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  • Ich bin begeistert, mit wie wenig "Kram" ihr alle auskommt :) Ich nutze den NL Armee-Rucksack mit 60+20 Litern von Lowe Pro. Der übersteht auch ne Rotte Wildschweine. Wenn ich rausgehe läppert sich immer soviel Zeugs zusammen, dass es fast wie Glamping anmutet, obwohl ich durch Titan Koch-Equipment schon versuche, das Gewicht zu reduzieren. Aber allein das Wasser (2L für mich und 1L zum Feuer ausmachen -natürlich nur wenn´s die Bodenfeuchte erlaubt) sind schon 3 Kg plus Nalgene Flaschen. Dazu rund 3 Kg für das Hängematten Setup mit HM, UQ, TQ, Tarp und die 3,5 KG für den Rucksack. Jetzt noch etwas Wechselwäsche, ggf. Mütze, Kissen, Essen und Hygieneartikel, ein Messer, die Silky Säge und das Essgeschirr.... schwupps bin ich jenseits der 15 Kg =O .

    Hut ab für diejenigen, die mit weniger klarkommen und über 30 L Rucksäcke philosophieren :thumbup: .

  • Hallo PeterHX - du musst immer ohne Nahrungsmittel und Wasser rechnen
    hier mal meine Winterliste -

    Winterausrüstung

    6733,4 g.
    Im Sommer -
    http://www.outdoorfriends.net/index.php/de/a…sommerequipment  

    hier allerdings nur das Schlafequipment 
    gesamt - 1747 g für das komplette Schlafequipment

    „Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner
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    Outdoorfriends Website

  • 3,5 kg nur für den Rucksack sind allerdings echt viel. Mein 90l-Monster aus Norwegen, mit dem ich früher auf Tour ging, bringt nur 2,5 kg auf die Waage. Aktuell habe ich Highlander Trail 40 (an dem sich die Inflation ziemlich gut ablesen lässt, Anfang des Jahres für 2/3 des jetzigen Preises gekauft ... =O ). Mit ein paar Modifikationen wiegt er nur noch 640g und dank Daunentüten zum Schlafen statt Kufa passt die Ausrüstung (4,5 kg Basisgewicht Sommer, 5,5 Basisgewicht Herbst und Frühjahr) + Wasser und Lebensmittel) da problemlos rein, obwohl ich immer noch "Luxusgegenstände", insbesondere in der Küche, mitnehme. Längere Touren habe ich mit dem "Kleinen" allerdings noch nicht gemacht.

  • und die 3,5 KG für den Rucksack

    Da ist dein "Problem" ;) Du kannst hier locker 1,5-2kg einsparen ohne große Abstriche bei Größe oder Robustheit machen zu müssen. Selbst mein schwerer und gigantischer Berghaus Cyclops II Atlas IV wiegt mal eben 600-700kg weniger und bietet 90l+10l+10l. Und das Ding wird/wurde auch beim Militär eingesetzt und ist nahezu unkaputtbar. Das Tragegestell ist auch dementsprechend ausgeführt, dass >20kg auch ordentlich getragen werden können. Macht halt in 99/100 Fällen für den normalen Outdoor-Menschen überhaupt keinen Sinn.

    Wenn ich rausgehe läppert sich immer soviel Zeugs zusammen, dass es fast wie Glamping anmutet,

    Vielleicht solltest du mal eine Packliste machen und diese nach jeder Tour bewerten und überarbeiten? Was hast du benutzt und war wichtig, was war nice to have und was ist einfach ungenutzt hin und her geschleppt worden? Du kannst hier auch einen Überblick gewinnen über die einzelnen Gewichte und wo nennenswertes Einsparpotenzial ist. Es muss ja nicht jeder UL gehen, und auch lightweight ist nicht für alle die beste Wahl, aber man muss es ja auch nicht mit der Last auf dem Rücken übertreiben.

    That being said: 15kg inkl. Nahrung und Wasser finde ich jetzt nicht so übermäßig schlimm, aber da kann man sicherlich 2-3kg einsparen ohne groß auf Komfort oder Robustheit verzichten zu müssen und das sollte auch alles recht bequem in einen 50-60l Rucksack passen.

  • Deuter Aircontact Lite 50 + 10

    Im Sommer 2022 für zwei mehrtägige Wanderungen mit Zelt- =O bzw. Hängemattenequipment genutzt. Ohne Wasser und Nahrung lag das Gesamtgewicht bei ca. 11-12 kg. Mit viel Wasser und Lebensmitteln dann temporär bei 16-17 kg.

