Posts by bowrilla

    Klingt logisch, aber in der Praxis konnte ich das nicht nachvollziehen. Die Schnüre vom Tarp gehen bei mir neben die Aufhängung der HM. Und das Tarp selbst hat genug Luft bis zur Aufhängung der HM. Die HM ist bei mir ja 300cm und das Tarp 340cm, also ist das Tarp etwas über 1' länger als die HM. Analog zur 12' HM mit einem 13' Tarp, wäre das ja das selbe Verhätnis.

    Das hängt aber ja nun alles von der konkreten Aufhängung ab. Bei schlechtem Wetter hängt man ja das ganze meist doch tiefer, um die Seiten möglichst nah in Richtung Boden zu bringen. Je tiefer das Tarp gehängt wird, desto näher kommt es an die Aufhängung. Es gibt ja noch dazu diverse Arten, ein Tarp aufzuhängen. Die Möglichkeit besteht, dass längere Tarps eher mit der regulären Aufhängung kollidieren, als kürzere Tarps.

    Letztlich hilft da in der Tat nur viel Testen. Da du das Einsinken bemängelst, wäre ggf. eine HM aus festerem Stoff interessant. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass auch das Probleme bereiten könnte.

    Bis zu dem Satz dachte ich ernsthaft die ganze Zeit, als Ihr vom nicht idealen Baumabstand geschrieben habt, dass die Bäume zu nahe beieinander standen :D Wieviel Abstand wäre denn sinnvoll, 5m?

    Naja, das Problem mit großem Baumabstand ist, dass die Aufhängung auch lang genug sein muss und man hoch genug die Baumgurte befestigen können muss. Ist deine Aufhängung lang genug und du hast Baumkletterzeug dabei, dann kannst du auch mit 50m Baumabstand hängen. Für die meisten wird die Höhe der Baumgurte wahrscheinlich früher zum Problem werden, als die Länge der Aufhängung.


    Der Mindestabstand hängt ebenfalls von der Länge der Aufhängung ab. Whoopie Slings haben meist eine größere Mindestlänge, als andere Aufhängesysteme. Nächster Punkt wären die Baumgurte und der Durchmesser der Bäume - langer Gurt und relativ schmale Bäume sind dann wieder etwas schwierig und man wird ggf. wickeln müssen. Die Länge deiner HM und damit auch die einer ggf. vorhanden Ridgeline sind dann ja noch weitere Faktoren. Effektiv ist der Mindestabstand technisch fix und der Maximalabstand hängt von verschiedenen weiteren Faktoren ab, wie z.B. auch deine gewünschte Sitzhöhe (die ist zum einen Geschmack und zum anderen auch relevant, ob du z.B. eine Gear Hammock darunter hängen willst). Klingt vielleicht erstmal komisch, aber wenn du mit 10m Baumabstand hängen willst und 50cm Bodenfreiheit haben möchtest (ziemlich hoch fürs Sitzen, aber dafür Platz für eine Gear Hammock und den UQ), dann werden die Baumgurten für einen optimalen Winkel bei 3,5m sitzen müssen - das muss der Baum ja auch hergeben und mehr als dünnes Gestrüpp dort haben.


    Nun bist du ja mit der Ridgeline nicht mehr so abhängig vom Aufhängungswinkel in Sachen Komfort, allerdings ergeben schon 10° weniger ~50% mehr Querkräfte am jeweiligen Baum und auch entlang der Aufhängung. Das spart dir aber nur ~10cm Aufhängung pro Seite. Je höher die die hängst, desto länger der Hebelarm und auch desto größer die Kräfte auf die Rinde.


    Spiel am besten etwas mit dem Hammock Hang Calculator und deinen Präferenzen herum.

    Das heisst also, die Auswahl der Hängematte ist auch von dem Zubehör abhängig. Das macht die Entscheidungsfindung nicht einfacher :/

    Eigentlich nicht. Die meisten Sachen sind recht universell. Es gibt speziellere Sachen wie z.B. die Dutchware Sidecars oder so Sachen wie Verbindungskits, um zwei GE Hängematten nebeneinander hängen zu können. Die sind meist speziell. Die Dutchware Peak Shelves sind auch speziell, weil sie noch jeweils 2 interne Schlaufen benötigen. OneWind hat aber eigenen Peak Shelves, die ohne diese Schlaufen auskommen - sind eigentlich damit eher Ridgeline Taschen, aber funktionieren auch. Das Moskitonetz ist häufig ja integriert und du kaufst es direkt mit dazu. Es gibt noch kokon-artige Moskitonetze zum überstülpen - die sind sehr universell. Die meisten UQ passen auch problemlos an Hängematten verschiedener Hersteller. Erst mit speziellen Aufhängesystemen an der Hängematte wird das ggf. schwieriger.

