte geweht wurde, das Hauptproblem aber die Rückspritzer vom Boden waren. Das Edge war mit einfach zu schmal, um es weit genug herunter zu ziehen - und auf dem harten Boden ist jeder Tropfen hoch gespritzt. Ich habe viel geflucht.


    Nachtrag: Die Probleme hatte ich bei ganz normalen Wolkenbrüchen - kein Sturm.

    Auch aus diesem Grund mag ich Ponchos so gerne. Locker unter die Hängematte gehangen schützen sie vor Regen. Man kann den Poncho auch seitlich als Tarpverlängerung abspannen.

    Ich bin gestern hier durch diese Landschaft gewandert. Trotz des ungezähmten Geländes und der Hitze war es gar nicht so anstrengend.


    Der Blick zum Gipfel




    Da geht es hoch



    Wenn Du gleichzeitig Gewicht und Geld beim Underquilt und unbedingt eine Isomatte als Sitzunterlage mit dir führen möchtest, dann würde ich zu einem Dreiviertelunderquilt raten.


    Verabschiede Dich von dem Zwang, ein Netz zu haben.

    Wo braucht man das? Nur wenn Du direkt am Wasser während der Zeit pennst, wo Stechmücken sich paaren.

    Das kommt relativ selten vor.

    Im normalen Wald ist kein Netz notwendig.

    Das Mückennetz hält nicht nur Getier ab, sondern wirkt auch als leichter Windschutz. Ich war wirklich überrascht, wie sehr das spürbar ist. Dazu ist beim Sitzen in meiner Hängematte (Eldorado) das aufgerollte Mückennetz eine super Kopfstütze. Zusätzlich hält es Gegenstände wie Schlafsack, Kleidung usw. vom Herausfallen und Blätter, Äste, Nadeln usw. vom Reinfallen ab.

    Ist man bei der Wanderwegplanung eher locker oder eine Hängematte soll für alles reichen, würde ich immer eine Art Mückennetz einplanen. Wenn die Biester mal ein, zwei Nächte auf einen eingehackt haben, relativieren sich die 200 Gramm relativ schnell wieder. Auch schafft ein Mückennetz einen gewissen "Schutzraum". Hängt man beispielsweise aus Versehen direkt neben einem Wanderweg, auf einem Campingplatz oder am See, so ist die Hemmschwelle zur Ansprache des in der Hängematte Liegenden bei Passanten höher, wenn das Mückennetz geschlossen ist.


    Ohne Mückennetz ist aber auch schön.

    Waldläufer70 nein, farblos ist er nicht. Das Bild mit dem Rapsfeld sah in Wirklichkeit fast surreal aus, so intensiv waren die Farben. Ich denke es lag an der Abenddämmerung und dem aufziehenden Gewitter. Aber um das zu sehen, musst Du wohl selber herkommen.

    Sag dann aber vorher bescheid, ich muss nämlich gestehen, so schön ist der Steig nicht überall.