    Der Rucksack selbst wiegt 1,75 kg und ist für mich sehr bequem. Er ist eher schmal und länglich und hat einen abnehmbaren 10 l Deckel mit Innen- und Außentasche, der ggf. nicht jedermanns Sache ist. Hier hatte ich anfänglich (auch schwerere) Kleinteile zu verstaut, was der Gewichtsverteilung aber nicht gut tat. Aber bei Deuter findet man gute Hinweise, was hier prinzipiell zu beachten ist. Nun vermeide ich das und komme sehr gut damit klar. ("schwerer" Kleinkram ist nun größtenteils in 2 - 3 Mesh-Packsäcken im Hauptfach)

    Vorteile:

    Eigengewicht (für mich) ok, da dafür sehr guter Tragekomfort, gute Polsterung und Belüftung. 15-16 kg sind noch gut zu (er)tragen. Zwei praktische große Netz-Außentaschen. Zwei große Fächer (unten/oben), die durch einen Reißverschluss zu einem gemacht werden können. Recht robustes Material. Abnehmbarer Deckel. Verstellbarer Rückenteil.

    Nachteile:

    Mir wäre fast nichts eingefallen bzw. ist es eher eine Lappalie: Die Gurte zum Straffen der Hüftpolster sind recht lang und sollen zusammengefaltet in Einschubfächern im Hüftgurt untergebracht werden. Hier fallen sie dann gerne mal wieder heraus und baumeln dann herum, was etwas nervt. Kürzen könnte helfen oder die Handhabung optimieren. Vielleicht muss ich mir mehr Mühe geben.

    :/ ;)

    Einmal editiert, zuletzt von BX.33 (31. Dezember 2022 um 09:47)

  • Hi barfuß - nein noch nie - und ich musste nicht einmal anders abspannen
    - wenn ich mit dem DD-Tarp unterwegs bin - Aufbau Kröte oder auch Diamant genannt - lege ich mich zur Not quer - war aber auch nur 2x in 10 Jahren und wir haben schon richtig im Regen gelegen. aber auf dem Boden gar nichts.

    „Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner
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  • Selbst mein schwerer und gigantischer Berghaus Cyclops II Atlas IV wiegt mal eben 600-700kg weniger und bietet 90l+10l+10l. Und das Ding wird/wurde auch beim Militär eingesetzt und ist nahezu unkaputtbar. Das Tragegestell ist auch dementsprechend ausgeführt, dass >20kg auch ordentlich getragen werden können. Macht halt in 99/100 Fällen für den normalen Outdoor-Menschen überhaupt keinen Sinn.

    Normal outdoor menschen nicht, meine freundin hatte ihn dieses Jahr im Schweden Urlaub gefeiert, da sie ihren ganzen plunder grade so reinbekommen hat ( erste outdoor erfahrungen für sie gewesen deswegen habe ich zu allem ja und armen gesagt) und am ende durfte ich ihn trotzdem öfter mal schleppen, zu mindest vom kanu> schlafplatz😂 . Auf der arbeit liebe ich den rucksack, wobei meine kameraden meine XLC beim letzten biwak gefeiert haben, demnächst auch da nur noch UL unterwegs 😅.

  • wie hast Du den von 1kg so leicht bekommen?

    Ganz einfach, die Original-Rückenplatte ist zumindest bei meinem Rucksack schwerer als angenommen/angegeben, nämlich 260g. Ersetzt durch ein Reststück 4mm-Eva (Exped Doublemat) macht das schon einen Gutteil aus. Die Regenhülle raus und ein paar Gramm ergibt auch noch das Abtrennen der völlig überflüssigen, weil sowieso unbrauchbar angenähten Abtrennung von Bodenfach und Hauptfach. :thumbup:

  • Ich war seit Jahren immer mit einem Lowealpin cerro 65-85 unterwegs. Ist ein robuster Rucksack der auch locker mit 25 kilo klar kommt, sofern man die tragen will.

    Nun habe ich aber die meisten Ausrüstungsgegenstände gegen kleinere, leichtere getauscht, weshalb ich mir Gedanken über einen neuen Ruck gemacht habe, denn der Lowe war immer halb leer zum Schluss.

    Habe mich für einen Circuit von Ula entschieden, wollte den unbedingt mal testen. Der sollte vom Volumen perfekt sein und wiegt auch nur 1/3 des Lowe.

    Bin sehr gespannt!