    Die Entfernung zwischen den Bäumen / Ästen war 6,20

    Das ist schon arg viel Abstand. Da wirst du ziemlich locker auf >=2m die Aufhängung hängen müssen, um auf deine 30° zu kommen und noch ~20-25cm Abstand zum Boden zu haben - und das ignoriert jetzt erst einmal die Dehnbarkeit der Stoffe. Wenn dir die üblichen Verdächtigen HM Hersteller (Warbonnet, Hammock Gear, Dutchware, Lesovik, etc) zu teuer sind, dann hol dir eine OneWind. Die sind im vergleichbaren Preissegment wie Amazonas - nur mit sinnvolleren Maßen. OW ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber das P/L-Verhältnis stimmt da zumindest.

    Darf ich dich da mal doof um einen Link bitten? Ich finde nur die Matten von Onewind als Verkäufer und die versenden dann auch aus China. Da bestelle ich lieber mit Influencer Gutschein (5 % sind es übrigens) bei onewind im Shop. Gibt auch nen Bonus Programm.

    Es gibt auch Angebote von Amazon US auf Amazon DE. m.W. übernimmt Amazon üblicherweise mittels Vorabberechnung Zoll und USt. Auch die Bestellung der OneWind eigenen Angebote ist lt. Amazon inkl. USt. Darüber hinaus gibt OneWind auch eine deutsche UStID an. Normalerweise übernimmt Amazon wie schon gesagt auch die Zollabwicklung, allerdings weiß ich nicht, ob das in dem Fall ebenfalls so ist, dazu finde ich keine Angabe.


    ABER: es fallen bei OneWind via Amazon keine Versandgebühren an. Die Grenze bis zu der zollfrei bestellt werden kann sind 150€. Ergo: bestell die Sachen getrennt.

    In diesen Sack würde ich gerne alles am Stück hineinstopfen (HM, UQ, TQ, Netz und Tarp), in der Hoffnung, das sich das alles nicht hoffnungslos verheddert.

    Würde ich ja nicht tun. Das wird den Aufbau deutlich erschweren und mit dem Tarp bringst du potenziell Nässe (mehr) Nässe in dein Setup.


    Schließe mich der vorherigen Frage an: was hast du denn sonst in deinem Setup, dass das letzte Quäntchen Volumen und Gewicht herausgequetscht werden muss?

    Es gibt OneWind auch über Amazon Deutschland. Sollten dann so ~288€ sein für 11ft Hängematte, Aufhängung, UQ, Winter Tarp. Es gibt kaum einen Grund, direkt bei OneWind aus China zu bestellen. Bei DD selbst bestellen bedeutet Zoll und Einfuhrabgaben normalerweise. Die werden höchst wahrscheinlich auch bei Bestellungen bei europäischen Händlern bereits eingepreist sein - die mussten das schließlich auch abführen bzw. müssen dir die USt ja auch berechnen.

    Das ist nur und leider auch nicht immer bei den Express-Versendern (FedEx, UPS, DHL Express) der Fall. Wenn der Versand über USPS geht, werden die Versandkosten auf jeden Fall mitverzollt.

    Überrascht mich etwas. Wird wohl an der Deklaration liegen welche Kosten bis zur Einfuhrgrenze anfallen und welche für den Weitertransport. Und der Unterschied zw. gewerblicher und privater Einfuhr ... vielleicht liegt's daran.

    Also die Dutchware Halfzipped wäre leichter als die Chameleon. Bestellungen aus den USA sind an sich nicht das Problem. Auf Grund der relativ hohen Versandkosten lohnt sich das aber v.a. bei größeren Bestellungen, um die Versandkosten "zu verteilen". Zoll und USt summieren sich auf ~31-32% Mehrkosten auf. Auf den Versand entfällt m.W. nur die USt, allerdings verlangt der Paketdienstleister noch eine Handlinggebühr.


    Bei europäischen Herstellern würde ich auch mal bei Lesovik vorbei schauen. Die Draka ist ziemlich nett und man bekommt für sein Geld auch direkt die Aufhängung dabei (Whoopie Slings, Karabiner, Baumgurte, seitliche Pull Outs). Dazu gibt's einen Ridgeline Organizer. Packmaß ist ziemlich klein, ich find sie persönlich ziemlich bequem.


    Nachgewogen kommt die Lesovik Draka inkl. dem Ridgeline Organizer, Whoopie Slings, DIY Soft Shackles, (ziemlich massiven) elastischen Pull Outs und dem Packsack auf 681g, sie ist aber leicht modifiziert. Rafal vom Lesovik sagte mir, dass die Suspension ~160g wiegt (davon sicherlich schon mind 40g für die Karabiner), die Pull Outs aus 3mm Shock Cord ~38g, Organizer ~25g. Ohne Suspension müssten es realistisch ~560-570g sein. Material ist 70D.


    Für Warbonnet Sachen würde ich auf nächste Woche warten, bis @hammock-fairy ihren Shop wieder öffnet. Für die Dutchware Sachen würde ich bei https://www.dutchhammockstore.nl/en/ mal schauen.


    Wenn du es wirklich günstig halten möchtest, machst du für den Anfang mit den OneWind Sachen nicht viel falsch. Im Gegensatz zu vielen günstigen Anbietern gibt es hier wenigstens gescheite Längen.

    Das wäre doch das perfekte „Jugend forscht“-Projekt. Nimm ein paar dieser Tücher, vergrabe sie an typischen Verrottungsstellen (z.B. hinter dem Gebüsch in der Nähe des Wanderweges), bringe eine dezente Markierung zum Wiederfinden an und schaue nach 1, 2 und 3 Monaten nach!

    Dann hättest Du ein Gefühl dafür, inwieweit die Herstellerangaben realistisch sind und könntest uns Deine Erkenntnisse mitteilen.

    Ehm, danke, dass du mich für so jung hältst? :D


    Wir kommen hier aber wieder zum Ursprungsproblem: die Verfügbarkeit dieser Tücher. Sollte ich irgendwann dann doch einmal die Combat Wipes eventuell erhalten, kann ich gerne einen Test damit machen. Fast alle anderen Produkte, die ich da aufgelistet hatte, gibt es in Europa anscheinend nicht zu kaufen. Also mit Ausnahme der SeaToSummit Wilderness Wipes, die aber nach Aussage von SeaToSummit nicht vergraben werden sollten. Ich nehme daher an, dass die Tücher sehr lange brauchen, um sich zu zersetzen.


    Es ist immer wieder zum Heulen, wie schlecht in Europa und v.a. auch in Deutschland im Speziellen speziellere Outdoorprodukte verfügbar sind.

    Wenn man übrigens auf Deos verzichtet, fängt die Haut an ihr Mileu zu regenieren. Man riecht plötzlich ohne Deo garnicht mehr so schlimm.

    Noch stärker merkt man den Effekt, wenn man nur noch Kernseife und bei Bedarf Natron benutzt.

    Was mal so gar nichts mit dem Thema zu tun hat, sorry.

    Frischer Schweiß riecht sowieso nicht sonderlich unangenehm - alter Schweiß stinkt, wenn er durch Bakterien zersetzt wird. Deos sind weniger gegen die Geruchsbildung als gegen das Schwitzen an sich, da Schwitzen gesellschaftlich wenig akzeptiert ist.

    Richtig. Deshalb wasche ich mich auch in entsprechender Entfernung zu Gewässern. Ich bin jedoch ziemlich sicher, dass 2 mit Wasser verdünnte Tropfen Dr. Bronner Flüssigseife auf dem Waldboden weniger schädlich sind als ein vergrabenes Feuchtetuch.

    Den Waldboden sehe ich hier weniger als Problem als eingeseift in den See oder Bach zu hüpfen.

    Ich hätte nicht damit gerechnet, eine größere Diskussion darüber loszutreten, aber wir sind immerhin im Internet und noch dazu in einem Forum.


    Der Hintergedanke beim Vergraben ist, dass ich es immer sympathischer finde, Müll nicht tragen zu müssen, wenn es auch anders geht. Einige der von mir genannten Feuchttücher geben an, innerhalb von 1 Monat (bei anderen bis zu 3) in milderen Umgebungen zu verrotten. Das ist natürlich so allgemein eine schwierige Aussage, hängt es schließlich auch von der Bodenbeschaffenheit, Mikroorganismen, Feuchtigkeit, etc. ab. Die Möglichkeit, ein solches abbaubares Feuchttuch dann auch ggf. nach der eigentlichen Körperhygiene (sofern sie denn stabil genug sind) auch für die Hygiene nach dem Morgenkaffee zu benutzen, finde ich da ebenfalls attraktiv - umso mehr, wenn ich es dann nicht mitnehmen muss. Hier ist sicherlich die Bidet-Variante auch eine Option.