    Grüße

  • Es ist doch immer wieder erschreckend wie wenig“Hightech“ oder auch inovatives outdoor (ultraleicht) gear in europa oder sogar in Deutschland hergestellt und/oder vertrieben wird. Alles „gute“ kommt nur aus den USA oder canada , mit glück noch aus UK was aber auch Import mittlerweile bedeutet, irgendwie traurig. Sry für den OT aber jedesmal wenn man was von einem interessanten Gegenstand liest muss man immer mit Import rechnen.

    Greenhorn , der sieht echt nice aus, kannte die marke so garnicht. Ich bleibe fürs erste bei meiner asia stangenware Osprey 😅.

  • Ja da gebe ich dir absolut recht.

    Was das Thema Outdoor hinken wir denen hinterher.

    Und was den Import angeht, zu sehen, was dich das Teil in Amerika beim Hersteller kostet und dann hier "bei uns" ist schon traurig, diese ganzen Steuern.... Aber so ist es nunmal.

    Ich bin über Shug auf den Hersteller aufmerksam geworden, die gefallen mir optisch sehr gut und die Aufteilung ebenso, aber in der "Klasse" sind die fast gleich, Ula, Z Packs etc.

  • Das liegt am Ende halt v.a. auch an der unterschiedlichen Outdoor-Kultur zusammen. Mit wenigen Ausnahmen ist in Europa Wildcampen einfach nicht legal oder bestenfalls eine Grauzone. Für die Tagestour braucht man am Ende halt wenig High Tech. Einige der nordischen Länder sind hier zwar eine Ausnahme, aber in Europa hat man dennoch einen anderen Zugang zur Outdoor. Es ist manchmal etwas frustrierend, aber Import ist jetzt auch kein Hexenwerk und funktioniert weitestgehend problemlos, denn die Shops und Hersteller wissen schon seit einer Weile, wie sie hier die Waren zu deklarieren haben, damit das ganze reibungslos funktioniert.

    Und bitte nicht vergessen: US-Preise sind normalerweise netto Preise, d.h. auch die Käufer in den USA zahlen üblicherweise noch obendrauf.

  • ZPacks Arc Haul Ultra 50L/60L.

    Ich habe den Arc Haul Ultra in 60 L und es ist für mich der beste Rucksack, den ich je hatte. Glücklicherweise habe ich ihn mit dem Lycra-Mesh, das war noch vor der Zeit als Zpacks eine Kundenbefragung durchgeführt hatte, ob Lycra oder das festere Mesh bevorzugt würde. Seitdem baut Zpacks alle Rucksäcke nur noch mit dem stabileren, aber weniger dehnbaren Mesh. LEIDER.

  • Hyberg und Liteway sollten in dieser Aufzählung auch auf keinen Fall fehlen. <3

    Und viele der US Marken sind ja auch in deutschen Shops erhältlich, verstehe da die Klagen nicht wirklich.

    Im Vergleich zu Hängematten aus den USA oder auch historisch betrachtet im Vergleich zu vor ein paar Jahren, als es derartiges überhaupt kaum bis fast nicht kommerziell zu kaufen gab ist die Verfügbarkeit an kommerziell erhältlichem UL-Material in D inzwischen vom Mainstream bis zum kleinen Cottage geradezu paradiesisch, auch im europäischen Vergleich!

    Und nun schaut Euch die Modelle der hier aufgezählten, die es mit UL ernst meinen (da fallen viele der größeren nämlich bereits raus) mal an:

    Leichte, robuste Stoffe, wenig Polsterung, großes Hauptfach, ~30-40l, zwei Seitentaschen, große Mesh-Außentasche, Rolltop - That's it!

    Alle im Kern identisch - und dead simple! Nichts high tech - das Gegenteil! Einfachheit - Weglassen spart am meisten Gewicht! Das ist eines der UL-Grundprinzipien!

    Wie viele Anbieter braucht ihr denn, die ein- und das selbe simple Konzept fertigen, weil es sich einfach bewährt hat?

    (Und wie viele verträgt die nach wie vor verschwindend kleine Nische überhaupt?)

    Und entgegen dessen, was ich hier lese: ein UL Rucksack fällt für ottonormalhiker dem Anschein nach IMMER eher in die Kategorie Tagesrucksack - ist halt nicht viel dabei (und ist nb bei gerade bei zweifelhafter Legalität des Lagerns sogar noch vorteilhafter und wichtiger über die Leichtigkeit hinaus).

    Das hat nichts mit verschiedenen Zugängen, Legalität des Lagerns etc. zu tun, sondern ist Wesen der UL Philosophie - auf welchem Kontinent auch immer :*

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