    Bislang hatte ich auch immer klassische Baby Wipes/Feuchttücher dabei. Das "Problem" daran ist, dass man die normalerweise nur in einer recht großzügigen Packungsgröße bekommt. Einige der von mir genannten Outdoor Wipes sind aus dem Grund bewusst in kleineren Mengen verpackt (häufig 1-7Stk pro Packung).

    Ein See oder Bach ist halt auch leider nicht immer vorhanden oder nicht in einer Qualität, in die man dann hineinspringen möchte (oder die Temperaturen sagen etwas anderes) - noch dazu sollte man hier ja mit Seife (egal ob biologisch abbaubar oder nicht) auch sehr vorsichtig sein und eigentlich mehrere Meter Abstand einhalten. Auch Dr. Bronner's gehört letztlich nicht ins Wasser.

    Mal so eine Frage in die Runde, weil ich mal wieder am europäischen Markt verzweifle.


    Ich bin auf der Suche nach gescheiten Feuchttüchern, die auch wirklich biologisch abbaubar sind (die man also auch ruhigen Gewissens vergraben kann). All die hübschen fancy wet wipes gibt es offensichtlich mal wieder nur in Nordamerika, wie es aussieht, seien es Alcala Deodorizing Body Wipes, Venture Wipes, Epic Wipes, Surviveware biodegradable wet wipes, HyperGo wet wipes. Alles nicht wirklich bei europäischen Händlern zu kaufen, wie es aussieht. Ich war ja ganz glücklich, dass ich ein paar Combat Wipes (ausnahmsweise mal ein israelischer Hersteller) bei zwei deutschen Shops gefunden habe - nach 14 Tage hat der eine noch nicht geliefert und der andere sagt, dass sie irgendwann diesen Monat verfügbar sein sollen, wenn auch in der "tactical" Version in Schwarz (für manche muss halt alles taktisch sein, auch wenn man sich dabei sauber macht und am Ende ggf. den Popo abwischt).


    Zu den SeaToSummit Wilderness Wipes findet man leider keine ordentlichen Aussagen dazu, was sie unter "kompostierbar" verstehen: 1 Woche, 1 Monat, 1 Jahr, 1 Jahrzehnt? Sie empfehlen ja selbst, dass sie nicht vergraben werden sollen, weil das Verrotten wohl zu lange dauert.


    Also die Frage: was benutzt ihr so zu persönlichen Hygiene? Tipps bezüglich tatsächlich biologisch zügig abbaubarer Feuchttücher, die man auch hier in Europa kaufen kann?

    Sollte der nicht mit ganz normalem bleifreiem Benzin laufen?

    Prinzipiell schon, aber die ganzen Additive hinterlassen im Brenner eher unschöne Rückstände, die man entfernen muss (Verstopfungsgefahr) und die Überreste bei der Verbrennung sind eher nicht so gesundheitsfördernd. Eher so eine Notfalllösung.


    Er läuft übrigens auch mit Petroleum aber das würde ich eher nicht empfehlen: das Zeug ist die Pest an den Fingern und hinterlässt massiv Rückstände an Kocher und Töpfen. Man muss dafür auch die Düse tauschen.

    Ich füge einfach mal meine Kochersysteme an:


    MSR WhisperLite International

    Pro

    • unverwüstlich
    • relativ gut regelbar
    • ziemlich effizient
    • weltuntergangssicher

    Contra

    • relativ sperrig und schwer
    • in manchen Regionen findet man das richtige Benzin nur recht schwierig (ich habe vergeblich in Edinburgh gesucht jedenfalls - selbst die Camping Stores haben mich wegschicken müssen)
    • benötigt einen Windschutz
    • eher teuer da ohne Topf

    Würde ich noch einmal vor der Wahl stehen, ich würde definitiv zum WhisperLite Universal an Stelle des International greifen, denn der funktioniert auch mit Gaskartuschen - universeller geht's kaum. Das Ding funktioniert einfach - wahrscheinlich auch der Grund, dass das Ding auch bei einigen Militäreinheiten oder bei extremen Expeditionen mitkommt. Ziemlicher Overkill für Wanderungen. Vor dem Hintergrund würde ich ihn wahrscheinlich nicht noch einmal anschaffen.


    Esbit Spiritus-Kocher CS985HA

    Pro

    • günstig
    • kompakt
    • relativ leicht
    • Spiritus und Esbit als Brennstoff
    • mehr oder wenige runkaputtbar

    Contra

    • praktisch nicht regelbar
    • Feststoff muss runter brennen
    • wenig Leistung

    Hatte ich angeschafft als kleiner Brenner für Touren ohne nennenswerte Ambitionen zu Kochen. Reicht voll und ganz aus, um Wasser zu erhitzen für einen Tee oder eine Tütennahrung. Imho nicht wirklich ideal für die große Tour geeignet.


    Auf meiner Einkaufsliste steht noch ein MSR WindBurner Personal mit dem 1.8l Topf (in den passt dann auch eine 220g Kartusche). Relativ kompakt, ziemlich gut regelbar und so windresistent wie es nur geht. Leider ist MSR anscheinend massiv von den Produktionsengpässen durch die Pandemie betroffen und die ganzen Kocher sind relativ schlecht verfügbar und wenn dann nur zu deutlich höheren Preisen als normal leider.

    Okay, eine letzte Wortmeldung meiner Seits hier:

    Na wenn du schon beanstandest das Cumulus ja nur auf dem Außenmaterial DWR verwenden würde und man ohne nicht auskommt,

    Hab ich so nie behauptet. Ich habe lediglich angemerkt, dass man es bedenken sollte.


    Hab ich bisher nie vermisst. Wenn es zu warm ist, soll Fuß raus halten was bringen.

    Ah, schon wieder der Schluss von dir auf andere. Jeder hat da eigene Vorlieben. Wo ist das Problem?


    Die Taiga Quilts sind nicht überbewertet, sondern entspricht die Komfort-Temperaturangabe der Realität.

    Da missverstehst du etwas. Wie aus dem Kontext eigentlich ersichtlich sein sollte, bezieht sich die von dir zitierte Aussage auf den Vergleich von Cumulus Quilt und Cumulus Taiga (z.B. Quilt 350 Komfort 2°C, Taiga 360 Komfort -6°C).


    Ich hab kein Problem mit dir. Aber wenn jemand Neues direkt irgendwelche Behauptungen zu Produkten in den Raum wirft, auf Nachfrage aber nichts zu seinen eigenen Erfahrungen sagen kann, dann hat das den Beigeschmack von Wichtigtuerei.

    Gut, dann ist das halt so. Ich hätte gedacht, dass der Sinn eines Forums ist Erfahrungen und Informationen und Wissen zu teilen. Ich habe mich in den letzten Monaten recht eingehend mit Quilts beschäftigt und hatte gedacht, ich könnte damit jemandem helfen. Offensichtlich habe ich aber vergessen eine Zertifizierung zu machen oder übersehen, dass man x Nächte Erfahrung haben muss ... mein Fehler.


    Der Wichtigtuer sagt gute Nacht.

    Du hast meine Frage noch nicht beantwortet...

    Du möchtest also das Erfahrungslängenspiel machen? Echt jetzt? Du hast mit Sicherheit mehr Erfahrungen draußen mit Hängematten als ich. Herzlichen Glückwunsch. Das sagt jetzt was?


    Sorry, aber das ist doch jetzt rein OT hier und kommt mir gerade wie ein Ego-Ding vor. Viel Spaß damit.

    Und selbst der (geringe) Gewichtsunterschied rechtfertigt den aufwändigen Überseeimport nicht.

    Und das ist so, weil du das jetzt sagst? Kann die Entscheidung nicht jeder selbst treffen? Bezüglich aufwändig: wenn alles richtig oder zumindest plausibel deklariert ist, wird DHL (wenn es damit verschickt wird) dir eine Benachrichtigung schicken, dass du Summe x zu bezahlen hast - kann man online mit 3 Klicks machen. Manch einer möchte die 100-200g sparen, anderen ist es egal. Manch einer will andere Farben haben, anderen ist es egal, manch einer will DWR-imprägnierte Daune, mancher nicht. Vielleicht höhere Fill Power gewünscht? Überbreite fürs Bodenschlafen? Vernähte oder Reißverschluss Footbox? Es kann doch jeder selbst entscheiden, was er/sie will und ob etwaige Unterschiede den Import wert sind. Ich verstehe das Problem nicht, das du mit dem Hinweis auf die Importoption zu haben scheinst.


    Welchen Underquilt von CUmulus könntet ihr mir denn empfehlen?


    Wie gesagt von Frühling bis Herbst :)

    Hängt davon ab, ob du kalt oder warm schläfst und wo genau du hin möchtest. Im Herbst und Winter können Temperaturen ja nachts durchaus bis 5°C hinunter gehen. Mit etwas Puffer wäre das dann mindestens der Selva 300. Wenn du dazu tendierst, recht schnell zu frieren, dann der Selva 450 wohl lieber. Wenn deine Ziele eher südlicher liegt, dann eher der Selva 300, wenn du in Richtung Schottland, Island, Norwegen, etc möchtest, dann wirklich lieber der Selva 450.